News ID. Polo: Volkswagen enthüllt Design sowie Modellvarianten und startet Vorverkauf

Buttkiss schrieb:
Ich wollte das Auto gar nicht schlecht machen, ich glaub das wird für viele passen und ich gehe davon aus das sich das richtig gut verkaufen wird.
Habe ich auch nicht so empfangen.
Und ja, ich denke der ID.Polo wird gut laufen, vorallem wenn man mal schaut wieviele ID3 und 4 so unterwegs sind.
 
catch 22 schrieb:
ich frage mich, wann der erste das hier als Argument gegen E-Autos bringt und wer es ist (wobei ich hier auf xexex tippe)
https://www.t-online.de/mobilitaet/...treibt-viele-fahrer-zum-ungesunden-snack.html
Fresst Äpfel ihr Fettis!

<--- Selber auf der drallen Seite
BOBderBAGGER schrieb:
Das ist es ja und wenn man mal alle 3-4 Stunden für 15-20 minuten irgendwo den Rüssel ins Auto steckt geht die Welt auch nicht unter.
Kriegt man da nicht komische Blicke oder gar ne Anzeige wegen Erregung öffentlichen Ärgernis, wenn man den Rüssel da reinsteckt?

Was sagt der Elefant zum nackten Mann?

Was? Damit kannst du Atmen?
 
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xexex schrieb:
Es gab mal eine Zeit da wurde einem beigebracht, man sollte den Kofferraum regelmäßig ausräumen um nicht unnötig Energie zu verbrauchen.
Das stammt aus einer Zeit wo Bremsleistung 100% verloren ging und in Wärme verpufft ist.
Mittlerweile gewinnt man durch Rekuperation einen Großteil an Energie wieder zurück.
Da ist das Gewicht nicht mehr relevant.
 
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Zhenwu schrieb:
So sehr ich den Antrieb geil finde, er ist für viele nicht alltagstauglich. Und genau das wollen die Ideologen nicht wahrhaben.
Sorry aber mit der Aussage Qualifizierst du dich für den Titel Ideologen. Du schließt von deinem Profil und deinen Erfahrungen auf Allgemeingültigkeit.

Richtig ist, dass BEV für einige Fahrprofile nicht funktioniert (gerade Transporter und Anhänger). Bei Langstrecke ist es mit aktuellen Modellen schon so ein Thema (350Kkm mit 130-150 sind schon drin und geladen wird in 20min für weitere 200km+).

Auch deine Punkte mit Reichweite und co haben keine Allgemeingültigkeit (Anwendung und Fahrzeug). Ich habe z.B.: einen ID.7 seit knapp anderthalb Jahren und 50.000km und betrachte das differenziert:

  • Bei Minustemparuren
    • Reichweite ca. 10% über dem Sommer (bei Autobahn und längerer Landstraße)
    • Bei Kurzstrecke (bis 5km) bis zu 100% mehr (durch die Batterieheizung bei tiefen Temperaturen)
    • DC Ladeleistung wie im Sommer (Batterie muss konditioniert werden)
    • AC Kein Unterschied
  • Reichweite ab 10 Grad
    • WLTP in der Stadt und Landstraße erreichbar (vorausschauend fahren)
    • Autobahn nur bei 120
    • Ladeleistung wie angegeben und recht gute Kurve (ab 4% volle Ladeleistung bis 50% und dann langsam abfallen bis 80%).
MFG
 
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xexex schrieb:
Beim Leapmotor C10 REEV, steigert der Range Extender die Reichweite von 150km auf 1000km
Demnach ist die Batterie nur ein kleiner Puffer, der Verbrenner die eigentlich Energiequelle. Man nennt sowas auch Mogelpackung. Es geht darum, den Verbrauch von fossilen Energieträgern auf 0 zu reduzieren. Ein REx hilft da genau garnicht. Er hatte seine kurze PoC-Phase, hat sich nicht bewährt, ist begraben worden.

xexex schrieb:
Heißt nicht anderes als, nur weil für mich reinelektrische Fahrzeuge alle Wünsche erfüllen, muss es auch für andere gelten.
Kleiner Denkanstoß: ich habe ganz bewußt lediglich ein einziges Wort von dir zitiert. Warum wohl?

xexex schrieb:
Ich könnte es auch schlichtweg an einem konkreten, aber letztlich wohl für viele einen allgemeinen Fall aufzeigen. Mein Arbeitsweg beträgt weniger als 10km, ich wohne in einer Großstadt und würde mir nie ein größeres Auto zulegen, weil man hier auch so schon kaum einen Parkplatz bekommt.

