News Intel 670p: Neue QLC-SSDs mit mehr Leistung und höheren TBW

Im Moment gibt es TLC bis 2TB SSD Größe in Hülle und Fülle. Da kann man auf QLC auch noch problemlos verzichten.
Bei 4TB werden SSDs mit TLC aber unangenehm teuer. Das ist dann auch kein Mainstream mehr. Da machen sich die geringen Stückzahlen bemerkbar.
 
NobodysFool schrieb:
Meine ersten SSDs sind irgendwas wie ich schon schrieb 7 oder 8 Jahre alt. Die funktionieren immer noch. Praktisch sind die aber kaum noch zu was gut, weil rund 250 GB heute halt nichts mehr sind.
Ach, einem Windoof reicht das locker.
Ich hab hier auch noch eine Samsung SSD 830 von 2012 mit 256 GB als Systemplatte.
Da sind dann halt wirklich nur Betriebssystem und normale/kleine Programme drauf. Spiele, Daten und große Programme liegen dann eben auf den anderen SSDs.
Das Ding tut ja noch, was es soll, die 256 GB Speicher schmeiße ich nicht einfach weg, solange sie funktionieren, performant genug sind und ich noch Platz im Rechner habe.
 
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@Beitrag Ja für Windows schon. Aber es kommt halt dann noch drauf an, was man sonst auf dem PC noch macht. Ich hab die auch noch im Einsatz, so ist es nicht. Verschiedene Mini-PCs für Office, Internet und Kodi.
 
Beitrag schrieb:
Ich hab hier auch noch eine Samsung SSD 830 von 2012 mit 256 GB als Systemplatte.
Sich von altem Krams trennen hat auch was Reinigendes. Und man wirft es natürlich nicht einfach weg, weil man z.B. via Kleinanzeigen noch dem einen oder anderen eine Freude machen kann.
 
craxity schrieb:
Doch, ich. Also verallgemeinere nicht einfach deine Anforderungen auf alle anderen. Nur weil eine Technik für DICH past, passt sie nicht automatisch auch für alle anderen Nutzen.
Aber andersrum wird doch erst ein Schuh draus. Es mag sein, dass du SSDs aus dem Rechner ausbaust und für vielleicht > 1 Jahr ins Regal legst, ohne dass da mal dazwischen Spannung drankommt. Aber deswegen ist die QLC-Technik nicht ungeeignet für die große Mehrheit, die genau das nicht tut.
 
Zuletzt bearbeitet:
Staubwedel schrieb:
Nein, Test-PC auf dem sehr viel geschrieben wird, allein durch die Image-Wiederherstellung nach jedem Test. Ist übrigens noch eine 128GB-SSD mit MLC.
Das ist ein Usecase für das QLC auch gänzlich ungeeignet ist... für sowas würde ich auch meine Toshiba XG3 1TB raussuchen.

(eine 120GB MLC SSD habe ich auch noch, aber die OCZ Vertex 2 ist nicht für Zuverlässigkeit bekannt ;))

Staubwedel schrieb:
Als Videobearbeiter brauche ich eben nicht nur Platz, sondern auch Speed. Irgendwie müssen die Daten auf den Schnitt-PC, dass ich da mit 1TB-QLC-SSDs einen Rückschritt mache zu Zeiten meiner ersten 1TB-HDD sehe ich da nicht ein.
1TB ist für mich bei QLC sowieso noch zu klein, so richtig brauchbar sind die ganzen QLC SSDs erst ab 2TB... da brauchen die sich auch nicht mehr vor einer HDD verstecken.

Staubwedel schrieb:
große Datenmengen nicht-täglicher Verwendung lagern bei mir auf HDD
Die ist mir für den PC zu laut. HDDs nutze ich nur noch für Backups.

Mein Datengrab ist seit Januar 2020 eine Micron 5210 ION 7.68TB. Heute würde ich vermutlich eher die Kingston DC450R 7.68TB mit TLC kaufen, aber die ist erst seit Juni 2020 auf dem Markt und seit November preislich attraktiv.

Das die QLC 5210 ION eine mehr als doppelt so hohe TBW hat finde ich auch interessant. Da wird halt kein SLC-Cache eingesetzt, weshalb die schneller-als-HDD 350MB/s Writes bis zur vollständigen Befüllung der SSD durchgehalten werden.

Denniss schrieb:
Die lumpigen 256MB DRAM-Cache sollen wohl ein Scherz sein? Warum zum Geier geizt Intel hier so derbe?
Das ist schon seit der Intel 660p so. Bisher konnte ich keinen gravierendes Problem dadurch entdecken - Intel scheint da also das sinnvolle Minimum gefunden zu haben.
 
