IDE Mode oder RAID (0) für HeimPC

@SchaGur: ich würde es so machen. Und früher oder später die 250GB Platte durch eine SSD ersetzen.
Ergänzung ()

Du merkst keinen Unterschied ob du nun die 250GB oder die 1TB Platte als Systemplatte verwendest. Die Separierung auf zwei physisch getrennte Laufwerke bringt aber Vorteile.
Ergänzung ()

Eigenschaften eines RAID0 ( bei zwei identischen Platten ) :
- fast 100-prozentige Steigerung der Lese- und Transferrate
( die Daten werden ja auf beide Platten aufgeteilt -> jede Platte muss nur die Hälfte lesen und oder schreiben )
- Zugriffszeit wird durch die langsamste Platte im Verbund bestimmt ( + Controller Latenzen ) , also bei identischen Platten ist das nicht mal messbar
( der Zugriff auf die beiden Platten erfolgt über 2 Kanäle parallel )
- erhöhte Ausfallwahrscheinlichkeit
- Systemstart dauert ca 10-15 Sekunden länger aufgrund der Treiberinitialisierung

Für eine Systemplatte bringt ein RAID0 keine großen Vorteile. Hier bestimmt die Zugriffszeit die Arbeitsgeschwindigkeit.

Für Nutzer die mit großen Dateien hantieren müssen ( z.B. Photoshop , Videobearbeitung , große Auslagerungen ) werden aber für die gesteigerte Lese / Schreibleistung dankbar sein.

Wenn man den Matrix-Mode verwendet, kann man bereits mit 2 Platten von beiden Welten profitieren:

Beispiel: 2 x 500GB HDD's
1x500GB RAID0 Array ( Betriebssystem & Spiele & "unwichtige Daten" Partition(en) )
1x250GB RAID1 Array ( Backup Betriebssystem , Fotos , Musik ... )
 
Zuletzt bearbeitet:
jeah genau so :D


ich kann dir auch aus erfahrung sagen das die Vorteile bei Spielen sich in Grenzen halten (bzw. garnicht erst zum tragen kommen).

Ich hab selbst eine SSD fürs OS (SLC) und ne SSD für Spiele (MLC) sowie ein paar andere Platten für div. Daten.

Ob ich nun ein Spiel auf der SSD oder auf ner normalen HDD installiere hängt davon ab, wieviel Zeit mich ein Ladebildschirm kostet ... klingt doof ist aber so. Wenn man sehr wenig RAM hat (1GB oder weniger) mag das vll. anders sein, aber der einzige Effekt der sich auf der SSD zeigt ist, das das Laden der Spiele im Schnitt etwa 1/3 weniger Zeit benötigt.

Im Spiel selbst bringts garnix, da fast alle Daten des Spiels beim Laden in den RAM geschubbst werden. Ab 2 GB RAM macht ein Spiel kaum noch was auf der HDD.

Fazit: SSD für Spiele, jein, wer das Geld oder das Glück (hab meine Spiele SSD gewonnen) hat wird sich über weniger Ladezeit freuen, einen ernsthaften Vorteil gibt es aber nicht (zumindest keinen der mich mal eben 300€ und mehr ausgeben lässt).


Edith:
http://www.forum-deluxe.at/viewtopic.php?t=2789
Ich hab hier mal einen relativ aktuellen Benchmark mit 2 WD Raptoren.
Hier sieht man schön das die Zugriffszeit sehr wohl nach oben geht und zwar wird der Wert annähernd verdoppelt.


