News ID. Polo: Volkswagen enthüllt Design sowie Modellvarianten und startet Vorverkauf

Alphanerd schrieb:
Das sind aber keine Ladepausen.
Was ist es dann? Zwischenstopps? Oder glaubst du etwa ich könnte das Auto an der Ladesäule in der nicht vorhandenen Garage an nicht vorhandenem Haus laden? Extrem unwahrscheinlich in einem Land wo vielleicht 20% der Einwohner ein eigenes Haus besitzen.

Incanus schrieb:
Ein BEV mit einem Range Extender ist und bleibt ein Verbrenner
Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen einem Auto bei dem alles über einen Motor mit den daran angeschlossenen Aggregaten läuft und einem Elektroauto, bei dem Generator verbaut wurde. Die RE sind allesamt optional und sind letztlich nichts anderes als ein Generator denn du dir in den Kofferraum reinwerfen könntest.

Völlig anderer Aufbau und Anforderungen, da sie weder ein komplexes Getriebe brauchen noch in allen möglichen Drehzahlbereichen arbeiten können müssen.
 
@xexex
Du lädst bei deinem Beispiel am Start und Endpunkt. Das sind für mich keine Ladepausen, erst Recht keine Zwischenstopps.

In deinem 200km Beispiel reicht übrigens eine 20 min Zwischenlandung auf dem Rückweg, sollte es keine Möglichkeit vor Ort geben
 
xexex schrieb:
Extrem unwahrscheinlich in einem Land wo vielleicht 20% der Einwohner ein eigenes Haus besitzen.
https://ergebnisse.zensus2022.de/datenbank/online/statistic/3000G/table/3000G-1010
Nope, bite weniger glauben und mehr wissen.
Selbst wenn du die zahlen sehr ungünstig auslegst sind wir weit weit weg von deinen 20%

xexex schrieb:
und sind letztlich nichts anderes als ein Generator denn du dir in den Kofferraum reinwerfen könntest.
Der dank abgasvorschriften auch nicht ganz trivial ist. Nur löst der REX dein "ich kann nicht Laden" Problem auch nicht irgendwann ist der vergleichsweise kleine akku leer.
 
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Alphanerd schrieb:
Du lädst bei deinem Beispiel am Start und Endpunkt.
Ich muss eine halbe Stunde vor der Fahrt an der Tankstelle warten und/oder am Zielort ebenfalls nochmal eine halbe Stunde aufladen. Wo sind das für dich keine Zwischenhalte?

Wenn du bei dir aus der Garage ein vollgeladenes Auto holen kannst und es bei allen deinen Freunden zum Laden abstellst, schätze dich glücklich, entspricht aber nun mal nicht der allgemeinen Realität.
 
xexex schrieb:
Es gibt einen riesigen Unterschied zwischen einem Auto bei dem alles über einen Motor mit den daran angeschlossenen Aggregaten läuft und einem Elektroauto, bei dem Generator verbaut wurde.
Das größere, gemeinsame Übel ist aber immer noch, dass dort ein ineffizienter Verbrenner verbaut ist, der lokale Emissionen verursacht. Und das für den seltenen Fall, dass man mal nicht laden kann.
 
xexex schrieb:
Wenn du bei dir aus der Garage ein vollgeladenes Auto holen kannst und es bei allen deinen Freunden zum Laden abstellst, schätze dich glücklich
Ich habe gar kein BEV.

Mein Dacia ist erst 9 Jahre Jung und ich fahre keine 1000 km im Monat.

Aber auch so reicht eine Ladung am hinweg, oder hast den immer leer vor deiner Haustüre abgestellt?
 
Incanus schrieb:
Das größere, gemeinsame Übel ist aber immer noch, dass dort ein ineffizienter Verbrenner verbaut ist
Ist es das? Einen 500kg Akku mitzuschleppen soll aber plötzlich effizient sein? Es gab mal eine Zeit da wurde einem beigebracht, man sollte den Kofferraum regelmäßig ausräumen um nicht unnötig Energie zu verbrauchen.
 