Rickmer schrieb:
256MB RAM ist schon seit der Intel 660p so. Bisher konnte ich keinen gravierendes Problem dadurch entdecken - Intel scheint da also das sinnvolle Minimum gefunden zu haben.
Sehe ich genauso, selbst mit dem wenigen Ram scheint sogut wie immer das passende im Ram zu liegen.
Die 660p verhält sich wie eine SSD mit vollem RAM und die 670p sollte nicht schlechter sein.

SSDs vollkommen ohne RAM sind aber trotzdem die Pest. Dieses Stuttering im Normalbetrieb ist echt nervig
 
Ne SSD ohne DRAM hat nicht automatisch keinen Cache. Da sollte man sich schonmal in HMB einlesen bevor man irgendwas betreffend SSDs von vor 5 Jahren posted. Die SN550 performt ohne DRAM in nahezu allen Szenarien besser als so einige SSDs mit DRAM in der Preisklasse. Mal abgesehen davon, dass einige Controller schon nen eingebauten Cache haben.

Gibt übrigens auch Szenarien da will man explizit keinen DRAM auf der SSD haben. Zbs. als Fusion/Metadata Drive in TrueNAS. Mit DRAM braucht man da nämlich ne Power Loss Protection, die man als Consumer eigentlich nicht für normales Geld bekommt (zumindest habe ich nichts gefunden). Da nimmt man dann lieber ne SSD ohne DRAM und muss sich keine Sorgen um Datenverlust bei Stromausfällen o.Ä. machen.
 
bensen schrieb:
Das Problem sind einfach solche Übertreibungen, die völlig an der Wahrheit vorbei sind.
Wann hast du denn deine Ersten 1 TB HDDs gekauft, gestern?
7K1000.B, den benchmark habe ich im januar 2009 gemacht

HDTune_Benchmark_Hitachi_HDT721010SLA Write.png


Average 83,6MB/S

Eine 860 QVO liegt da bei 90MB/s, ist kein großer Unterschied.

Aber auf deinem Niveau mag ich nicht weiterdiskutieren, laß dir was anderes einfallen als persönliche Angriffe.

Willkommen auf meiner Ignorieren-Liste.
 
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Ich habe bisher 5 Verschiedene SSD verbaut und konnte mir die Ergebnisse anschauen.
-SATA BX100 256GB (MLC) mit 256Mbyte DRAM: gute Performance ohne Stuttering
-SATA MX500 500GB (TLC) mit 512Mbyte DRAM: gute Performane ohne Stuttering
-NVMe Intel 660p 2TB (QLC) mit 256Mbyte DRAM: sehr gute Performane ohne Stuttering
-SATA Sandsik Plus 256GB (TLC) ohne DRAM: ausreichende Performance mit starkem Stuttering bei Programmstarts
-SATA BX500 480GB (TLC) ohne DRAM: relativ gute Performance mit gelegentlichen Stutterings bei Programmstarts.

Meine Beobachtung zeigt. Die Art des NAND spielt bis auf wenige Szenarien keine Rolle. Ein DRAM Cache ist aber für alle SSD eine der wichtigsten Kenngrößen, auf den man nur unter ganz großen Sparzwängen verzichten kann.

Mit speziellen NAS Applikationen habe ich wenig zu tun, da könnest du sogar recht haben.
Aber unterschiede im Alter konnte ich nicht feststellen. Die 7 Jahre alte BX100 läuft butterweich wie am ersten Tag, genauso wie die erst 1 Jahr alte 660p.
Alter scheint also ebenfalls keine Rolle zu spielen.
 
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@TheDarkness Das Problem mit der Vorgehensweise ist das, wie du schon selbst geschrieben hast, selbst formell 'dram-less' SSD Controller zumindest einen kleinen Cache im Controller selbst haben und teilweise auch ihren Cache in den RAM des Host auslagern.

TheDarkness schrieb:
Mit DRAM braucht man da nämlich ne Power Loss Protection, die man als Consumer eigentlich nicht für normales Geld bekommt (zumindest habe ich nichts gefunden).
Im Write-Cache Bereich: Seagate IronWolf Pro 125 NAS SSD +Rescue 240GB, SATA
Im Datenspeicher-Bereich: Micron 5210 ION 7.68TB
Zu beidem fähig: Die WD Ultrastar SN640 ist grade in machen Ausführungen absurd günstig, benötigt allerdings einen U.2 Adapter

Klar, mit DRAM-Less billigst-SSDs können die preislich nicht mithalten - wie denn auch? Aber die Preise sind weder absurd noch unbezahlbar.
 
Rickmer schrieb:
Das ist ein Usecase für das QLC auch gänzlich ungeeignet ist... für sowas würde ich auch meine Toshiba XG3 1TB raussuchen.

