Heimnetzwerk im Neubau

Nein, für das Festnetz haben wir auch hier im aktuellen Haus schon die Gigaset GO-Box im Einsatz, an der drei DECT-Telefone hängen. Für diese ist auch explizit ein LAN-Anschluss an zentraler Stelle mit eingeplant, so dass das ganze Haus und hoffentlich auch drei größte Teil des Grundstücks mit abgedeckt ist.
 
flo222 schrieb:
Die größte Überraschung war, dass keine Duplex-Kabel bei unserem Hausbauer zu bekommen waren.
oh man ! ... statt einmal duplex kann man auch 2x Simplex ziehen! ... naja ist ja jetzt eh gegessen!

Wenn ich den Beitrag vor einem Jahr gelesen hätte, hätte ich noch angemerkt, das man die zuleitung zwischen Haus und Grundstücksgrenze verrohrt, sodass man später nicht nochmal alles aufgraben muss, wenn dann mal ein neues Kabel rein muss.
Bei dir haben sie ja gleich FTH verlegt . Top!

Ansonsten kann man eigentlich sagen, man sollte alle Kabel , ob Netzwerk oder TV , sternförmig aufbauen (sprich jede Dose hat ihr eigenes Kabel) und das alles im HAR zusammenlaufen lassen ! (Warum man das in Dachboden verbauen soll erschließt sich mir überhaupt nicht ! Man könnte noch eine rohrverbindung zw Dachboden (satschuessel) und HAR legen lassen, damit man ein Leerrohr hat, falls doch mal ein Kabel Kaputt geht.)

Und niemals nur Simplex ziehen ! immer wenigstens duplex. An Stellen wo TV und Multimediazeug stehen soll, kann es auch ruhig 2x duplex sein. dann kann man zur Not auch mit weniger Endgeräten auskommen.
Wenn er jetzt am TV wieder mehr als einen LAN Anschluss braucht, muss man wieder nen extra Switch hinstellen!

Ich muss mich jeden Tag mit sowas rumschlagen und spreche nur aus Erfahrung :) Ich hoffe die zwei Baufehler sind die einzigen in deinem Haus !

flo222 schrieb:
Oder ist es besser, das Netzwerk so zu belassen wie es aktuell ist, und das USG erst im neuen Haus in Betrieb zu nehmen?

Ich würde mir die Arbeit nur im neuen Haus machen und nicht in der Wohnung jetzt noch alles wieder umbauen.

Lieber mal ein paar Sachen sortieren und wegwerfen, sonst ziehst du wie ich auch mit jedem Scheiss um und jetzt steht der Mist seit Jahren im Keller rum!
 
Das mit den Simplex-Kabeln ist jetzt so, aber wenn es nur ein Switch ist der ggf. benötigt wird, dann kann ich damit leben. Haben wir aktuell auch so, auch wenn es anders schöner gewesen wäre. Und zumindest ist es zukünftig 1 GBit, und keine 100 MBit wie hier.

Aber es ist alles sternförmig in den HWR verkabelt. Da wo auch der FTTH ankommt. Die Kabel vom TV gehen alle zum Multiswitch in den Spitzboden. Ist Standard bei der der Hausfirma, aber wohl auch nicht ungewöhnlich. Und von dort liegt auch ein großes Leerrohr bis in den HWR, für ne zukünftige PV-Anlage, aber auch allem was sonst mal kommt. Außerdem liegt noch ein Leerrohr aus dem HWR nach draußen, für Strom im zukünftigen Carport, aber auch, falls ich mal LAN nach draußen bringen muss.

Hab gerade auch nochmal viel wegen dem USG im Zusammenspiel an nem Entertain-Anschluss gelesen, und werde es wohl wirklich bleiben lassen. Den Spaß brauch ich jetzt nicht mehr wegen den paar Tagen, das geh ich wohl wirklich erst am neuen Anschluss an.
 
