News Im Test vor 15 Jahren: Lenovo X1 und X220 waren schön oder praktisch

flaphoschi schrieb:
Gib dem guten Stück Linux. Ein Fedora drauf und es wir es danken. Tastatur ist super.
Ich weiß das es auch Linux gibt, der Rechner bekommt durch ESU aber noch Security Updates.

flaphoschi schrieb:
[...]
Lenovo hat uns nur noch die Retro-Edition hinterher gegeben. Und dort die gute, alte Tastatur eingebaut.
Die Thinkpad 25 (technisch in etwa ein T450) kriegst Du gebraucht nirgends. Die waren schon beim Erscheinen selten.
 
flaphoschi schrieb:
Nerdkram zum Artikel:

Die wesentlich bessere siebenreihige Tastatur hat das X220. Mehr Tasten, ordentlich gruppiert und die wichtigen farblich hervorgehoben und größer. Und das X220 gibt es mit USB-3.0, sobald der i7 als Prozessor gewählt wurde. Zwei RAM-DIMMs - inoffiziell bis 32 GB - sind kein Problem. Nachfolgende Generationen konnten teilweise nicht so viel aufnehmen. Linux zertifiziert und läuft damit besser als mit Windows.

Problem des X220:
Der kleine, flache Akku ist bei Drittherstellern nicht erhältlich. Den mittleren bekommt man überall. Habe aber mal was bei Aliexpress gesehen. Das hochwertige IPS-Display neigt zu Ghosting. Das Bluetooth von Broadcom war Mist und kann kein Bluetooth 4.0 LE, was die Kompatiblität einschränkt. Ich habe einen 4.0 LE Chip aus einem nachfolgenden L430 eingebaut.

Broadcom baut nur schlechte Sachen, holt euch WiFi/BLE immer bei Atheros (Qualcomm). Sogar MediaTek ist heute besser.

Der DP-Port kann 4K ausgeben, wenn auch nur mit 30 Hz. Zum Glück hat Lenovo da nicht auf HDMI gesetzt, war damals schon technisch weit abgeschlagen.

Lenovo hat den Kartenslot gut eingebaut mit Push-Push, rechtsseitig. Leider immer mit PCI-Express statt über USB, also erfordert das einen Treiber (hat Linux), aber das bedeutet man kann nicht über SD-Karte booten und installieren. Hat Lenovo leider oft so gemacht.

Ich würde auch heute noch das X13 jedem X1 vorziehen. Lenovo hat das HiDPI-Panel aber wieder gestrichen. Wohl weil das X13 sonst zu gut ist und das X1 sich als “Executive Laptop” schlechter verkauft? Lenovo macht leider manchmal Blödsinn.

Die Gen2 vom X1 war dann das Desaster mit TouchBar. Apple hat das dann nicht verstanden und es beim MacBook nochmal probiert.

PS: Das X220 hat eine Einbuchtung (Dent) im Palmrest. Der Ingenieur arbeitet leider nicht mehr bei Lenovo? Alle neuen ThinkPads haben eine hässlichen Buckel ( Notch) zum öffnen. Oder weil sie die 80 Cent für eine kompakte Kamera nicht investieren wollen.

Hehe das liest sich ja fast wie bei mir. Ich habe bei mir auch BT ausgetauscht und ähnliche Erfahrungen gemacht. Wobei ich glaube WLAN ab Werk immer von Intel war. Das X220 hat mir treue Dienste geleistet.

Noch ein wenig Nerdkram: Es gab noch den großen 9 Zellen Akku der hinten aus dem Gehäuse rausschaut und den Unterschnallakku womit das Gerät noch dicker geworden ist.

Ich habe damals die größte am Markt verfügbare MSATA SSD mit 80GB in den zweiten miniPCI Express-Slot verbaut. Denn damals waren HDDs immer noch der Standard. So hatte ich fast 400GB Platz. Das war schon Luxus.