Da ich so etwas auch auf Firmenrechner mache und ich keine echte Wahl habe sondern bin auf unsere Zulieferer angewiesen. NAND-Tode gabs bisher nicht.
Rickmer schrieb:
1TB ist für mich bei QLC sowieso noch zu klein, so richtig brauchbar sind die ganzen QLC SSDs erst ab 2TB... da brauchen die sich auch nicht mehr vor einer HDD verstecken.

Ja, eine 870 QVO schafft so 160MB/s, das ist noch OK. Ändert aber nix daran dass ich manchmal eine Sandisk Ultra 3D und MX500 dieser Größe billiger bekomme, die schaffen durchgehend über 400MB/S.

Wenn ich für die Datenüberspielung allerdings externe SSDs verwende bremst mich die QVO da schon recht schnell ein.

Rickmer schrieb:
Die ist mir für den PC zu laut. HDDs nutze ich nur noch für Backups.

Das überstehe ich schon, da wird beim Überspielen mal 2 Stunden der PC laufen, danach werden die HDDs wieder abgeschaltet.
 
@Gaugaumera
Listest steinalte SSDs ohne HMB sowie ohne (nennenswerten) Controller Cache. Wenn man zu faul ist 10 Sekunden nach nem Begriff zu googlen, braucht man gar nicht erst anfangen zu schreiben.
Deine Aussage über DRAM ist kompletter Blödsinn, hättest du wenigstens eine SSD gehabt die zumindest HMB oder nen Controller Cache hat, könnte man darüber reden, aber so hättest du genau so gut ne 32gb China SSD von vor 10 Jahren als Vergleich nehmen können.

@Rickmer
Hab das kleine Detail des M.2 Formats vergessen. Im regulärem Format habe ich Probleme mit Gehäuse und verfügbaren Ports. So wie HMB designed ist, scheint ein Power Loss wohl kein Problem zu sein (nach meinem Verständnis)
NVMe Spec sagt hier:
"The controller shall ensure that there is no data loss or data corruption in the event of a surprise removal while the Host Memory Buffer feature is being utilized."
HMB sowie Controller Cache wird daher wohl exklusiv fürs Mapping betrieben und nicht zusätzlich als Write Cache, wie es bei DRAM SSDs oftmals der Fall ist.
 
TheDarkness schrieb:
@Gaugaumera
Listest steinalte SSDs ohne HMB sowie ohne (nennenswerten) Controller Cache. Wenn man zu faul ist 10 Sekunden nach nem Begriff zu googlen, braucht man gar nicht erst anfangen zu schreiben.
Deine Aussage über DRAM ist kompletter Blödsinn, hättest du wenigstens eine SSD gehabt die zumindest HMB oder nen Controller Cache hat, könnte man darüber reden, aber so hättest du genau so gut ne 32gb China SSD von vor 10 Jahren als Vergleich nehmen können.
SSDs mit HMB gibt es, ja. Aber das gibt es erst Ab NVMe 1.2 und flächendeckend eingeführt war das ganze auch erst, als es das Protokoll NVMe 1.3 gibt.
Es gibt laut Geizhals 404 SSDs (ab 256GB) welche Theoretisch in der Lage sind HMB zu nutzen. Der Gesamtmarkt mit älteren NVMe Protokollen sowie AHCI Protokoll kann HMB grundsätzlich nicht ausführen.
Achja: der Gesamtmarkt an SSD sind 1948 verschiedene SSD.

Herzlichen Glückwunsch. Du hast 75% der auf dem Markt befindlichen SSD als als Steinhalt mit miesem Controller und China Qualität betitelt. Mach dich nicht lächerlich.


Meine Genannten SSD sind zwar relativ Crucial Lastig, aber bilden dennoch eine gute Übersicht. Ich bleibe dabei. Der DRAM ist mit die wichtigste Kenngröße neben der eigentlichen Kapazität.
HMB kann hier eventuell abhilfe schaffen - aber an verbauten DRAM kann es Prinzipbedingt nicht herankommen.
 
@Gaugaumera
Erstmal glückwunsch zum ignorieren der Zitatregeln.
Und zweitens wieder keine Ahnung wovon man spricht. Du stellst gerade alle SSDs die potentiell HMB könnten gegen den Rest. Kennst du eigentlich mehr als Schwarz und Weiß?
Dass SSDs mit HMB nicht nur genau so gut, sondern gar besser als DRAM SSDs in der gleichen Preisklasse sein können zeigt ja die SN550. Denn wenn man für den gleichen Preis nen GB Ram einpackt, wird irgendwo anders abgespeckt.
Und komm nicht mit dann gibt man halt 10€ mehr aus, besonders bei SSDs gibt es alle 10€ irgendwas besser, ob NAND, Controller oder DRAM.
Wenn es darum geht die günstigste schnelle SSD zu kaufen, bei der normale Anwender keinen Unterschied zu "besserem" merken werden, dann sind HMB SSDs der Einstieg und deine Pauschalaussagen anhand 2 veralteter Beispiele weniger als nur irrelevant.
Oder gib mir doch ne Statistik wie viele SSDs ohne DRAM, HMB oder vernünftigem Controller es im Vergleich zum Rest gibt. Du bist ja so gut darin.
 
