Test Ikea Symfonisk im Test: Lautsprecher von Sonos im Möbelhausgewand

mgutt

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Da hab ich aufgehört zu lesen, mit sowas kann ich mich (bei solchen Geräten wie z.B. Lautsprechern) einfach nicht anfreunden, sorry.
Grundsätzlich kann ich dich verstehen, aber beim Streaming geht nichts mehr ohne Account. Warum Sonos auch noch einen verlangt erschließt sich mir zwar nicht, aber unter dem Strich macht das den Braten eigentlich auch nicht fett.

Die Boxen laufen übrigens auch ohne Internet. Dh der Account ist "nur" für die Einrichtung zwingend notwendig. Internet benötigt man nur dann, wenn Updates installiert werden sollen oder aus dem Internet Musik gestreamt werden soll.

Sollte Sonos pleite gehen und ihre Server abschalten, wird es allerdings problematisch, da man die Einrichtung nicht mehr überwinden kann. Das sehe ich ebenfalls kritisch, wobei die Frage ist ob Sonos dann nicht vielleicht die Firmware öffnet. Bei der Logitech Squeezebox ist ja ähnliches passiert und die wurden ja nicht mal ansatzweise so gut verkauft wie Sonos. Grundsätzlich fände ich es aber erstaunlich wenn sich Sonos an die Wand fährt. Schließlich verdienen sie an den verschiedenen Streaming-Anbietern mit. Trotzdem würde ich mir von Sonos eine Garantie wünschen, dass sie im Falle des Falles den Zwang aufheben würden.

Zum Test möchte ich noch ergänzen, dass die App nach wie vor eine Katastrophe ist. Wer die alte Sonos App noch kennt, weiß dass die neue in Sachen Usability stark nachgelassen hat. Keine Ahnung warum die an dem UI so festhalten.
 

Redinho1994

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Ich hab mir kürzlich den Regallautsprecher gekauft und bin rundum zufrieden.

Design:
Das muss jeder selbst entscheiden, ich möchte jedoch positiv hervorheben, dass der Lautsprecher (in weiß) überall in der Wohnung eine gute Figur macht und gut verarbeitet ist.

Konnektivität & Sonos-Zwang:
Anwendungszweck ist in meinem Fall ausschließlich die Wiedergabe von Apple Music über Airplay, was problemlos funktioniert. Die Einmalige Nutzung der Sonos App inkl. Registrierung hat dabei nicht wirklich gestört.

Klang:
Ohne die TruePlay Anpassung ist der Klang etwas zu sehr mittenbetont, was sich dadurch aber korrigieren lässt.
Der Tiefbass könnte vielleicht für manche elektronischen Genre ausgeprägter sein, aber bei meinen Präferenzen (Jazz, Rock, Metal, Charts) klingt er harmonisch. Insgesamt gefällt mir der Klang sehr gut, besonders auch im Vergleich mit anderen Lautsprechern in der 100€ Preisklasse.
Die Lautstärke reicht bei 60/70% bereits aus, um für Musik bei ner Feier zu sorgen.

OT: Was passt dir denn nicht bei den Familienbildern? Ich sehe dort nur normale Menschen ?
Schaut euch den neuen IKEA-Katalog an, was für Familienbilder da gezeichnet werden, dann wisst ihr bescheid.

Der Katalog ging direkt per Post zurück.
 
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mischaef

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@mgutt
Das mit der App habe ich im Test auch so bemängelt, auch dass manche Funktionen nur noch über die App und nicht die Desktop-Software verfügbar sind. Gestalterisch hat sich zwar besonders die Desktop-App verbessert, aber wer, wie Du auch geschrieben hast, die alten Versionen (ich hab vor 10 Jahren mit dem CR 200 angefangen) kennt, weiß was Sonos der Software angetan hat.

