Fireplace Motiv 1 Neu

Hotspot-Alternative

Nehalem01

Cadet 4th Year
Registriert
Dez. 2008
Beiträge
115
Guten Abend,

Ich wohne in einem Haus, welches bereits einen fest integrierten Internetzugang hat, der via Ethernet sozusagen "aus der Wand" bezogen werden kann. Letztenendes funktionieren tut es aber erst, wenn man sich nach dem Verbinden noch mit seinen Zugangsdaten einloggt, wobei ein Account auch immer nur für einen PC gültig ist. Da ich aber mehrere Geräte besitze, die gleichzeitig ins Internet wollen ist diese Engstelle sehr hinderlich. Natürlich bin ich auf die Idee gekommen einen Hotspot einzurichten, der es mir zwar erlaubt, das LAN-Signal per WLAN weiterzuleiten, jedoch führt dies immer noch dazu, dass man sich mit jedem Gerät separat einloggen muss.
Deswegen meine Frage an euch: Gibt es eine Möglichkeit diesen Login-Mechanismus zu umgehen und den Internetzugang nach Vorbild eines Hotspots weiterzuleiten? Wenn ja: Wie? - Und: Gibts die Möglichkeit auch für Linux-Systeme?


Vielen Dank im Voraus!
 
Sorry, aber hä?

Internet kommt aus der Wand, soweit bin ich. Was für ein Anbieter ist das? Normalerweise hat man in irgendeiner Form ein Modem oder einen Router, die jeweils mit den Zugangsdaten die Internetverbindung herstellen. PCs, Konsolen, etc werden dann dahinter im Netzwerk über Switches, etc integriert und greifen immer über besagteb Router auf das Internet zu. Frag am besten mal beim Provider nach, die bieten passende Geräte an. Kannst die Antwort dann ja hier posten, dann kann man beurteilen welche Alternativen in Frage kämen (zB Fritzbox 0815, etc)
 
Wahrscheinlich Wohnheim und die Benutzerordnung noch nicht gelesen (falls es eine geben sollte).
 
Nabend,

gleich vorweg: Ich glaube, dass das Umgehen dieser Beschränkung eine rechtliche (schon dunkel-)Grauzone darstellt.

Aber wo kein Kläger...

Weil du offenbar spezielle Zugangsdaten brauchst, wäre eine Idee, einen deiner Computer als Router zu nutzen. Sprich dessen direkte Internetverbindung mit anderen Geräten zu teilen. Falls du im Laptop eine Intel-Wlankarte hast, gibts dafür ggfs. eine Software namens "Intel My Wifi", damit kann man, wie bei einem normalen Wlan AP, andere Geräte mit dem Wlan des Laptops verbinden, das widerum sich und alle anderen Geräte ins Internet bringt. Hatte ich selbst mit meinem alten Dell Vostro 3300 und Intel 6200 agn Wlan z.b. in Hotels am laufen.

Mit Linux kenn ich mich garnicht aus, da sollte es aber auch eine Möglichkeit der "Internetverbindungsfreigabe" analog zu Windows geben.

Gruß vom dude
 
Zuletzt bearbeitet:
Ah ok, Wohnheim wäre ne Erklärung. Dann ginge das in der Tat via PC. Dazu muss der PC die Verbindung zum Internet halten, das Routing übernehmen (andere Clients haben dann die IP des Router-PCs als Default Gateway) und die IP der Clients per NAT maskieren.
Internetverbindungsfreigabe (Windows) bzw. Routing-Tabelle (Windows+Linux) sowie die iptables (Linux) sind da die Werkzeuge der Wahl. Bei Windows muss man unter Umständen noch in der Registry das IP-Routing aktivieren. Keine Ahnung ob die Verbindungsfreigabe das automatisch macht, nie benutzt :)
 
Vielen Dank für die Antworten. Ja wir sprechen hier in der Tat von einem Wohnheim, und mein Ziel war es die Situation möglichst unkompliziert zu schildern - wenn mir das nicht ganz gelungen ist, dann entschuldige ich mich an dieser Stelle.

Wie auch immer - die Schlagwörter, die ihr mir geliefert habt sind schonmal ein guter Ansatz - ich werde sie heute Abend mal einzeln durchgehen und ausprobieren.
Wenn jemand noch weitere Möglichkeiten kennt, dann kann er sie aber auch gerne noch posten! :)
 
Noch was zum PC-Router: Prinzipiell ist dafür keine nennenswerte Leistung erforderlich. Das könnte beispielsweise ein Raspberry PI oder ein Cubietruck für ~35 bzw 100,- (zuzüglich Netzteil, etc) mit Linux erledigen. Ein altes Notebook wäre auch denkbar.

Es kommt natürlich darauf an wie man sich im Netz anmelden muss. Evtl musst du sporadisch am besagten Router den Browser öffnen und dich einloggen. Mit Linux ließe sich das vermutlich auch automatisieren, hab ich aber noch nie probiert.
 
Zuletzt bearbeitet:
Zurück
Oben