Nutzer die mit großen Daten hantieren sind auf jeden Fall dankbar dafür, allerdings sollte man hier umbedingt die BackUP-Thematik verschärft einbleuen, denn solche Nutzer sterben 1.000 Tode wenn ihre wichtigen Files weg sind ... wenn man dann nach dem BackUP fragt, gibt es 2 Standart-Antworten:

1. Back-WAS?
2. Das müsste ich vorige Woche, ne wart mal, das hab ich vor 3 oder 4 Wochen gemacht ... vll. aber auch erst im Februar (wir haben jetzt Oktober)


ganz selten höre ich mal was anderes ... Technisch gesehen hast du recht. Allerdings muss man aufpassen ob der User fähig ist BackUPs anzulegen, zu verwalten und regelmäßig bewusst zu machen. Oder ob er zu der Kategorie User gehört, die nur das hören, was sie wollen ("blablabbla-technik-sabber-BOAH VOLL VIEL LEISTUNG-blabblablubb")

greez
 
Zuletzt bearbeitet:
Revolution schrieb:
Teilweise (Savegames usw) vieleicht ganz auf keinen fall das ding wäre mir sonst nie auf meine PC gekommen...
Zumindest bei der Demo war es definitiv so, dass man nur auf C: installieren konnte, mit der Vollversion hab ichs dann nicht mehr probiert, weil ich da dann auf Windows schon nur noch eine Partition gehabt habe.

Revolution schrieb:
Allein schon aus gründern der übersicht würde ich davon abraten alles nach C:Programme zu installieren.
Was soll den das an Übersicht ändern? Ich weiß nicht, vielleicht liegts daran, dass ich nicht so im Windows-Tellerrand gefangen bin, aber aus Gründen der Übersichtlichkeit mehrere Wurzelverzeichnisse zu schaffen finde ich ziemlich unsinnig. Mann kann auch unter dem selben Wurzelverzeichnis ganz viele unterschiedliche Verzeichnisse haben und sich so seine übersichtliche Ordnerstruktur schaffen. Hat den Vorteil, dass man eben nicht ständig Angst haben muss, dass man die Größe einer Partition falsch bemessen hat.

Und dass du Anno nicht auf die SSD lässt ist ja auch absurd - wozu hast du denn deine SSD, wenn du so komplexe Programme, die so viele kleine Dateien beim Start laden, dann auf die lahme HDD installierst? Damit der Web-Browser in einer statt zwei Sekunden startet?

P.S.
System+Progamme- und Datenpartion getrennt, damit die Defragmentierung der Systempartition flotter geht und von mir aus auch, damit bei einer Windows-Neuinstallation das neue Windows auch wieder am Anfang der Platte landet, von mir aus. Aber Programme auf die Datenpartition macht für mich irgendwie keinen Sinn. Und wenn schon, dann auch \users\ auf die Datenpartition umlinken - damit der rückständige Windows-User irgendwann mal aufhört, sich zu wundern, dass auf die Ordner da nicht jedes Benutzerkonto die selben Zugriffsrechte hat.
 
Zuletzt bearbeitet:
Deathdrep_KO schrieb:
Edith:
http://www.forum-deluxe.at/viewtopic.php?t=2789
Ich hab hier mal einen relativ aktuellen Benchmark mit 2 WD Raptoren.
Hier sieht man schön das die Zugriffszeit sehr wohl nach oben geht und zwar wird der Wert annähernd verdoppelt.


Nutzer die mit großen Daten hantieren sind auf jeden Fall dankbar dafür, allerdings sollte man hier umbedingt die BackUP-Thematik verschärft einbleuen, denn solche Nutzer sterben 1.000 Tode wenn ihre wichtigen Files weg sind ...

greez

Wo siehst du da eine Verdoppelung der Zugriffszeiten? Weil er eine Werksangabe angegeben hat und einen Screenshot gezeigt hat? Äpfel mit Birnen.

Dann schau mal hier ( zufällig zwei 74er Raptoren einmal mit einmal ohne RAID0 )
http://www.tomshardware.de/smarte-festplatten-seagate-barracuda-7200-7-und-western-digital-wd740-raptor,testberichte-731-10.html

Die Rumgelabere von wegen, wenn eine Festplatte ausfällt. Ja dann sind alle Daten weg.
Aber auch wenn du nur eine Festplatte hast und diese fällt aus, sind auch bloß alle Daten weg. Das Risiko eine Festplatte zu kaufen die frühzeitig stirb verdoppelt sich halt.

