Inkrementelles Sichern - Wie ist die GENAUE Verhaltensweise?

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Commodore
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Tach Jungens,

folgendes Szenario:

Ich habe hier meine Musiksammlung und die räume ich manchmal auf, sprich: Ab und an fliegen beschissene Sachen von früher endgültig raus. Wenn ich nun einen Backup-Plan von TI laufen hab, der bei Anschluss der externen Platte ein inkrementelles Backup der Musiksammlung (ein Hauptordner mit Unterordnern) anfertigen soll - was passiert beim Backup? Wird die folgende Version der *.tib entsprechend kleiner oder wächst diese ausschliesslich?
 
Naja, beim inkrementellen sichern sichert er ja alles seit der letzten inkrementellen sicherung. Wenn dazwischen nur gelöscht wurde sichert er auch nix. Er löscht aber auch nicht die Dateien aus den vorigen inkrementellen sicherungen oder gar dem voll Backup, ist ja nicht die Aufgabe des Backupjobs :)
 
Ganz so einfach ist es nicht mit dem inkrementellen Backup...
Grundsätzlich ist es natürlich ein aufbauendes Backup, daher benötigt man immer ein Basisbackup (Vollbackup) als Basis und die Inkr. speichern den Unterschied zu der jeweils vorherigen Datei. Wird was gelöscht, wird im Backup immer eine Art Liste angelegt, in der alle gesicherten Dateien sind und diese fehlt dann eben. Dadurch wird das Basis-Backup nicht kleiner, das wird aber auch gar nicht gewollt in der Regel. Daher kombiniert man aber Voll und Inkrementell... willst du die Backups für einen Monat, dann erstellst du eine Richtlinie, die zu Beginn des Monats ein Vollbackup macht und dann bis Ende des Monats nur noch Inkrementelle. Am Besten speicherst du immer die letzten beiden Zyklen. :)
 
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