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Heimnetzwerk mehrere Wohnungen

J

-jagged-

Gast
Hallo,

wir sind gerade beim bau unseres Mehrfamilienhauses mit insgesamt 3 Wohnungen. Natürlich darf ein ordentliches Netzwerk in einem modernen Neubau nich fehlen. Wir wollen in so gut wie jedes Zimmer mindestens eine Netzwerkdose mit je zwei Anschlüssen legen, da kommen einige Dosen bzw. Kabel zusammen ca. 14 Stück.

Nun meine Frage:
Ist es besser wenn wir für jede Wohnung ein eigenes Switch anlegen und diese dann am Router zusammenführen oder wenn alle Kabel zu einem Switch gehen. Noch zu berücksichtigen ist das wir mit einer Doppeldose bei den TV's sicher nicht auskommen werden (TV, PS3, PS4, Sat-Receiver, 1x reserve) und dort eh einen kleines Switch hin muss.

Vielen Dank im Voraus
 
wenn ihr nur einen Internetanschluss teilen wollt (eine Familie) dann baue in den Keller ein Patch Panel und einen 24 Port Switch ein und lege von dort die Verteilung

ansonsten wenn einige Online Games u.ä. machen oder es vermietete Wohnungen sind dann getrennte Anschlüsse ohne gemeinsamen Switch
 
Es soll nur das Internet genutzt werden
Habe noch vergessen das es noch ein KNX-System geben wird das je Wohnung über ein Tablet gesteuert werden soll. Dieses hat aber nur einen Rechner und Die verbindung erfolgt über W-Lan.
 
Es kommt auf den Einsatz drauf an. Soll mindestens einer der Wohnungen (irgendwann) an Dritte vermietet werden würde ich ein Switch pro Wohnung empfehlen. Die Switche sollten VLAN fähig sein und dann jeweils über ein eigenes VLAN an dem zentralen Switch bzw. Router angeschlossen werden. Damit ist die Kommunikation sicher und privat, die Geräte der jeweiligen Wohnungen stören sich damit nicht.
 
andy_0 schrieb:
Die Switche sollten VLAN fähig sein und dann jeweils über ein eigenes VLAN an dem zentralen Switch bzw. Router angeschlossen werden.

Gute Idee, nur muss man es noch konfigurieren können...
 
Richtig. Ist jetzt aber auch nicht so das Problem. Sind die Geräte da, kann man die Community ja fragen wie es geht.
 
Danke für die Antworten,

die Wahrscheinlichkeit das eine der Wohnungen vermietet wird ist relativ gering. Mir geht es eher um die Menge bzw. Länge der Kabel die verlegt werden müssen wenn wir nur ein Switch verwenden. Da es bei mir ja schon vier geräte nur im Wohnzimmer wären, oder soll ich für dort ein kleines 4-Port Switch zusätzlich verwenden?
 
Ich würde gehörigen Abstand davon nehmen die Wohnungen überhaupt - wenn auch per VLAN getrennt - an ein physikalisches Netzwerk zu stellen, es sei denn Ihr wollt und könnt Access Provider spielen, mit allen Rechten und Pflichten. Sorgt lieber dafür dass jede Wohnung einen klassischen Telefonanschluss bekommt, ggf. Kabel-TV-Anschluss. Die einzelnen Wohnungen können dann ihre eigene Infrastruktur bekommen, inklusive Patchpanel in der Abstellkammer oder einer ähnlichen Stelle. (wo auch die Telefonbuchse hin sollte). Wenn die Wohnungen dann doch mal tatsächlich vernetzt werden sollen, dann macht ein vorbereitetes Leerrohr die Sache sehr einfach.

Noch zu berücksichtigen ist das wir mit einer Doppeldose bei den TV's sicher nicht auskommen werden (TV, PS3, PS4, Sat-Receiver, 1x reserve) und dort eh einen kleines Switch hin muss.
Dann legt mehr Kabel ;)

Wer soll denn in die Wohnung? Ausschließlich Familie, oder werden das Eigentumswohnungen?
 
in die Wohnungen sollen nur die Familienangehörige, da es sich um ein Mehrgenerationenhaus handelt und dort mit hoher Warscheinlichkeit kein fremder je drin Wohnen wird
 
Wir haben innerhalb der Familie selbst über den Kauf einer vergleichbaren Immobilie nachgedacht. Auch wenn man aktuell nicht davon ausgeht, dass eine Wohnung "frei" wird, muss man diesen Fall einkalkulieren (Neuer Job, Familienzuwachs, etc).

Im Neubau hat man ja sogar noch alle Möglichkeiten offen. daher würde ich mindestens andy_0's Vorschlag nochmal überdenken. Ob die Trennung der LANs jemals zum Einsatz kommt, sei mal dahingestellt, aber wenn der Fall eintritt und es ist nicht vorgesehen, guckt man evtl. dumm aus der Wäsche ;) Und so schwierig ist die Einrichtung von VLANs nu auch nicht.