Nun besuche ich aber auch mal Freunde oder Familie, das sind schon mal öfters 200km am Stück und selbst für solche eigentlich lächerlichen Strecken muss man schon Ladepausen einplanen, zumindest vor der Fahrt oder am Zielort.
„Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.“
Wo genau liegt in dem beschriebenen Profil nun die Challenge?
Ergänzung ()

Drummermatze schrieb:
Die 30km waren schon hoch gegriffen. Im Schnitt sind es nur 15,5km täglich in Deutschland.
Um das noch mit ein paar Zahlen zu untermauern: (beispielsweise Abbildung 6, Tabelle 17, 18, 21)
https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2023_Ergebnisbericht.pdf
 
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Zwenki schrieb:
gerade Transporter und Anhänger
Wobei das potentiell hohe Gewicht durch den Anhänger und dessen Ladung eher weniger das Problem ist, als der zusätzliche Luftwiderstand den das Gespann erfährt.
Wäre die Lücke zwischen Fahrzeug und Anhänger kleiner und würde es dort entsprechende Windabweiser geben, die die Verwirbelungen an der Stelle minimieren, so wie man es von LKW und deren Hängern her kennt, würde der Mehrverbrauch schon bedeutend geringer ausfallen.
Im Übrigen auch wenn ein Verbrenner-PKW / Transporter einen Anhänger zieht. Auch deren Reichweite geht drastisch runter, nur wird das irgendwie nie groß erwähnt. Beim Verbrenne heißt es immer "hohe Reichweite", "hohe Geschwindigkeit" und "Anhänger", aber es wird nie darauf hingewiesen, dass man nur einen dieser drei Punkte haben kann, bereits zwei sind unmöglich.
 
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catch 22 schrieb:
ich frage mich, wann der erste das hier als Argument gegen E-Autos bringt
Ich bringe mal eins dafür.

Also als ich noch als Kraftwerkshörnchen zwischen den Kraftwerken und der Firma (Softwarehersteller) hin und her gesaust bin, hätte ich eine 20 minütige Pause gern mitgenommen.

Da hätte man mal die Beine vertreten und die Wirbelsäule aufrichten können.
Die Pause hätte mich überhaupt nicht gestört und in Neckarwestheim gab es Mitte der 90er Jahre schon eine Ladesäule für E-Autos auf dem Firmenparkplatz.
Der Generator stand ja nur ein paar Meter weit weg.

Von früh bis abends wäre der Akku voll gewesen, auch wenn zu der Zeizt da noch nicht dutzende Kilowatt an Ladeleistung geboten wurden.

Aber da gab es ja noch keine E-Autos als Mietwagen.
Das hätte ich bestimmt genutzt.
 
@catch 22 Ja Gewicht ist gar nicht das Thema. Auch CW Wert bekommt man gut hin (bei Transportern). Das Problem ist am Ende die Stirnfläche.

Bestes Beispiel ist der ID.Buzz, super CW Wert und aber durch die Stirnfläche auf der Autobahn dann doch eingeschränkt. Hätte es den mit 105Kw oder ähnlich gegeben, hätte ich den genommen (wollte 300-350km Reichweite, weil zweimal monatlich 280km einfach Strecke und das sollte ohne Laden gehen und ohne von 100 auf 0% zu kommen).

Mfg
 
Ranayna schrieb:
Und das Aggregat wiegt nichts?
Stichwort ist hier, wieviel Reichweite pro kg bekomme ich und wie viel kostet es mich. Im Leapmotor C10 oder dem VW ID.Era, gibt es mit dem RE 800km Reichweite oben drauf, was würde ein vergleichbarer Akku kosten und wiegen? Knapp 700kg Gewicht und zwischen 15-20000€ Preisaufschlag, was schlichtweg zumindest in der Mittelklasse kaum vertretbar ist.