@Redinho1994
Ich verstehe das mit dem Familienbild auch nicht. Man mag von Ikea halten was man will, aber sie machen sich Gedanken - das merkt man in vielen Bereichen. So z.B. das viele Aufbewahrungskisten einem bestimmten Muster folgen, so dass sie in vielen Refalen in den Maßen gut reinpassen - zwei kleinere Samla-Dosen passen z.B. ohne Probleme auf eine große. Oder das die Regallautsprecher sowohl aufrecht wie liegend genau in ein Kallax-Regal passen. Oder das man auf der an der Wand angebrachten Lautsprechern noch etwas abstellen kann.

Und wenn man sich dann noch die ganzen Ikea-Hacks anschaut, was man mit deren Sachen noch machen kann...

Ja, ich verstehe auch nicht was es mit der Kritik am Familienbild auf sich hat. Vielleicht hat der Verfasser des Posts ein Problem damit, dass im Grunde ganz normale Familien angesprochen werden?

Zudem ich werde nie den Sturm der Entrüstung vergessen, als Ikea die Billy-Regale aus dem Programm nehmen wollte...^^
 
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mulatte

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Ich habe ja nun schon ewig Sonos und inzwischen mit 4 Zonen und es bleibt für mich eine der besten Elektronikanschaffungen. Läuft zuverlässig, gut bedienbar mit den alten Fernbedienungen und der Sound ist für Küche, Bad und Kinderzimmer sehr gut. Dazu kann man auf SMB-Freigaben zugreifen. DLNA und UPnP will ich nicht mehr.
Was aber vielen fehlen dürfte ist die Bluetoth-Verbindung. Warum sich Sonos damit so einschränkt ist mir unklar.
 

okidoki

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kalude

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Sonos kommt für mich nicht (mehr) in Frage. Dabei habe ich durchaus mit der Lautsprecher-Leuchte geliebäugelt. Aber wer ein Update bringt und von "verbesserter Leistung und Zuverlässigkeit" spricht, aber ein essentielles Feature raus nimmt (das Abspielen von Lokal auf einem iOS-Gerät gespeicherter Musik), hat es nicht verdient gekauft zu werden. Gerade bei dem Preis.
Im Laden wirkte die Leuchte aber letztlich auch recht klobig.

@slogen TRADFRI-Leuchte rein und fertig... Alternativ eben Hue.
Ist so nicht ganz korrekt. Durch die Einführung von AirPlay, kann man nun x-beliebige Musik vom Apple Gerät abspielen. Die meisten Player laufen auf Apple-Geräten im Hintergrund.
 

Crowbar

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@Crowbar
1. Kannst Du mit Deinem Bluetooth mehrere Lautsprecher in mehreren Räumen mit gleicher oder unterschiedlicher Musik steuern?
2. Kannst Du den Receiver auch ohen stänsige Smartphone-Verbindung ansteuern?
3. Überträgt Dein Smartphone zum BT-Dongle lossless?

Die Liste ließe sich endlos weiterführen.

Meine Güte, es ist schon fast erschreckend, wie bei solchen Beiträgen immer wieder Nutzer mit ihren Eingenbau-Sachen ankommen und meinen, um wie viel besser das ganze ist - und dabei den Gedanken dahinter gar nicht verstanden.
Zu 1:
Ja, das nennt sich bei Samsung "Dual Audio" und ermöglicht das Streamen (einer Quelle) via Bluetooth an zwei unterschiedliche BT-Receiver. Das ist kein Sonos-Alleinstellungsmerkmal.

Zu 2:
Nein. Wieso auch? Ich wähle schließlich damit meine Audioquelle...

Zu 3:
AptX HD reichte dir nicht? 😁
Gegenfrage: Du möchtest hier ernsthaft den Eindruck vermitteln, der hier vorgestellte 99-€-Schallwandler ließe den Unterschied zwischen komprimierten und unkomprimierten Audiosignalen erkennen? 😂

Mehr ist dir offenichtlich nicht eingefallen, sonst hättest du nicht auf deine imaginäre und nicht weiter ausgeführte Endlosliste verwiesen...