Genau genommen würde ich sogar komplett trennen, physikalisch..

edit:
@jagged: Wie gesagt, ähnliches Szenario. So ungern man es auch tut, Todesfall, Jobverlust, etc.. All das sollte man unbedingt berücksichtigen! Der Ärger, den man im Falle eines Falles hat, kann übel werden..
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich persönlich würde den Fall zumindest den Platz für einen zentralen Switch mit jeweiligen Anschluss und/oder extra Möglichkeit für direkten Telefon- und Kabelanschluss vorsehen.

Ob ihr 300m oder 600m Kabel verlegen müsst ist doch total egal. 100m Cat6 SSTP Verlegekabel kostet ~35 Euro (http://www.ebay.de/itm/100m-Cat6-Ca..._Ant_Sat_Ant_Installation&hash=item5d464c8465). Deswegen würde ich ebenfalls stark anraten jeden Raum mit mindestens zwei Ethernet Ports zu versehen und diese dann pro Wohnung an ein Switch zu verbinden. Sparen tut ihr Kabellänge ganz nebenbei, wenn ihr für jede Wohnung ein extra Switch plant.

Ich denke die Meinung hier im Forum ist relativ eindeutig. Lieber 500 Euro mehr in die Infrastruktur stecken, als nach zehn Jahren feststellen, dass man die halbe Infrastruktur ändern muss. Die Kabel sollten übrigens in Schächten verlegt werden, damit ihr die mal tauschen könnt. Ethernet wird vermutlich nicht ewig Standard bleiben.

Kleiner Tipp: ich würde auch einen optimalen Platz für den WLAN AP einplanen (Netzwerkanschluss, höher gelegen, möglichst zentral im Haus).
 
Hm,
wo kommt denn dein Hausanschluss rein? Vermutlich im Keller?
Ich würde wie oben schon jemand geschrieben hat, einen Netzwerkschrank mit Panels im Keller setzen.
Von da dann entweder alle Kabel in die Wohnungen oder halt einige Uplinkleitungen und in den Wohnung wieder einen Switch
Bedenke auch, dass so eine Datenleitung eine Maximallänge hat.
Und evtl. würde ich schon versuchen 10GBit Verkabelung unter zu bringen. Es sei denn es ist nur für Mutti und zum Internet surfen ;-)
 
einen Keller haben wir nich (Grundwasser ist sehr hoch)
Verlegt sollen werden sollen Cat. 7 Duplex Netzwerkverlegekabel
Geplant ist bis jetzt ein kleiner Netzwerkschrank in dem das/der Switch kommt und von dort aus gehen dann die Kabel pner Panels zu den einzelnen Dosen. Die maximale Länge von 100 m pro Kabel werden wir nicht überschreiten.
Genutzt wird es unterschiedlich, Mutti surft und wir Zocken bzw schauen Videos usw.
 
@TE

Wir wohnen auch in einem Mehrgenerationenhaus. Wir haben bei der Renovierung folgendes gemacht (Das Haus ist aus den 60-ern):

- In jedem Raum mindestens 1 Doppeldose (2 Anschlüsse) installiert
- In jedem Wohnzimmer (hintern Fernseher) 3 Doppeldosen (6 Anschlüsse) installiert
- Alle Kabel laufen bei uns im Keller auf mehrere Patchpanel zusammen (pro Stockwerk 2 Stück, 6 Patchpanel insgesamt)
- allerdings habe ich nur die benötigten Kabel angeschlossen (im Augenblick ca. 20 Stück)
- und wir haben im Augenblick auch nur 1 Switch (weil Familie)..
- Im Keller selber kommt auch mein KabelDeutschland-Anschluß rein (Internet & Telefon 100)

Das ganze (Patchpanel, Switch, Steckdosenleiste, Synology 1813+, USV) ist in einem Netzwerkschrank verbaut..

Das gute an der Lösung ist: Falls ihr wirklich mal freme Personen im Haus habt: Einfach einen 2. Switch verbauen, und noch einen Telekom-Anschluß legen lassen.. Dann seit ihr auch rechtlich auf der sicheren Seite...

Bitte denke auch unbedingt an die SAT-Leitungen!! Überall, wo ein Fernseher stehen soll, 4 SAT-Leitungen hinlegen! Die ersten SAT-Receiver mit 4 Tunern sind schon herrausen....
Ich hab z.B. eine vu+ Duo2, damit kann ich mehrere Sendungen gleichzeitig aufnehmen (bei 8 habe ich aufgefhört) :)

Viel Spaß beim Hausbau :)
 
Zuletzt bearbeitet:
@ bosk
Dir ist klar, dass ein Receiver mit multiplen Tunern in der Regel einen eigenen, integrierten Verteiler hat? So ein Receiver muss man also nur einmal anschließen, die anderen Tuner laufen dann über den selben Anschluss. TV (Kabel/SAT) sollte natürlich ebenfalls in jedes bewohnte Zimmer (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Kinderzimmer) gelegt werden.
 
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