News Huawei FreeClip 2 S: Open-Ear erhalten Designupdate und neues Case

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So sieht das Bundle mit dem "Schmuck" aus.
 
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Das Case.... na ja.... Ich finde sowas sollte so klein wie möglich sein.
Meine Freundin hat die Nothing Ear (open). War erst skeptisch, aber die Dinger sind toll. Sitzen super. Als Preis finde ich aber 100,- schon viel.
Bei denen hier bin ich wiederum skeptisch. Die werden anders befestigt. Aber bei dem Preis bin ich sowieso schon raus. Da kann auch der "Schmuck" nichts reißen.
 
seyfhor schrieb:
Bei denen hier bin ich wiederum skeptisch. Die werden anders befestigt.
Ich hab die 1er und das sind die bequemsten Kopfhörer, die ich je hatte.

Was den Preis angeht: man kriegt vielfach wofür man bezahlt. Kopfhörer unter 100€ hab ich bisher immer als merklichen Kompromiss erlebt. Gerade bei In-Ears habe ich aber natürlich auch nicht dutzende ausprobiert.
 
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Ich finde das mit dem Schmuck klasse!

Wann gab es denn designtechnisch denn zuletzt mal was neues, was nicht nur nach "schaut her wir sind Technik" ausgesehen hat? ja gar nicht.
Ich wette das wird viele Käuferschichten erreichen.
 
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Nutze die FreeClip 2 und muss sagen, das Beste was ich je am Ohr hatte.
 
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Meine bessere Hälfte wollte diese Huawei FreeClips, also habe ich welche besorgt.
Muss aber sagen, sie sieht irgendwie komisch damit aus😁
 
Definitiv zu teuer für dass was es ist und leider weiterhin mit dem Problem, dass sich der Sitz im Ohr gar nicht anpassen lässt: hat man ein zu kleines oder zu großes Ohr oder auch nur nicht normativ geformtes Ohr kann man die Clip-Hörer schlicht kaum nutzen, da der Transducer Ausgang dann gar nicht in den Gehör-Gang zeigt. Hier wäre ein Schiebe-/Klapp- oder sonstiger Mechanismus für die Anpassung des Sitzes definitiv eine Verbesserung die dringend nötig wäre.

Ähnliche Clip Hörer gibts bei der Konkurrenz für 30-50€, die Freeclip sind hier also ohne irgendwelche Vorteile einfach zu teuer.

Und bei der Bauart ist Klang-Qualität eh nicht relevant, da weder Bass noch Höhen (richtig) funktionieren, so dass man sehr viel Geld für sehr... Viel "Style" ohne wirklich Gegenleistung bezahlt.


Conqi schrieb:
Gerade bei In-Ears habe ich aber natürlich auch nicht dutzende ausprobiert.
Schade, solltest du definitiv mal probieren :)
IEMs Anno 2026 sind das beste was du in Sachen Klang-Qualität für nen schmalen Taler bekommen kannst: Zero2 z.B. sind bei nicht mal 30€ und haben tatsächlich "Referenz" Tuning^^
Nimmt man nur etwas mehr Geld in die Hand, so zwischen 50-70€ gibts dann auch sehr gute Treiber z.B. DLC ("Diamond Like Carbon"), Beryllium, Titan oder gar Planar-Technik.
Klar sollte man bei sowas immer noch ein paar bessere Ohr-Stücke kaufen, abseits davon aber sind IEMs heute im Großen und Ganzen eine Empfehlung wert wenn einen Klang-Qualität irgendwie interessiert.

Ist außerdem ein sehr schöne Sparte um Sachen auszuprobieren, sowohl was Tuning angeht (Harman vs Diffuse Field vs Tilted Diffuse Field vs IEF...) als auch Treiber-Technik (BA, Micro-Plar, Bone-Conduction, Piezo, MEMS....). Auch wenn man dafür oft nach Asien schauen muss, das Beyer, Senni & Co. hier quasi keinen Euro ins R&D stecken so dass sie noch so im Jahr 2010 feststecken was Technik oft leider auch Tuning angeht.
 
