Ideen für eine Windows Domäne mit einer Low Tech Lösung

Nikolas_Seibold

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Nachdem W10 die Netzwerkgruppen abgeschafft hat, die bei mir bestens funktioniert hatten, hab ich immer wieder Probleme wenn es ums Netzwerk geht.

Jetzt hatte ich die Idee eine Domäne auf zu machen und so das Problem zu lösen, ich habe hier noch so einen Mini PC rum liegen der sich dafür an.

Das Ding hat Intel Atom® x5-Z8350, 2GB Ram 32GB Rom

meine erste Idee wäre da einfach ein etwas älteres Windows Server drauf zu spielen und das dann zu probieren, das Teil soll vor allem die Domäne für die Nutzverwaltung und Dateienaustausch hin bekommen sonst gibt es keine größeren Anforderungen.

Hat jemand noch eine Idee wie man das elegant lösen könnte?
 
Bei dieser Hardware wurde ich fast zu einem Samba Server als PDC raten.
Es können übrigens nur Windows Pro, Edu, Enterprise (und Win 7 ultimate) in die Domäne aufgenommen werden.

Ich habe allerdings nicht verstanden inwieweit das Netzwerk Probleme lösen soll
 
Hi,

Du brauchst wahrscheinlich auch einen NAS wo die Dateien zentral liegen.
Um wie viele Benutzer geht es? Sollen die sich an jedem PC mit ihrer Kennung anmelden koennen?

Auf dem Mini-PC vielleicht ein winziges Linux plus SAMBA als DC. Vermutlich wird die Kiste aus dem letzten Loch pfeifen, aber es koennte klappen wenn nur Benutzerverwaltung damit gemacht wird. Wenn Du als DC etwas potentere Hardware hast kannst Du einen Blick auf:

https://www.univention.com/products/ucs/

werfen. Einfach installieren und los legen. Klappt echt easy, wenn Du schon mal eine Domaene aufgebaut hast und weisst was zu tun ist.

BFF
 
Die Geräte haben alle eine Pro Version von 7, 8.1 und 10 das ist kein Problem.

Der Mini PC würde sich eben anbieten weil eben schon da ist ist wenig Strom braucht und keinen Platz braucht.

NAS ist vorhanden aber es geht ja speziell um den direkten Datenaustausch zwischen den Rechnern das zuerst auf das NAS schieben und dann wieder weiter nervt einfach wobei auch Windows 10 das mit dem NAS und Netzlaufwerk nicht richtig hinbekommt seit dem bestimmten Update als auch die Funktion raus geworfen wurde.

Es geht darum eben etwa 8 Nutzer zu verwalten von denen meistens nur 1-3 gleichzeitig im Netzwerk sind, also eine sehr überschaubare Sache.

Ich habe früher mit Windows 2000 Server und Windows 2000/XP Domänen im Betrieb gehabt aber als Windows 7 kam eben nicht mehr gebraucht.

Habt ihr einen Tip welche Linux und Samba Version ich probieren sollte?
 
Debian oder CentOS meiner Meinung nach oder du siehst dir den Tipp von @BFF an.

@Reowulf: Meinst du nicht, es gibt mehr als genug gute Gründe um SMBv1 endlich ruhen zu lassen? Also neben den ganzen Sicherheitslücken, dem Fakt, dass MS längst den Support dafür eingestellt hat und vermutlich wird es mit jedem neuen Feature-Update wieder entfernt.
Die gleichen Funktionalitäten lassen sich auch ohne diese massive Sicherheitslücke(n) betreiben. Freigaben einrichten, die kann man dann entweder als Netzlaufwerk verbinden oder an den Schnellstart anheften.
Wenn man unbedingt auf Netzwerk klicken will um sich dann weiter durch zu hangeln kann man ja immer noch Windows Avahi/Bonjour/mDNS beibringen. Alle 3 sind moderne und gut dokumentierte Schnittstellen um Systeme und Anwendungen im gleichen Subnetz/LAN ohne große Konfiguration zu finden.

Ob eine zentrale Benutzerverwaltung den Aufwand wert ist eine eigene Domäne aufzubauen und zu warten, gilt zu überlegen, da auch dies ab und an Pflege und Wartung benötigt und du, anstatt die bestehenden Probleme zu beseitigen, dein ganzes Setup nur mit weiterer Komplexität belädst.
 
Hallo,

Nikolas_Seibold schrieb:
NAS ist vorhanden aber es geht ja speziell um den direkten Datenaustausch zwischen den Rechnern das zuerst auf das NAS schieben und dann wieder weiter nervt einfach wobei auch Windows 10 das mit dem NAS und Netzlaufwerk nicht richtig hinbekommt seit dem bestimmten Update als auch die Funktion raus geworfen wurde.

Das Kopieren von PC zu PC wirst Du nur mit einer Domaene nicht geloest bekommen.
Das sind eher lokale Freigaben auf die Du dann die Domaenenbenutzer los lassen kannst.

Was fuer ein NAS hast Du denn? Es duerfte wohl nicht "Windows" sein, sondern die eventuelle Unfaehigkeit des NAS ohne SMBv1 zu arbeiten.

Nikolas_Seibold schrieb:
Habt ihr einen Tip welche Linux und Samba Version ich probieren sollte?

Da der Mini-PC ein ATOM ist, musst Du probieren welche gaengige Distri diese CPU unterstuetzt. Wenn Du eine gefunden hast, nimmst Du das aktuelle SAMBA von der Distri. SAMBA zu einem DC machen ist in der Wiki von denen gut beschrieben.

BFF
 
Mein W10 Netz läuft mehr oder weniger seit release problemlos, ohne Heimnetzgruppe und ohne Domäne. Solange alle Accounts Passwörter haben geht das reibungslos. Nur für die $ Freigaben muss man zusätzlich Hand anlegen.
 
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Das Problem ist ja dass es mehrere Systeme mit 7/8.1/10 gibt das Win10 zu Win10 funkt funktioniert relativ gut aber sobald es mal von 10 zu einer anderen Version gehen soll dann geht gar nichts mehr.

Eine Domäne wäre eben auch wegen der Benutzerverwaltung interessant dann könnte man Geräte die an bestimmten Systemen stehen viel leichter für andere nutzbar machen.
Dann sollte auch wenn die Domäne läuft ein sehr simpler Fileserver möglich sein, ich habe das eben früher eben mit einer Win Server Version einfach und zügig gelöst.

Ich werde es mal mit Ubuntu und Samba versuchen die letzte Samba Nutzung gab es damals mit Windows 98 aber mal sehen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Reden wir hier von geschäftlichem Einsatz? Dann wäre ein Domänennetzwerk dringendst zu empfehlen. Anbieten würde sich hier dann wohl der Server Essentials, wobei der nicht wirklich für Redundanz ausgelegt ist.
Du solltest dann aber auf andere Hardware setzen statt einem ollen Atom der noch irgendwo rumlag und vor allem über Redundanzen nachdenken. Der Domänen-Controller ist dann quasi das Herz des Netzwerks und der darf nicht ausfallen.
 
Nein das ist rein privat. Bei Business würde ich so einen kleinen ProLiant aufstellen und gut ist es.

Hier geht es nur drum die verschiedenen Rechner im Haus zu vernetzen, mit der Heimnetzgruppe war das schon ausreichend die Benutzerverwaltung wäre eben eine feine praktische Sache.

Der Micro-PC mit der Atom CPU wäre eben perfekt, klein, lautlos und stromsparend und eben schon vorhanden ohne in Verwendung zu sein.
Wenn es damit wirklich nicht klappt kann man immer noch über andere Hardware nachdenken
 
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