News HUDIMM bei Asus, ASRock & Gigabyte: Was der „günstigere DDR5“ anders macht als UDIMM

DX8 schrieb:
Davon definitiv gar nichts. Wie erwähnt, das ganze lohnt nur wo wenig Kapazität am Riegel selbst gebraucht wird. Also nur 8 GB oder weniger. Für reines Office/Browser/Cloud reichen sogar 2GB schon. Je nach Anwendung eventuell dann mehr. Aber über 16 wird es wohl nicht gehen. (Müsste mal nachsehen was aktuelle Grafik und Video Schnitt Programme brauchen, wobei das ja auch nur wenige Maschinen sind, keine 10 oder gar 100+ Mitarbeiter.
Mit 2GB bzw. 1,875GB in einem BenQ JoyBook mit Core Duo T2050 und GeForce Go 7400 (128MB shared) konnte man sowohl mit 32 Bit Windows 8.1 und 10 und 32 Bit Kubuntu noch voll gut arbeiten und sogar halbwegs passabel zocken.

Aber unter 64 Bit Betriebssystemen egal ob Windows, Kubuntu oder andere Distributionen geht unter 4GB garnichts mehr. Und selbst mit 4GB stösst man sehr, sehr schnell an seine Grenzen. Allein 3 Tabs Facebook, 3 Tabs VKontakte, 2 Tabs Instagram und 1 Tab Google Maps in Firefox mit etwas scrollen und zoomen und dazu noch GIMP im Hintergrund, und schon reagieren die Tabs nicht mehr.

Müsste ich einen All-in-One Office PC wo der PC im Bildschirm integriert ist, wie es ja für den Office-Einsatz echt beliebt ist, dann würde ich da einen Pentium Gold 8505 mit 8GB verlöteten RAM und einem leeren SO-DIMM Sockel bestückbar mit weiteren 8-48GB für insgesamt bis zu 56GB sowie eine GeForce RTX 4050 Mobile mit ihren eigenen 6GB VRAM nehmen.

Müsste ich auf Desktop-Basis was zusammenschustern dann würde ich ein miniITX A620 Board mit nem Ryzen 5 8500G sowie einem einzelnen 8GB DDR5-DIMM bestücken und noch eine RTX A400 mit 4GB VRAM dazustecken.
 
RealMax123 schrieb:
Aber unter 64 Bit Betriebssystemen egal ob Windows, Kubuntu oder andere Distributionen geht unter 4GB garnichts mehr.
Also unter Linux geht dort noch verdammt viel. Bitte auch nicht vom Task Manager täuschen lassen, Programme reservieren sich Platz, heißt nicht dass diese den wirklich benötigen. Wenn ich danach gehe verbraucht mein Firefox gerade 21GB RAM. :)

RealMax123 schrieb:
In einem Office-PC?!... Also wir reden hier von Textverarbeitung und kleinen Anwendungen die Kunden oder Patientendaten abrufen z.B in einer Arztpraxis oder im Call Center. Da braucht es gar keine dezidierte GPU!
 
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Artikel-Update: Auch Gigabyte hat HUDIMM-Support für Mainboards mit Intel-Chipsätzen der Serien 600, 700 und 800 via BIOS-Updates angekündigt. Erste Updates werden ab sofort zur Verfügung gestellt.

Was hinter HUDIMM steckt und davon zu erwarten ist, war auch Thema im ComputerBase-Podcast CB-Funk #166 in der letzten Woche.

[Embed: Zum Betrachten bitte den Artikel aufrufen.]
 
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Die OEMs werden sich drum prügeln. Was weis der Office Heini schon was da verbaut ist, Haupsache billig und 08/15 Office läuft. Mit Glück kaufen die alles weg und wir kriegen den Schund nicht mal zu sehen. :D
 
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Gut gemeint, aber es zeigt die ganze Hilflosigkeit einer Konsum gesteuerten Welt, die gerne alles an Ressourcen ausbeuten will.
 
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RealMax123 schrieb:
Aber unter 64 Bit Betriebssystemen egal ob Windows, Kubuntu oder andere Distributionen geht unter 4GB garnichts mehr. Und selbst mit 4GB stösst man sehr, sehr schnell an seine Grenzen. Allein 3 Tabs Facebook, 3 Tabs VKontakte, 2 Tabs Instagram und 1 Tab Google Maps in Firefox mit etwas scrollen und zoomen und dazu noch GIMP im Hintergrund, und schon reagieren die Tabs nicht mehr.
Hab ich jetzt mal probiert auf meinem alten HP Notebook mit einem i5-520m.

Arch Linux mit IceWM - verbraucht im idle 600mb RAM. 4 Tabs mit crab rave am laufen bei 720p, 1 tab mit CB und 1 tab mit maps sowie Gimp offen mit einer 4k textur und LibreOffice.

Gut, maps hat geruckelt weil notebook generell so lahm ist. Letztendlich war ich knapp bei 3,3gb verbrauch bevor das scrollen wirklich langsamer wurder weil die CPU bei 100% lag :D

Aber unter 4GB kannst sehr wohl noch was machen.
 
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Was für ein Quatsch. Dann kauf ich lieber Original.
 
Ich fürchte die OEM´s werden sich darauf stürzen und es streuen. Hoffentlich nur bei Office Kisten, bei denen das nichts ausmacht.
 
"Was der „günstigere DDR5“ anders macht als UDIMM"

Mehr Marge einfahren !?! :freaky:
 
"ASRock führt derweil nicht nur das Thema „niedrigere Preise“ als Argument für HUDIMM ins Feld, sondern verspricht auch eine höhere Bandbreite und niedrigere Latenzen durch die Kombination aus 8-GB-HUDIMM- und 16-GB-UDIMM-Modul im Vergleich zu einem 24-GB-UDIMM-Modul, denn in diesem Fall stehen drei 32-Bit-Kanäle nur zwei 32-Bit-Kanälen gegenüber.
Die halte uns für doof - save!
 
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