39 Cent/kWh ist eigentlich ein recht normaler Preis solange man mit Abo lädt. Bei Neu- oder Leasing Fahrzeugen ist es auch nicht unüblich das man vergünstigte Konditionen für einen Ladeanbieter bekommst.garfield121 schrieb:Übrigens kommt VW wohl mit einem speziellen Ladetarif um die Ecke:
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News ID. Polo: Volkswagen enthüllt Design sowie Modellvarianten und startet Vorverkauf
Nö, ich hatte mal ne E Kiste. 5 Jahre alt und kurz nach der erweiterten Garantie wirtschaftlicher Totalschaden.trendliner schrieb:Also 125km pro Arbeitstag, wahrscheinlich eher noch etwas weniger, da das Auto sicherlich auch am Wochenende bewegt wird.
Hast du keine Möglichkeit, zuhause oder am Ziel zu laden?
Das ist leider Wunschdenken. Weder komme ich so weit noch stimmen die Ladeangaben. Im Winter verlängern diese sich genauso wie die Reichweite abnimmt.trendliner schrieb:Ergänzung ()
Tja, anders als bei Verbrennern kann man mit BEV die WLTP sehr wohl erreichen und auch deutlich unterbieten. Wenn man BEV fährt, weiß man das.
So sehr ich den Antrieb geil finde, er ist für viele nicht alltagstauglich. Und genau das wollen die Ideologen nicht wahrhaben.
Es ist nun mal so, nicht jeder fährt nur 15 km in der Woche und hat die Möglichkeit zu Hause zu laden. Letzteres ist sogar eher selten anzutreffen.
Wie viele Accounts und Karten brauche ich denn, wenn ich viel unterwegs bin? Was mache ich im Ausland, ohne die Möglichkeit meine vorhandenen Karten zu nutzen?
Du regst dich auf über Kritik, argumentierst aber genauso nur bis zum Tellerrand, bist du noch nie mit einem Polo oder einem vergleichbaren Kleinfahrzeug in den Urlaub gefahren? Es ist ja nun mal so, durch die Antriebsart und den jetzigen Stand der Technik, kauft man stärker in ihrer Funktion eingeschränkte Fahrzeuge als früher.Incanus schrieb:Aber ein ID. Polo soll ein Vertreterauto sein oder die fünfköpfige Familie über Nacht in den Urlaub nach Spanien bringen, sonst taugt er nichts.
Es mag ja richtig sein, für 95% der Fahrten würde den meisten auch ein Akku mit 100km Reichweite reichen, aber nicht jeder hat zwei oder gleich drei Autos in der Garage stehen, es haben sogar nur wenige in Deutschland überhaupt eine Garage.
Menschen geben nun mal leider lieber Geld aus mit denen sie alle Eventualitäten abdecken können und nicht nur das Tagesgeschäft, sonst würden sich Versicherungen nicht so blendend verkaufen, da zahlt man Geld für
eine äußerst seltene Situation, aber man möchte für genau diesen Fall die passende Lösung haben.
Es gibt eine große Diskrepanz zwischen dem was du behauptest "taugt zu nichts" und dem was sich viele Nutzer nun mal wünschen, schlichtweg etwas was sich mindestens genauso nutzen lässt, wie etwas was man bereits hat oder hatte. Elektroautos erfüllen diesen Bereich (derzeit) aber nur bedingt, weshalb eine Kritik und eine mögliche Technologieoffenheit zurecht von vielen Seiten gefordert ist.
Es gibt Möglichkeiten wie man bei Elektrofahrzeugen dieses verbessern kann, weil an einen "Wunderakku" glauben hoffentlich so langsam auch die größten Optimisten nicht mehr, nur kaum was davon ist hierzulande besonders stark verbreitet. In China sind bekanntlich Batteriewechselsysteme stärker verbreitet wie hierzulande und aktuell sind bei fast allen Herstellern Range Extender wieder im Gespräch oder im Programm, damit könnte dieser Nachteil abgehakt werden. In weiter Zukunft gäbe es dann immer noch die Induktionsstraßen, auch dies befindet sich bereits in der Erprobung, nur hier und jetzt bleibt das Problem.
