HTPC Zusammenstellung

cRz7

Lt. Junior Grade
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Mai 2008
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358
Hi,
habe mir nun vor einen HTPC zusammenzustellen. Betrieben werden soll er mit Linux und XBMC. Wichtig ist das er eine TV-Karte besitzt, welche mit einer Unitymedia CI-Karte umgehen kann. Angeschlossen wird der HTPC an einen 46" 3D-LED Samsungfernseher, somit sollte er auch 3D-fähig sein. Als Soundanlage wird eine Teufel Concept E400 angeschlossen. Zudem ist mir ein hochwertiges Gehäuse wichtig, welches auch einen IR-Empfänger besitzt. Zum Preis kann ich nicht viel sagen, meine Wünsche sollen alle Erfüllt werden, das jedoch ohne unnötig Geld rauszuwerfen.

Danke!
 
ich empfehle dir für 3D

Gehäuse da würde ich mal bei www.caseking.de schauen
uATX Mainboard
kleinen Intel i3 Prozessor oder Pentium G...
2GB Ram für win 32Bit oder 4GB für 64Bit
Nvidia Grafikkarte für 3D (aber nicht die kleinste, weiß selber nicht wie stark sie für 3D sein muss)

Ich selber habe ein HTPC mit einem AMD E-350 mit 2GB und onboard AMDE6350, habe aber kein 3D dafür sind die AMD noch nicht so gut geeignet.
 
Servus,

bei mir sieht es ganz ähnlich aus.
Lange habe ich nach einem passenden Gehäuse gesucht und bin jetzt irgendwie bei diesem hängen geblieben:

http://www.heise.de/preisvergleich/433098

Es ist zwar wirklich teuer, aber gefällt mir persönlich mit weitem Abstand am besten.
Das verbaute Display Modul sollte auch unter Linux gängig zu bekommen sein (hoffe ich zumindest, da ich selbst auch auf Linux setze)

Bei den anderen Komponenten werde ich die neue AMD Plattform einsetzen, ich denke da gibt es aber viele verschiedene Geschmäcker.
Laut einiger Tests soll das Gehäuse auch größer Grafikkarten ohne Probleme verkraften können und die Hitzeentwicklung soll trotz des nur einen verbauten Lüfters auch absolut im grünen Bereich liegen.
Einziger Nachteil soll wohl sein, dass 2,5 Zoll Laufwerke nicht vorgesehen zu scheinen, das heißt, da muss man sich was einfallen lassen, sollte aber aufgrund der primitiven Befestigungsmethode kein Problem sein.

Schau es dir mal an, ich habe es noch nicht bestellt, aber die Entscheidung ist gefallen.

Viele Grüße
Jo
 
Ich denke mal das 3D bezieht sich auf Filme und nicht Spiele, oder? Das kann der E-350 auch - allerdings würde ich mir das unter Linux nicht antun, wenn Linux, dann nVidia. BluRay unter Linux ist auch so eine Sache - falls gewünscht so wäre Windows vielleicht wirklich eine Option.

Wie groß soll das Teil werden (ATX, µATX, Mini-ITX)? Auch wenn es schon eher in Richtung Geld rauswerfen geht, so werfe ich mal das Origen AE M10 in den Raum. In diesem Fall müsstest du aber ohne CI-Modul auskommen (geht in der rechtlichen Grauzone und unter Linux durchaus), da nur Low-Profile Karten verbaut werden können (z.B. diese). Als Mainboard würde sich ein nVidia ION Board mit Atom anbieten - mehr Chipsätze baut nVidia ja nicht mehr.
 
Naja denke es sollte schon ein i3 werden, von den Atom bin ich nicht ganz überzeugt. Das Gehäuse von Orko gefällt mir super, jedoch hab ich es nirgendswo in schwarz gefunden? Silber geht bei der Einrichtung hier einfach nicht.. Naja und warum empfiehlst du Windows? Soweit ich weiß kann man mit Windows nicht sofort ins XBMC booten, oder auch nachträglich Ambilight anbringen.
 
Ich empfehle nicht unbedingt Windows - ich verwende selbst auch Linux, allerdings ist es bei mir im Moment nur ein TV-Rekorder, ich hab keinerlei Monitor mit dem Rechner verbunden. Linux hat schon auch seine Vorteile (z.B. eben Software um ohne CI-Modul im Chipkartenleser die Smartcards zu verwenden), die bessere Anpassbarkeit (wobei durch Ersetzen des Explorers unter Windows auch ein Direktboot möglich sein sollte) und mit VDR - zumindest meine persönlich Meinung - das bessere Backend für Live-TV und Aufnahme. Allerdings hast du halt das BluRay-Problem (ist die Frage ob das für dich relevant ist) und von ATI-Grafikkarten (wenn du eh keinen E-350 und Mini-ITX willst, so ist das eigentlich auch egal) unter Linux kann man eigentlich auch nur abraten - nVidias VDPAU funktioniert ganz einfach, bei ATI bastelt man Tage und häufig läuft es dann immer noch nicht.
 
