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Heimnetz Verständnisfrage aufgrund DLAN Flaschenhals

hoerg

Cadet 4th Year
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Hallo liebe Community,

folgendes Setup wird verwendet:

heimnetz01jsu.png



Aufgrund der Hausgröße sind zwei Router im Einsatz, um möglichst das gesamte Haus mit WLAN zu versorgen. Sowohl TP-Link als auch Netgear Router sind an ihren normalen Switchports mit einem DLAN-Adapter verbunden, um eine Etage überbrücken zu können. Jedoch bekomme ich durch das DLAN nicht mehr als ca 30Mbit/s übertragen (verschiedene Steckdosen bereits getestet und keine Mehrfachsteckdosen im Einsatz).

Auf dem Router im 1. Stock ist DHCP Aktiviert, auf dem Router im EG ist es deaktiviert. Beide Router verwenden WLAN im Dualband und senden auf derselben SSID, jedoch auf verschiedenen Kanälen.

Wie sieht es nun aus wenn zwei Clients, beide am Router im EG verbunden, Daten von Client A nach Client B übertragen. Wird dabei der Flaschenhals der 30MBit/s Devolo Verbindung passiert? Wenn ja, wie kann dagegen vorgegangen werden?

Vielen Dank im Voraus!
 
Wie willst du einen Flaschenhals umgehen, ohne ihn komplett zu entfernen? :confused_alt:

Wenn die Devolos bei dir nicht mehr hergeben, kannst du recht wenig dagegen tun :D
 
Wenn beide am Netgear hängen, geht der Trafik nur über den Netgear
 
Du könntest die Devolos höchstens an anderen Steckdosen probieren im Haus vielleicht findest du da ja eine Kombination bei der du mehr Leistung rausbekommst.
 
Den TP-Link mit stärkeren Antennen ausstatten, Positionierung im Haus optimieren (ggf mit längerem LAN Kabel zum Modem) und sowohl das dLAN als auch der Netgear werden möglicherweise hinfällig und die Datenrate könnte womöglich deutlich steigen.

30 Mbit für dLAN ist schon sehr mager aber je nach Elektroinstallation und den anderen Stromverbrauchern im Haus durchaus möglich. Im Herbst sollen Gbit dLAN Adapter kommen die besser mit Störungen umgehen können und wie beim WLAN mit der MIMO Technik mehrere Kanäle bündeln können - allenfalls wäre das dann noch eine Alternative.
 
Zuletzt bearbeitet:
Nilson hat recht:

Da beide Geräte sich am selben Access Point, dem Netgear Router, eingewählt sind, wird der Flaschenhals nicht passiert und die Kommunikation findet nur über den Netgear Router statt.
Die IP-Adresse wird zwar sozusgen über den Flaschenhals bezogen, und dort auch regelmäßig neu angefordert. Das betrifft aber nicht die direkte Kommunikation zwischen den beiden WLAN Geräten.

DLAN ist leider immer Glücksspiel. Wenn du schon andere Steckdosen probiert hast, gibt es kaum noch Otimierungspotential. Du könntest vielleicht noch die 650+ Adapter probieren, aber das ist eine teure Anschaffung und muss nicht unbedingt Verbesserung bringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Lawnmower: Was nützt dir ein Gigabit Devolo, wenn der Durchsatz einfach nicht größer ist?

Ich habe es in einem Haus schon erlebt, dass mit 200er Adaptern lediglich ~100 KB/s möglich waren, egal welche Dosen in dem Raum verwendet wurden. Teilweise gingen die sogar gar nicht.
 
DLAN ist und bleibt einfach Müll. Wie siehts mit Kabelziehen aus? Wird doch irgendwo inner Wand Leerrohre oder so geben
 
@Janz: So würde ich das nicht sagen. Ich habe schon Fälle gehabt, da funktionierte das wirklich einwandfrei komplett durch das ganze Haus.

Es kommt glaube ich immer darauf an, wie die Leitungen im Haus sind und von daher würde ich einem Devolo-Interessenten immer raten, erstmal auszuprobieren, ob das damit im eignen Haus/Wohnung überhaupt funktioniert.
 