Hätte ich unter den von mir zusammengefassten Kriterien denn zusätzlich noch erwähnen sollen, dass es sich dabei um mein persönliches Anwendungsszenario handelt, damit auch du das verstehst? Gut, das nächste Mal schreibe ich idiotensicher 😁

Eigenbau habe ich nicht betrieben. Ich kaufte ein paar Komponenten, steckte diese zusammen und erzielte ein preisgünstigeres und dennoch leistungsstärkeres System für MEINE Zwecke (😉).

Wobei du mit der Nichtbeantwortung meiner o.g. Kriterien indirekt eingestanden hast, dass Sonos dies mir nicht bietet.

Abschlussfrage: Arbeitest du bei oder für Sonos?
 

mischaef

Kassettenkind
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1. Und was ist bei mehr als zwei? Mehrere sind meist mehr als zwei

2. Tja, bei Sonos nutze ich das mobile Gerät lediglich als Fernbedienung. Wenn ich die Playliste gefühllt habe kann ich das Gerät im Grunde auch ausschalten.

3. Aptx HD wird aber nur von den wenigsten Anbietern unterstützt. Apple z.B. unterstützt soweit ich weiß nach wie vor keine verlustfreie Audioübertragung per BT. Außerdem ging es hier nicht um den Lautsprecher, sondern um das Sonos-System - was auch Connectoren beinhaltet, welche auch an eine Anlage mit hochwertigen Lautsprechern angeschlossen werden können. Solltest Du vielleicht erkennen, bevor Du Dich meinst über andere lustig zu machen.

Och...mir fallen noch mehr Argumente ein: Die Kombination von Inhalten mehrerer Streaminganbieter in einer Playliste, auch mit internen Inhalten - gerade bei Feiern eine nicht zu vernachlässigende Komponene. Dazu
das ständige Verbinden mit den Latusprechern, der höhere Akkuverrbauch des Mobilgerätes, die geringe Reichweite bei BT und und und...

Ah, wenn einem die Meinjung nicht passt, dann arbeitet man dort oder ist gekauft. Mann, da müsste ich mittlerweile aber echt viel Kohle machen, wofür ich nicht schon alles Geld bekommen soll: Amazon, Sonos, diverse Hersteller die mit Android arbeiten, PocketBook usw....

Nein, und mir ist es völlig egal was Du nutzt - wenn Du damit zufrieden bist, bestens. Mich nerven nur die ganzen Kommentare, welche irgendwelche Bastellösungen oder andere Geräte, die mit dem eigentlichen Thema kaum etwas zu tun haben und nicht das System im Hintergrund sehen. Das ist wie die ständigen Tablet-Vergleiche bei den Tests von E-Book-Readern, den ewigen Eigenbau-Kommentaren bei NAS-Systemen usw. Und ja, irgendwelche BT-Lösungen haben mit den Systemen von Sonos oder Teufel nicht wirklich etwas zu tun. Das sollte einfach begriffen werden.
 

buddelfratz

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Wir empfiehlt sich denn für eine Box wenn wir im Schlafzimmer ein Kallax haben und Einschlafgeräusche (Regen/Donnerkulisse) hören möchten? SYMFONISK oder Eneby?
 

mischaef

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Das kommt ganz drauf an. Wenn gerade bei einer Donnerkulisse ein wirklicher "Rumms" kommen soll, wird es eng. Das würden auch nur wenige kleine Lautsprecher im Tieftonbereich hinbekommen. Von den beiden getesteten Lautsprecher wäre das wohl eher die Tischlampe, die zumindest bei normaler Musik im Test mit einem guten Tieftonbereich ausgestattet ist. Etwas besser wäre dafür der Ralis von Urbanears, der dann aber mit 199 Euro auch noch mal teurer ist.

https://www.computerbase.de/2019-05/urbanears-ralis-lautsprecher-test/

Wenn es jedoch nicht um die "naturgeträue" Abbildung der Kulisse geht, reicht dafür auch jeder besser BT-Lautsprecher ab 50-60 Euro.

Der Vorteil des Sonos-Systems ist aber, wie oben bereits angedeutet, dass man sich in der Hinsicht seine eigenen Playlisten aus verschiedenen Quellen zusammen stellen kann. Wenn dies aber nicht unbedingt benötigt wird, kann auch ruhig zu einer BT-Kombination gegriffen werden.

