News Hoher Speicherbedarf für KI: Hersteller erhöhen Listenpreise für HDDs und SSDs

ThirdLife schrieb:
Die werden das nicht als Ausrede nutzen sondern um Modernität zu verkaufen kleine Displays statt Preisschilder anbringen [...]
In Supermärkten sind E-Ink Displays seit Jahren gang und gäbe. Die arbeiten mit Zigbee und können zentral bespielt werden. Schneller, hygienischer und nachhaltiger als mit Papierschildchen zu arbeiten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThirdLife und AlphaKaninchen
@Dr. MaRV Die Dinger könnten aber irgendwann für Kundenfrust sorgen. Theoretisch ist es machbar Preise innerhalb von Minuten anzupassen. Der Kunde hat null Chancen zu beweisen man habe es zum "Rabattpreis" rausgeholt. Wenn es dem Kunden überhaupt auffällt weil kaum noch jemand auf das Kassenterminal oder den Kassenbon hinterher schaut. Und gezahlt wird meist eh mit Karte!
Wenn ich ganz fies wäre, würde ich noch Videoüberwachung mit KI einsetzen um immer genau dann die Preise lokal zu Rabattieren wenn ein Kunde sich dem Produkt nähert und danach wieder erhöhen. :smokin:
Oder die E-Ink Preisschilder mit Bewegungsmeldern ausstatten um immer individuell den Preis anzupassen!:mussweg:
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThirdLife
samuelclemens schrieb:
Theoretisch ist es machbar Preise innerhalb von Minuten anzupassen. Der Kunde hat null Chancen zu beweisen man habe es zum "Rabattpreis" rausgeholt. Wenn es dem Kunden überhaupt auffällt weil kaum noch jemand auf das Kassenterminal oder den Kassenbon hinterher schaut.
Das ist dann doch schon paranoid. Das wird so hier nicht umsetzbar sein und am Ende den Laden selbst Probleme bereiten.
Wenn sowas kommt, dass man im Tagesverlauf die Preise ändert, dann würde ich schon die Preise kontrollieren und gegebenenfalls den Kauf an der Kasse ablehnen und die können zusehen, dass sie die Produkte wieder in die Regale schaffen.
Aber wir haben ja noch Institutionen wie den Verbraucherschutz, die dann sowas Abmahnen.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: Nephylim und AlphaKaninchen
Dr. MaRV schrieb:
In Supermärkten sind E-Ink Displays seit Jahren gang und gäbe. Die arbeiten mit Zigbee und können zentral bespielt werden. Schneller, hygienischer und nachhaltiger als mit Papierschildchen zu arbeiten.
„Gang und Gäbe“? :p

Die sind nicht ohne Grund in Supermärkten die absolute Ausnahme und nicht die Regel …
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThirdLife
@Ozmog Das mit den E-Ink ist mir bisher noch kaum untergekommen. Aber dafür unzählige andere Preistrixereien.
Beispiel Rabatt mit Kundenkarte. Dann steht da üblicherweise neben dem regulären Preisschild auch ein Schildchen für das befristete Angebot mit Kundenkarte. Nur wird des öfteren das Schildchen mit dem regulären Preis "vergessen". ;)
Oder es gibt Rabatt auf ein, zwei Produkte aus einer Produktgruppe. Zb Pizza's einer bestimmten Marke werden von durchschnitt 4 auf 2 € reduziert. Nur leider "vergisst" man bei den Preisschildern die eine oder andere Sorte der Marke die nicht reduziert ist. Zufall? 🤔
Und es kam bei der Bonkontrolle mehr als öfters vor dass die Zahlen nicht mit dem übereinstimmen was ich kurz zuvor an den Regalen gesehen habe. Oft handelte es sich um geschickte Verwirrspiele womit sich der Irrtum erklären lies.
Das dollste ist das die EAN Nummer auf den Schildchen kaum lesbar ist ohne es herauszunehmen. Womit sich ein Produkt trotz verwirrender Bezeichnungen direkt zuordnen lässt.
Und wer rennt nochmal in den Laden um Produkt XY den man benötigt gegen eine billigere Variante umzutauschen oder zurückzugeben für meist 1 oder 2 € !?

Was vielen nicht klar ist, das der Preis am Regal nicht verbindlich ist. Erst wenn mir der Preis an der Kasse angezeigt wird ist es für den Händler verbindlich. Alles andere ist reine Kulanz.

Zu den E-Ink nochmal: Ich glaub fast das wird deshalb so wenig eingesetzt weil die Funkverbindungen zu diesen billigen Empfangsteilen nicht sonderlich sicher sind. Es würde nicht lang dauern bis es günstige Hardware gäbe um die Preise im ganz großen Stil topaktuell abzugreifen.
Im Moment wird das eher oldschool mit Hilfe von Apps und laufarbeit gemacht. Preisportale und so...
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Stan Marsh, MalWiederIch und AlphaKaninchen
SavageSkull schrieb:
Bald kann man 40TB HDDs kaufen, aber immer nur beim Preis ob top
Hast du Infos, od mehr aus dem warmen Bauch?
 