Nur mal als kleine Aussicht für die mögliche Zukunft:
https://www.glinicke.de/lexikon/range-extender/Der deutsche Automobilzulieferer ZF, dessen Hauptsitz sich im baden-württembergischen Friedrichshafen befindet, hat die Produktion eines Range Extenders für Elektro-Autos angekündigt: den Electric Range Extender, kurz eRE. Er soll rund 100 kW (135 PS) liefern und damit die Reichweite von E-Fahrzeugen fast verdoppeln. Laut Hersteller sollen damit bis zu 700 Kilometer ohne Ladestopp möglich sein.
Die Frage wird sein wie teuer, wie schwer und wie sehen hierzulande die Umweltauflagen aus. Womöglich sehen wir aber bald auch hierzulande RE wieder als Option, statt den in meinen Augen völlig unsinnigen, komplexen und teuren Plug-in hybriden.
https://www.zf.com/mobile/de/technologies/decarbonization/stories/range_extender.html
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trendliner
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Etwas aus der Ecke Nissan Leaf, Mitsubishi i-MiEV, Peugeot iOn? Für nach dieser Ära gebaute Modelle finde ich zumeist nur Garantiezeiten >5 Jahre.Zhenwu schrieb:Nö, ich hatte mal ne E Kiste. 5 Jahre alt und kurz nach der erweiterten Garantie wirtschaftlicher Totalschaden.
Natürlich ist die Reichweite abhängig vom Fahrprofil und vor allem der Fahrweise. Nur weil du das nicht erreichst, heißt das aber nicht, daß es niemand könnte.Zhenwu schrieb:Das ist leider Wunschdenken. Weder komme ich so weit noch stimmen die Ladeangaben. Im Winter verlängern diese sich genauso wie die Reichweite abnimmt.
Mein Auto ist beispielsweise mit 18,9kWh/100km angegeben. Im normalen Stadt-/Landstraßenverkehr sind aber 13-15kWh/100km die Regel - nicht die Ausnahme. Im Winter bis 17kWh/100km, was dann die WLTP-Reichweite genau trifft. Verbrauch auf der AB ist natürlich höher - keine Frage. Aber der Polo, um den es hier geht, ist eher weniger das typischer Vertreterauto, daß ständig über die AB geprügelt wird.
https://www.mobilitaet-in-deutschland.de/pdf/MiD2023_Ergebnisbericht.pdfZhenwu schrieb:Es ist nun mal so, nicht jeder fährt nur 15 km in der Woche und hat die Möglichkeit zu Hause zu laden. Letzteres ist sogar eher selten anzutreffen.
Abbildung 36 zeigt, daß rund 75-80% einen eigenen Stellplatz haben. Es gibt also noch massig Potenzial für Home Charging (auch wenn selbstverständlich "eigener Stellplatz" nicht automatisch "Wallbox problemlos installierbar" bedeutet).
Ich selbst bin über ein Jahr lang mehrfach in der Woche 100km (einfach) ins Büro gependelt zu einer Zeit, als ich noch keine WB hatte. Ging problemlos. Inzwischen gibt es nochmal erheblich mehr öffentliche Lader.
Wieviele Karten du brauchst, kann ich nicht beurteilen. Wenn du ständig im Ausland unterwegs bist, nimm halt einen europaweit operierenden CPO, Ionity beispielsweise. Oder irgendwas anderes passendes.Zhenwu schrieb:Wie viele Accounts und Karten brauche ich denn, wenn ich viel unterwegs bin? Was mache ich im Ausland, ohne die Möglichkeit meine vorhandenen Karten zu nutzen?