Braucht jeder so ein Auto? Natürlich nicht! Es spricht aber genau die Kunden an, die mit ihren täglichen Fahrten kaum Strecke machen (Elektro 150km), aber sich bei Bedarf über Reichweiten kaum Gedanken machen wollen. Preis? Halte dich einfach mal fest....
1778183985473.png

https://leapmotor.autos/produkt/leapmotor-c10-reev/

Nun zeige mir mal gerne ein Auto zum vergleichbaren Preis, was nicht nur ein verkappter Verbrenner mit Zusatzakku ist (Plug-In Hybrid), oder ein reinelektrisches Fahrzeug mit annähernd gleicher Reichweite. Leergewicht? Unter zwei Tonnen (1950kg) und damit leichter als sein direkter reinelektrischer Gegenpart der Leapmotor C10 ProMax, der 2130kg auf die Waage bringt und gerade einmal 510km WLTP Reichweite hat.

Das schönste daran? Man hat die Wahl! Den C10 gibt es mit Range Extender, reinelektrisch oder etwas sportlicher in der reinelektrischen AWD Version, die Plattform bleibt dabei immer gleich. Es ist natürlich ein "Chinaauto", aber man bekommt nun mal ein Elektroauto passend zu seinen Vorlieben und Bedarf, was man bei dem ID.Polo nur bedingt behaupten kann.

Mir ist schon klar, die deutschen Hersteller haben Jahrzehnte Erfahrung in Verbrennerfahrzeugen und halten gerne an ihren "Kindern". Es macht aber eben einen riesigen Unterschied aus, ob ich ein Verbrennerauto mit all seiner Komplexität mit Hybridantrieb noch komplexer mache, oder ein Elektroauto baue und einen Motor nur als Generator verwende.

Es braucht kein komplexes Getriebe, kein komplexes Motormanagement oder zig Aggregate die damit angetrieben werden wollen, es verbindet die Einfachheit eines Elektroautos, mit der Einfachheit eines Stromgenerators.
 
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@xexex
Bitte nicht immer mit China Autos oder China anfangen. Die Autos mit Range Extender sind für die Chinesen, die BEV skeptisch gegenüber stehen. In China fahren die wenigsten mit dem Auto von Stadt A nach B. Die Entfernungen sind viel zu groß, die Geschwindigkeit zu gering. Ich arbeite nun seit einigen Jahren mit chinesischen Kollegen zusammen und die fahren weite Strecken grundsätzlich mit dem Zug, Schnellzug und Flugzeug (je nach Möglichkeiten).

Für deinen ausgefallen Use Case: kleines Auto reicht, wenig Strecke, oft dann doch mal 200km am Stück, keine AC Lademöglichkeit, Flexibilität,… wird es „schwierig“. Um das zu erfüllen muss man mehrere Kompromisse eingehen oder bittere Pillen schlucken. Bei dem Profil würde jeder hybrid bei die eh zu 95% mit Benzin fahren, da kannst du auch gleich Verbrenner fahren und dir den Murks sparen. Selbst wenn du die kurze Strecken (wo du ja nicht laden kannst) mit Akku fährt wär das prozentual so wenig (zu den 200 einfache Strecke). Vor Jahren dachte ich auch mal, dass Hybrid für mein Profil passt (täglich 20km gesamt und am WE i.d.R 30km) und dafür 2 mal im Monat 560km. Einmal gerechnet und völliger Unsinn. Ich hätte einfach nur viel „Bums“ gehabt.

Also wem willst du Extender verkaufen? Wenn ich gar keine Möglichkeit zum Laden haben ist jeder Hybrid oder BEV unsinnig (DC Laden ist teuer und bei kleinen Akkus langsam). Bei Landemöglichkeiten und vielleicht einmal im Monat 200km zu Freunden und zurück: der Polo reicht locker. Mit Glück gibts ein AC am Ziel ansonsten reichen 20min Pause auf dem Rückweg. Bei zwei mal im Jahr Urlaub muss ich halt zwei oder dreimal halten. Ok für den Use Case wäre ein Extender nett. Um mir die 3x20min Zwangspause zu ersparen bezahle ich mehr in der Anschaffung, im Unterhalt und weniger Kofferraum (irgendwo muss das alles hin).

Muss jeder selbst wissen, für mich wär es ein mieser Deal.