DonDonat schrieb:
Hier wäre ein Schiebe-/Klapp- oder sonstiger Mechanismus für die Anpassung des Sitzes definitiv eine Verbesserung die dringend nötig wäre.
Der würde dafür das Gewicht und den Sitz ggf. wieder einschränken. Als jemand mit (scheinbar) normalen Ohren finde ich die Lösung jedenfalls sehr gut.

DonDonat schrieb:
Ähnliche Clip Hörer gibts bei der Konkurrenz für 30-50€, die Freeclip sind hier also ohne irgendwelche Vorteile einfach zu teuer.
Selbst wenn man den Klang mal außen vor lässt gibt es noch Sitz, Mikrofonqualität, Akkulaufzeit, Bedienung, Verarbeitungsqualität etc. die sich schon unterscheiden können.
Ich hab in der Kategorie nur mal ein No Name Paar für ~40€ angetestet und das hat in nahezu allen Belangen außer Sitz gegen die Freeclip (1) verloren.

Die Freeclip 2 bieten ja zum Beispiel eine automatische Lautstärkeanpassung je nach Umgebung, was für mich alleine schon einen gewissen Aufpreis wert wäre, wenn das vernünftig funktioniert.

DonDonat schrieb:
Schade, solltest du definitiv mal probieren :)
Leider hasse ich alle bisher getesteten In-Ears nach ner Weile. Ich habe aber auch wenig Verwendung dafür, weil ich zuhause offene Over-Ears bevorzuge und unterwegs wenn dann die Freeclip nutze. Bleibt eigentlich nur die Zeit im Zug für In-Ears.
Interessante Kopfhörer gibt es da aber in der Tat einige. Leider auch nicht so angenehm bei Freunden oder im Laden mal auszutesten wie Over-Ears.
 
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Zumindest was die Mikrofone für Telefonie angeht und das bei vollem Fahrtwind auf dem Fahrrad, kann ich die Soundcore Aero Clip empfehlen. Mein "Gegenüber" hat NULL Windgeräusch gehört und das bei voller Fahrt mit 35 km/h.

https://www.amazon.de/dp/B0FF96NTTY

Und die sind deutlich preiswerter.
 
Hab auch die FreeClip 2 und bin super zufrieden. Gerade für die 90% Podcast-Nutzung bei mir sind die deutlich angenehmer als In Ears. Die sitzen so gut, dass ich sie manchmal vergesse.
 
Conqi schrieb:
Der würde dafür das Gewicht und den Sitz ggf. wieder einschränken. Als jemand mit (scheinbar) normalen Ohren finde ich die Lösung jedenfalls sehr gut.
Sitz würde es nicht einschränken, nur verbessern. Ähnlich wie Ohrstücke bei TWS gäbe es hier nur Vorteile für den Sitz. Und Gewicht ist bei einem solchen Feature ziemlich irrelevant: 1g mehr oder weniger, was eine realistische Annahme für einen so simplen Mechanismus wäre, macht praktisch keinen Unterschied.


Conqi schrieb:
Selbst wenn man den Klang mal außen vor lässt gibt es noch Sitz, Mikrofonqualität, Akkulaufzeit, Bedienung, Verarbeitungsqualität etc. die sich schon unterscheiden können.
Ich hab in der Kategorie nur mal ein No Name Paar für ~40€ angetestet und das hat in nahezu allen Belangen außer Sitz gegen die Freeclip (1) verloren.
Unterscheiden können wohlgemerkt. Anker & Co. haben hier Produkte in deutlich günstigerer Kategorie, die in fast allen der Punkten mehr als gut genug sind.

Hab selbst ein Paar von Anker und Rose und beide sind funktional sehr nahe beieinander: Spritzwasser geschützt, halt gut genug (Ton aber nicht weil ich eben eine Verstellung des Arms bräuchte), Spaltmaße nahe Null, da knarzt nix und mehr ist für das en gros der Leute bei so einer Art gerät einfach nicht relevant.

