In Zwei - Wie weit ist die heutige UHD-Technik?

cakesquash

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Moin,

ich benötige nun deine Hilfe! In spätestens 8 Wochen steht bei mir ein vollständig neuer Computer, sowie auch Monitor. Die Komponenten habe ich schon konfiguriert, doch in der letzten Zeit ist bei dem Thema "Monitor" stillstand. In meinen neusten Überlegungen spiele ich mit den Gedanken, einen UHD-Monitor zu bestellen. Bevor jetzt die meisten mit einer Standard-Antwort kommen, wie "Zu teuer, braucht kein Mensch, lohnt sich nicht" - ich denke, für meine Verwendungszwecke würde sich die Investition lohnen. Denn hauptsächlich benötige ich viel Platz (z. B. um parallel Visual Studio und den Chrome geöffnet zu haben) und ein klares Bild. Bedingt durch die niedrige Tiefe meines Schreibtisches, sitze ich wenn sehr nah am Monitor.

Dass ich mir einen UHD-Bildschirm in den nächsten 5 Jahren anschaffen werde, steht fest. Doch nun das Problem: Kürzlich tauchte die Schlagzeile auf, dass Monitore mit solcher Auflösung bis zum Weihnachsgeschäft beim Preis deutlich sinken sollen (~400€/Dollar auch für IPS-Panels meine ich). Aktuell würde ich nur den Samsung U28D590D mit TN-Panel kaufen (in den meisten Tests wird dennoch gesagt, die typsichen Probleme vom TN seien hier nicht vorhanden). Meine Frage:

  • Lohnt sich für meine Bedürfnisse der Kauf des UHD-Monitors, oder sollte ich vorerst zu einem günstigen 150€-Bildschirm greifen und dann mit Glück Weihnachten einen günstigen (~400-500€) UHD-Monitor mit IPS erwerben (bzw. wird sich noch viel in dem halben Jahr in der Entwicklung von UHD tun)?

Die GPU ist übrigens eine Sapphire Vapor-X Radeon R9 290 Tri-X OC, also eine, die genug Leistung aufbringen wird.

Dir noch einen entspannten Sonntag :) .
 
Wenn du damit nicht Spielst - warum nicht?
Zum Spielen in 4K dürfte eine 290 zu schwach sein.
 
Genau genommen hast du bei einem 4k Monitor mir 16:9 nicht mehr Platz wie bei einem FullHD 16:9 gleicher Größe, nur eben mehr Pixel.

Deshalb würd ich mir mal eher 21:9 Monitore angucken, wenn du zwei Programme neben einander haben willst:

http://geizhals.de/?cat=monlcd19wide&xf=952_21:9~99_27#xf_top
 
proud2b schrieb:
Zum Spielen in 4K dürfte eine 290 zu schwach sein.
Dieses.

Für einen Arbeitsrechner auf dem hauptsächlich VS läuft, bestimmt super, wenn man einen tiling window manager benutzt. Händisch Fenster ausrichten ginge mir enorm auf den Keks, sodass ich lieber 2-3 * 24/27" hinstellen würde.
 
naja ich würde warten derzeit auf dem Markt befindliche UHD kannst getrost in die Tonne klopfen (vgl. HDready FullHD Desaster)
den die Teile sind derzeit nur eins: Billig! Billig=! günstig
 
Tumbleweed schrieb:
Für einen Arbeitsrechner auf dem hauptsächlich VS läuft, bestimmt super, wenn man einen tiling window manager benutzt. Händisch Fenster ausrichten ginge mir enorm auf den Keks, sodass ich lieber 2-3 * 24/27" hinstellen würde.

Wenn man die hinsichtlich der Darstellungsqualität optimale Skalierung wählt, ändert sich doch überhaupt nichts an den Größenverhältnissen! Man muss sich also in keinster Weise umstellen, was die Fensterverwaltung anlangt, wenn man bisher keinen Monitor > FullHD-Auflösung in Verwendung hatte.
 
Von der UI Skalierung gewisser Programme ganz zu schweigen, das funktioniert selbst bei teuren Profi Software (wie z.B. bei Adobe) immer noch nicht richtig und auch bei aktuellen Windows Versionen und Microsoft Programmen haberts da noch deutlich. Kommt eben dazu dass noch keine Single GPU für 4K wirklich flüssige Bilder bei Spielen bringt. Einige UHD Monitore verwenden intern ausserdem 2 kleinere hochkant gedrehte Panels um 4K zu erreichen was wieder andere Probleme bringen kann.