Buttkiss schrieb:
auch entsprechende Lademöglichkeiten auf dem Hof so dass der AD morgens immer vollgeladen vom Hof surren kann. Der AG spart sich die Spritkosten und der Außendienstler die Umwege zur Tanke. Eigentlich perfekt.
Ja, aber wenn der Mitarbeiter mit der Kiste nach Hause fahren will, muss er dort eine Lademöglichkeit schaffen, die er mit dem AG abrechnen will. Und weil man darauf keinen Bock hat, meckert man lieber und verballert weiter fossile Brennstoffe.
Das wäre aber ganz einfach: Wenn der AG BEV vorschreibt, hat der MA gar keine andere Wahl, egal wie viel er motzt. Wie bewegt man den AG dazu, das vorzuschreiben? In dem man den Firmen nicht mehr gestattet, Ausgaben für fossile Brennstoffe für PKW von der Steuer abzusetzen.
 
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xexex schrieb:
Es gab mal eine Zeit da wurde einem beigebracht, man sollte den Kofferraum regelmäßig ausräumen
Der Akku liegt nicht lose im Kofferraum, Du weichst auf Absurditäten aus.
 
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Alphanerd schrieb:
Aber auch so reicht eine Ladung am hinweg, oder hast den immer leer vor deiner Haustüre abgestellt?
Der Polo mit dem kleinen Akku hat eine WLTP Reichweite von 329km, das dürfte selbst bei guten Wetter bei normaler Autobahngeschwindigkeit gerade so für die 200km Strecke reichen. Bedeutet im Umkehrschluss, wenn es nicht gerade zufällig vollgeladen ist, laden vor der Fahrt, laden nach der Fahrt, laden wenn man zurück ist.

Sicher, ist kein Auto für "Langstrecke", da haben wir aber vermutlich eine andere Definition von "lang". Die Variante mit größeren Akku wäre da natürlich besser, kostet nur 10k mehr und wäre für den Alltag wieder eine völlig unnötige Akkugröße.

Derzeit läuft es mit den Elektroautos simpel, wer es sich leisten kann holt sich den möglichst dicken Akku und fährt mit 500kg Mehrgewicht seinen Hintern jeden Tag die 5-10km zur Arbeit spazieren. Ist natürlich super "umweltfreundlich".
 
Macerkopf schrieb:
Ich würde mal behaupten, dass ein ID.Polo eher die preissensible Kundschaft ansprechen soll, für 30.000-40.000€ gibt es auch schon sehr gute Jahreswägen mit wenig Kilometern, man ist zwar nicht der erste Halter, aber man spart halt schon einiges an Geld.
Auch der ID.Polo wird in etwa 18 Monaten als Jahreswagen zu kaufen sein.
Nur weil er es JETZT noch nicht ist, sollte man nicht den Vergleich mit anderen Jahreswagen anstellen.
Wichtig ist, die Neuzulassungen von Verbrennern zu senken und die Neuzulassungen zu erhöhen und das idealerweise über ALLE Fahrzeugklassen.

Jedes neu zugelassene BEV ist ein Verbrenner weniger für die nächsten 10 Jahre und zukünftig ein BEV mehr auf dem Gebrauchtmarkt.
 
xexex schrieb:
Einen 500kg Akku mitzuschleppen soll aber plötzlich effizient sein?
E Autos sind keine Verbrenner die fast alles was du reinsteckst in Hitze umwandeln. Durch die Reku macht das gewicht dort garnicht so viel aus wie man glaubt
 
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Incanus schrieb:
Geht natürlich eine oder mehrere vor der Alterung kaputt, kann man sie tauschen.
Das geht bei BEV Batterien oft nicht.
Bei vielen Modellen sind die Batterien als ganzes vergossen. Das hat Sicherheits- und Zuverlaessigkeitsgruende.
Einzelne Zellen lassen sich dann nicht tauschen. Gute Batteriemanagementsysteme koennen aber inzwischen einzelne Zellen "totschalten" und sie so aus dem System herausnehmen, ohne dass die Batterie als ganzes davon beeintraechtigt wird. Ausser natuerlich das die Kapazitaet der ausgefallenen Zelle weg ist. Immer noch besser als wenn das ganze Pack oder ein groesserer Teil davon ausfaellt.