Ich bin inzwischen auf ein Z13 Gen2 umgestiegen. Das war der Versuch von Lenovo ein Macbook Air zu kopieren. Purer Minimalismus, aber extrem schnell für die Größe und dank manueller Lüftersteuerung auch passiver Betrieb. Dafür gibt es auch noch OLED und Touch.
 
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Wie die Zeit vergeht. Mein X1 sieht heute genau so aus.
 
Mein X220 Tablet habe ich immer noch in Betrieb. Hat einiges durchgemacht.
 
Oh, mein x220 hab ich ewig genutzt. Dank Mods auch immer relativ aktuell gewesen. Endausbau vom i7 (USB 3) war 16GB RAM, 480GB Sata SSD, 120GB Msata SSD, WLAN + Bluetooth auf dem maximal möglichen Stand und (drumroll) 1920x1200 IPS Display mit Mainboard Mod (um es erst möglich zu machen).

Cheers
hamu
 
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Ich habe 2011 ein Lenovo X121e um EUR 330 bekommen. Die Festplatte wurde durch eine SATA-SSD ersetzt, und das Ding funktionierte (unter Linux) wunderbar, mit einer Ausnahme: das WLAN hatte oefters Verbindungsabbrueche. Ein Versuch, den WLAN-Teil durch einen von Intel zu ersetzen, scheiterte (die Intel-Platine war duenner als der Vorgaenger und hat wohl aufgrund einer fehlenden Verbindung zum Laptop nicht funktioniert. Also wurde 2013 dann der X121e bei mir durch einen E130 ersetzt, der noch immer im Einsatz ist.
 
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Man konnte es wohl etwas optimieren.
X230 Heatpipe.
Aber Wlan Whitelist, SLIC 2.1, Sperre für Fremdakkus usw

Auch ein Thema IntelME 🫣

Aber sie haben damals richtig spannende Sachen integriert, bevor sie angefangen haben die Kosten zu optimieren.

Selbst schuld.
Ich oute mich als Dockingstation Fan.
Die werden oft für 5€ verkauft inkl Netzteil.

Ich muss meine Lenovo Herde mal zusammen treiben für ein Gruppenfoto.
 
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Ich finde das Design vom X220 noch immer schön.
Habe nie eines genutzt, aber allein weil es noch die alte IBM-ThinkPad-Tastatur hat, ist das schreiben darauf richtig angenehm.

Bei den X1 Dingern bin ich bis heute skeptisch, wegen dem Akku, der soweit mir bekannt ist, fest verbaut ist.
 
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flaphoschi schrieb:
Lenovo hat uns nur noch die Retro-Edition hinterher gegeben. Und dort die gute, alte Tastatur eingebaut.

NoNameNoHonor schrieb:
Die Thinkpad 25 (technisch in etwa ein T450) kriegst Du gebraucht nirgends. Die waren schon beim Erscheinen selten.

Und was für eine Enttäuschung das Ding war! Vier (iirc) umfangreiche Fragebögen durften wir Fans im Vorfeld ausfüllen, was uns denn alles wichtig war und u.a. ist da das Display Format ganz oben gestanden, 16:10, 4:3, 3:2 — Hauptsache nicht 16:9!

Auch zahlreiche andere Punkte, z.B. wie die Schaniere fürs Display eingebaut sind und das Ding aufklappt, wurden abgefragt. Am Ende übrig geblieben sind im Thinkpad 25 nur ganz, ganz minimale Abweichungen gegenüber einem Standard-Thinkpad.