Ich hab seit fast 10 Jahren Festplatten im RAID0 laufen. Da ist noch nicht eine gestorben. Ein Kollege hat da nicht soviel Glück gehabt. Aber auch Nutzer der 500GB Seagate 7200.12er Serie hatten Pech. Und das völlig ohne RAID0.

Außerdem kosten Platten doch nix mehr. Ich kenne viele die eine 2,5" USB Platte als Backup Medium verwenden. Gerade weil das Bewußtsein da ist, das nichts für die Ewigkeit ist.
Ergänzung ()

Hier im Forum gibts ne Menge Leute die RAID0 mit Datenverlust gleichsetzen. Das zeigt nur, dass sie sich nie richtig damit auseinandergesetzt haben. Nie gesehen haben, dass man mit gewissen Kompromissen einen guten Mittelweg einschlagen kann.

Bei den ganzen Meldungen wie "Platte/SSD wird nicht mehr erkannt", denkst du, dass man da mit nur einem Laufwerk ruhiger lebt? Also ich nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
@ Vanilla2001:

Das größere Problem bei nem RAID 0 ist auch nicht unbedingt der Ausfall einer Platte.
Sondern die Probleme durch das RAID.
Man muss bei BIOS-Updates aufpassen, bei Firmware-Updates und man kann sich z. B. die Partitionstabelle recht schnell zerschießen usw.

IMHO ist die Ausfallwahrscheinlichkeit dadurch mehr als deutlich höher. Zumal es auch genug Leute gibt, die die bieden Platten direkt übereinander montieren und dadurch kann es auch zu nem Hitzestau im Gehäuse kommen,
was sich ebenfalls negativ auf die Platten auswirken kann.

Wenn man alles beachtet und Ahnung hat, ist ein RAID 0 natürlich kein Problem, aber die wenigsten, die ein RAID 0 einsetzen, haben Ahnung.
Und die, die Ahnung haben, verzichten inzwischen eben meist lieber darauf.

Nutz einfach mal die Forumsuche, die meisten User haben mehr Probleme durch den RAID-Controller als durch defekte Festplatten.
Und diese Leute haben generell entweder kein Backup oder eines von vor einem Jahr.

Ja, ne Platte wird selten bei einem Nicht-RAID als nicht erkannt markiert...
 
Zuletzt bearbeitet:
Das kann ich so nicht bestätigen. Ich konnte selbst Bridge-übergreifend das RAID übernehmen. Also z.B. ein Upgrade einer ICH8 auf ICH10 war kein Problem. RAID0 und RAID1 Array wurden erkannt und waren weiterhin vorhanden.

Und sind wir mal ehrlich Partitionstabellen zerschießt man sich nicht so oft. Es sei denn man übertaktet in den Grenzbereich und hat ein instabiles System. Ist mir in den fast 10Jahren erst einmal passiert. Ich hab versucht PCI-E Takt über 115MHz zu drehen. War mir schon klar, dass irgendwann was aussteigt. Aber man muss ja mal ausloten wo die Grenzen sind.

Ein RAID0 ist vom Aufbau simpel, so dass auch Anfänger in der Lage sind ohne große Kenntnisse mit Testdisk die Partitionsstruktur wiederherzustellen.

Ich würde jetzt nicht sagen, dass alle Leute mit Ahnung nicht mehr auf RAID gehen. Da würde es an der Stelle keine Neuentwicklungen geben, und auch keine Laufwerke mit integriertem RAID0. Ich kenne viele Leute die haben auch nur eine Platte, diese ist einfach defekt. Wenn die keine Backups haben ist auch alles egal. Das wird durch ein RAID nicht schlimmer.

Aber was viele nicht begreifen, dass es nicht nur ein RAID0 geben muss. Man kann es für Backups und die wichtigsten Daten mit einem RAID1 kombinieren und das bereits mit 2 Platten. Und das ist der springende Punkt. Du hast Vorteile gegenüber einer Einzelplatte weil die sensiblen Daten redundant gespeichert werden. Und Du hast die fast doppelte Performance der Platten für dein Betriebssystem und Spielchen.