Buttkiss schrieb:
ich glaube das Auto ist auch für Leute interessant die einfach nicht mehr Auto brauchen und dafür dsa Gefühl von deutscher Wertarbeit haben wollen. Besonders beim Autokauf geht man ja nicht immer logisch vor.
Da sage ich ganz ehrlich: Das passt bei tatsaechlich irgendwo.
Ich brauche nicht mehr Auto, ich brauche auch nicht mehr Reichweite. Die 350 Kilometer reichen bequem fuer meinen schon ueberdurchschnittlichen Pendlerweg von ~20 Kilometern (eine Strecke). Damit kann ich in der Woche zur Arbeit, und dann am Wochenende tagsueber zuhause laden.
Ich koennte zwar auf der Arbeit aufladen, das ist da aber relativ teuer mit 38cent/kWh + 5 Euro/Monat Grundgebuehr. Da lade ich, selbst ohne die Solaranlage zu beruecksichtigen, zuhause wesentlich guenstiger.

Ein groesseres Auto brauche ich auch nicht. Zu 95% sitze ich da alleine drin. Wuerde auch ein kleineres Auto kaufen, aber ich selber bin relativ gross und passe in viele kleinere Autos schlicht nicht bequem rein.

Ich habe wie in meinem ersten Post hier in Thread ja schon gesagt, auf den ID Polo gewartet. Ich kann aber auch noch ein Jahr laenger warten, mein Corsa hat noch bis Ende 2027 Tuev :P Und laut Werkstatt keine nennenswerten Probleme die sich anbahnen.

xexex schrieb:
Ist es das? Einen 500kg Akku mitzuschleppen soll aber plötzlich effizient sein?
Und das Aggregat wiegt nichts?
Mal abgesehen davon, wenn man mal in die Buzzword-Kiste greift: Die "Well to Wheel" Effizienz eines Verbrenners ist halt schlecht. Da mag es auch ein immer im Idealbereich laufender Range Extender sein.
https://de.wikipedia.org/wiki/Well-to-Wheel
https://www.ingenieur.de/technik/fa...der-verbrennungsmotor-unter-dem-physik-check/

Der groessere Vorteil eines BEVs ist aber meiner Meinung nach das fehlen lokaler Emissionen.
In fossilen Grosskraftwerken koennen die Emissionen einfach besser gefiltert werden, demnaechst wird dann auch CO2 dort abgeschieden.
 
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xexex schrieb:
Einen 500kg Akku mitzuschleppen soll aber plötzlich effizient sein?
Was hat das Eine mit dem Anderen zu tun? Der Akku ist Teil des Antriebs und treibt sich sozusagen selbst an, und das wesentlich effizienter als der Sprit in deinem Tank. Das Gewicht ist beim BEV ziemlich schnurz, da spielen andere Faktoren eine wichtigere Rolle.
xexex schrieb:
Derzeit läuft es mit den Elektroautos simpel, wer es sich leisten kann holt sich den möglichst dicken Akku und fährt mit 500kg Mehrgewicht seinen Hintern jeden Tag die 5-10km zur Arbeit spazieren. Ist natürlich super "umweltfreundlich".
Nach wie vor wesentlich umweltfreundlicher als jeder Verbrenner und auch hier bleibt, kannst du mit deinem Auto nicht deine Strecke bewältigen ist nicht das Auto dran schuld, dann hast Du Dir schlichtweg das falsche Auto zugelegt. Das machst Du doch beim Verbrenner auch nicht anders :confused_alt:
 