Davon abgesehen habe ich gerade heute in einem T60 die CMOS-Batterie getauscht, einen neuen Akku und 2x 2 GiB RAM bestellt. Selbst mit 1 GiB RAM läuft es mit Debian Linux ganz okay nachdem ich eine alte 60 GiB SSD eingebaut habe. Dank dem verbauten ATI-Chip, der tatsächlich h264 nativ beschleunigen kann, taugt es sogar zum Schauen von Serien für den Nachwuchs. :)

Und weil jemand vorhin modifizierte/aufgerüstete Thinkpads — in der Community liebevoll „Frankenpads“ genannt — erwähnte: Jup, hatte selbst ein Frankenpad X62. Das war der Hammer, da haben ein paar Chinesen ein eigenes Motherboard mit moderner CPU und so in übriggebliebene Chassis des X61 gequetscht. Das sagenhafte 1400x1050 IPS Display habe ich dann (wie der unten verlinkte Blogger) mittels LED-Mod umgerüstet. Das Teil war einfach wunderbar, leider ist es nur irgendwas zum Opfer gefallen.

  • A 12” 1400×1050 IPS LCD (likely salvaged from an X60 tablet).
  • An Intel Core i7-5600U (Broadwell. Dual core. Turbo boost up to 3.2GHz.)
  • Up to 32GB of RAM.
  • Mini DisplayPort & mini-HDMI out.
  • 802.11ac, Bluetooth 4, USB 3, SD card reader, Gigabit Ethernet.
  • SATA3 & mSATA.

https://geoff.greer.fm/2017/07/16/thinkpad-x62/
 
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Zu der Zeit hatte ich noch ein Netbook in Benutzung. Bin erst mit dem X240 auf ein Thinkpad gewechselt. Das habe ich dann iirgendwann durch ein X270 ersetzt und Anfang letzten Jahres dann durch ein X13 Gen4. Wobei ich dem Netbook-Format mit 10" immer noch hinterher trauere, die 12,5", bzw. jetzt 13" sind mir immer noch ein wenig zu groß.

Mit den X1 Modellen konnte ich mich nie anfreunden, da hat mir die Anschlussvielfalt gefehlt. Mitlerweile ist das fast schon egal, das X13 hat ja auch quasi keine Anschlüsse mehr.
 
nyster schrieb:
[...]
Davon abgesehen habe ich gerade heute in einem T60 die CMOS-Batterie getauscht, einen neuen Akku und 2x 2 GiB RAM bestellt. Selbst mit 1 GiB RAM läuft es mit Debian Linux ganz okay nachdem ich eine alte 60 GiB SSD eingebaut habe. Dank dem verbauten ATI-Chip, der tatsächlich h264 nativ beschleunigen kann, taugt es sogar zum Schauen von Serien für den Nachwuchs. :)
[...]
Mein T60 (mit 4:3 Bildschirm) hat einen Intel Core 2 Duo Mobile T9300 bekommen, damit ist er 50% schneller als vorher, mit Linux Mint läuft der richtig flüssig, bildschirmfüllende Videos werden je nach Kompressionsart ganz ordentlich abgespielt. Den kann man also tatsächlich auch noch heutzutage nutzen.
 
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nyster schrieb:
Davon abgesehen habe ich gerade heute in einem T6
NoNameNoHonor schrieb:
Mein T60 (mit 4:3 Bildschirm) hat einen Intel Core 2 Duo
Und ich finde mein W530 und X230T (beide selbstverständlich mit Keyboard-Mod, also dem Keyboard aus diesem Artikel) schon recht alt und das auch spürbar. Nutze die dementsprechend selten.

Übrigens auch beide schon aufgerüstet. 2TB bzw 1TB SSD und 24 GB bzw 16GB RAM.
Aber die Akkus mittlerweile...
 
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nyster schrieb:
Und weil jemand vorhin modifizierte/aufgerüstete Thinkpads — in der Community liebevoll „Frankenpads“ genannt — erwähnte: Jup, hatte selbst ein Frankenpad X62. Das war der Hammer, da haben ein paar Chinesen ein eigenes Motherboard mit moderner CPU und so in übriggebliebene Chassis des X61 gequetscht. Das sagenhafte 1400x1050 IPS Display habe ich dann (wie der unten verlinkte Blogger) mittels LED-Mod umgerüstet. Das Teil war einfach wunderbar, leider ist es nur irgendwas zum Opfer gefallen.

https://geoff.greer.fm/2017/07/16/thinkpad-x62/

Oh ja... Ich habe selbst 3 x62t (Convertibles, also Display drehbar und mit Stift) aufgebaut. Das war jeweils 2-3 Wochenenden Arbeit, weil das Mobo dafür nicht vorbereitet war. Da landeten im Displaydeckel dann u.a. jeweils 2 AVRs (jeweils für Wacom + Tasten) und ein USB Hub. Bei einem gabs im HDD Schacht noch 2x Ethernet und 1x eSATA. Ach, das waren Zeiten.