Sorry, daß ist ein Blick ins Museum.xexex schrieb:Nur mal als kleine Aussicht für die mögliche Zukunft:
https://www.glinicke.de/lexikon/range-extender/
REx sind weder neu noch nötig. Vor über 10 Jahren mag er beispielsweise im BMW i3 noch seine Berechtigung gehabt haben, heute ist es nur noch der letzte verzweifelte Versuch, die alte Verbrennertechnik irgendwie am Leben zu halten.
Reichweiten von 700km sind schon länger Realität. Verbesserungen in der Energiedichte kommen mit jedem Modelljahr und jedem Facelift auch in die kleineren Autos.
Wobei viele Käufer dann auch feststellen werden, daß sie ihren Bedarf maßlos überschätzt haben und mit dem kleineren Akku wahrscheinlich billiger davongekommen wären.
Ergänzung ()
Wie heißt es doch so schön: "Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein".xexex schrieb:Technologieoffenheit
Völlig richtig, hatte BMW schon vor vielen Jahren im Programm, nur damals mit einen Mini-Akku und einem 30PS Motor als "extender". Mit deiner Argumentation bräuchten wir aber auch keine Elektroautos, denn die sind schon vor 130 Jahren auf den Markt gekommen und sind gescheitert.trendliner schrieb:REx sind weder neu ....
Fakt ist, in China springen gerade alle Hersteller drauf, auch wenn dort die Bedingungen anders sind und diese Antriebsform gefördert wird. Fakt ist auch, ein Auto mit einem sagen wir mal 30kwh Akku und einen Range Extender, könnte dann wirklich reichen, sowohl für die täglichen 5-50km zur Arbeit, als auch die 500km wenn man mal seine Eltern besuchen möchte.
Auch hier Tellerrand bitte! Realität in welche Preisklasse, bei normaler Autobahngeschwindigkeit von sagen wir mal 140-160km/h? Natürlich kann man in jedes Auto einen 500kg schweren 150kwh Akku verbauen, dort einen 100000€ Preistag setzen und sagen wir haben fertig. Auto für solche Strecken gibt es, aber das ist wie mit einem SUV zum nächsten Zigarettenautomaten zu fahren.trendliner schrieb:Reichweiten von 700km sind schon länger Realität.
Was du und auch andere hier im Forum nicht verstehen wollen, die Entscheidung für einen Kleinwagen oder eine GT Limousine ist nicht alleine durch den Willen getrieben, sondern die finanziellen Möglichkeiten und den hauptsächlichen Verwendungszweck. Das ist beim Verbrenner kein Problem, ein großer Tank kostet ein paar Euros in der Herstellung, ein großer Akku mehrere Tausend.
Der springende Punkt den ich nur anmerken wollte, schaue dir mal die chinesiche Automesse an, dort kommen fast alle mit einem solchen Antriebskonzept. Hier wird stattdessen an Plug-In Hybriden festgehalten, die dann oft nur zu 10% elektrisch gefahren werden.
Ergänzung ()
Ich sage dazu nur, Blick über den Tellerrand. Wegen mir sollte man Individualverkehr komplett abschaffen, ich brauche eigentlich gar kein Auto und könnte ganz ohne leben. Gehst du da mit? Wenn nicht, dann hör auf zu behaupten, dein Bedarf entspricht dem was für alle gültig sein müsste.trendliner schrieb:Wie heißt es doch so schön:
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Danke für die Infos. Sowas hab ich schon vermutet. Hoffentlich bleibt man dann auch mal bei einer Softwareplattform und schmeißt die nicht aller paar Jahre um, wie aktuell wieder. Da hilft dann halt auch kein OTA.Sierra1505 schrieb:Ich kann dir sagen, dass bei der MEB+ Plattform ein Bestandteil war, die Anzahl der Steuereinheiten generell zu reduzieren und die Anzahl der nicht OTA-Fähigen Steuereinheiten gänzlich zu beseitigen.