So eine Konfiguration ziehe ich jeder anderen 2-Platten Konfiguration vor.
Ergänzung ()

Was mir noch einfällt: Bei einer RAID0 Konfiguration darfst du nicht vergessen, dass man Vorteile durch den größeren Schreibcache hat. Und nicht nur das.

z.B. Bei identischer Laufwerksgröße ( also ( 2x500GB Platte ) aber 500GB RAID0-Array und 500GB SinglePlatte ) ist bei einem RAID0-Laufwerk gegenüber einem Single-Laufwerk die maximale Zugriffszeit mehr als halbiert, da die Köpfe weniger als halb soweit ausgelenkt werden müssen. Das kann man auch wunderschön an HD Tune & HD Tach sehen.
 
Ein RAID0 bringt eider praktisch so wenig Vorteil - mess einfach den Windows-Boot nach oä. - dass es sich nicht lohnt. Wirklich praktische Vorteile hats nur bei Streaming von riesigen Dateien.

Und bei einem RAID1 das Wort Backup - naja, die Diskussion gibts hier zu oft, als dass ich noch groß was dazu sagen muss, dass RAID1 kein Backup, sondern lediglich Verfügbarkeit ist.
 
@ Vanilla2001:

Das mit der Übernahme von ner IC8 auf ne ICH10 funktioniert in den meisten Fällen, aber eben nicht immer. Hier kann durchaus ein andres BIOS ein Problem darstellen. Zudem bist du an Intel als Chipsatzhersteller gebunden, ein Wechsel auf AMD ist z. B. nicht ohen weiteres möglich.

Bei nem RAID 1 hast du die doppelte Performance? Die hast du bei nem RAID 0 selbst nur theoretisch.
Es bringt beim Im- und Export großer Daten etwas, ebenso wie beim Verarbeiten großer Daten, sofern die Festplatte hier der Flaschenhals sein sollte.
Für den Normaluser, der selten Gigabyte-große Dateien packt oder ständig auf dem RAID 0 oder zwischen zwei RAID 0 verschiebt, bringt es wenig Vorteile.

Wie du mit nem RAID 0 die Zugrifsszeit halbierst, darfst du bitte nochmals näher erläutern.
Dann lass ich mir das jetzt nämlich patentieren.
Das ist totaler Nonsens, was du da schreibst. Denn beim Zugriff auf den nächsten Datenblock muss sich der Schreibkopf so oder so neu ausrichten, dass dauert immer gleich lange, da er genauso eine Umdrehung machen muss, wie bei einem Nicht-RAID, um zum nächsten Datenblock zu kommen.
Die Übertragungsrate erhöht sich dadurch eben theroetisch um den Faktor 2, aber keinenfalls die Zugriffszeit.
Der Schreibcache ist ebenfalls nonsens, da dieser bei ner Einzelplatte schon keinen Vorteil bringt, egal ob diesre nun 16 MB oder 32 MB groß ist.
Hierzu gab es auch schon genügend Tests.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ja der Bootvorgang dauert ein paar Sekunden länger. Das gleiche Phänomen hast du auch wenn du statt den MSAHCI Treiber den Intel verwendest. Man merkt du hast damit nicht gearbeitet. Außerdem betrifft das nur Leute die ihren Rechner nicht in den S3 fahren.

RAID1 und Backup: Ja es hieß Betriebssystem Backup. Und Datenredundanz. Hauptsache erstmal was sagen.
Ergänzung ()

Mensch Leute: Fangt mal an zu lesen. Es steht alles schon da drin.

Natürlich war die doppelte Performance auf das RAID0 bezogen.
Dass sich die maximale Zugriffszeit ( Fullstroke ) reduziert liegt daran, weil sich der Plattenkopf maximal nicht einmal mehr die Hälfte der Strecke bewegen muss. Es liegt daran, dass pro Platte nur 50% ( des Platzes ) benutzt werden. Ist auch nen bisschen logisch, wenn man darüber nachdenkt. Da es eine Scheibe ist, die von außen nach innen beschrieben wird, ist es weniger als die Hälfte.

