Heimnetz Hardware Empfehlung

dvd78

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Hallo,

Nach einem Umzug muss ich ein neues Netzwerk in der Wohnung einrichten und werde nicht ganz schlau was die beste Option ist. Evtl könnt ihr mir eine Empfehlung für einfach zu installierende und performante Hardware geben.

Wir haben 2 Stockwerke. Es gibt einen entry point, an dem der Router angeschlossen werden soll und dann in 2 weiteren Räumen einen LAN Buchse für Access Points. Ich brauche also 1 wlan router und 2 Access points plus ggfs ein POE switch.

Der Router sollte im Idealfall auch DECT basisstation und NAS sein. (Aktuell habe ich eine fritz box 7530, falls nötig würde ich die aber ersetzen)

Die APs sollten sich für Wandmontage eignen, und per POE mit Strom versorgt werden können. Einer der beiden APs sollte noch 1-2 LAN ports haben um Endgeräte anzuschließen.
Der andere sollte va ein unauffälliges Design haben und braucht keine weiteren Ausgänge.

Wichtig wäre mir noch, dass der Wechsel zwischen den APs/Router beim Herumlaufen mit mobilen Endgeräten ohne Unterbrechung erfolgt (Mesh?)

Wäre sehr dankbar für konkrete Empfehlungen. Vielen Dank einmal im voraus!
 
dvd78 schrieb:
mit mobilen Endgeräten ohne Unterbrechung erfolgt (Mesh?)
802.11r
Mesh routing ist sinnvoll, wenn du mehrere internet anschluesse hast und du gescheit failovern willst. auch wenn einzelne APs bspw. von zeit zu zeit ausfallen

dvd78 schrieb:
Einer der beiden APs sollte noch 1-2 LAN ports haben um Endgeräte anzuschließen.
switch daneben und gut ist :)

Ich mag die Unifi APs gern. Billig und langlebig.
 
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Vielleicht reicht auch lediglich ein Router! Oder 1 Router + 1 Access Point?

--> ausprobieren.
 
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Hi...

dvd78 schrieb:
Wichtig wäre mir noch, dass der Wechsel zwischen den APs/Router beim Herumlaufen mit mobilen Endgeräten ohne Unterbrechung erfolgt (Mesh?)
Dsbzgl. wäre sicherlich ein herstellerhomogener Geräteverbund am Optimalsten - aber mit der gewünschten DECT-Funktionalität bspw. schränken sich die Möglichkeiten schon ein, sofern man bestrebt ist die Geräteanzahl möglichst gering zu halten. Ansonsten sind für die reine Zielerfüllung viele Konstellationen möglich.​

Wie sieht's mit dem Budget aus?
Wie sind die Vor-Ort-Gegebenheiten (mögl. Störeinflüsse durch Nachbarschaft, bauliche Substanz etc.) für WLAN?
Muß es unabdingbar mit PoE sein?

@madmax2010:
Muß man da nicht defizil unterscheiden zwischen Mesh (802.11s) für Endgeräte und dem Fast Handover für Telefonie (802.11r)?​
 
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Ich würd zwei FritzBoxen (eine als Router, eine als IP/Mesh Client) und ein Fritz Access Point / Repeater nehmen. Alles was Du brauchst und zentrales Management.
 
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User007 schrieb:
Wie sind die Vor-Ort-Gegebenheiten (mögl. Störeinflüsse durch Nachbarschaft, bauliche Substanz etc.) für WLAN?
Muß es unabdingbar mit PoE sein?
Hi, danke für die Antworten bisher.
Zu der Frage: Es sind viele wlans im Haus. Einer der beiden aps wäre auch ohne poe denkbar, einer ist aber sichtbar an der wand und da sollten keine Kabel sichtbar sein.

Bzgl DECT. Bin nicht sicher ob das die Anforderung richtig beschreibt. Es soll im Prinzip die festnetznummer mit einem kabellosen Telefon nutzbar sein (mnet). Wenn das auch anders geht (voip o ä) wäre das auch iO.

Budget lasse ich erstmal offen., wenn es passt, dann darf es auch was kosten.
Ergänzung ()

maxim.webster schrieb:
zwei FritzBoxen (eine als Router, eine als IP/Mesh Client) und ein Fritz Access Point / Repeater
Das hatte ich so auch schon mal im Sinn, allerdings finde ich bei fritz keinen AP, nur repeater. Bzw falls der repeater auch AP sein kann, dann hat der kein POE,v oder?