Der ID.Polo „sollte“ daher vollständig OTA-Fähig sein.
Der Elroq deines Kumpels basiert leider auf der MEB-Plattform (analog ID.3 und 4).
Daher sind da auch Baugruppen verbaut, die u.a. einen Werkstattbesuch erfordern.
Künftig will man immer mehr Richtung Tesla. Wenige zentrale Steuergruppen mit der SSP Plattform. Die können wir dann nach China mit einigen Modellen, in Europa wohl mit dem nächsten Golf (9) erleben.
MEB+ ist zumindest die Light-Variante.
Mit SSP hat man dann ein Smartphone auf Rädern über alle Fahrzeugklassen im Konzern was ja vor allem die Kosten erheblich drücken dürfte.
trendliner
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Da ist er ja wieder, der Apfel, der doch keine Birne ist.xexex schrieb:denn die sind schon vor 130 Jahren auf den Markt gekommen und sind gescheitert.
Ich befürchte, das Verkleinern der Batterie um einige wenige kWh und Ersetzen dieser durch einen Verbrenner mit all dem nötigen Zusatzgedöns, wie Abgasreinigung, Kühlung, Tanksystem, Geräuschdämmung, etc., wird den Preis eines Autos nicht zwingend senken ...xexex schrieb:Realität in welche Preisklasse
Dazu kommt, das Ding braucht Platz, braucht Wartung, erhöht die Komplexität deutlich und damit letztlich auch die Fehleranfälligkeit.
Der REx verteuert nicht nur den Grundpreis, sondern auch den laufenden Betrieb. Suboptimal für einen Kleinwagen, findest du nicht?
Niemand behauptet, der ID.Polo wäre das ideale Auto für alle.xexex schrieb:Was du und auch andere hier im Forum nicht verstehen wollen, die Entscheidung für einen Kleinwagen oder eine GT Limousine ist nicht alleine durch den Willen getrieben, sondern die finanziellen Möglichkeiten und den hauptsächlichen Verwendungszweck.
Kein Problem; das ist deine Entscheidung.xexex schrieb:Wegen mir sollte man Individualverkehr komplett abschaffen, ich brauche eigentlich gar kein Auto und könnte ganz ohne leben. Gehst du da mit? Wenn nicht, dann hör auf zu behaupten, dein Bedarf entspricht dem was für alle gültig sein müsste.
Aber was hat das mit Individualverkehr im Allgemeinen zu tun und wo habe ich behauptet "(m)ein Bedarf entspricht dem was für alle gültig sein müsste"?
BOBderBAGGER
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Einfach um dagegen sein und da wird sich immer was neues ausgedacht.trendliner schrieb:Deren Motivation würde mich interessieren.
Als das vor ein paar Jahren los ging waren 500 km Reichweite so ne "wenn's das mal gibt dann" Hürde jetzt wo es Autos gibt die es können müssen es auf einmal 1000 sein.
Da sind viele phev mittlerweile nicht weit weg mein B8 Passat hat schon ~40-50 elektrisch gemacht der neue phev Antrieb bei VW (ab Golf überall verbaut) hat mit iicr ~25kwh einen doppelt so großen Akku. Also gönn dir ich würde für ähnliches Geld eher zu einem id3 neo mit dem 80kwh (630km wltp) Akku greifen aber jeder wie er mag.xexex schrieb:ein Auto mit einem sagen wir mal 30kwh Akku und einen Range Extender, könnte dann wirklich reichen
Zhenwu schrieb:Nö, ich hatte mal ne E Kiste.
Ich hab nur MB.Charge Public komme damit eigentlich überall klar. Wie hast du das bei deiner E Kiste damals gelöst ?Zhenwu schrieb:Wie viele Accounts und Karten brauche ich denn, wenn ich viel unterwegs bin? Was mache ich im Ausland, ohne die Möglichkeit meine vorhandenen Karten zu nutzen?