Die anderen Argumente sind - aus meiner Sicht - fadenscheinig. Du reitest z.B. immer wieder auf dem Gewicht, dass ist bei BEV aber egal. Mein 2,2t ID.7 mit rund 280PS brauch grad mal 15% mehr als ein 600kg leichterer ID.Polo.

Mfg
 
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Buttkiss schrieb:
kannst du mit deinem Auto nicht deine Strecke bewältigen ist nicht das Auto dran schuld, dann hast Du Dir schlichtweg das falsche Auto zugelegt. Das machst Du doch beim Verbrenner auch nicht anders
Beim Verbrenner hast du selbst mit einem poppeligen Polo für 20000€ 600km Reichweite. Aufgetankt ist der ebenfalls in wenigen Minuten, dein Vergleich hinkt so ziemlich. Es ist beim Verbrenner fast völlig irrelevant in welcher Preisklasse man zulangt und ziemlich gleichgültig ob man nur 5 oder auch mal 500km fahren möchte.

Nur nochmal zum mitschreiben, ich kritisiere Elektrofahrzeuge nicht grundsätzlich, aber deren Flexibilität ist unterirdisch. Es kann sich nun mal nicht jeder ein "passendes" Auto zulegen, weil mit hohen Reichweiten der Preis enorm steigt und man unnötig Gewicht im Alltag mitschleppt.

Zwenki schrieb:
Die anderen Argumente sind - aus meiner Sicht - fadenscheinig. Du reitest z.B. immer wieder auf dem Gewicht, dass ist bei BEV aber egal. Mein 2,2t ID.7 mit rund 280PS brauch grad mal 15% mehr als ein 600kg leichterer ID.Polo.
Erzähle mir bitte nichts vom Pferd. Gewicht bedeutet auch beim Elektroauto Mehrverbrauch, du kannst nicht im dichten Verkehr alles wieder rekupieren und was die eigentliche Dynamik und das Fahrverhalten angeht, ist jedes zusätzliche Kilo spürbar.
 
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Geht es hier nicht um BEV, speziell den ID.Polo?
Who cares about fossil cars, mit all seinen Nachteilen und Zusatzkosten.
 
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xexex schrieb:
weil mit hohen Reichweiten der Preis enorm steigt und man unnötig Gewicht im Alltag mitschleppt.
Das machst du bei deinem heiß geliebten Rex auch wenn du nicht laden kannst ist das ein Verbrenner mit Umwegen kann man auch gleich lassen.
xexex schrieb:
Es spricht aber genau die Kunden an, die mit ihren täglichen Fahrten kaum Strecke machen (Elektro 150km), aber sich bei Bedarf über Reichweiten kaum Gedanken machen wollen. Preis? Halte dich einfach mal fest....
:rolleyes:
Haben wir nennt sich Plug in Hybrid und ist ohne eigene Lademöglichkeit sinnlos. Preis? Halte dich einfach mal fest....

https://m.mobile.de/auto-inserat/vo...=c853dc01-db7c-1359-9cfe-01e44d791016&type=ad
 
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catch 22 schrieb:
Wobei das potentiell hohe Gewicht durch den Anhänger und dessen Ladung eher weniger das Problem ist, als der zusätzliche Luftwiderstand den das Gespann erfährt.
Das bringt mich mal zu einem Negativpunkt der BEV. Anhänger ziehen ist ja mittlerweile kein Problem und sehe ich auch beim BEV besser gelöst, da hier der Fahrmodus automatisch angepasst wird. Aber.... wenn man mit dem Wohnwagen unterwegs ist, ist öffentliches Laden an den Schnellladesäulen ein absoluter Krampf. Du musst das Gespann i.d.R. immer erst einmal abkoppeln um in die Ladebucht zu passen und nach dem Laden wieder ankoppeln. Da werden vermutlich ähnlich wie in Holland noch mehr Durchfahrstationen installiert werden müssen.
xexex schrieb:
...gibt es mit dem RE 800km Reichweite oben drauf, was würde ein vergleichbarer Akku kosten und wiegen? Knapp 700kg Gewicht und zwischen 15-20000€ Preisaufschlag, was schlichtweg zumindest in der Mittelklasse kaum vertretbar ist....
Braucht jeder so ein Auto?
Nein, praktisch niemand der sein Auto nach rationalen Gründen kauft. Wenn Du natürlich öfter China durchqueren möchtest wo das Ladenetz regional sehr unterschiedlich ausgebaut ist und Du durchaus schonmal grosse Lücken zwischen den einzelnen Lademöglichkeiten hast.... daaaaann brauchst Du evtl. genau so ein Auto. Du schießt Dich immer wieder auf ein "Reichweitenproblem" ein das für 99,9% der hiesigen Autofahrer schlichtweg nicht besteht. Erst waren es die Wechselakkus, jetzt sind es die Range Extender. Wie hier schon einige bemerkt haben, Du konstruierst Probleme, die es nicht gibt. Freu Dich.