Die Eneby-Lautsprecher hatten wir hier getestet:
https://www.computerbase.de/2018-08/ikea-eneby-20-30-test-gutes-konzept/

Die 30er-Variante besitzt im Zusammenspiel mit dem Kallax eventuell einen Nachteil: Dieser passt (wie auf einem der Bilder im Test zu sehen ist) zwar gut in das Regal, der geringe Platz könnte sich jedoch negativ auf die Verteilung des Teiftonbereiches auswirken. Das sollte also getestet werden. Darüber hinaus ist der Eneby als Mono-Lautsprecher konzipiert, ein Koppeln zweier Modelle ist also nicht möglich.

Zur Not muss dann eben bei Ikea vorbei gefahren und probegehört werden.
 

Thomaswww

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Hallo @mischaef ,

lass dich nicht von Leuten ärgern, die ein Multiroom System nicht verstehen (wollen) und mit BT daher kommen... Solche Leute finde ich, genau wie Sätze "Selbstbau ist aber billiger", in fast jeden Sonos Thread. Einfach einmal kurz Fakten bringen und dann nicht mehr drauf eingehen. So mache ich das meistens :).

Weil du gerade den Urbanears Ralis ansprichst: Wie schätzt du den im Vergleich zum Sonos Play:1 (One, Symfonisk Tischleuchte) ein? Ist er wie eine Play:1, nur tragbar? Ist der Bass vergleichbar?


Gruß
Thomas
 

mischaef

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Der Ralis ist ein guter Lautsprecher, wenn man den Bass ein wenig runterreguliert. Auch spielt bei ihm eine große Rolle wo und auf welchem Untergrund er aufgestellt ist - das kann den Bass noch einmal verstärken oder abschwächen. Ich mag den Ralis, aber die Tischleuchte ist da klanglich auch recht nah drann, im Vergleich klingt sie für mich sogar ein wenig "luftiger".

Bein Ralis kommt eben die Portabilität hinzu, dafür fehlt die Möglichkeit, zwei Geräte zu einem Stereo-Set zu verbinden. Ist das egal, kann auch einfach nach der Übertragungstechnik gewählt werden. Die Tischleuchte find ich aber defintiv schöner...^^
 

Thomaswww

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Danke für deine Einschätzung. Bin gespant wie der Sonos Move klingen wird.
 

MaverickM

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Im Allgemeinen: Nein, AptX HD reicht nicht aus. Auch LDAC hat noch verbesserungsbedarf.

Aptx HD wird aber nur von den wenigsten Anbietern unterstützt. Apple z.B. unterstützt soweit ich weiß nach wie vor keine verlustfreie Audioübertragung per BT.
Weder AptX (HD) noch LDAC sind lossless. Es gibt immer noch keine verlustfreie Datenübertragung für Audio via BT.
 

mischaef

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@MaverickM
Soweit ich weiß unterstützt AptX (HD) doch auch 48kHz / 24bit LPCM, was dann verlustfrei wäre.
 

MaverickM

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@mischaef
Ja, die Komprimierung arbeitet aber immer noch Verlustbehaftet:

Das auch als aptX Lossless bekannte aptX-HD hat eine Bitrate von 576 kbit/s. Es unterstützt hochauflösendes Audio mit Abtastraten von bis zu 48 kHz und Abtastauflösungen von bis zu 24 Bit. Die "nahezu verlustfreie" Codierung sorgt für eine hochauflösende Audioqualität im Frequenzbereich zwischen 20 Hz und 20 kHz und einen Dynamikumfang von mindestens 120 dB. Hauptkonkurrent ist der von Sony entwickelte LDAC-Codec.
Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/AptX#aptX_HD

LDAC mit hoher Bitrate (~900kbit/s) klingt hörbar besser. Darüber hinaus glaube ich kaum, dass man noch großartig einen Unterschied hören wird. Es bleibt trotzdem die Tatsache, dass BT nach wie vor keinen richtigen lossless Codec bietet. Und daher ist es noch immer der analogen Signalübertragung unterlegen.
 
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