Dr. MaRV schrieb:
In Supermärkten sind E-Ink Displays seit Jahren gang und gäbe. Die arbeiten mit Zigbee und können zentral bespielt werden. Schneller, hygienischer und nachhaltiger als mit Papierschildchen zu arbeiten.
Gut, ich zumindest hab das noch nie angetroffen und ich bewege mich im Zürcher Raum, Süddeutschland, Vorarlberg Österreich, Mülhausen/Colmar und Norditalien via Tessin. Ich würde also rotzfrech behaupten ich sehe vieles mehr als der gewöhnliche Deutsche der von seinem Dorf 4km zur Arbeit fährt und diese Region nur einmal im Jahr für Malle verlässt, aber das ist mir noch nicht untergekommen auch wenn ichs sicher nicht abwatschen will. :daumen:

Edit: oder was auch sein kann, ich habs nie bewusst wahrgenommen aber es ist mir schon untergekommen. Muss ich in Zukunft mal mehr drauf achten.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: MalWiederIch
samuelclemens schrieb:
Zu den E-Ink nochmal: Ich glaub fast das wird deshalb so wenig eingesetzt weil die Funkverbindungen zu diesen billigen Empfangsteilen nicht sonderlich sicher sind.
So wenig? Ich welchen Geschäften bist du denn so unterwegs? Die Dinger siehst du beim Rewe fast überall.
1758061364662.png

Rewe-Sprecher Raimund Esser kündigte im Gespräch mit unserer Redaktion an, dass alle 3500 Filialen des Konzerns auf digitale Preisschilder umgestellt werden – zunächst in renovierten und neu eröffneten Läden. Rewe ist bei der digitalen Strategie aber nicht allein. Auch Edeka und der Elektronikhändler Saturn setzen darauf.
Das war im Jahr 2015, die Umstellung sollte mittlerweile längst abgeschlossen sein und auch andere Ketten nachgezogen haben.
Kaufland hat bereits damit begonnen, seine rund 770 Filialen in Deutschland mit digitalen Preisschildern auszustatten. Das Unternehmen begründet diesen Schritt mit der Möglichkeit, Preise zentral und in Echtzeit über das gesamte Filialnetz hinweg anzupassen. Auch Rossmann testet aktuell flächendeckend digitale Etiketten, um insbesondere die Prozesse rund um Preisaktualisierungen und Produktinformationen effizienter zu gestalten.
Aldi Süd geht sogar noch einen Schritt weiter: In allen etwa 2000 Filialen sollen sukzessive digitale Preisschilder eingeführt werden. Auch Aldi Nord und weitere Discounter wie Lidl oder Netto befassen sich intensiv mit entsprechenden Pilotprojekten. Der gesamte Lebensmitteleinzelhandel bewegt sich also rasant in Richtung einer papierlosen Preiskommunikation.
https://www.prkolleg.com/digitale-p...t-ein-blick-in-die-zukunft-des-einzelhandels/
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThirdLife
@xexex Bai Kaufland und Rewe tatsächlich noch nie gesehen!:rolleyes:

Aber die Rewe Dinger dürften sicher sein vor "abhören" nehm ich an. Die Produktzuordnung müsste anhand des Beispielbildes eher über eine interne ID am Schildchen selber erfolgen. Da müsste man erst die Datenbank selber hacken um an die Zuordnungstabelle zu kommen. Alles was das Produkt identifizieren könnte ist ja ganz oldschool auf einem Papieretikett aufgedruckt!
 
ThirdLife schrieb:
Gut, ich zumindest hab das noch nie angetroffen
Du hast es bisher nicht wahrgenommen. Wie alle Anderen, die behaupten diese Schilder noch nie gesehen zu haben. Die gibt es auch mit Farbdisplay, nicht nur schwarz/weiß, um anders farbige Zahlen oder Abbildungen für Aktionen darzustellen. Natürlich gibts das Schild als ganzes auch in verschiedenen Farben, nicht nur weiß, oder als Volldisplay.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: Fusionator, AlphaKaninchen, ThirdLife und eine weitere Person
chillipepper schrieb:
Ja klar, Elektroinstallation wegen Zahnbürste erneuern, soweit kommts noch ;-)

Warum nicht? Man möchte sich doch an die aktuelle Zeit einrichten und der Situation anpassen. Eine Steckdose ist in drei Minuten getauscht. :)
 
samuelclemens schrieb:
Bai Kaufland und Rewe tatsächlich noch nie gesehen!
Nicht gesehen oder nicht wahrgenommen? Aktuelle ESLs sehen oft so aus und man könnte meinen es sind nur klobige Papierschilder...
1758092778846.png

Ergänzung ()

samuelclemens schrieb:
Aber die Rewe Dinger dürften sicher sein vor "abhören" nehm ich an.
Was willst du denn da "abhören"? Entscheidend ist der Preis an der Kasse und nicht die möglicherweise falsche Preisauszeichnung. Wenn du dir sicher gehen willst, greifst du zu selbst zu einem Handscanner oder nutzt die Punkte an denen man die Preise prüfen kann.