So, wir sind eingezogen, und am nächsten Montag soll die Telekom kommen, und den ONT legen. Zu meiner Überraschung hat der Elektriker der Hausbau-Firma die Netzwerk-Kabel auch noch im HWR verdrahtet. Eigentlich war die Aussage, dass nur die Netzwerkdose gesetzt und verdrahtet wird, weshalb ich mir schon Keystone-Module besorgt hab, die ich jetzt nicht mehr brauche. Allerdings weiß ich gerade nicht, was ich noch brauche, um die Infrastruktur in Betrieb zu nehmen. Die Idee wäre gewesen, mir einen Serverschrank zuzulegen. Was brauch ich denn, um diese Enden für mich nutzbar zu machen, sprich im Schrank mit normalen Patchkabeln auf den Switch gehen zu können?

05AB567A-96BD-4E19-B639-349735A1856A.jpeg

229CE439-28BC-4B93-A1CF-C93AADBB3058.jpeg
 
Also wenn das die Kabelenden bei deinem zukünftigen Serverschrank sind, kannst du diese direkt in den switch stecken ! Kann man so bauen, muss man aber definitiv nicht :D

Also im Grunde brauchst du erstmal nur einen switch, wenn du alle Dosen beschalten willst. Btw nur den Router wenn du nicht mehr als 4 nutzen willst.
 
In einem im Homeuse üblichen Serverschrank mit regulär eingebautem Switch dürfte es schwer bis unmöglich sein, Verlegekabel samt feldkonfektionierbarem RJ45-Stecker in den Switch zu bekommen. Die müssten dafür in einer Weise gebogen werden, für die sie nicht ausgelegt sind.
 
Finde ich jetzt nicht optimal. Zumindest am Switch müsste dann zusätzlich noch ein Potentialausgleich gemacht werden.
Besorge dir anstatt den Keystones sowas ähnliches wie BTR Kupplungen, bau die in ein Trägerblech ein und steck die Installationkabel abgehend daran an. Dann hast Du das selbe wie ein Patchfeld: https://www.metz-connect.com/de/products/1309a0-i
Ich würde das ganz Zeug in einen Multimediaverteiler einbauen, wenn da nicht noch Server, NAS und sonstiges Zeug hin soll. Beispiel: https://www.hager.de/verteilersysteme/kleinverteiler/kleinverteiler-multimedia-ip30/930139.htm
 
Danke schon mal für eure Antworten. Ein Serverschrank soll es schon werden. Es soll ein 24er Switch rein, das UniFi USG und der Cloud Key, zwei Injektoren für die APs sowie der NAS.

Wäre es sinnvoll, sowas hier zu besorgen und dann ein Keystone-Panel in den Serverschrank zu packen? https://www.kabelscheune.de/Netzwer...m=Keystone &searchmanufacturer=_search_empty_

Dürfte ja ähnlich den bereits empfohlenen BTR-Kupplungen sein. Damit könnte ich dann mit flexiblen Patchkabeln in den Switch. Geht bei so ner Kupplung Bandbreite verloren oder ist das vernachlässigbar?
 
Perfekt. So machst Du das. Der Einfluss der Kupplung ist vernachlässigbar.
Aber schön Potentialausgleich machen, gell!
In Sachen Serverschrank bin ich nicht so der Spezialist. Da helfen dir aber sicher andere Forumsteilnehmer.
 
Ja die Kupplungen gehen auch. Obwohl das je nach handwerklichen Geschick und Willen mit den Modulen eine saubere Lösung wäre.

Den Serverschrank nachträglich an den Potentialausgleich anzuschliessen ist je nach Lage der Potentialausgleichsschiene relativ aufwendig.
 
Die Potentialausgleichsschiene ist direkt unter dem Serverschrank, das sollte also machbar sein. Muss ich mal nen Bekannten fragen, der ist Elektriker. Ich selbst hab keine Ahnung von der Thematik.
 