@TheDarkness
Du nimmst eine top aktuelle, gerade mal ein Jahr auf dem Markt befindliche SSD und legst diese Ergebnisse auf alle anderen SSDs um. Mehr Schwarz Weiß geht auch bei dir nicht.
Bisher haben sich bei mir die DRAM losen SSD absolut nicht bewährt.
Falls sich das mit dem Durchdringen von NVMe irgendwann flächendeckend ändert nehme ich das gerne hin.

Wenn du so auf Statsiktik stehst, dann such du doch mal alle offiziell fähigen HMB SSDs heraus. Selbst bei der Intel 660p hat es das warscheinlich, aber nicht offiziell. Bis auf BlaBla kommt von dir ja nichts nennenswertes.
Ich warte darauf.
 
DRAM-Cache bei SSD ist ausschließlich für die Mappingtabelle, nicht aber für Nutzdaten. Der Zugriff darauf ist einiges schneller als das aus dem NAND-Bereich zu lesen und stört auch keine anderen Operationen im NAND.
HMB ist nur ein billiger versuch den DRAM-Baustein einzusparen
 
Gaugaumera schrieb:
SSDs vollkommen ohne RAM sind aber trotzdem die Pest. Dieses Stuttering im Normalbetrieb ist echt nervig
Gaugaumera schrieb:
Ein DRAM Cache ist aber für alle SSD eine der wichtigsten Kenngrößen, auf den man nur unter ganz großen Sparzwängen verzichten kann.
TheDarkness schrieb:
Ne SSD ohne DRAM hat nicht automatisch keinen Cache. Da sollte man sich schonmal in HMB einlesen bevor man irgendwas betreffend SSDs von vor 5 Jahren posted. Die SN550 performt ohne DRAM in nahezu allen Szenarien besser als so einige SSDs mit DRAM in der Preisklasse. Mal abgesehen davon, dass einige Controller schon nen eingebauten Cache haben.
Sehr schwarz weiß mr. SSDs ohne RAM sind die Pest und DRAM eine der wichtigsten Kenngrößen. HMB SSDs gibts übrigens seit 2016. Ich nehme nur ein halbwegs aktuelles Beispiel anstatt ne über 5 Jahre alte Serie aus der Grabbelkiste zu holen. Aber du hast recht, es ist wahrscheinlicher, dass sich Leute ne veraltete Serie kaufen, die genau so viel kostet wie neue Serien und dabei in allen Belangen selbst auf dem Datenblatt schlechter ist.

Auf dem SSD Markt kriegt man low-end 1TB für:
85€ ohne HMB ohne DRAM
90€ M2 NVME HMB / SATA DRAM
100€ M2 NVME HMB

Ohne HMB und ohne DRAM sollte man sich fernhalten, ist aber auch nicht schwer, weil die Verfügbarkeit der Platten langsam zu Ende geht. (Sind oftmals erst ab 90€ sofort lieferbar)
Für 90€ kauft man sich eher ne M2 mit HMB als ne SATA mit DRAM und die wird in nahezu allen Szenarien besser performen. Besonders auch in Hinsicht zu DirectStorage.
Wer Peace of Mind will kauft sich halt für 100€ eine mit allem drum und dran oder legt noch 10€ drauf und vtl. noch 10€ und vtl noch 10€, etc...

Ich hab jedenfalls keine Lust mehr mit Jemand zu diskuttieren, der noch im Jahr 2015 steckt. Kommst auf die Ignorierliste, da wäre schon vor ein paar Posts ein Platz gewesen.
 
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@TheDarkness
Ich finde es auch wichtig, dass die Spezifikationen möglichst detailliert angegeben werden. Woher weiß ich denn überhaupt, ob eine SSD HMB hat? DRAM wird ja meistens noch angegeben und wenn nicht, kann man das manchmal noch rausfinden, wenn der Controller angegeben wird.
Aber HMB? Wo sehe ich das überhaupt, ob eine SSD das hat oder nicht?

Denn wie du schon sagst, DRAMless SSDs ohne HMB sollte man meiden. Und eigentlich hat Linus auch recht - soo viel spart im Endeffekt meist eh nicht, also kann man auch gleich auf Nummer sicher gehen.
 
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