Home NAS in ESXi

Kampfwurst Hugo

Lieutenant
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Hallo

Hallo

Nachdem mich der Raid Controller (3ware 9690SA-8i) und die Festplatten (WD RED )in den Wahnsinn treiben bin ich kurz davor das neue RAID 6 mit dem 9690SA aufzulösen. ( Alle paar h fliegt eine Festplatte aus dem Raid)

Nur auf was für ein Betriebsystem soll ich da setzen und was für Möglichkeiten gibt es mit dem Controller die Festplatten in eine VM ( ESXi) zu bekommen?

Wichtig ist mir die Ausfallsicherheit und eine halbwegs akzeptabel Geschwindigkeit. Dazu kommt das ich die Rechtevergabe über AD funktionieren muss.

Auch sollte es möglich sein die Freigaben in Server 2012 einzubinden sodass verschiedene Software wie Squeeze, Plex... darauf zugreifen können.

Ich kenn mich mit Linux überhaupt nicht aus. Was anderes als Linux wird mir nicht übrig bleiben. Nachdem ich mit eingelesen habe scheint RAID-Z2 und freeNAS in die richtige Richtung zu gehen

Würde mich über Anregungen freuen.

PS: Die Hardware des ESXi 5.1

Supermicro X9SRL-F
32GB ECC RAM
9650SE Raid 1
E5-2560 @6x2Ghz

Christoph
 
würde ZFS nehmen, entweder mit RaidZ1 oder Z2. Allerdings solltest du den Controller dann durchreichen damit ZFS direkt auf die Festplatten drauf zugreifen kann.

Klassisches Raid mit Hardwareraidcontrollern finde ich für zuhause eh murks. Da hat man mit ZFS sicherlich mehr Freunde und weniger Frust
 
ja das mit dem Durchreichen klappt. Mit den alten 1TB Platten funktionierte ein Raid 6 über 5 Jahre ohne Probleme. Mit den ka... WD Platten geht gar nichts. Was muss ich in FreeNas einstellen sodas ich irgendwie den ganzen Speicherplatz an eine Server 2012 VM weitergeben kann. Diese VM ist momentan der Fileserver ink Druckerserver....
 
Wie wäre es mit einem Windows Server 2012 (gerne auch R2) und den Storage Spaces?
 
Rego schrieb:
Wie wäre es mit einem Windows Server 2012 (gerne auch R2) und den Storage Spaces?

das soll extrem langsam sein. Hätte schon gerne den Speed um ein Gbit Netzwerk auszulasten.
 
das Problem ist das ein Software Raid sobald es Parity (Raid 5,Raid 6..) benutzt extrem langsam ist. Momentan ist das Raid 6 des Hardware Raid Controllers per RDM in einer Server 2012 VM eingebunden.

Wenn ich es richtig verstanden habe könnte ich ein Raid-Z2 mit FreeNas erstellen und das Raid per iSCI an die Server 2012 VM(Fileserver) "durchreichen". So könnte ich die Rechtevergabe vom Server 2012 und Active Directory verwenden und das FreeNas wäre nur für die "Sicherheit " zuständig
 
Ich würde grundsätzlich auf RAID5 und RAID6 verzichten. Viel zu fehleranfällig und bei einem Festplattenausfall hast Du bei größeren RAIDs extrem lange Rebuild-Zeiten. Bei z.B. einem RAID5 mit 12TB hast Du eine 50% Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Rebuild eine zweite Platte ausfällt. RAID6 hat zwar den Vorteil einer weiteren Parität, aber auch hier wird mit steigendem Volumen das Risiko immer höher. OBR10 wäre meine grundsätzliche Empfehlung, auch wenn es mehr Festplatten benötigt (auch der Speed ist höher).
 
das Problem ist das der Raid Controller irgendwie ein Problem mit dem WD Red hat. Keine Ahnung wieso. Daher die Überlegung das "Raid" dem FreeNas zu überlassen. D.h ein RaidZ2 erstellen und per iSCSI an einen Server 2012 weiterreichen. So bin ich nicht vom Controller abhängig und habe trotzdem die Sicherheit von Raid 6.
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherheit und ein RAID mit Parität im gleichen Satz halte ich für äusserst gewagt.
 
na ja ich meine mit Sichereheit auch das mal eine Festplatte ausfallen kann ohne das man sich Sorgen machen muss. Für mich ist klar das ein Raid kein Backup ersetzt. Aber um das geht es hier nicht.;)
 
Ich habe halt ein RAID5, weil ich das größte Risiko, dass ich Daten verliere bei einem Hardwareschaden verliere.
Durch Dummheit oder Unwissenheit habe ich die letzten 15 Jahre keine Daten mehr verloren, Viren hatte ich nie. Verlust durch Stromausfall oder Überspannung kann man mit einer Online USV gut verhindern.
ECC RAM ist vorhanden. Bleibt für mich nur noch das Risiko, dass eine Festplatte kaputt geht oder dass der SATA Controller einfach mal müll schreibt.


Rego schrieb:
Bei z.B. einem RAID5 mit 12TB hast Du eine 50% Wahrscheinlichkeit, dass bei einem Rebuild eine zweite Platte ausfällt.

Wie kommst du auf die 50%?
 