Drum wäre m.M.n. ein Mulitmonitor Setup mit mehreren 24/27 Zoll Geräten z.Z. sinnvoller.
 
Zuletzt bearbeitet:
@Lawnmower: Es sind keine zwei Panels. Per DisplayPort werden zwei Bildsignale gestreamt, die treiberseitig als zwei Displays angesehen werden können. Bei ordentlichen Treibern wird das aber direkt zu einem Monitor zusammengesetzt.
Der Bildschirm selbst besitzt aber nur ein physikalisches Panel. So weit ist die Technik noch nicht, dass man zwei Panels ohne Rand aneinander kleben könnte ohne einen Übergang zu sehen.
 
An die Verwendung von mehreren Monitoren mit z. B. 24" habe ich auch schon gedacht. Ungünstigerweise ist die Statik des Schreibtisches dann wahrscheinlich nicht ausreichend, obwohl ich dieses nochmal dann genauer begutachten müsste. Insgesamt stehen hier die meisten aktuell negativ eines UHD-Monitors über. Würdest du du dir denn bei besserem Support und Preis in einem halben Jahr dennoch solches anschaffen? Zudem, gibt es noch andere Meinungen?
 
@soares: die Motivation hinter meiner Argumentation war vielleicht etwas versteckt. Mir ging es hauptsächlich um die Wahl zwischen einem großen und mehreren "kleinen" Bildschirmen. Klar könnte er sich auch 2-3 UHD hinstellen, aber das ist preislich wohl nicht im Rahmen. Daher würde ich günstigere Geräte, dafür aber mehr bevorzugen, um die Fenster einfacher verteilen zu können. Hab ich nur ein Gerät und muss 3-4 Fenster darauf verteilen, brauche ich entweder einen entsprechenden window manager oder muss händisch rumschieben.

@cakesquash: vielleicht sind Wandhalterungen eine Option?
 
Wenn die Statik des Schreibtisches so schlecht ist, dann versuch es doch mit einer Wandmontage.
Oder beschneide das Monitorbudget und stell dir einen ordentlichen Tisch hin. Entspanntes Arbeiten hängt nicht nur vom Monitor ab, sondern auch von deinen Möbeln, also Tisch und Stuhl. Gerade die fehlende Tiefe ist auf Dauer nervig und mit einem neuen Tisch mit mehr Tiefe kannst du dich viel mehr ausbreiten.

Ebenfalls eine Rolle spielt der Gesichtspunkt Multimonitorsystem gegen Einzelmonitor in UHD. Bei mehreren Bildschirmen arbeitet man einfach anders und ist dadurch produktiver. Ich habe allerdings Zweifel, dass nur durch die gesteigerte Auflösung ein vergleichbares Plus an Produktivität entsteht, vor allem dann wenn die Bildschirmfläche kaum größer ist und die Pixel dazu verwendet werden ein schärferes Bild zu erzeugen. Auch wenn die Auflösung auf einem Viertel des Monitors noch hoch genug ist kann die Schrift zu klein sein. Bei Skalierung auf ein normales Niveau geht der Zugewinn an Platz verloren.

Ich selbst nutze momentan einen 24"-Monitor im 16:10-Format, also 1920x1200 Pixel. Das ist eine ziemlich große Arbeitsfläche, die Pixeldichte ist angenehm und absolut unproblematisch für Anwendungen und Spiele. Als Ergänzung habe ich einen 17"-Monitor hochkant daneben stehen. Dort sind dann meistens Chatprogramme offen oder PDF oder Karten, deren Inhalte bei der Verarbeitung auf dem Hauptmonitor gebraucht werden.
 
Eine Wandhalterung ist nicht möglich. Ich würde gerne einen Schreibtisch mit mehr Tiefe nehmen, jedoch finde ich keinen, welcher mit 200 cm und einem passenden Design das bietet. Der Raum ist auch nicht groß. Die Idee mit mehreren Monitoren wird von mir jetzt nochmal genauer geprüft. Vielleicht lässt sich da mit ein paar Tricks etwas machen.
 
Ich bin immer noch für meine 21:9 Lösung :D
 
Ich würde gerne einen Schreibtisch mit mehr Tiefe nehmen, jedoch finde ich keinen, welcher mit 200 cm und einem passenden Design das bietet.

Also mein Tischler fertigt mir Tischplatten in jedem gewollten Design, Material und Größe ... also am finden kann es nicht liegen. Und Tischler/ Schreiner sind auch nicht so teuer wie man immer denkt.
 
AMD Ryzen 9 9950X3D2
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