Und ja, ein x210 hab ich auch :-)
 
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mifritscher schrieb:
Ich habe selbst 3 x62t
Hätte ich ja auch Lust drauf, da ich noch mein altes X60t habe, welches mittlerweile richtig pustet, weil da vermutlich die WLP durch ist, doch dafür fehlt mir das technische und vor allem motorische Geschick.
Von Geld ganz ab.

Das ist zwar etwas schwerer, der Formfaktor mit dem Display aber noch immer besser zum arbeiten, als vieles, was heutzutage mit 16:9 Display angeboten wird.
 
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Magi2202 schrieb:
@jn_dev : Das Display war der Grund warum ich zum X250 gewechselt hatte. Full-HD macht nochmal nen Unterschied. Sonst läuft meins auch auf Linux
Ich hab meinen Eeepc mit mattem Bildschirm auch sehr gern gehabt. Aber er war einfach zu eng für normales Browsen.

Shririnovski schrieb:
Wobei ich dem Netbook-Format mit 10" immer noch hinterher trauere, die 12,5", bzw. jetzt 13" sind mir immer noch ein wenig zu groß.
Tja so ändern sich die Zeiten. Ich hab jetzt seit 10 Jahren ein X250 und das Display ist der Hauptgrund, warum ich aktüll einen Ersatz erwäge, obwohl das Teil sonst noch zu 100 % funktioniert. So ein aktuell(er)es Gerät mit 14-Zoll-Display in 16:10 ist kaum einen cm breiter im Gehäuse und hat außerdem noch die komplette Tastatur mit Einfügen-Taste.
 
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Zornica schrieb:
wirklich gut wurden die ohnehin erst mit dem 240 oder 250...
Das 240 war das schlechteste Thinkpad aller zeiten. Das Trackpad war einfach nur furchtbar
Das 250 hat das wieder etwas besser gemacht, indem die Tasten oberhalb wieder getrennt waren, leider waren sie zu hoch und das Diplay nicht stabil genug, was zu durchgescheuerten displays geführt hat. Durfte der Support mir alle 6 Monate ersetzen.
In beiden generationen hat die tastatur massig Tasten verloren..
Mein X220 und 230 habe ich bis heute und nutze sie gern. 240 und 250 waren eine Schande fuer die Marke
 
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madmax2010 schrieb:
Durfte der Support mir alle 6 Monate ersetzen.
Interessant. Bei mir war es eher der Knubbel, der ins Display kratzte. Ich fing dann an, ein Microfasertuch dazwischen zu legen.
madmax2010 schrieb:
In beiden generationen hat die tastatur massig Tasten verloren..
Meine hatte nie Probleme, aber ich kenne das Problem von anderen Leuten. Was mich am meisten nervt nervt ist einerseits bei sanfter längerer Auslenkung des Knubbels ein Störsignal in die Gegenrichtung. Und ein sehr nerviges Hystereseverhalten vom Touchpad. Wenn man den Finger ganz langsam bewegt für eine pixelgenaue Bewegung, dann bewegt sich der Mauszeiger erst nicht, und macht dann aber einen Satz über mehrere Pixel. Eine genaue Fotobearbeitung wird dadurch sehr erschwert bis unmöglich.
 
Ein X220 hatte ich nie aber hab hier noch ein X200 mit diesem Drehbaren Bildschirm es läuft wie am ersten Tag
keine Probleme mit Linux
 
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