@TE: nur zur info: raid-z1 ist auch nichts anderes als ein software-raid und es wird auch strikt empfohlen, den controller in den JBOD modus zu schalten, dh die parity-berechnung übernimmt weiterhin die cpu, der controller langweilt sich eigentlich nur

und ZFS braucht soviel RAM wie es kriegen kann...empfehlung war glaube ich 1-2GB RAM pro TB speicherplatz (mehr ist natürlich immer besser)

wieso ein raid-5/6 jetzt solviel unsicherer sein soll, als ein raid-10 würde mich auch mal interessieren...bei einem raid-10 kann beim rebuild genauso der spiegel wegfliegen
 
hier mal zwei interessante Links:
RAID5
RAID6

RAID10 ist dadurch sicherer, dass bei einer Wiederherstellung nur eine Platte kopiert werden muss. Es ist keine aufwendige Paritätswiederherstellung nötig. Dies verringert die Plattenlast deutlich. Bei einer Wiederherstellung eines RAID5 werden die übrigen Platten mehreren Stunden bzw. Tagen Volllast gefahren, was deutlich die Ausfallrate in die Höhe treibt.
 
nun gut, im enterprise-bereic bzw. wenn man wirklich (wirklich) viel speicherplatz zu verwalten hat, dann hast du sicherlich recht

aber wir sollten ja nicht vergessen, dass ein raid lediglich die verfügbarkeit sicherstellen soll, ein backup ist so oder so pflicht, selbst wenn 20 platten ausfallen können
und ich denke idR ist es im privaten bereich egal, ob man mal verminderte leistung hat wegen des rebuild oder ob man mal nen tag auf seine daten verzeichten muss, weil man ein backup einspielen muss

zudem werden hier ja auch deutlich weniger datenmengen bewegt

aus dem grund denke ich nach wie vor, dass für reine datenhaltung ein raid-5/6 interessanter ist, als ein raid-10...denn einen worst-case kanns in beiden fällen geben und dann muss man eben sein backup einspielen
 
momentan läuft noch ein Raid 6 aus 5x3TB Platten. Eine Platte meldet einen defekt daher ist das Raid degraded.
http://s14.directupload.net/file/d/3459/7pifx5qv_png.htm

Wenn jetzt die neue Platte wieder defekt sein sollte werde ich warscheinlich auf ZFS umsteigen. Auch wenn ich beim Speed abstriche machen muss.
 
Wie gesagt, mein Tipp wäre, bau noch ne 6te Platte dazu und mach nen RAID10. Gleiche Kapazität und ordentlich Speed.
 
Habe ja schon Probleme das 5 Festplatten nicht fehlerfrei laufen. Die "defekte" Platte läuft in einem PC ohne Probleme. SMART Werte sind auch OK. Wieso immer wieder diese Festplatte aus dem RAID fliegt ist mir nicht klar. Habe sie auch schon an einen anderen Port des RAID controllers gehängt. Ohne Erfolg
 
@TE: nur zur info: raid-z1 ist auch nichts anderes als ein software-raid und es wird auch strikt empfohlen, den controller in den JBOD modus zu schalten, dh die parity-berechnung übernimmt weiterhin die cpu, der controller langweilt sich eigentlich nur

und ZFS braucht soviel RAM wie es kriegen kann...empfehlung war glaube ich 1-2GB RAM pro TB speicherplatz (mehr ist natürlich immer besser)

wieso ein raid-5/6 jetzt solviel unsicherer sein soll, als ein raid-10 würde mich auch mal interessieren...bei einem raid-10 kann beim rebuild genauso der spiegel wegfliegen

RaidZ1 ist nicht nur ein einfaches Software Raid sondern geht weit über die Fähigkeiten von klassischen Hard- und Software Raid heraus.

RaidZ1 (ZFS) ist nicht das schnellste "Raid" dafür aber das zuverlässigste. Selbst ein Hardwareraid kommt da nicht dran.

Über Performance brauch man nicht diskutieren falls der Flaschenhals eh Gbit Lan ist. Da ist es völlig egal ob das Array nun 150MB/s oder 250MB/s macht.

Raid6 aus 4 Platten ist sichere als ein Raid10 mit 4 Platten, da dir beim Raid10 nur eine x beliebige HDD aussteigen darf, die nächste kann schon das aus bedeuten falls es die falsche ist.

Dass ZFS soviel Ram braucht ist ein weitverbreiteter Irrglaube. ZFS nutzt nur allen Ram den es kriegen kann, in anderen Worten es nutzt ihn aus für Caching und sonstiges Geschichten. Hat man "zuwenig" Ram fällt der Speed eben auf HDD Performance zurück. Aber selbst mit 4GB Ram kann man ZFS nutzen. Ob mehr Ram mehr Performance bringt hängt vom Einsatzszenario ab. Oft angefragte Blöcke kopiert ZFS in den Ram, macht bei manchen Sachen Sinn, beim Streaming mit Großen Dateien allerdings hat man dadurch keinen Vorteil, da man nicht ständig den gleichen Film guckt;)

ZFS wird rein technisch gesehen immer leicht langsamer als andere Dateisysteme liegen, da der Focus auf Datensicherheit und nicht auf Performance liegt.

Achso, bei RaidZ1/2 müssen bei einem Defekt auch nur die Daten Blöcke wiederhergestellt werden, die belegt sind. Bei einem klassischen Hard- oder Software Raid das komplette Array, selbst wenn nur 1MB Daten drauf sind.
ZFS ist "immun" gegen Stromausfälle. Bei einem klassischen Raid musst du nach so etwas das ganze Array erstmal wieder scannen.

Daher würde ich auf ZFS setzen. Ab 5 Festplatten würde ich aber auch mit doppelter Parität arbeiten.

Ein Hardwareraidcontroller macht in meinen Augen privat in 99% der Fälle keinen Sinn.

Wie gesagt, mein Tipp wäre, bau noch ne 6te Platte dazu und mach nen RAID10. Gleiche Kapazität und ordentlich Speed.

Brauch er den Speed überhaupt? Auch können ihm bei Raid10 nicht 2 x beliebige Festplatten ausfallen. Weiterhin hat er auch nicht die Datensicherheit von ZFS dann.
 
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