Naja wenn mal so will bin ich eine OS-Hure :D ... Auf dem PC läuft Windows & für unterwegs gibts ein Macbook und auf dem HTPC sols halt Linux werden. Habe halt das "Tutorial" von Krautmaster gelesen und war sofort überzeugt. Genau so hätte ich es gerne! Nur halt mir 3D ;) Also um ne Zusammenstellung wäre ich froh! :)
 
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Für die, die es noch nicht mitbekommen haben und davon ausgehen, dass man mit AMD-Grafikmodulen unter Linux ewig basteln muss kann ich beruhigend sagen, dass es inzwischen XBMC mit XvBA unterstützung gibt. Man muss kein VAAPI mehr einrichten sondern kann direkt, via PPA + installation des AMD-Treibers die Videobeschleunigung nutzen. (Einrichtungsaufwand 3 Kommandos in der Konsole, inkl. Graka-Treiber-Installation [auch mit NV nötig]).

Ich würde entweder n E350/E450 oder ne Llano-Lösung empfehlen, da die in der Regel günstig, sparsam und funktionell ausreichend sind.
 
Naja, bei mir ist die letzte AMD-Grafikkarte unter Linux schon länger her und seitdem habe ich kategorisch ausgeschlossen, je wieder eine AMD-Grafikkarte unter Linux zu betreiben. Auch wenn XvBA mittlerweile wirklich funktionieren soll: wenn man das so liest, so sind wohl sogar die Entwickler von XBMC nicht ganz so überzeugt ("if we get in real contact with AMD" bzw. "if AMD tells us how" - Linux war denen halt noch nie wichtig). Vor allem die Artefakte bei H264 und entsprechenden Encodereinstellung können sehr nervig sein - kenne ich auch sehr gut von den Microsoft Codecs auf AMD-GPUs. Fehlender MPEG2-Support ist wohl nicht mehr ganz so wichtig, ich kenne nur Demosender die HD-Material noch mit MPEG2 ausstrahlen. Außerdem steht jetzt nirgends, ob bzw. welche De-Interlacing Modi unterstützt werden - ich weiß, dass es bei nVidia und VDPAU ziemlich GPU-abhängig ist, ob De-Interlacing nun ansehnlich ist oder nicht. So viel ich weiß kämpft Intel ja immer noch mit dem 24p Bug, von daher würde ich mit meinem Vorschlag in Richtung Core i3, µATX-Mainboard (du hast noch nicht explizit geantwortet, aber Mini-ITX scheint dir nicht wichtig zu sein) am besten von MSI (sind meist die energiesparendsten Mainboards mit kleinen CPUs) und einer kleinen nVidia-Karte (z.B. GT220, bietet VA-Deinterlacing) gehen.
 
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Solange kein Gnome 3 genutzt wird, kann ich inzwischen sagen, dass der 2d/3d/multimediabetrieb - auch unter aktuellen AMD Grafikkarten - reibungslos funktioniert. Alleine innerhalb des letzten halben Jahres hat sich in Sachen AMD und Linux sehr viel getan. Artefakte hatte ich bisher mit XvBA-XBMC noch keine. Ich denke mal, wenn das System einmal eingerichtet ist soll es eh nicht mehr groß verändert werden. Da es vom Einrichtaufwand her ähnlich ist, bleibt nur noch die Kostenfrage und der Stromverbrauch übrig und ich denke, dass dort Llano / Brazos gut punkten kann.

Im Videobeschleunigten Betrieb nehmen sich AMD/NV nicht mehr wirklich was (unter Linux). Intel hat noch die üblichen Probleme, denke ich (nutze keine Intel GMA, daher ohne Gewähr).

Den Link konnte ich jetzt leider nicht besuchen: "server is too busy"

Edit:
@ coRe84466
Die TV-Karte, sollte die intern sein oder würde für dich auch ne externe (über USB angeschlossen) in Frage kommen? Die kann man ja trotzdem hinten drum irgendwo verstecken..
 
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Naja würde trotzdem gerne auf NVIDIA und Intel setzen. Es wäre schon schöner/besser wenn die TV-Karte intern wäre.
 
Du kannst ja zunächst auch einfach mal die interne GPU des i3 probieren - das Teil steht vom 24p Bug abgesehen (möglicherweise ist das auch schon behoben, musst du halt suchen) der GT220 in nichts nach und bietet die gleichen Funktionen. Außerdem war der Linux-Support für Intel GPUs immer relativ gut - zumindest in der Vergangenheit sogar deutlich besser als bei ATI/AMD.
 
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