Bericht Intel APO, iBOT, IPPP & Co erklärt: Softwaretechnologien für bis zu 24 % höhere CPU-Leistung

klar, ich will unbedingt mit irgendeiner schwindlichen intel software hermfuchteln damit meine spiele performen... will JEDER. UNBEDINGT! Weil ich hab js sonst nix besseres zu tun als mich auf irgendeien 3rd party software zu verlassen die zwischen windows und games sich hinein quetscht und sicher TOTAL zuverlässing läuft und auch ganz sicher die nächsten jahre super supportet wird ... so ein schwchsinn sowas zu machen, wahnsinn. unglaublich. allein dass es sowas braucht. fail sondergleichen.
 
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Artikel-Update: Die Herausgeber des Benchmarks Geekbench sehen Intels Binary Optimization Tool (iBOT) kritisch: Weil Intel die exakte Funktionsweise nicht offengelegt hat und mit Blick auf die wenigen bis dato unterstützten Anwendungen der Praxisnutzen der mit iBOT erzielten Benchmark-Ergebnisse in Geekbench in Zweifel gezogen werden muss, markiert der Geekbench im Online-Result-Browser ab sofort alle Ergebnisse, die mit einem Core Ultra 200 Plus erstellt wurden – nur diese CPUs unterstützen iBOT bisher.

Der Hinweis im Geekbench-Browser schrieb:
This benchmark result may be invalid due to binary modification tools that can run on this system.

Der Hinweis wird unabhängig davon, ob iBOT aktiv war, ausgegeben – eine Möglichkeit zu erkennen, ob das Tool lief, gibt es Geekbench zufolge derzeit noch nicht. Die App selber gibt diesen Hinweis bis dato nicht auf dem Ergebnis-Reiter aus.
 
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Braucht dieses iBOT auch wieder besonderen UEFI Support, wie es APO tut?

APO gibt es ja schon eine ganze Weile, aber mein Lenovo Legion Pro 7i mit 13900HX hat z.B. nie offiziellen APO Support bekommen und die nötige App lässt sich daher nicht mal installieren.

EDIT: Wohl ja, den Satz hatte ich ganz überlesen
zudem penibel darauf geachtet werden, dass die Funktion überhaupt im BIOS des Boards aktiv ist.
 
Ayo34 schrieb:
Finde es immer wieder erstaunlich, was Software-Optimierungen ausmachen können.
Also mein erster Maustreiber war keine 10kb groß. Jetzt kaum noch unter 200MB zu bekommen. Ich finde es eher erstaunlich, seit wann niemandem mehr auffällt, dass nichts optimiert ist, sondern nur hin geschmissen :)
 
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C.J. schrieb:
und mit jeder neuen CPU und jeder neuen Software wieder neu gemacht werden muss
Der größte Hebel ist, die Lokalität zu erhöhen, sodass die am häufigsten genutzten Pfade im Code bzw. Zugriffsmuster auf Daten möglichst so dicht aneinander liegen, dass keine bzw. allenfalls kleine Sprünge erfolgen. So gibt es mehr Treffer in niedrigeren CPU-Caches als teurere Zugriffe auf höheren Cacheleveln oder gar Arbeitsspeicher. Das funktioniert tendenziell für alle CPUs, ohne spezifische Profile für die CPUs.

zEtTlAh schrieb:
Also mein erster Maustreiber war keine 10kb groß. Jetzt kaum noch unter 200MB zu bekommen.
Der HDI-Treiber wird auch weiterhin nur Kilobyte groß sein, die hunderten MB an Zusatzsoftware sind GUI-Anwendungen, die die Maus zum funktionieren als Maus nicht benötigt.
 
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"da an den CPUs auf Hardware-Ebene etwas verändert wurde, erklärte Intel vorab. Was genau, führt das Unternehmen aber nicht weiter aus"

"Weil Intel die exakte Funktionsweise nicht offengelegt hat und mit Blick auf die wenigen bis dato unterstützten Anwendungen der Praxisnutzen der mit iBOT erzielten Benchmark-Ergebnisse in Geekbench in Zweifel gezogen werden muss"

INTEL macht mal wieder typische INTEL Sachen ... :freak:
 
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Piktogramm schrieb:
Der HDI-Treiber wird auch weiterhin nur Kilobyte groß sein, die hunderten MB an Zusatzsoftware sind GUI-Anwendungen,
Klar :) War auch nicht unbedingt auf deinen Kommentar persönlich bezogen. Mehr ein Hinweis in die Allgemeinheit. Als Speicher plötzlich billig wurde, hat die Welt aufgehört Software zu optimieren. Sowohl von Platz als auch Performance. Wäre man weiter Sparsam geblieben, hätten wir heute vielleicht kein Speicherproblem oder würden irgendwelche "Optimierungen" brauchen.

Erinnert mich an alte Muscle Cars. Über 5L Hubraum, über 20L Verbrauch, und trotzdem nur 200PS.

Und genau so verhält es sich mit Software. Siehe schönes schlankes Linux (wurde oben glaube ich auch erwähnt).