Wer betrügen will überklebt die Barcodes auf den Produkten und/oder nutzt die Selbstbedienungskassen. Letztere sparen den Märkten viel Personalkosten ein, haben die Diebstahlzahlen aber explodieren lassen.
 
Zuletzt bearbeitet:
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThirdLife und AlphaKaninchen
AlphaKaninchen schrieb:
Was mich da nur wundert ist das die Preise noch nicht merklich gestiegen sind, was ich eigentlich erwarten würde bei solch einem Backlog.
Das liegt daran, das es hier um "Serverfestplatten" geht, das hat nur sehr entfernt was mit dem zu Tun, was der Consumer so kauft. 😏

Ja aber, wenn diese jetzt nicht mehr lieferbar sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Firmen sich als Übergang erstmal Consumer Festplatten holen.
Und dann werden auch da sehr schnell die Preise anziehen.🙄
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: AlphaKaninchen
xexex schrieb:
Was willst du denn da "abhören"?
Es gibt da seitens Konkurenzunternehmen ein gewisses Interesse Preisanpasungen des "Nachbarn" möglichst zeitnah zu adaptieren und die ganzen preisapps fürs Smartphone müssen auch aktuell gehalten werden. Das wird in der regel immer noch am unteren ende der hackordnung durch fußarbeit erledigt.
Wär doch schön wenn die Konkurrenz regelmäßig einach mit laptop und sniffer einfach aufm parkplatz aufs nächste update wartet!😇
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: xexex
MonteDrago schrieb:
Ja aber, wenn diese jetzt nicht mehr lieferbar sind, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Firmen sich als Übergang erstmal Consumer Festplatten holen.
Glaube ich nicht. Enterprise-Festplatten haben oft andere Schnittstellen, weil Hersteller von Speichersystemen oder Server ihr eigenes Ding drehen. Es wird bei Flash zwar das NVMe- und bei nicht Flash das SAS-Protokoll verwendet, die Schnittstelle ist aber eine andere als das, was im heimischen Computer Verwendung findet (meist U2). Auch in Großspeichersystemen haben NVMe-Platten einen 2,5" Formfaktor. Man kann sich auch nicht irgendwas in seinen Server oder Speichersystem bauen. Es muss vom Hersteller erlaubt sein, andernfalls kein Support bei Problemen.
Das bedeutet, dass Festplatten beim Hersteller des Systems gekauft werden müssen, weil daran wieder Supportbedingungen und Verträge geknüpft sind.
Was passieren kann, ist, dass Kapazitäten in der Produktion verschoben werden, hin zu mehr Geräte für den Großkundenmarkt. Dann folgt daraus eine Preissteigerung, weil der Endkundenmarkt trocken läuft.
 
Zuletzt bearbeitet:
xexex schrieb:
Wer betrügen will überklebt die Barcodes auf den Produkten und/oder nutzt die Selbstbedienungskassen. Letztere sparen den Märkten viel Personalkosten ein, haben die Diebstahlzahlen aber explodieren lassen.
Wobei das halt auch irgendwie dumm ist von den Buden. Zu denken, dass die Leute gratis für sie arbeiten und selbst scannen ohne einen Ausgleich. Wenn man das hätte sinnvoll aufziehen wollen, dann würde man zumindest noch einen Rabatt dazu anbieten.

Self-Checkout ist eigentlich nur sinnvoll (für mich) wenn ich sehr wenige Produkte habe und die Kassen belegt sind. Dann scanne ich gern selbst - ansonsten gibts hier keine Gratis-Arbeit von mir. 😂
 
ThirdLife schrieb:
Wobei das halt auch irgendwie dumm ist von den Buden. Zu denken, dass die Leute gratis für sie arbeiten und selbst scannen ohne einen Ausgleich. Wenn man das hätte sinnvoll aufziehen wollen, dann würde man zumindest noch einen Rabatt dazu anbieten.
Und du glaubst wenn es einen 10% Extra Rabatt gäbe würde niemand etwas beim Scannen vergessen oder absichtlich auslassen sprich stehlen?
ThirdLife schrieb:
Self-Checkout ist eigentlich nur sinnvoll (für mich) wenn ich sehr wenige Produkte habe und die Kassen belegt sind. Dann scanne ich gern selbst - ansonsten gibts hier keine Gratis-Arbeit von mir. 😂
Also ich gehe sehr oft in Geschäfte um 1-2 Sachen zu kaufen, da nutze ich es eigentlich immer wenn verfügbar.

Was mich wirklich nervt ist das scannen per App habe das bei Ikea ausprobieren, das zeichenlimit bei der Feedbackabfrage war deutlich zu kurz für den Rant. Anstatt das man alles einfach vors Handy hält wenn man es in den Wagen tut, muss man es bestätigen ggf die Menge hoch setzen usw und jeder action dauert ewig, anscheinend muss jedes tippen auf plus von Server bestätigt werden. Einfach unbenutzbar und daher recht gute Chancen etwas in den Wagen zu legen und das Scannen zu vergessen, man muss einfach zu lange auf die App warten.
 
  • Gefällt mir
Reaktionen: ThirdLife
Zurück
Oben