Sollte eigentlich in der Montageanleitung des Keystoneträgers zu finden sein. Wenn nicht, schau online auf der Herstellerhomepage des Keystonesystems nach Montageanleitungen.
 
flo222 schrieb:
Die Potentialausgleichsschiene ist direkt unter dem Serverschrank, das sollte also machbar sein. Muss ich mal nen Bekannten fragen, der ist Elektriker. Ich selbst hab keine Ahnung von der Thematik.

Dann kannste du auch selber 10qmm kupfer an der Schiene und dem Serverschrank festmachen.
 
Hallo und schönen guten Tag, ich würde mich hier gerne mal kurz mit einer Frage einklinken... Bei mir im Keller möchte ich ebenfalls ein 19 Zoll Wandgehäuse hin bauen (Gehäuse ist schon da). Das Kabel für den Potentialausgleich wäre grob 4m lang (vielleicht auch 5m), muss es denn mindestens ein 10qmm Kabel sein, oder darf es auch dünner sein?!

Ich frage das nur, weil die Potentialausgleichsschiene bei uns im Büro relativ weit weg war und aus diesem Grund eine 10qmm Leitung für den Potentialausgleich verlegt wurde (aussage des Elektrikers). An sich ja erst einmal kein Problem, aber das Kabel in das Gehäuse zu bekommen und dann an einer passenden Stelle anzulegen, war schon nicht schön.

Gruß, Domi
 
Domi83 schrieb:
muss es denn mindestens ein 10qmm Kabel sein, oder darf es auch dünner sein?!
Das kommt auf verschiedene Faktoren an. Zum einen muss der Widerstand kleiner als der in der VDE vorgeschriebene Grenzwert sein und zum anderen muss der Querschnitt ausreichend für den Bemessungsstrom sein. Beides dimensioniert dir der Elektriker deines Vertrauens, erstellt ein Messprotokoll und erteilt dir eine Abnahme.
 
Okay... Dann muss ich doch mal einen Bekannten anschreiben, der ist Elektriker. Dachte man kann das grob pauschalisieren. Wobei ich ja sagen muss, als damals die Menschen da waren, die meine Heizung ausgetauscht haben, wurde auch kein Protokoll oder ähnliches erstellt. Da hat man einfach die Erdleitung an die Schiene geklemmt und fertig ist.

Aber mal schauen ob ich den Elektriker erreiche und ob er mir da weiterhelfen kann.

Gruß, Domi
 
Domi83 schrieb:
Wobei ich ja sagen muss, als damals die Menschen da waren, die meine Heizung ausgetauscht haben, wurde auch kein Protokoll oder ähnliches erstellt. Da hat man einfach die Erdleitung an die Schiene geklemmt und fertig ist.
Das dürfen die auch nicht, außer einer von ihnen ist Elektromeister. Wahrscheinlich ist, dass in der Montageanleitung der Heizung beschrieben ist, wie genau der elektrische Anschluss durchzuführen ist. Danach haben sie hoffentlich gehandelt. Es obliegt dir, diese Prüfung von einem Elektriker durchführen zu lassen, wenn Du auf der sicheren Seite sein willst.
Schau mal in die Montageanleitung der Schiene, des Keystonesystems oder des Wandgehäuses. Dort steht sicher auch was zum Potentialausgleich. Wenn Du dich an diese Installationsanleitung hältst, dürfte nichts schiefgehn. Eine Abnahme deiner kompletten Elektroinstallation würde ich dir trotzdem dringend empfehlen.
 
Alles klar, dass Gehäuse steht zwar schon seit ein paar Tagen bei mir... hab aber noch nicht hinein geschaut. Heute Abend mal machen und schauen ob etwas in den Unterlagen steht die (hoffe ich) dabei sind :)

Was die Installation der Heizung angeht, ich denke mal dann sind die (die Firma) einfach nach Anleitung vor gegangen und fertig ist.

"Keystone" ist auch eine gute Vorlage, die Anleitung schaue ich mir ebenfalls mal genauer an.
 
Zurück
Oben