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Das ist der Grund wieso ich gesagt habe, wie teuer, wie schwer und wie schauen die Umweltauflagen aus. Alleine der Kat für die Euro 7 Norm soll schlappe 1000€ kosten.trendliner schrieb:Ich befürchte, das Verkleinern der Batterie um einige wenige kWh und Ersetzen dieser durch einen Verbrenner mit all dem nötigen Zusatzgedöns, wie Abgasreinigung, Kühlung, Tanksystem, Geräuschdämmung, etc., wird den Preis eines Autos nicht zwingend senken ...
Auf der anderen Seite, beim ID.3 Neo kostet der Aufpreis von 50kwh auf den 80kwh Akku schlappe 10000€, dabei steigt die Reichweite nur von 380 auf 580km. Beim Leapmotor C10 REEV, steigert der Range Extender die Reichweite von 150km auf 1000km, das kannst du in keinem bezahlbaren Auto in einem Akku unterbringen.
Immerhin macht Deutschland da mit, nur mit einem Auto für den dortigen Markt.
https://www.autobild.de/artikel/vw-...xtender-und-digitalem-innenraum-28496365.htmlDer ID.Era 9X ist der erste VW mit Range Extender. Ein 1,5-Liter-Verbrenner (vermutlich Benziner) mit 142 PS dient als Generator, wenn der Akku nachgeladen werden muss. Mit dieser Unterstützung soll eine Gesamtreichweite von bis zu 1000 Kilometern möglich sein.
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trendliner schrieb:wo habe ich behauptet "(m)ein Bedarf entspricht dem was für alle gültig sein müsste"?
Heißt nicht anderes als, nur weil für mich reinelektrische Fahrzeuge alle Wünsche erfüllen, muss es auch für andere gelten.trendliner schrieb:"Wer nach allen Seiten offen ist, kann nicht ganz dicht sein".
Ich könnte es auch schlichtweg an einem konkreten, aber letztlich wohl für viele einen allgemeinen Fall aufzeigen. Mein Arbeitsweg beträgt weniger als 10km, ich wohne in einer Großstadt und würde mir nie ein größeres Auto zulegen, weil man hier auch so schon kaum einen Parkplatz bekommt.
Nun besuche ich aber auch mal Freunde oder Familie, das sind schon mal öfters 200km am Stück und selbst für solche eigentlich lächerlichen Strecken muss man schon Ladepausen einplanen, zumindest vor der Fahrt oder am Zielort.
Ich denke da keine Ausnahme, sondern eher die Regel zu sein, nur gibt es für das Szenario keine "passenden" Elektroautos. Entweder kann ich für 50000+ irgendwas "großes" kaufen, was ich zu 98% nicht brauche oder ich kaufe ein kleines und muss mit Kompromissen leben. Es geht eben nicht um ausgiebige Urlaubs- oder ständige Geschäftsreisen, sondern um simple Flexibilität, die mit den aktuellen Lösungen nicht gegeben ist.
Das blöde an der Geschichte ist, Lösungen wären schon lange möglich. Der Range Extender ist nichts neues und auch Batteriewechselsysteme sind nicht neu, es wäre vermutlich ein Klacks selbst bei dem ID.Polo, zwischen der kleinen und einer größeren Batterie wechseln zu können. Das scheitert aber schon an den Herstellern, denn die verkaufen dir lieber ein großes oder besser gleich zwei Autos, statt an alternativen Lösungen zu arbeiten.
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Dann müssten die Menschen ja alle Wohnwagen oder mindestens Kastenwagen fahren. Man zieht ja sicher alle 5-20 Jahre um oder will mal auf ein Festival. Oder es könnte Corona the sequel kommen und man kann nicht in Hotels.xexex schrieb:Menschen geben nun mal leider lieber Geld aus mit denen sie alle Eventualitäten abdecken können und nicht nur das Tagesgeschäft,
Oder einen Dacia Logan/Jogger mit LPG und Benzin. So kommt man 1200km ohne Tanken, falls mal die zombiekalypse kommt und ich Strecke machen muss.
