i7 oder i5 mit oder ohne k ?

thaq

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Hi da ich nun endlich mein altes System ersetzen kann, soll ein neuer Intel bei mir Einzug finden. Hab mir vor ein Paar tagen die MSI R6950 Twin Frozr III Power Edition gegönnt und mein alter Athlon II x4 640 soll auch weichen. Genutzt wird der PC für das neue Battlefield 3 sowie MMOs oder anderen Shootern. So nun meine Frage soll es der i7 2600 oder der i5 2500 werden und was hat es mit dem k auf sich ? Es heißt überall das es nur den Multiplikator freischaltet, aber wie kann es dann sein das in Benchmarks der 2600k weit vor dem 2600 liegt(ich geh mal davon aus das die normale Benchmarkliste @Stock geführt wird) Dazu dachte ich an 8gb 1600er Ram und welches Board lohnt der z68 Chip oder reicht der p68 ? Möchte eigentlich ungern Übertakten, aber mir die Möglichkeit offen halten. Wie sieht es mit der Külung aus bin vom Thermaltake Silver Arrow überzeugt, deswegen soll das Board auch genug Platz dafür bieten. Ich hoffe Ihr könnt mir Behilflich sein und eine Empfehlung abgeben :)
 
K bedeutet,dass man die CPUs übertakten kann.Wenn du ein wenig sparen willst,kannste dir den schwächeren i5 2500k holen,ansonsten den i7 2600k!

Als Board würde ich eins nehmen mit Z68er Chipsatz!
 
Du du schon einen Quadcore hast, würde ich auf jeden Fall erst einmal den Launch des Spieles abwarten. Es ist durchaus nicht unwahrscheinlich, dass das Spiel genauso sauber auf deinem Athlon läuft. Weiters: Warum willst du gleich die ganze Infrastrukur austauschen, wenn du auch eine andere, leistungsfähigere CPU auf dein vorhandenes Mainboard stecken kannst? Da sparst du dir einiges an Geld und hast wahrscheinlich kaum vorhandene bis nicht nenneswerte Nachteile?!?!

LG
 
Naja aber der x640 bremst mein System einfach aus und ich will weg von AMD. Schon klar das ich einfach nen Phenom x6 draufsetzten könnte, aber das sind einfach Stromfresser und da ist es auf dauer sinnvoller zum Intel zu greifen ;) Da Battlefield sowieso schon immer CPU lastig war, denk ich nicht das es jetzt anders sein wird. Daher möchte ich gern in den Genuss von Sandybridge kommen. Sollten die Bulldozer bald anrollen, würde ich Tests abwarten, da das wohl noch nciht der Fall ist solls der Intel werden, außerdem müsste dann trotzdem ein neuer Sockel her.
 
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Aja, ein Klassiker - bzgl. "Stromfresser" musst du dir aber mal ausrechnen, wie lange es dauert, bis sich da die Anschaffungskosten des neuen Boards amortisiert haben. Sagen wir mal, dein neues S1155 Board kostet 100 Euro. Und sagen wir, du bekommst 30 Euro für das alte. Dann willst du eben z.B. einen i5-2500k statt einen 1090T nehmen. Lt Geizhals kommt dieser ~30 Euro teurer. Also musst du 100 Euro über die Stromkosten hereinsparen. Der 1090T hat eine TDP von 125W der i5 95 - beide reizen ihre Limits nicht aus. Also wären das 30Watt Vorteil für den i5 - sagen wir 35Watt um auf der sicheren Seite zu sein. Nehmen wir weiters teure 25Cent pro Kilowattstunde an, dann wären das 400kWh, die du versemmeln kannst, bevor sich der i5 hinsichtlich der Stromkosten rentiert. Bei den angenommen 35W Ersparnis wären das also 400000Wh/35W=~11400 Stunden oder 476 Tage. Da ich aber nicht hoffe, dass du 24Stunden das Ding unter Dauervolllast hälst, rechnen mir mal mit 8 Stunden pro Tag. Dann wären das 1428 Tage oder fast 4 Jahre, bis du die Anschaffungskosten über die Stromkosten hereingespielt hast.