Edit: Was den Aufpreis für einen größeren Akku angeht so liegen wir aktuell etwa bei 95€/kWh für den Hersteller des Fahrzeugs.
xexex schrieb:
Beim Verbrenner hast du selbst mit einem poppeligen Polo für 20000€ 600km Reichweite. Aufgetankt ist der ebenfalls in wenigen Minuten, dein Vergleich hinkt so ziemlich. Es ist beim Verbrenner fast völlig irrelevant in welcher Preisklasse man zulangt und ziemlich gleichgültig ob man nur 5 oder auch mal 500km fahren möchte.
Ich verstehe deine Denkweise durchaus, finde Sie allerdings sehr einseitig. Du vergleichst ausschließlich die Vorteile der einen Seite mit den Nachteilen der anderen Seite, weiterhin beschränkst Du Dich wieder ausschließlich auf den reinen Kaufpreis der Fahrzeuge.
 
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xexex schrieb:
Erzähle mir bitte nichts vom Pferd. Gewicht bedeutet auch beim Elektroauto Mehrverbrauch, du kannst nicht im dichten Verkehr alles wieder rekupieren und was die eigentliche Dynamik und das Fahrverhalten angeht, ist jedes zusätzliche Kilo spürbar.
Lesen, verstehen, antworten. Ich habe den Mehrverbrauch ja vom ID.Polo zum ID.7 geschrieben und danach was den Verbrauch beim BEV wirklich beeinflusst. Wieso das Gewicht wenig bedeutet hat jemand schon erklärt: Verbrenner + Bremsen + hohes Gewicht = Viel Wärme. BEV + Verzögern + hohes Gewicht = höhere Rekuperation (solange keine harte oder gar Notbremsung).
 
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In der allgemeinen Diskussion über den Wandel der Individual-Mobilität vom Verbrenner zum Elektro sind Einzelperspektiven manchmal nützlich, um auf bestimmte (isolierte) Aspekte aufmerksam zu machen.

Der Wandel vollzieht sich dennoch, beim technischen Fortschritt bei Fahrzeugen und Infrastruktur. Der Anteil Kunden, für die ein BEV zum Anforderungsprofil passt, nimmt stetig zu. Ein Blick in die Zulassungszahlen bestätigt den langfristigen Trend. Reicht ja schon, wenn 80 Prozent abgedeckt werden können. Ausnahmen oder einzelne Herausforderungen wird es immer geben.

Vermutlich werden wir in 5 bis 10 Jahren über diese Diskussionen milde lächeln. Wenn wir uns zuvor nicht in die Steinzeit gebombt oder blauäugig zurück in die 1930er/1940er regiert haben.
 
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Ich hatte es schon mal irgendwann in einer solchen Diskussion geschrieben, aber ich finde es passt auch hier. Wir haben halt antrainierte Gewohnheiten, die schwer zu ändern sind.
Aber wären wir seit über einhundert Jahren schon elektrisch unterwegs und nun käme jemand auf die Idee die Fahrzeuge auf fossile Verbrenner umzustellen, würden wir ihm einen Vogel zeigen:
  • Man kann nicht zu Hause laden, sondern muss immer zu einer entfernten 'Tankstelle' mit unterschiedlichen Öffnungszeiten fahren.
  • Dort werden, teilweise in Wohngebieten, Tanks im Boden vergraben, in denen 10.000de Liter hochentzündliche Flüssigkeiten lagern, die explosive Dämpfe entwickeln können und sowohl in das Erdreich, als auch in die Luft hochgiftige Schadstoffe abgeben. Die Entsorgungskosten, baut man eine solche Tankstelle zurück, sind immens.
  • Im Gegensatz zu Strom ist die Ressource endlich, irgendwann wird sie aufgebraucht sein.
  • Völlig undurchsichtige Preisstruktur, die Preise pro Liter werden von internationalen Konzernen willkürlich und ohne politische Einflussnahme festgelegt. Meist werden sie vor verkehrsreichen Zeiten stark angehoben, damit man die Menschen, die dann tanken müssen abzocken kann.
  • Es gibt verschiedene Sorten, daraus resultiert Verwechslungsgefahr, die zu Motorschäden oder zumindest hohen Folgekosten führen kann.
  • etc.
 
