Nerdkram zum Artikel:
Die wesentlich bessere siebenreihige Tastatur hat das X220. Mehr Tasten, ordentlich gruppiert und die wichtigen farblich hervorgehoben und größer. Und das X220 gibt es mit USB-3.0, sobald der i7 als Prozessor gewählt wurde. Zwei RAM-DIMMs - inoffiziell bis 32 GB - sind kein Problem. Nachfolgende Generationen konnten teilweise nicht so viel aufnehmen. Linux zertifiziert und läuft damit besser als mit Windows.
Problem des X220:
Der kleine, flache Akku ist bei Drittherstellern nicht erhältlich. Den mittleren bekommt man überall. Habe aber mal was bei Aliexpress gesehen. Das hochwertige IPS-Display neigt zu Ghosting. Das Bluetooth von Broadcom war Mist und kann kein Bluetooth 4.0 LE, was die Kompatiblität einschränkt. Ich habe einen 4.0 LE Chip aus einem nachfolgenden L430 eingebaut.
Broadcom baut nur schlechte Sachen, holt euch WiFi/BLE immer bei Atheros (Qualcomm). Sogar MediaTek ist heute besser.
Der DP-Port kann 4K ausgeben, wenn auch nur mit 30 Hz. Zum Glück hat Lenovo da nicht auf HDMI gesetzt, war damals schon technisch weit abgeschlagen.
Lenovo hat den Kartenslot gut eingebaut mit Push-Push, rechtsseitig. Leider immer mit PCI-Express statt über USB, also erfordert das einen Treiber (hat Linux), aber das bedeutet man kann nicht über SD-Karte booten und installieren. Hat Lenovo leider oft so gemacht.
Ich würde auch heute noch das X13 jedem X1 vorziehen. Lenovo hat das HiDPI-Panel aber wieder gestrichen. Wohl weil das X13 sonst zu gut ist und das X1 sich als “Executive Laptop” schlechter verkauft? Lenovo macht leider manchmal Blödsinn.
Die Gen2 vom X1 war dann das Desaster mit TouchBar. Apple hat das dann nicht verstanden und es beim MacBook nochmal probiert.
PS: Das X220 hat eine Einbuchtung (Dent) im Palmrest. Der Ingenieur arbeitet leider nicht mehr bei Lenovo? Alle neuen ThinkPads haben eine hässlichen Buckel ( Notch) zum öffnen. Oder weil sie die 80 Cent für eine kompakte Kamera nicht investieren wollen.