Am besten beide zusammen.
Ergänzung ()
Das sind aber keine Ladepausen.xexex schrieb:Nun besuche ich aber auch mal Freunde oder Familie, das sind schon mal öfters 200km am Stück und selbst für solche eigentlich lächerlichen Strecken muss man schon Ladepausen einplanen, zumindest vor der Fahrt oder am Zielort.
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Drummermatze
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Zhenwu schrieb:Jeder Außendienstler lacht müde über 30 km am Tag. Ich alleine mache 2500 km im Monat, wenn ich da jedes Mal nach 250-300 km laden müsste für 30 und mehr Minuten - nein danke.
So viel dazu.Zhenwu schrieb:Man sollte niemals von sich auf andere schließen.
Die 30km waren schon hoch gegriffen. Im Schnitt sind es nur 15,5km täglich in Deutschland.
Es gibt also im Verhältnis verschwindend wenig "Außendienstkräfte" die so viel fahren.
Mal davon abgesehen, 2000-2500km fahr ja selbst ich schon als Privatperson. Das sind 125km am Tag, also easy machbar mit dem E-Auto. Du müsstest nur alle 2-3 Tage laden.
Außerdem stellen Firmen meist eigene Ladesäulen zur Verfügung wenn sie E-Autos im Außendienst einsetzen.
Es ist genau andersrum. Für die allerwenigsten ist er nicht alltagstauglich.Zhenwu schrieb:So sehr ich den Antrieb geil finde, er ist für viele nicht alltagstauglich. Und genau das wollen die Ideologen nicht wahrhaben.
Aber auch diese Szenarien werden weniger und irgendwann verschwinden.
Das wollen die Zukunftsverweigerer nicht wahrhaben.
Incanus
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Ein BEV mit einem Range Extender ist und bleibt ein Verbrenner, zwar mit ein paar kleinen Verbesserungen, aber am Ende ebenso ineffizient.xexex schrieb:Das blöde an der Geschichte ist, Lösungen wären schon lange möglich. Der Range Extender ist nichts neues und auch Batteriewechselsysteme sind nicht neu, es wäre vermutlich ein Klacks selbst bei dem ID.Polo, zwischen der kleinen und einer größeren Batterie wechseln zu können.
Ein Batteriewechselssystem ist ebenso unpraktisch wie innovationsverhindernd, aber das hatten wir ja schon.
Du versuchst Probleme zu lösen, die es gar nicht gibt.
BOBderBAGGER
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Und wenn wir die stattdessen einen 100kw Generator dazustecken soll's günstiger sein ?xexex schrieb:Auf der anderen Seite, beim ID.3 Neo kostet der Aufpreis von 50kwh auf den 80kwh Akku schlappe 10000€,
Range extender sind Plug in Hybrids mit Umwegen und die haben wir schon und nicht mal schlechte.
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catch 22
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verteilen sich deine 2500km auf 20 Werktage, also 125km am Tag? Oder nur jeden zweiten Tag, so dass es 250km am Tag sind? In dem Bereich würde der Polo noch reichen, da du nur über Nacht laden müsstest. Oder aber, fährst du an unter 4 Tagen 2400km (hin und zurück) und an den restlichen Arbeitstagen insgesamt die verbliebenden 100km. Zugegeben, nicht mehr ganz so sorglos, da du dann am Zielort eine Ladestation bräuchtest, dennoch wäre das in dem Fahrzeug zu bewältigen, ohne dass du extrem viel Zeit verlierstZhenwu schrieb:Man sollte niemals von sich auf andere schließen.