Schon mal vielen Dank für die Auskünfte und Tipps!

@Janz: Leerrohre sind leider keine Vorhanden da alle Leitungen unter Putz verlegt sind (Das Haus ist schon ein älteres BJ).

@Lawnmower: Die Überlegung finde ich garnicht so verkehrt, hast du irgendwelche Anlaufstellen bezüglich stärkerer Antennen für das Modell des TP-Links?
 
na die von TP-Link selbst eben:
http://www.tp-link.com.de/products/?categoryid=217
Du könntest die 2 Stäbe mit den 5 oder 8dbi Varianten austauschen - das müsste eigentlich ein recht grosser Bereich abdecken. Wenn natürlich der Boden zwischen EG und OG irgendwas drinnen hat was das WLAN Signal brutal schwächt bringt das dann möglicherweise auch nix - aber ein Versuch ist es wert und würde den ganzen Aufbau doch massiv vereinfachen.

Ansonsten wäre ein weiterer Versuch auch der Netgear im EG als Repeater, vielleicht bringt der so mehr durch als via dLAN (auch wenn das seltsam wäre da mit dem n Standard bestenfalls 100 Mbit/s netto möglich sind und der Repeater die Bandbreite halbieren würde).

Da sowohl der dLAN als auch der WLAN Durchsatz stark von den lokalen Gegegebenheiten abhängig ist, wird Dir niemand genau sagen können was besser ist ehe Du es nicht selbst getestet hast. Das Einzige was immer funktioniert und sich bewährt hat ist die Verkablung per LAN Kabel, mit allen anderen Übertragungstechniken ist pröbeln angesagt und rausfinden was der beste Durchsatz bringt. Manchmal ist es WLAN, manchmal geht dLAN ganz gut, manchmal ist es eine Kombination von Beidem.


@Lawnmower: Was nützt dir ein Gigabit Devolo, wenn der Durchsatz einfach nicht größer ist?
Ich habe nicht geschrieben dass es zwingend besser wird aber es wäre ein Versuch weil gerade die MIMO Technik bei dLAN bei schwachen Durchsätzen ihre Vorzüge zeigt (auch wenn es freilich niemals Gbit sein wird sondern bestenfalls irgendwo bei 300 Mbit und das auch nur bei Top Ideal-Bedingungen aber wenn es aus seinen 30 Mbit vielleicht dann 120 Mbit macht ist das schon deutlich besser). Bis jetzt wurden zwar nur irgendwelche AVM Laborgeräte getestet aber das sah schon recht vielsprechend aus, ich bin gespannt ob sich im Herbst da was bewegt oder dLAN zumindestens zu ac WLAN Netto Ideal Geschwindigkeiten (300 - 350 Mbit/s) aufholen kann.
 
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noja ohne Leerrohe is natürlich Käse (muss dann aber echt schon älter als 30-40 Jahre sein die Bude), vllt nen stillgelegter Kamin? Eignet sich auch immer gut. Flachkabel hinter Fußleisten fällt bei zwei Stockwerken leider raus. Loch inne Decke bohren? ;)

und ja es KANN natürlich funktionieren @rocker. Aber das ist wirklich selten der Fall und bei nem alten Haus kannste bei den ollen Stromleitungen meist knicken (wie es hier der Fall ist)
 
@Lawnmower: Vielen Dank für den Link, hatte ich glatt übersehen!

Da sich die WLAN Probleme ausschließlich im EG abspielen, wäre eine andere Lösung den Netgear mit dem TP-Link (+ neuen Antennen) zu tauschen und eben den TP-Link als Repeater fungieren zu lassen. Mit WDS sollte das ja (wenn auch nur in WEP da unterschiedliche Hersteller) möglich sein, anderenfalls werde ich mal einen blick auf OpenWRT oder DD-WRT werfen.
 
nur WEP was? Nein die können beide WPA2. Und fang ja nicht mit WEP an, da kann jeder mit etwas Fachwissen in fünf Minuten rein
 
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