Das große Plus an Cache ergibt sich durch den Intel-RST der einen zusätzlichen Schreibcache verwendet.
 
Zuletzt bearbeitet:
"Dass sich die maximale Zugriffszeit ( Fullstroke ) reduziert liegt daran, weil sich der Plattenkopf maximal nicht einmal mehr die Hälfte der Strecke bewegen muss. Es liegt daran, dass pro Platte nur 50% ( des Platzes ) benutzt werden. Ist auch nen bisschen logisch, wenn man darüber nachdenkt. Da es eine Scheibe ist, die von außen nach innen beschrieben wird, ist es weniger als die Hälfte."

Das bezweifel ich stark. Die Zugriffszeit ist auch wenn du Leseoptionen hast. Wenn die Positionierung einer Festplatte bei 11ms liegt und die andere Festplatte bei 12ms wirst du nicht auf 5-6ms kommen sondern wahrscheinlich auf 12ms + XY. Denn es wird sich dann dem langsamsten angepasst und diese Positionierungszeit wird ja nicht halbiert. Die brauch der Lese-/Schreibkopf um zu irgendeinem Punkt der Festplatte zu springen. Und daher muss er dieselbe Datei, auch wenn sie kleiner ist weil sie :2 ist, niemals weniger Zeit brauchen sondern höchstens mehr.
 
Machts doch einfach mal. Ich reiche am WE mal Screens nach. Ist ja nicht auszuhalten.

Ihr wisst aber schon, dass die angegebenen 11ms ein Mittelwert ist oder?
Ergänzung ()

Ich werde euch ein Screen machen.

1 x Samsung F1 320GB ( HD Tach oder Tune )
2 x Samsung F1 mit einem 320GB - RAID0 Array
 
Lol. Meinst du ich habe mir den Artikel aus meiner Signatur aus den Fingern gezogen?

Du wirst niemals anstatt 12ms mit einer Festplatte mit 2 Festplatten unter diesen Wert kommen. Wenn ja sind das Messtoleranzen. Du wirst mit ziemlicher Sicherheit drüber kommen.

Es sei denn, und das ist die einzige Möglichkeit, du erniedrigst die Gesamtkapazität beider Festplatten. Soll heißen: Du benutzt von beiden 320GB Festplatten jeweils nur 160GB, was 320GB macht. Das nennt man Short-Stroke. Und der Rest der Festplatte darf dann weder formatiert noch als Raid-1 genutzt werden, weil ansonsten die Zugriffszeit und Datenübertragung wieder auf den Normwert runter geht.

"Ihr wisst aber schon, dass die angegebenen 11ms ein Mittelwert ist oder?"

Du weisst aber schon, dass HDTune und HDTach auch nur diese anzeigen?

"Ist ja nicht auszuhalten. "

Dann mach mal die Tests. Ich bin gespannt. ;)
 
Dein Forenbeitrag ist nicht korrekt.

Es ist ein Unterschied ob du eine 100GB Partition auf einem RAID0 Array hast, oder auf einem Singlelaufwerk.

Da auf dem RAID0 pro Platte nur auf 50GB zugegriffen werden muss( und der auch Kopf nur über diesen Bereich positioniert werden muss ). Absolutgesehen bleibt die Zugriffszeit auf die Zylinder natürlich konstant. Wenn du über den gesamten Platz eine Zugriffszeitbestimmung machst, bleibt diese natürlich auch annähernd gleich.

Man hat aber die doppelte Speichermenge/dichte!
 
Nein , Windows ist ein Betriebssystem welches immer zu jeder Zeit auf deine gesamte Festplatte zugreift. Nicht umsonst habe ich das schonmal getestet. Und nein, du musst dann den Rest unformatiert lassen. Denn ansonsten ist es eben so, dass Windows deine gesamte Festplatte absucht und den Vorteil ad absurdum führt. Das ist aber auch bei Firmen so bzw. war es.