Aber wie gesagt, war nicht an dich gerichtet. Fand nur dein Kommentar gut um das Thema auszugreifen :)
 
Artikel-Update: Die Herausgeber des Benchmarks Geekbench untermauern in einem weiteren Blog-Eintrag ihre Kritik an iBOT. Offiziell nennen sie es zwar nicht direkt „cheaten“, beschuldigen Intel aber, unfaire Vorteile zu nutzen, die zudem nicht dokumentiert sind.

Geekbench schrieb:
Based on the instruction counts, it’s clear BOT has performed significant changes to the HDR workload’s code. The number of total instructions is reduced by 14%. Most of that reduction comes from BOT vectorizing parts of the workload’s code, converting instructions that operate on one value into instructions that operate on eight values. This is a significantly more sophisticated transformation than simple code-reordering. Intel’s public documentation only discloses the simpler code-reordering techniques, not the vectorization transformations observed here.

[..]

We will continue to flag BOT-optimized results in the Geekbench Browser. BOT optimizations are poorly documented, aggressive in scope, and damage comparability with other CPUs. For example, BOT allows Intel processors to run vector instructions while other processors continue to run scalar instructions. This provides an unfair advantage to Intel, and it’s important that Geekbench users understand what BOT does to Geekbench scores.
 
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Ich habe dir Software über meinem Mainboard Hersteller Asus bekommen.
Merke aber kein unterschied. Vielleicht performance unterschied ist so klein, dass man nicht merkt :)
 
Echt kann man das so einfach drauf tuen ? Ein paar Prozent würde ich mir echt wünschen weil ich laste die CPU wirklich wenn ich es tue ganz aus. Da wird die Leistung wohl eigentlich schon zu spüren sein aber halt nicht bei einem 265k echt schade.
 
Darin hat Intel ja Erfahrung. Gab damals ja schon diese gepimpten Benchmarks. Bin mir nur nicht gerade sicher ob NVIDIA da auch mal beteiligt war. War das nicht zu Zeiten von Pentium / AMD64?
 
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@sarge05 - Dein 265k ist für das "Feature" auch nicht freigeschaltet. Normal nur die + Prozessoren.

"...markiert der Geekbench im Online-Result-Browser ab sofort alle Ergebnisse, die mit einem Core Ultra 200 Plus erstellt wurden – nur diese CPUs unterstützen iBOT bisher."
 
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Daß Geekbench das nicht mag, ist mir schon klar. Allerdings ist IMHO die Frage eher: Sieht bzw merkt man den Unterschied? Irgendwelche Benches sind zwar interessant, aber was zählt ist doch, ob man die Optimierungen dann auch beim Spielen sieht.


Die andere Frage aus meiner Sicht ist, geht oder ginge eine derartige Optimierung auch für bestimmte Anwendungen? Das wäre für mich mindestens genauso interessant.
 
Ich bin ja der Meinung, dass ausschlagebender Programmierer sind, die Algorithmen schreiben und nutzen, die ressourcen effizient sind. Und ja man kann bzgl Ausführungszeit und Speicher optimieren, beides auf einmal nicht im selbem Maße.

Da aber viele nicht mal Wissen was Algorithmen sind, muss dann halt so Voodoo Tools gegriffen werden
 
Verstehe die Einwände in Update2 nicht. Natürlich ersetzen effiziente Isntruktionen die weniger Effizienten, genau dazu sind sie ja da. Wieso ist das cheaten - solange das jede Software nutzen kann ist das doch einfach technischer Fortschritt wie gewohnt?!
 
@ReactivateMe347 Benchmarks sind dazu da, Hardware möglichst objektiv zu vergleichen.

Wenn Intel hier eine Zusatzsoftware liefert, die die ausgeführte Software anpasst und z.B. dadurch auf teuren Intel-CPUs effizientere Instruktionen eingesetzt werden, auf günstigerer Intel-Hardware oder sogar auf AMD-Hardware nicht, obwohl die Hardware diese Instruktionen prinzipiell ebenfalls ausführen könnte, dann würden Äpfel mit Birnen verglichen. Die tatsächliche HW-Geschwindigkeit würde von Software-Optimierungen teilweise verschleiert werden.

Also für die Vergleichbarkeit diese Warnung hinzufügen.

Wenn man sich den Blog-Eintrag durchliest, wird z.B. auch direkt am Anfang erklärt, dass bei aktiviertem BOT der Start des Geekbench ganze 40 Sekunden dauert. Ohne BOT gibt es keine Verzögerung. Wahrscheinlich, weil BOT das Programm analysiert. Aber genau hier wird es dann unfair, weil die zusätzliche Zeit zum Start des Benchmarks eben nicht selbst gebenchmarkt wird. Im Prinzip läuft der Benchmark also vllt genauso lange: 40s Start + kürzere Ausführungszeit vs. 2s Start + längere Ausführung. Wenn man aber nur die Ausführungszeit anschaut, ist das Programm mit BOT magisch schneller.

Im Fazit schreiben sie selbst: Wenn BOT mit jeder Software laufen würde und damit diese Performanceverbesserungen überall möglich wären, hätten sie weniger Bedenken. Aber da BOT auch nur ausgewählte Software unterstützt und verbessert, wäre es Rosinenpickerei. Und das wollen sie nicht unterstützen.
 
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