Indizierungs-Daten auf HDD

Questioner

Cadet 1st Year
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Dez. 2008
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Hallo Leute,

ich möchte mir für mein neues System eine SSD als System-Partition einrichten.
Nun liest man ja auf diversen Seiten davon, dass man einige Dienste unter Windows 7 deaktivieren soll um die Lebenszeit einer SSD nicht unnötig zu schmälern.

Ich verstehe zwar wieso und warum das so ist und auf einige Dienste, wie z.B. die Defragmentierung (wird bei Win7 wohl eh automatisch deaktivert), kann ich auch gut und gerne verzichten.

Aber gerade für die Indizierung (Windows Suche) würde ich mir damit schwer tun.

Nun kann man ja festlegen, wo die Index-Daten abgelegt werden und daher rührt auch meine Frage:

Würde es etwas bringen die Index-Daten auf eine normale HDD auszulagern?
Bleibt die SSD dann von der Indizierung unberührt?
Oder wird das System dadruch wieder enorm ausgebremst?

Vielleicht könnte ich ja auf diese Weise beide Vorzüge genießen...


Auch mit der Auslagerungsdatei bin ich noch am Kämpfen:
- Auf SSD belassen (schnell, aber kurzlebiger)
- Auf HDD auslagern (langsam, aber die SSD hält länger)
- komplett deaktivieren (auf keinen Fall)

Oh man, das mit den SSDs ist gar nicht so einfach... :freak:

Wäre über etwas Hilfe oder andere Ansätze sehr dankbar!

Liebe Grüße
Questioner
 
Hallo,

das wurde schon zig mal hier besprochen.

Wenn Du Windows 7 frisch auf die SSD installierst, musst Du nichts verändern. Windows macht das schon.

Was Deine Frage angeht. Total unsinnig. Du wirst Deine SSD bestimmt austauschen, bevor sie durch zu viele Schreibvorgänge defekt geht.

Ansonsten, wenn Du sie schonen willst. Baue sich erst gar nicht in den Rechner ein. Dann hast Du auch noch in 20 Jahren was von Deiner SSD.

Grüße,

Blubbs
 
BlubbsDE schrieb:
wenn Du sie schonen willst. Baue sich erst gar nicht in den Rechner ein

aber echt ^^
auf AHCI stellen, win7 installieren, fertig
 
Ja, das "Scheiß-drauf"-Prinzip kam mir auch schon in den Sinn, zumal ich mir üblicher Weise alle 3 Jahre ein komlett neues System hinstelle. - Und nun ist es eben wieder soweit.

Ich habe leider noch keinerlei praktische Erfahrungen mit den Dingern und lese einfach nur überall, dass man dies und das deaktivieren soll, weil jede Speicherzelle nur ca. 10.000 mal beschrieben werden kann...

Gefolgt von Erfahrungsberichten, die besagen, dass die Platten nach gewisser Zeit ihre Performance verlieren...

Da macht man sich eben schon mal so seine Gedanken...
 
Hallo,

das ist kein "Scheiß drauf Prinzip* Das ist eben die Realität. Anfänglich und das auch eher in der Prä Windows 7 Zeit gab es einige Dinge zu beachten, wenn man eine SSD *vernünftig* einrichten wollte.

Aber Windows 7 erkennt SSDs und stellt sich richtig auf sie ein.

Die durchschnittliche Lebenserfahrung einer ordentlichen SSD beträgt 10 Jahre. Hast Du 10 Jahre alte HDDs in Deinem Rechner?

Meine M4 128 GB soll laut SSDLife noch bis Anfang 2022 ihren Dienst verrichten. Das reicht mir.

Und wenn eine SSD anders kaputt geht, als durch das erreichen der maximalen Schreibvorgänge, dann helfen Dir diese Mechanismen auch nicht.

Grüße,

Blubbs
 
Die paar Megabyte Indizierungsdaten machen einer modernen SSD schon mal gar nichts mehr aus.

Es gibt doch diesen Dauerschreibtest bei xtremesystems.org der zeigt, dass man schon ganz schön lange sehr viele Gigabyte pro Tag auf eine SSD schreiben muss, bis sie irgendwann versagt.

Eine HDD hat übrigens auch eine begrenzte Lebensdauer, da kam noch nie jemand auf die Idee, sie zu schonen.

Also die Indizierung schön auf der SSD lassen, auch die Auslagerungsdatei und Temp und so weiter. Wenn man das alles auf HDD verschiebt, kann man auf die SSD auch gleich verzichten (bzw. in die Vitrine legen!)
 
BlubbsDE schrieb:
Hast Du 10 Jahre alte HDDs in Deinem Rechner?
Ironischerweise habe ich tatsächlich gerade eine 12 Jahre alte Platte in meinem Rechner...

Eine alte Maxtor mit 40GB.

Allerdings nur um die alten Daten zu sichern, nachdem die Platte gute 9 Jahre nur rumlag und ich endlich eine passende Ersatz-Platine gefunden habe, die damals zerstört wurde...

BlubbsDE schrieb:
Und wenn eine SSD anders kaputt geht, als durch das erreichen der maximalen Schreibvorgänge, dann helfen Dir diese Mechanismen auch nicht.

Mir geht es auch gar nicht um das totale Versagen der Platte als viel mehr die Performance stabil zu halten...

etheReal schrieb:
Die paar Megabyte Indizierungsdaten machen einer modernen SSD schon mal gar nichts mehr aus.

Darum gehts mir auch überhaupt nicht. Auf ner 256GB-Platte werd ich wohl genug Platz haben ;-)

etheReal schrieb:
Es gibt doch diesen Dauerschreibtest bei xtremesystems.org der zeigt, dass man schon ganz schön lange sehr viele Gigabyte pro Tag auf eine SSD schreiben muss, bis sie irgendwann versagt.
Cool, vielen Dank für die Quelle! Das stellt den Sachverhalt mal einigermaßen anschaulich dar.

Gut, dann lass ich einfach alles so wie es der "Standard" vorgibt und setze lediglich das Alignment manuell im Voraus...

Vielen Dank!
 
Auch das Alignment kann Win7 von sich aus richtig setzten.
 
Questioner schrieb:
Darum gehts mir auch überhaupt nicht. Auf ner 256GB-Platte werd ich wohl genug Platz haben ;-)

Mir ging es auch nicht um den Platz, den der Index belegt, sondern um das tägliche Schreibvolumen für den Index. Da es sich durchschnittlich wohl im niedrigen MB/Tag Bereich bewegt, und nicht GB/Tag, ist es für eine moderne SSD also total egal.
 
Indexierung, Auslagerung usw. kannst du bei den aktuellen SSDs ohne schlechtes Gewissen auf der HDD liegen lassen. Geschwindigkeitseinbrüche solltest du durch die paar Schreibzugriffe nicht zu sehen bekommen.

Genieße die SSD. ;)
 
Hallo32, Du meinst wohl "ohne schlechtes Gewissen auf der SSD liegen lassen. " Man sollte sich um die paar MB oder auch GB am Tag keine Gedanken machen, wenn man die SSD nicht noch in 50 Jahren an die Enkel vererben will.
 
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