Die haben dann 250GB Festplatten gekauft, 2 Stück, und diese dann mit 125GB jeweils formatiert. Das sind dann zusammen im Raid-0 wieder 250GB. Der Rest bleibt unformatiert. Daraus ergibt sich dann eine höhere Transferrate und eine niedrigere Zugriffszeit.

Diese erreicht man aber auch, wenn man EINE Festplatte nur mit, sagen wir, 125GB formatieren würde. Mit dem Problem, dass z.B. HDTune dann keine Messung mehr machen kann, weil dieses Programm die gesamte Festplatte abgreift. Was dann ja wiederum nicht geht, weil man ja nur 125GB formatiert hat.

Wie ich schon schrieb, das heißt Short-Stroke.

"Es ist ein Unterschied ob du eine 100GB Partition auf einem RAID0 Array hast, oder auf einem Singlelaufwerk. "

Wo hab ich was anderes geschrieben? Siehe oben. Dadurch, dass du nur die hälfte der Kapazität nutzt, liegst du auf dem schnelleren Teil der Festplatte. Aber den Rest musst du unformatiert lassen, sonst geht das nicht auf. Erklärung steht ja schon oben.

Aber teste es ruhig aus ;)
 
Onkelhitman schrieb:
Nein , Windows ist ein Betriebssystem welches immer zu jeder Zeit auf deine gesamte Festplatte zugreift. Nicht umsonst habe ich das schonmal getestet. Und nein, du musst dann den Rest unformatiert lassen. Denn ansonsten ist es eben so, dass Windows deine gesamte Festplatte absucht und den Vorteil ad absurdum führt. Das ist aber auch bei Firmen so bzw. war es.

Wo hast du denn das her? Da müsste ja meine Festplatten LED permanent leuchten.



Onkelhitman schrieb:
Die haben dann 250GB Festplatten gekauft, 2 Stück, und diese dann mit 125GB jeweils formatiert. Das sind dann zusammen im Raid-0 wieder 250GB. Der Rest bleibt unformatiert. Daraus ergibt sich dann eine höhere Transferrate und eine niedrigere Zugriffszeit.

Diese erreicht man aber auch, wenn man EINE Festplatte nur mit, sagen wir, 125GB formatieren würde. Mit dem Problem, dass z.B. HDTune dann keine Messung mehr machen kann, weil dieses Programm die gesamte Festplatte abgreift. Was dann ja wiederum nicht geht, weil man ja nur 125GB formatiert hat.

Wie ich schon schrieb, das heißt Short-Stroke.
)

Genau 50% Raid0 , 25% der Gesamtkapazität für Raid1. Das RAID 0 hat fast doppelt so hohe Datenraten bei kürzeren Zugriffszeiten gegenüber einer Einzelplatte.

Wieso sollte Windows ständig auf die Gesamtkapazität des Laufwerk? Weil du Volume-Shadow-Copy aktiviert hast? Indexing usw?
Notebooks mit Linux würden wesentlich längere Laufzeiten haben. Das ist doch Unsinn.
 
Fehlt da was? Kommt da noch was? Ich sehe exakt 6 Screenshots. Keinerlei Ergebnisse nur HDTach und ATTO.
 
Was willst du denn sehen? Man sieht doch was passiert wenn man die Gesamtpartition nutzt, was passiert wenn man eben Short Stroke nutzt und eine Einzelplatte.

Noch genauer? Dann mach die 48 Tests die ich schon durch habe und poste das Ergebnis ;)

Ich bin ja offen für alles, also liefer mal deine Ergebnisse und dann sehen wir weiter.
 
Wo sind denn die 48 Ergebnisse zu deinen 48 Tests?
 
Auf meiner Festplatte. Soll ich dir die ca. 500 Bilder per E-Mail schicken oder glaubst du mir wenn ich schreibe, dass die 6 Bildchen die dort abgebildet sind jeweils den Peakwerten mit den Stripe-Sizes der Raid-Konfiguration und der Windows-Formatierungen sind?
 
Zurück
Oben