Was man bei sowas nie vergessen darf sind die Diminishing Returns: objektiv gesehen, bekommt man bei steigendem Preis nur bis zu einem sehr limitierten Punkt wirklich deutlich mehr heraus. Danach flacht die Kurve sehr, sehr stark ab und oft ist das "es ist besser" dann eher ein reines "Vibe" basierte Annahme als wirklich mit fakten untermauerbar.

Was nicht heißt, dass z.B. Freeclip zum Beginn des Trends nicht gut gar, nur dass der Markt sich seit dem weiterentwickelt hat und heute dank Diminishing Returns die Dinger defacto viel zu teuer sind für dass was sie sind.


Conqi schrieb:
Die Freeclip 2 bieten ja zum Beispiel eine automatische Lautstärkeanpassung je nach Umgebung, was für mich alleine schon einen gewissen Aufpreis wert wäre, wenn das vernünftig funktioniert.
Was hier auch sehr auf die Use-Cases ankommt: ich würde sowas deaktivieren weil es eine Gefahr im öffentlichen Verkehr ist. Aus dem Grund hab ich in den Clips die Laustärke auch ziemlich gering eingestellt, da es sonst einfach zu gefährlich ist...


Conqi schrieb:
Leider hasse ich alle bisher getesteten In-Ears nach ner Weile.
Genau so ging es mir auch, bevor ich mal anständige probiert habe und ein paar gute Third-Party-Ohrstücke gekauft habe :)

Das große Problem der meisten Mainstream IEMs ist, dass sie nicht Semi-Custom geformt sind und daher nicht wirklich Außen-Ohr passend sind. Bei einigermaßen anständigen Modellen aber ist dass meist gegeben, nur sparen die Hersteller dann oft noch an den Ohrstücken, so dass der realistische Preis für einen richtig guten IEM eher IEM + Ohr-Stück ist.

Glücklicherweise kosten die Ohr-Stücke aber nicht die Welt und gute gibts schon für knapp 10€ für das Set aus S (oder SS) - L. Aktuell reicht es oft nach dem Begriff "Liquid Silicone" zu suchen, dass spuckt sehr gute Ohr-Stücke ausä (z.B. Soundcocoon). Alternativ ein Paar Foam-Tips nehmen und mit nem Messer etwas einkürzen: sowas bringt einen ziemlich nahe an echte Custom-Ohr-Stück-Fit (welche ich auch hier habe und daher diese These recht zuversichtlich aufstellen kann).


Conqi schrieb:
Ich habe aber auch wenig Verwendung dafür, weil ich zuhause offene Over-Ears bevorzuge und unterwegs wenn dann die Freeclip nutze. Bleibt eigentlich nur die Zeit im Zug für In-Ears.
Macht auch total Sinn :)

Wobei ich hier wieder nur raten kann mal ein paar gute IEMs zu testen, die kann man dann quasi überall nutzen, inklusive Zuhause: ein Deifiant z.B. gibts für unter 100€ und der hat gute Treiber-Technik, Semi-Custom-Fit und ein sehr gutes Tuning, dass man so bei Over-Ears oft überhaupt nicht bekommen kann. Oder als Single-DD Set: Cadenza II für knapp 40€.


Conqi schrieb:
Leider auch nicht so angenehm bei Freunden oder im Laden mal auszutesten wie Over-Ears.
Definitiv! Schon Over-Ears sind ehrlich aber oft gar nicht so einfach zu testen, sofern man ein paar bessere möchte: Hifman als einer der Key-Player im Over-Ear Space gibts in Läden ja fast nie. Und dass obwohl die mit dem Sundara den wahrscheinlich besten <200€ Hörer im Sortiment haben. Andere Player aus Fern-Ost findet man da oft genau so wenig und dass obwohl die echt gute Produkte haben: Moondrop, Fiio, Sivga (teilweise)...
 
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