Fazit: Die Argumentation funktioniert einfach überhaupt nicht, wenn man ein Mainboard anschaffen muss, das man für die andere Option schon hat :)

Und falls du noch einen Umweltgedanken im Hinterkopf hast - das kannst du leider auch vollständig streichen, denn jede Hardware die du neu kaufst statt einer die du schon hast, belastet unsere Erde mit deutlich mehr Emissionen, als wenn du eben über Jahre mehr Strom verheizt.

Um es zu konkretisieren: Aus dieser Hinsicht ist es defintiv NICHT sinnvoller, "zum Intel zu greifen" :)

Wie schon gesagt, muss sich die CPU Lastigkeit von BF3 erst einmal als wirklich wahr herausstellen. Und wenn das so ist, würde ich fast damit rechnen, dass das Game auch einigermaßen gut mit den 6 Kernen des Phenom skaliert - und in diesem Fall wird der i5 kaum so große Vorteile bieten, dass dafür 100 Euro mehr sinnvoll investiert wären.

Also kann man mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit sagen, dass in deinem Fall, wo du schon ein passendes Mainboard hast, es in (fast (die Kühlung des i5 ist einfacher und damit tendenziell leiser zu bewerkstelligen)) jeder Hinsicht die deutlich bessere Entscheidung ist, dein System aufzurüsten, anstatt in eine neu Infrastrukur zu investieren

Dann bleibt nur noch das "ich will weg von AMD" über. Und ich traue mich fast wetten, dass das dran liegt, weil diverse Balkendiagramme dir suggerieren, dass dir ein i5 gravierende Leistungsvorteile bietet. Da kann ich dir nur dazu raten, dass du sämtliche zweifelhafte Indizes vollständig ignorierst und stattdessen einzelne Benchmarkergebnisse eingehender studierst. Dabei wirst du hoffentlich feststellen, dass viele der angeblichen Vorteile dort auftreten, wo sie einen bei der realen Nutzung der Anwendung kaum Vorteile bringen. Der Klassiker sind die Spieletests in 640x480, welche einfach für die reale Nutzung völlig irrelevant sind, da kaum einer in westlichen Breiten hardwarefordernde Spiele in solchen Auflösungen spielt.
Natürlich gibt es aber auch Fälle, wo sich ein i5-2500k von einem 1090T absetzen kann (mit Absetzen mein ich deutlich über 5%, denn diese 5% sind i.A. völlig irrelevant) und wo gleichzeitig diese Mehrleistung auch real was bringt - dann muss man diese Anwendungen auch wirklich selbst nutzen - sonst bringt einem das nichts.

Also: Um sich klug für eine neue CPU zu entscheiden, sollte man sich ganz konkret Benchmarks von den Anwendungsfälle/Programmen/Spielen in realistischen Auflösungen und Settings ansehen, beurteilen ob evt. vorhandene Leistungsvorteile gegenüber einen anderen zur Wahl stehenden Kandidaten auch in der realen Nutzung Vorteile bringen (wenn die eine CPU 100 FPS liefert und die andere 120, sind das zwar auf dem Papier Vorteile, aber bei der realen Nutzung macht das keinen Unterschied) und danach entscheiden.
Ein Beispiel: Sollte der i5-2500k im BF3 60 FPS liefern, und der Phenom nur 30 - DANN ist es sinnvoll, auf ein neues System umzusteigen, weil du ja das Spiel spielen willst. Hast du aber sagen wir 65FPS beim Phenom und 70 beim i5, kommen wir wieder ganz oben bei meinem Post an, wo nur noch die Stromkosten ein Argument wären, welche aber, wie du bei der Rechnung siehst, erst extrem spät auswirken.

Ich hoffe, dies ist ausführlich genug, dass es dich zum denken anregt, damit du nicht auf irgendwelche vorgekauten Klischees herein fällst.

LG
 
sollte es ein neuer prozessor werden, würde ich den i5 2500k empfehlen, hat nen besseres preis-leistungs-verhältnis als der 2600k

am besten wäre es wohl du würdest dir nen paar (vernünftige) benchmark tests raussuchen um den leistungsunterschied zu deinem alten system festzustellen und ob sich das ganze preis-leistungstechnisch lohnt

was bin ich in der hinsicht froh dass ich ein ziemliches urzeit-system hatte, so dass solche überlegungen garnicht zustande kamen :lol:
 
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