Hättest du evtl die konkreten Gerätebezeichnungen die du im Sinn hast?
Ergänzung ()

madmax2010 schrieb:
Ich mag die Unifi APs gern. Billig und langlebig.
Meinst du sowas hier? https://eu.store.ui.com/collections/unifi-network-wireless/products/unifi-in-wall-hd

Wie wichtig ist WiFi 6? Würdet ihr darauf Wert legen?

Und welchen Router würde man am besten mit Unifi kombinieren? Die selbst bieten wenn ich mich nicht irre keine an.
 
Zuletzt bearbeitet:
Poe gibt es bei AVM keine

Ich habe eine Fritz!Box 6660 mit einem unifi Switch und eine Unifi AP laufen und bin absolut zufrieden. U6-Pro
 
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Richtig, PoE wäre mit AVM nicht erfüllt. Die Repeater mit LAN Buchse können auch Access Points, manche davon kommen direkt auf die Steckdose, zB der 1750E.

Ubiquiti hat natürlich auch Router, Dream Machine, Dream Machine Pro, Edge Router X. In der Regel braucht es aber ein eigenes Modem, gerade bei Kabel Internet kann das herausfordernd sein.

Ubiquiti UniFi Geräte werden über sog. „Controller“ verwaltet, die sollten optimalerweise 24/7 laufen. Geht entweder als Software auf einem Rechner im Heimnetz oder als Hardware namens „Cloud Key“.

UniFi ist ein bisschen wie Apple, coole Optik, gute Funktionalität, aber richtig sinnvoll nur als geschlossenes System. Mixen mit anderen Komponenten ist möglich, bringt aber Einschränkungen, z.B. beim Management mit sich.

Du könntest auf eine Dream Machine Pro SE setzen, das sind der Controller, der Router und ein 8-Port-PoE Switch in einer „Appliance“. Dazu ein USW Flex Switch mit PoE Passthru und zwei UAP U6 Lite Access Points. Macht rund 800 EUR. Zzgl. Modem für Deinen Internet-Zugang.

Bis auf den USW Flex ist allerdings alles schon seit Tagen ausverkauft.
 
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maxim.webster schrieb:
Du könntest auf eine Dream Machine Pro SE setzen, das sind der Controller, der Router und ein 8-Port-PoE Switch in einer „Appliance“. Dazu ein USW Flex Switch mit PoE Passthru und zwei UAP U6 Lite Access Points. Macht rund 800 EUR. Zzgl. Modem für Deinen Internet-Zugang.
Hi Maxim, danke. Zum Verständnis: die Dream machine sendet selbst kein wlan, oder? Damit hätte das System am Ende nur die 2 AP als sender, Sender,?

Was macht der USWFlex in dem Aufbau?
 
Die Dream Machine Pro (mit und ohne SE) hat kein WLAN, sondern ist Router/Firewall/Switch und UniFi Console mit Controller Software für andere, angeschlossene UniFi Geräte, also Switches, Access Points, Kameras etc. Nur bei der SE ist der integriere Switch PoE fähig.

Die Dream Machine (ohne Pro) hat m.W. auch WLAN, aber kein modernes.

Der UniFi Switch (USW) Flex ist ein 5-Port-Switch mit PoE Passthrough, d.h. er wird selbst per PoE mit Strom versorgt und kann an den anderen Ports PoE Geräte versorgen.

Die UniFi Access Points (UAP) Wifi6 haben alle keinen LAN Out, Du müsstest also an einer Stelle erst den USW Flex und daran den UAP U6 anschließen und hättest dann noch 3 Switch-Ports frei.
 
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Ich sehe gerade, dass es mit dem UniFi Dream Router offenbar einen Nachfolger der UniFi Dream Machine mit WiFi 6 gibt. Wäre vielleicht eine Alternative, es sind auch 2 PoE Ports (802.3af) dabei.

Aber aktuell auch ausverkauft.
 