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xexex schrieb:
500kg Mehrgewicht seinen Hintern jeden Tag die 5-10km zur Arbeit spazieren. Ist natürlich super "umweltfreundlich".
Da der Polo mit der kleinen Batterie noch nicht im Konfigurator ist, Vergleich doch mal die Verbrauchsangaben des Cupra Born mit kleiner (58kWh) und großer (79kWh) Batterie. Das sind 14,2 gegen 14,4kWh und der Born VZ, mit dem neuen, effizienteren APP550 Motor, ist trotz großer Batterie wieder bei 14,2kWh/100km.

Und das Mehrgewicht zwischen den Modellen mit kleinem/großem Batteriepack beträgt bei den 2026er Modellen nur rund 100kg (für zusätzliche 21kWh).

Der Luftwiderstand ist bei einem BEV viel wichtiger als das Gewicht.
Das Gewicht spielt auch bei der Fahrdynamik eine geringere Rolle, weil das maximale Drehmoment viel früher anliegt und der Schwerpunkt viel tiefer liegt.


BOBderBAGGER schrieb:
Als das vor ein paar Jahren los ging waren 500 km Reichweite so ne "wenn's das mal gibt dann" Hürde jetzt wo es Autos gibt die es können müssen es auf einmal 1000 sein.
Hier sollte man aber dazu erwähnen, dass >500km WLTP nunmal nicht 500km Reichweite sind, was insbesondere daran liegt, dass gerade dann, wenn man viel Reichweite möchte, also auf Langstrecke, der WLTP Zyklus immer irrelevanter wird, je größer der Autobahnanteil wird.
1000km WLTP sind aber locker 500km Autobahn.
Und in ein 1000km WLTP Auto pumpst du halt auch problemlos 200kW und mehr am Schnelllader und das über einen großen Kapazitätsbereich. Die nachgeladene Strecke pro Minute beim Autobahnzwischenstopp wird immer besser.
 
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Ranayna schrieb:
Da sage ich ganz ehrlich: Das passt bei tatsaechlich irgendwo.
Ich wollte das Auto gar nicht schlecht machen, ich glaub das wird für viele passen und ich gehe davon aus das sich das richtig gut verkaufen wird.
Ranayna schrieb:
Wuerde auch ein kleineres Auto kaufen, aber ich selber bin relativ gross und passe in viele kleinere Autos schlicht nicht bequem rein.
Mein Kollege der auch gerne auf ein E-Auto umsteigen würde hat mit seinen 2,09m und seiner Bud Spencer ähnlichen Figur ein echtes Problem :p
catch 22 schrieb:
wann der erste das hier als Argument gegen E-Autos bringt...
Die Lösung: (chatgpt generiert)
...Ich glaub ich hab ein Geschäftsmodell entdeckt.
1778143060068.png
 
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Buttkiss schrieb:
Ich glaub ich hab ein Geschäftsmodell entdeckt.
Witzig. Fast jede Runde auf dem Rudergerät habe ich den Gedanken, dass die gerade produzierte Energie doch auch prima in einen Akku fließen könnte. Gleiches gilt für das Laufband.
 
h00bi schrieb:
Hier sollte man aber dazu erwähnen, dass >500km WLTP
ne ne ich meine schon 500 tatsächliche das ist ja mittlerweile gar nicht mal soo selten die sollte selbst so ein ID3neo (630WLTP) durchaus schaffen. Aber auch hier kommen dann wieder die nay sayer und müssen im "Alltag" bei -20°C einen 2 Tonnen Anhänger mit 180 kmh bergauf ziehen.

h00bi schrieb:
Die nachgeladene Strecke pro Minute beim Autobahnzwischenstopp wird immer besser.
Das ist es ja und wenn man mal alle 3-4 Stunden für 15-20 minuten irgendwo den Rüssel ins Auto steckt geht die Welt auch nicht unter.
 
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