Home Assistant 2. Versuch, Fragen und Hardware

@Skudrinka War weiter oben im Thread. Zum Testen wäre es über USB.
ettan schrieb:
Eine 2,5 Zoll SATA SSD hängt als NAS an meiner Fritzbox. Könnte ich die per USB 3.0 verwenden? Und dann trotzdem parallel als NAS weiter nutzen? Wenn ich für die Proxmox Installation nur eine Partition von sagen wir 128GB einrichten würde, müsste das doch funktionieren...
ettan schrieb:
Der S740 ist im Gegensatz zum Wyse 7050 nicht immer gut zu bekommen. Zudem hat der Wyse WLAN, dafür passt aber eine 2,5 Zoll SSD nicht ins Gehäuse (sagt zumindest Gemini). Müsste dann eine M.2 SATA SSD rein.
Beim S740 passt eine 2,5" SSD ins Gehäuse, einen offiziellen Halter hat der aber nicht. Ich geh davon aus, dass eine 2,5" Disk auch in den 5070 passt. Der M.2 Slot unter der CPU dürfte der SATA-Port sein, der M.2 neben der BIOS-Batterie der M.2 A+E-Key für WLAN.
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ettan schrieb:
Noch eine Frage zum LAN / WLAN. Muss das Notebook / der Client zwingend per LAN mit der Fritzbox verbunden sein, um als Home Assistant Server zu funktionieren oder geht es auch per WLAN? Dann könnte ich den deutlich besser positionieren, denn die Fritzbox steht oben auf einem Regal und da ist nicht mehr viel Platz.
WLAN geht, Kabel wäre zwecks Erreichbarkeit / Stabilität besser.
Wie schon mal oben geschrieben, wenn du Zigbee/Thread über USB-Dongle machst, unbedingt eine (kurze Verlängerung) zwischen Server und Stick packen, so kannst du den TC dann unabhängig vom Stick positionieren. Bis 2m USB-Verlängerung sollte das unproblematisch sein.
 
Danke, bei dem Sonoff MG24 Stick ist eine Verlängerung gleich dabei. Mit der SSD wird sich dann zeigen ob ich die verwenden werde oder doch in eine M.2 SATA SSD investiere. Wenn mich HA überzeugt, bin ich bereit Geld zu investieren, auch mehr als in einen Dirigera Hub :D
Aber auch nur dann. Bei meinem ersten HA Versuch war das nicht der Fall. Damals hatte ich aber auch nur ein paar Lampen.
 
Mein HAOS läuft auf einem betagten M910q mit i7-6700T, 32gb RAM und 256gb NVMe in einer VM in proxmox, neben anderen VMs und LXCs. Das ThinkCentre hat damals refurbished unter 200€ gekostet, aber die Preise sind mittlerweile auch gestiegen. Für Zigbee und Matter nutze ich jeweils einen SLZB-06, einen RF-USB für OpenCCU und ein ADS-B Stick hängt auch noch dran. Im Normalbetrieb mit den 2590 Entitäten langweilt sich die Maschine, braucht dementsprechend aber auch wenig Energie. Beim Kompilieren in ESPHome zB merkt man dann deutliche Unterschiede zu schwächerer Hardware.
Auf jeden Fall würde ich HAOS nutzen, keine Docker Version. Beim Betrieb auf einem RasPi eine SSD nutzen, keine SD-Karte, weil die relativ schnell hinüber sind durch die vielen Schreibvorgänge in der Datenbank.
Nabu Casa nutze ich ebenfalls aus den genannten Gründen, ein VPN zB in der FritzBox reicht für den Anfang um gelegentlich reinzugucken aber aus.
Mittlerweile lässt sich ja zB Claude wunderbar einbinden, sofern man das möchte und selbst so tief drin ist kann das eine unheimliche Hilfe sein. Sowieso und dann erst recht regelmäßig Backups machen!
 
ettan schrieb:
Aber auch nur dann. Bei meinem ersten HA Versuch war das nicht der Fall. Damals hatte ich aber auch nur ein paar Lampen.
Es kommt auch auf deine Anforderungen an.
Ich habe mit HA damals angefangen um alle Geräte in einer APP nutzen zu können. Dadurch waren neue Möglichkeiten Vorhanden die nur über die Hersteller Apps nicht möglich waren.

Hier ein paar Beispiele was ich umgesetzt habe was rein über die Hersteller Apps nicht möglich wäre.:

- Unser Homematic IP Schloss meldet nun unserem Eufy Kamera System wenn die Tür Verriegelt wird und schaltet diese entsprechend scharf. -> Kamera erfasst Menschliche Bewegung während der Abwesenheit -> Beleuchtung über Hue wird Aktiviert Außenbereich Rotes Blinken innen werden div. Leuchten Aktiviert.

- Hue Fernbedienung schalten nun auch Govee und Nanoleaf

- Speicher der PV Anlage ab 90% Starten den Ladevorgang des E-Autos alternativ Starten Geschirrspüler, Waschmaschine ect.

- Homematic IP Thermostate fahren beim Verlassen des Hauses in den ECO-Mode.

- Tesla Integration ich sage "Alexa, heize das Auto vor" Standheizung/Klima Aktiviert sich.

- Geschirrspüler / Waschmaschine / Trockner fertig -> Eine Leuchte im Wohnzimmer ändert kurz die Farbe.

- "Alexa" - Kinomodus Beleuchtung Ändert sich, TV Startet, Vorhänge fahren zu "wenn Terrassentür geschlossen ist" (In dem Fall sind es 4 Verschiedene Hersteller die Kommunizieren müssen ohne HA wird es schwer Umsetzbar, Alexa selbst kann auch paar Sachen aber da sind die Grenzen schneller erreicht.)

Es ist quasi alles möglich, sobald mir was einfällt was mir fehlt oder was mir den Alltag erleichtert lässt es sich recht einfach umsetzen.
 
Mag durchaus sein, dass die Anforderungen mit den Möglichkeiten steigen, bzw. ganz sicher ist das so. Einen so hohen Stellenwert soll das für mich aber gar nicht haben. Wir haben auch kein Problem damit einen Lichtschalter zu benutzen, nur dimmen kann man die Leuchten halt nur mit einer App, bzw. mit Google Home.

Mehrere Apps waren bisher für mich eigentlich auch kein großes Problem, weil man sie ja nur einmal braucht. Alles lief bei uns über Google Home und das hat erstaunlich gut funktioniert. Deshalb bin ich auch nicht bereit viel zu investieren. Vielmehr war die Idee statt einem zweiten Hub und ggf. noch weiteren dann doch nochmal ein Low-Budget-Home-Assistant Projekt zu starten. Wenn sich das mit überschaubaren Mitteln und Aufwand realisieren lässt und alles am Ende so gut läuft wie vorher ist es okay. Ein bisschen Spaß ist natürlich auch dabei, aber ausarten soll das nicht...
 
ettan schrieb:
Mehrere Apps waren bisher für mich eigentlich auch kein großes Problem
Doch wird es, sobald der Hersteller Server abschaltet, sind Cloud gebundenen Geräte teurer Elektroschrott.
Du bist immer auf den Hersteller angewiesen, in der Hoffnung dass er Produkte wenigstens paar Jahre unterstützt.

Werde Cloud-frei und hab alles in deiner eigenen Hand!
 
@Skudrinka das stimmt natürlich, das ist ein Argument. Der Wille ist ja auch da und der Sonoff Stick bereits bestellt ;)
 
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