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dvd78 schrieb:
Die APs sollten sich für Wandmontage eignen, und per POE mit Strom versorgt werden können.
Geht wirklich nicht, den Access-Point über eine Steckdose zu betreiben?
dvd78 schrieb:
werde nicht ganz schlau was die beste Option ist
Diese ganzen Pro-Sumer-Lösungen haben das Problem, dass nach wenigen Jahren keine Firmware-Updates mehr kommen. Bei Steckdosen bzw. Consumer-Geräten hast Du das Problem auch – wobei AVM schon wirklich ewig mit Updates versorgt –, aber die kannst Du dann einfach aus der Steckdose nehmen und tauschen. Für den FRITZ!Repeater 6000 – der auch als Access-Point (Stichwort: LAN-Brücke) betrieben werden kann, finden sich auch Wand-Halterungen.
dvd78 schrieb:
Wäre sehr dankbar für konkrete Empfehlungen.
Von 3 € bis 1200 € pro Access-Point ist alles dabei. Bei drei WLANs muss es auch kein WLAN-Mesh bzw. Access-Point-Steering sein. Du könntest sogar von unterschiedlichen Herstellern kaufen (was ich aber nicht empfehlen würde). Daher mal ganz anders herum: Ist das eine Wohnung in einem größeren Haus, habt Ihr also viele andere WLANs in Eurer direkten Umgebung?
 
norKoeri schrieb:
Geht wirklich nicht, den Access-Point über eine Steckdose zu betreiben?
Bei einem der 2 wäre das kein Problem. Beim 2. AP gibt es auch eine Steckdose. Das ist aber offen sichtbar an der wand in der Küche. Da möchte ich keine Kabel rum hängen haben.
Ergänzung ()

norKoeri schrieb:
Daher mal ganz anders herum: Ist das eine Wohnung in einem größeren Haus, habt Ihr also viele andere WLANs in Eurer direkten Umgebung?
Ja, das ist ne Wohnung mit vielen Nachbar wlans
 
Wenn Du viele Nachbarn hast, würde ich erstmal die Billig-Lösung fahren, also zwei FRITZ!Repeater 1200 holen und schauen, wie das so ist. Und dann abwarten, bis Wi-Fi 6e bezahlbar ist. In der Küche wäre das nur das LAN-Kabel, was flattert. Wenn auch das schon zuviel ist: TP-Link Omada EAP225.

Wenn Ihr wisst, dass ihr viel gleichzeitig am selben Access-Point (nicht nur im Internet surft sondern auch Videos) streamt: WLAN in FRITZ!Box 7530 ausmachen, drei FRITZ!Repeater 2400 oder TP-Link Omada EAP245.
 
norKoeri schrieb:
Für den FRITZ!Repeater 6000 – der auch als Access-Point (Stichwort: LAN-Brücke) betrieben werden kann, [...]
Nur als Ergänzung, um mögl. Mißverständnissen vorzubeugen:
Die Anbindung von FritzRepeatern im AP-Modus (von AVM als sog. "Zugangsart LAN-Brücke" benannt) ist nur tlw. modellabhängig - natürlich wird zwingend ein LAN-Port für die Kabelanbindung benötigt, ansonsten wird die Funktionalität allerdings von der Firmware bestimmt und ab Version 7.x voll unterstützt.
Bei den Repeatern in Stecker-Bauform wäre übrigens "nur" eine (LAN)Kabelanbindung nötig, die sicherlich auch mit einem optisch akzeptablen (Mini)Kabelkanal bzw. auch einer entsprechend designten (Halb-/Viertel-)Leiste "versteckt"werden kann - man sollte da doch Optik nicht über Funktionalität stellen.

Bei den für Konsumer konzipierten Fritz!-Geräten des AVM-Universums sollte man die auch für eher unbedarfte Nutzer anwendungsfreundliche Handhabung sowie die fünf-jährige Garantiezeit nicht unterschätzen.
Mit der schon vorhandenen FB sind die Anbindung der Festnetz-Telefonie an IP-fähige Endgeräte, wie bspw. ein Smartphone, auch mittels App sowie eine durch entsprechende Technologien praktisch "lückenlose" WLAN-Abdeckung unterstützt, und bieten durch die Plug'n'Play-Konzeption leichte Erweiterungsmöglichkeiten.
Einer der wenigen Wermutstropfen hierbei ist, dass AVM auch im Jahre 2022 leider noch keine Notwendigkeit für die Integration von PoE zu sehen scheint. Ansonsten sind das überwiegend zuverlässige Gerätschaften.

Übrigens: als mit überdurchschnittlichem P/L-Verhältnis gelten auch die SpeedHome WLAN - dabei präsentieren sie sich nicht nur zweifarbig verfügbar visuell ansprechend, sondern sind bereits WiFi6-fähig, bringen zwei LAN-Ports mit und können unabhängig vom verwendeten Router auch selbstständig ein Mesh-WLAN erstellen. Einziger Wermutstropfen hierbei wäre die mit separatem Netzteil benötigte Stromversorgung, aber auch dafür findet sich bestimmt eine optisch tolerierbare Lösung.​
 
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