Jeder Außendienstler lacht müde über 30 km am Tag. Ich alleine mache 2500 km im Monat, wenn ich da jedes Mal nach 250-300 km laden müsste für 30 und mehr Minuten - nein danke.
Das wäre interessant zu erfahren.
Aber davon mal abgesehen... ich glaube nicht, dass ein Vertriebler, der viel unterwegs ist, einen Kleinwagen fahren würde, selbst dann nicht, wenn es ein Verbrenner wäre.
Wenn du also gegen den ePolo mit deinem Usecase argumentierst, dann ist das so, als wenn man versucht eine festsitzende Schraube eines Computergehäuses mit dem Präzisionsschraubendreher eines Uhrmachers raus zu drehen.
Entsprechend gibt es größere E-Autos, die auch ausreichend mehr Reichweite haben und schneller laden, um den Ansprüchen der Vertriebler mehr gerecht zu werden / für mehr einzelne Vertriebler ausreichend sind.
Ich habe allgemein auf eine allgemeine Aussage geantwortet.catch 22 schrieb:Aber davon mal abgesehen... ich glaube nicht, dass ein Vertriebler, der viel unterwegs ist, einen Kleinwagen fahren würde, selbst dann nicht, wenn es ein Verbrenner wäre.
Da ging es darum das kein Mensch mehr wie 30 km am Tag fährt. Und das ist nun mal nicht richtig.
Ich würde eher sagen anders herum wird ein Schuh draus. Die Diskussionen laufen eigentlich immer ähnlich ab, Mitglieder berichten von ihren Erfahrungen mit BEV und versuchen anderen Hilfestellungen zu bieten und vor allem falsche Vorstellungen und Fake News aus der Welt zu räumen. Ideologisch ist von deren Seite da gar nichts daran.Zhenwu schrieb:So sehr ich den Antrieb geil finde, er ist für viele nicht alltagstauglich. Und genau das wollen die Ideologen nicht wahrhaben.
Das BEV ist schon heute für die Allermeisten absolut alltagstauglich, es wird aber immer Leute geben für die es das (noch) nicht ist. Ob der Grund dafür dann tatsächlich realistisch oder doch eher an der eigenen Einstellung liegt sei mal dahingestellt. Unsere Außendienstler fahren z.B. auch noch Verbrenner weil die hier verlegte Stromleitung erst in diesem Jahr soweit modernisiert wurde das man überhaupt Ladesäulen betreiben kann. Jetzt werden die Fahrzeuge nach und nach umgestellt denn mein Chef hat kein Geld zu verschenken.
2.500 km / Monat: Diesel 6L: ca. 3700€/Jahr + Steuer > BEV: ca. 2100€/Jahr - THG
Wir waren schon viel im Ausland unterwegs, bisher auf keine Probleme gestossen. Eine Karte braucht es generell nicht, man kann alles übers smartphone erledigen. Innerhalb Deutschlands reicht in der Regel ein Anbieter.Zhenwu schrieb:Wie viele Accounts und Karten brauche ich denn, wenn ich viel unterwegs bin? Was mache ich im Ausland, ohne die Möglichkeit meine vorhandenen Karten zu nutzen?
Nein, das hat er nicht gesagt.Zhenwu schrieb:Da ging es darum das kein Mensch mehr wie 30 km am Tag fährt. Und das ist nun mal nicht richtig.
Drummermatze schrieb: "Im Alltag fährt man selten mehr als 30km am Tag."
@Zhenwu
Schon klar, aber hier ist eine Differenzierung zwischen gewerblicher Nutzung und privater erforderlich, weil die gewerblich zurückgelegten Kilometer den Durchschnitt zu stark beeinflussen.
Wenn ich das richtig erinnere, werden privat im Durchschnitt ca. 15 km täglich gefahren, wobei ca. 40% der Fahrzeuge überhaupt nicht bewegt werden und ca. die Hälfte weniger als 10 km.
