Infrarot-LED mit Transmitter an 5V beim Raspberry Pi

FatManStanding

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Hi,

ich habe seit Jahren einen Pi mit einem IR-Transmitter und IR-LED versehen der ein paar Geräte aus der Fern steuern kann. Gerade mein alter Sat-Receiver erkennt IR-Signale unzuverlässig (auch von der Fernbedienung), weshalb ich da mal die Verkabelung und den Transmitter geändert habe. Ich habe mich da an eine Anleitung aus dem Netz gehalten, die ich aber nicht mehr finde. Ich bin jetzt unsicher ob die Verkabelung so i.O. ist oder ich nicht perspektivisch den Pi grille.

Transmitter ist ein PN2222, die LED eine LD 274-3.

Verkabelung

Transmitter:
-> GND des Pi
-> (mittleres Beinchen) 220 Ohm Widerstand -> GPIO22 des Pi
-> kurzes Beinchen der LED

LED:
-> (langes Beinchen) 33 Ohm Widerstand -> 5V des Pi

Das ganze geht wie gesagt problemlos, auch der eher schwer zu erreichende Sat-Receiver erkennt meist das Signal. Frage ist halt: Passt das oder kann man auf Dauer irgendwas kaputt machen?

Vorher hatte ich das so gemacht mit einem anderen Transmitter: https://www.simon42.com/raspberry-pi-infrarot-sender-und-empfaenger-ueber-ccu2-nutzen/
 
Wenn’s wohl läuft scheint es richtig zu sein, ggf kannst du die Spannungen überall messen und schauen ob du im Toleranzbereich bleibst.
 
Solange du nicht aus versehen die 5V auf nen GPIO legst, sehe ich da kein Problem.
 
Kann ich das direkt am pi machen oder brauche ich da Messgeräte? Sowas hab ich nicht.

Ich hatte irgendwo mal gelesen, dass es bei falscher kabelegung oder zu geringen widerständen auf Dauer zu Beschädigungen kommen kann.
 
Das macht man in der Regel mit nem Mulimeter, wenns aber lauft würde ich vermutlich nicht handeln.
 
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Das machst du durch das stecken eines 5V fuehrendenden kabels auf einen GPIO Pin.

2 Euro fuer ein Multimeter auszugeben lohnt aber schon..
von denen habe ich ein paar in jedem rucksack. Sie sind ausreichend fuer hobby fummelei
 
Ja, bei falscher Verkabelung kann da schnell was kaputt gehen.
Ich habe gerade nicht in die Datenblätter vom Transistor geschaut, reichen dem 3,3V? Dann könntest du direkt mit Pin1 oder 17 arbeiten, müsstest aber vermutlich andere Vorwiderstände wählen.
 
Der "Transmitter" ist ein ganz normaler Bipolar-Transistor, der ist stromgesteuert. Das wird schon passen, der Pi geht da auch nicht von kaputt.
Ergänzung ()

kartoffelpü schrieb:
Ja, bei falscher Verkabelung kann da schnell was kaputt gehen.
Ich habe gerade nicht in die Datenblätter vom Transistor geschaut, reichen dem 3,3V? Dann könntest du direkt mit Pin1 oder 17 arbeiten, müsstest aber vermutlich andere Vorwiderstände wählen.
Frage wäre doch eher, was die Durchlassspannung der LED ist und ob man den Transistor nicht einfach ganz weglassen kann (+ Strom natürlich, den die braucht).
 
5V rail nicht nutzen, sondern 3.3V.
Wie schnell berühren sich die Beinchen des Transistors, wenn man unvorsichtig ist. Dann ist der Raspberry schnell hin.

Momentan betreibst du die LED mit knapp 100mA, was auch der vorgesehen Strom ist (RDS_on vom Transistor habe ich jetzt nicht geprüft).
Das ist zu viel für einen GPIO Pin, daher ist es vernünftig einen Schalter (Transistor, FET) dazwischen zu machen. Schau mal nach was "max sink current" für die GPIOs ist, ich tippe auch 20mA.

Der Transistor sollte mit der 3.3V rail auch wunderbar durchschalten.

LG
 
Durchschalten ja schon, wird ja eben über den Strom gesteuert. Aber die LED sollte man trotzdem nicht an den 3,3V-Linearregler des Pis mit dranhängen.
 
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@herrhannes Das stimmt! Ich war zu sehr verbohrt darauf, bloß nicht ein Szenario zu schaffen, bei dem man aus Versehen die die 5V mit dem GPIO verbinden könnte.
Kurz: Die Schaltung des TE ist in Ordnung, eventuell auf 47Ohm erhöhen, und einfach gut aufpassen.
 
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