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catch 22 schrieb:
Wobei das potentiell hohe Gewicht durch den Anhänger und dessen Ladung eher weniger das Problem ist, als der zusätzliche Luftwiderstand den das Gespann erfährt.
Zwenki schrieb:
Ja Gewicht ist gar nicht das Thema. Auch CW Wert bekommt man gut hin (bei Transportern). Das Problem ist am Ende die Stirnfläche.
Es ist egal was du fährst wichtig ist wo du fährst und wie lang.
In der Stadt spielen CW Werte keine Rolle, die gefahrenen Strecken sind eher kurz und durch viel Stop and Go geprägt, hier kann ein E-Auto richtig glänzen.

Fährt man degegen überland fehlen zum einen die Rekuperationsphasen und auch die Aerodynamik ist wieder wichtig.

Unsere Firma hat mittlerweile 2 E-Transporter für den innerstädtischen Verkehr angeschafft, alles was dann weiter weg ist wird klassisch im Verbrenner gefahren.
Es macht einen Unterschied ob ich 30km in 8h fahre oder 500km in 8h, und so sollte man auch auswählen.
 
Buttkiss schrieb:
Aber.... wenn man mit dem Wohnwagen unterwegs ist, ist öffentliches Laden an den Schnellladesäulen ein absoluter Krampf.
absolut richtig, da bleibt nur zu hoffen, dass PKW mit Anhänger auch an Ladestellen dürfen, die für LKW gedacht sind, die natürlich mit der "Hängerproblematik" im Blick konzeptioniert wurden. Ich bin mir leider was das angeht nicht so sicher, dass es immer so ist, wie sich manchmal die Erklärungen der Betreiber anhören.

Es ist übrigens nicht so, dass man mit seinem Verbrenner auch an jeder Tankstelle mit Anhänger hinten Dran tanken kann. Meine alte "Jet-Stammtankstelle" war bis vor 2 oder 3 Jahren auf so kleiner Fläche untergebracht, dass das Rangieren selbst mit einem einem recht kurzen Anhänger schon ein Erlebnis wurde, da man einen sehr engen 90° Knick zwischen Zapfsäule und Tankstellenhäuschen nehmen musste (es kam immer wieder vor, dass unaufmerksame Fahrer da schon mal zurücksetzen mussten, um ums Eck zu kommen. Und das ohne Anhänger!). Auf der anderen Seite war auch nicht wirklich genug Platz, als dass man rückwärts raus und wenden konnte. Einzig Abkoppeln und von Hand drehen ging da, wobei bei längeren Anhängern selbst das schon ein wenig ausarten konnte. Erst nachdem in dem Bereich der Tankstelle eine Mauer zu einer daneben liegenden Hofeinfahrt eingerissen wurde, der Bereich der Einfahrt nun auch für die Tankstelle genutzt werden kann (an dem dann kommenden Haus haben sie sogar eine Station für einen Staubsauger untergebracht), die Zapfsäulen um etwa 2 Meter weiter entfernt von dem Tankstellenhäuschen versetzt wurden und der Winkel der Ausfahrt dort verändert wurde, kann man da bequem mit einem Anhänger tanken, allerdings nur an der Zapfsäule, die direkt am Rand zum Fußweg / zur Straße liegt, da in dem Fall die Winkel bei der Zu und Abfahrt gering bleibt.
Probleme einer ehemaligen uralten und damals schon sehr kleinen Tankstelle (die gibt afaik es schon seit den späten 70ern) mitten im dich bebauten stadtkernnahen Bereich an einer Hauptzufahrtsstraße.
 
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