Reichweite ist also nicht das Problem für die breite Masse im Alltag, sondern Anschaffungskosten (sekundär) und Ladeinfrastruktur (primär).
Schon klar, aber hier ist eine Differenzierung zwischen gewerblicher Nutzung und privater erforderlich, weil die gewerblich zurückgelegten Kilometer den Durchschnitt zu stark beeinflussen.
Wenn ich das richtig erinnere, werden privat im Durchschnitt ca. 15 km täglich gefahren, wobei ca. 40% der Fahrzeuge überhaupt nicht bewegt werden und ca. die Hälfte weniger als 10 km.
Reichweite ist also nicht das Problem für die breite Masse im Alltag, sondern Anschaffungskosten (sekundär) und Ladeinfrastruktur (primär).
Drummermatze
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Hörst du mal bitte auf meine Aussage zu verfälschen?Zhenwu schrieb:Da ging es darum das kein Mensch mehr wie 30 km am Tag fährt. Und das ist nun mal nicht richtig.
Ich schrieb:
Drummermatze schrieb:Im Alltag fährt man selten mehr als 30km am Tag.
Und das bezieht sich auf die Statistik wie viel in Deutschland pro Kopf pro Tag gefahren wird. Egal ob privat oder gewerblich.
Und der liegt bei 15,5km. Ergo fährt man selten mehr als 30km am Tag.
Du hast nicht allgemein geantwortet sondern aus einer kleinen Bubble heraus und hast von dir auf andere geschlossen.
+1 wollte ich gerade auch schreiben.Buttkiss schrieb:Nein, das hat er nicht gesagt.
Drummermatze schrieb: "Im Alltag fährt man selten mehr als 30km am Tag."
Zumal der Polo (egal mit welchem Antrieb) nun kein Auto für einen Vertreteralltag ist. Daher finde ich das Argument von Anfang an nicht valide. Ein Polo war schon immer für die eher kürzeren Strecken. Wir sind ja nicht mehr in den 60ern, wo man mit 5 Mann mit dem Käfer über den Brenner ist.
Allgemein gesehen ist kaum jmd Vertreter.Drummermatze schrieb:Du hast nicht allgemein geantwortet sondern aus einer kleinen Bubble heraus und hast von dir auf andere geschlossen.
h00bi
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Ich würde mal gerne dein gemaule hören, wenn man dir einen Verbrenner Polo hinstellt um deine 2500km pro Monat zu machen. Weil hat ja genug Reichweite.Zhenwu schrieb:Man sollte niemals von sich auf andere schließen.
Jeder Außendienstler lacht müde über 30 km am Tag. Ich alleine mache 2500 km im Monat, wenn ich da jedes Mal nach 250-300 km laden müsste für 30 und mehr Minuten - nein danke.
Der Polo, weder als Verbrenner noch als BEV, ist nun mal nicht als Außendienst-Firmenfahrzeug konzipiert.
Und selbst wenn:
2500km pro Monat an rund 20 Arbeitstagen sind 125km am Tag. Geht also locker. Morgens in den auf 80% geladenen und vorklimatisierten ID.Polo rein und los gehts. Abends wieder anhängen.
Selbst wenn du die Hälfte der Tage im Büro bist und die Kilometer an den 10 anderen Tagen schrubbst, sind das nur 250km pro Tag. Geht ebenfalls problemlos. Im Winter schiebst du für diese Tage die Ladung sicherheitshalber auf 100% hoch.
Wenn du halt mal mehr als 300km auf dem Plan hast, müsstest du in der Mittagspause evtl. 1x irgendwo nachladen (nicht voll laden!), während du was isst oder irgendwo mal pinkeln gehst. Wow, was ein Weltuntergang.
Und bei all diesen Ausführungen nicht vergessen: Der ID.Polo ist nicht im geringsten für dieses Fahrprofil ausgelegt! Und trotzdem würde er es erstaunlich gut hinbekommen.
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