HTPC aus Althardware lohnenswert?

DJKno

Admiral Pro
🎅Rätsel-Elite ’25
Registriert
Okt. 2005
Beiträge
9.497
Hallo Leute,

ich habe folgendes Projekt vor und möchte eure Meinung dazu hören.

Da ich ein altes SFF Desktop-Gehäuse gefunden habe, möchte ich dieses
als HTPC umbauen.
Dieses Gehäuse ist es --> LINK
Verbauen kann man µATX-Boards, 2x 3,5" Festplatten, 1-2 5,25 Laufwerke und sogar Grafikkarten im normalen
Format.
Soweit so gut. Habe noch einen Intel Core 2 Duo E8200 für S775, ausreichend RAM, DVD-Brenner und ne 250GB HDD liegen. Ein passendes Board und ne kleine Graka wird man bestimmt hier im Forum ergattern können.
Probleme sehe ich beim Netzteil.
Dieses hat ein sehr eigenwillige Bauform --> LINK und lässt sich eher schlecht ersetzen.
Werte:
- DC Output 185W
- auf 5V 13A
- auf 12V 10A
Anschlüsse sind folgende
- 20 Pin Mobo
- P4 Stecker
- 4*4Pin Laufwerke (SATA lässt sich per Adapter machen)

Kann man damit noch was anfangen?
Die meisten Boards benötigen zwar eigentlich alle nen 24Pol Stecker, laufen aber auch mit nem 20Pol.

Folgendes soll also durchgeführt werden, wenn es überhaupt lauffähig ist.
- Umlackierung Gehäuse und Gehäusefront.
- Einbau Komponenten
- Nutzung als HTPC auf Windows oder evtl. sogal Linux-Basis im Wohnzimmer.

Bitte um Eure Meinungen, ob das Projekt lohnt oder eher für den Ar*** ist.

EDIT: Kleine Änderung. Habe jetzt nen Intel C2D E8200 da und werden den verwenden.
Rest bleibt gleich. Habe es oben geändert.
 
Zuletzt bearbeitet:
wenn das Board kein spezielles Format hat bzw. auf jeden Fall ein mATX Bord reinbaubar ist, dann sollte das kein Problem sein. Ob 20 oder 24Pol ist egal.

Würde mir ein AM2+ Board mit onboard Grafik suchen, aber besten AMD780/785G zur Not 760G. drunter eher nicht.

Oder als Alternative ein ASRock N68C-S UCC. Da kann man auch AM3 CPUs und DDR3 RAM (allerdings natülich nur als Tausch) drauf machen. Ob sich das lohnt ist die Frage. Die AMD Chipsätze sind eben besser und die Treiberunterstützung ebenfalls.
 
Zuletzt bearbeitet:
klar.... ginge das und n Netzteil im SFX-Format oder son Spaß zu nehemn und neue Löcher im Gehäuse zu bohren is ja auch nciht die Welt, oder ;)

Projekt lohnt allemal. Brauchst am besten n Board mit 880G-Chipsatz und AM2+-Sockel.
Dann kannst dir nämlich die Grafikkarte und somit Strom Sparen. Denn für HTPC langt auch der 880G-CHipsatz aus.
Und sonst gilt eben Bastlerherz beweisen ;)
 
Das Bastlerherz schlägt schon recht kräftig.
Auch mein Budget ist eher beschränkt, ein Netzteil passt da nicht ganz rein.
Werde mich mal nach einem Board mit AMD780/785G oder 880G-Chipsatz umschauen.
Reicht das Netzteil dann?
185Watt sind ja eigentlich nicht wenig für nen HTPC.

mfg.
 
wobei ich mich frage, ob das NT nicht vllt sogar ausreicht ôo würde ich zuerste testen, ehe ich da rumbohre oder was anderes kaufe. pico PSUs haben auch nur 150W und sind oft genutzt bei HTPCs ...
 
klar reicht das NT. Selbst unter Volllast kommen da nicht mehr als 150W raus. Im Normalbetreib weit unter 100W.
 
janer77 schrieb:
klar reicht das NT. Selbst unter Volllast kommen da nicht mehr als 150W raus. Im Normalbetreib weit unter 100W.

Es ist ein X2 4200+ mit 89Watt Verlustleistung und keine neue Stromspar-CPU..
Ergänzung ()

Ne quatsch, is ja AM2, der müsste 65Watt haben.
Kann das jemand bestätigen?
 
in der Bucht scheint es da nichts vernüftiges zu einem guten Preis zu geben. Schau mal hier oder hier.

Die CPU müsste 65W haben. Kommt drauf an was für eine das ist (stepping). So oder so muss man das erstmal rausholen.... Ich glaube da brauchst du dir keine Gedanken machen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Das NT passt, wenn du da nicht gerade ne High-End Graka mitreinsteckst.
Ansonsten: Kauf dir ein einigermaßen anständiges Board dazu, mit dem du Undervolten kannst und dann kannst du den Verbrauch des Prozzis nochmal stark senken.
Ansonsten lohnt das Projekt selbstverständlich, auch wenn jetzt Leute kommen mit "Uuh, mit nem neuen E350 oä verbrauchst du aber viel weniger Strom". Um den Energieaufwand zu amortisieren, der bei der Herstellung des neuen Boards entstanden ist, müsste es viele Jahre lang dauerhaft laufen. Und für dich ist natürlich die Preisfrage entscheidend:
Wenn du jetzt für 50€ ein neues Board+Graka kaufst, hast du einen kompletten Rechner zusammen. Wenn du ein Board ala ASrock E350M1 für 100€ (RAM inkl.) kaufst, müsste der neue Rechner bei einem KW/h-Preis von 20c ca. ein ganzes Jahr ununterbrochen laufen, damit der Preis über die Stromkosten wieder drin ist. Da er jetzt aber villt 4h/d läuft, geht es eher Richtung 5 Jahre regulärer Betrieb. Also mit anderen Worten: Wenn du die neuen Features nicht brauchst, nimm den altehrwürdigen und spar das Geld ;-)
 
OK,

dann wird ein Board mit onBoard-Grafik gekauft.
Da ergibt sich ein neues Problem.
Habe natürlich nur DDR2 Ram liegen.
Die neuen Boards können alle nur DDR3.
Empfehlungen?

Zur not muss halt ein älteres on Grafik daher und ne kleine Karte dazu.
Sollte den Rahmen von 185Watt wohl auch nicht sprengen.
Untervolten ist ne gute Idee. Das werde ich auch machen.

Werde mal ne Suchanfrage hier eröffnen.
Ergänzung ()

Es wird jetzt ein C2D E8200 verwendet.
Der X4200 ist aus dem Rennen.

Thread kann aber erstmal zu.
Werde dann einen neuen mit Projektdoku erstellen.
 
Hm, also bei den onboard-Grafiken wäre ich vorsichtig, bei den älteren war es teilweise schwierig mit HD-Wiedergabe.
Ich würde dir aus Gründen der Sicherheit zu einer günstigen modernen Graka ala HD5450 raten. Davon noch eine sparsame Variante und gut ist.
Dazu kommt noch, dass das einzige Sockel 775-DDR2-microATX-Board mit einer ausreichenden IGP (X4500HD) schon über 100€ kostet.
Also lieber ein günstiges Board + og Graka.
 
OK,

danke für den Tipp.
Das Projekt startet im Januar, wenn die Wohung fertig renoviert ist.
Werde mir dann ein aktuelles, kleines und sparsames Modell gönnen.
 
Zurück
Oben