florian. schrieb:
alles hat eine Frequenz? das wäre mir Neu.
Wie ist den die Frequenz einer Excel Tabelle?
denn das Hast du: eine Tabelle mit Verbrauchswerten.
Da Greift keine Fourieranalyse.
100 Watt
1200 Watt
1000 Watt
900 Watt
ok, ein bisschen physik nachhilfe:
Alleine etwas alle 2sekunden abzutasten erfordert eine frequenz von 0.5hz.
Das was du da mit den tabellendaten anzeigen willst ist doch eine kurve, eine Messkurve mit einer bestimmten Schwingung. Diese Schwingung muss keine harmonische sein, also eine bei der periodendauer und Elongation immer dieselbe ist.
Signalverarbeitungssoftware kann diese Schwingung nun auswerten, dabei ist aufgrund der frequenz von lediglich 1/2hz nichtmal eine besondere datenmenge zu erwarten.
wichtig für die signalverarbeitung ist das signal/rauschverhältnis. Allerdings stört nicht, wenn durch einige sich einstreuende rauschsignale die bitfehlerrate eher hoch ist. in diesem punkt kommt dann die kryptografie und die fehlerkorrektur ins spiel.
bei einem längeren zeitraum von mehreren stunden reicht es wenn einige hundert der tausenden messpunkte genau zutreffen. dazu gibt es konzepte der exzessiven fehlerkorrektur...
schließlich überlagern sich hier keine Watt, sondern sie Addieren sich.
das der Stromzähler das Frequenzspektrum Mitloggt, wäre mir Neu!
bevor du mir also Fehlende Fachkompetenz vorwirfst, solltest du erst mal überlegen, ob du mit Fourieranalyse den Richtigen Fachbegriff ins Spiel gebracht hast.
Naja, die Fourieranalyse sprengt wohl den Rahmen eines mathe Grundstudiums, allerdings wollte ich
ja lediglich den überbegriff aufzeigen. Dieser ist aber defintiv richtig, kommen viele Teile der fourieranalyse doch in der signalverarbeitung zum einsatz.
Mit der fouriertransformation kann man etwa störfrequenzen aus Bildern herausrechnen wie etwa den moireeffekt beim scannen von offsetgedrucktem material, etc.
und wer sagt denn, dass der Film nur 40 Sekunden ging?
die werden ihn den halben Tag gesendet haben.
Dunkel/Hell verursacht einen Lastwechsel von z.b. 20 Watt.
Bei einem Gesamtverbrauch von im schnitt 1000 Watt kann man das natürlich erkennen.
aber wo ist nun der Praktische bezug?
Die Amplitude, also wieviel watt unterschied sind erstmal egal. und das mit der länge des films habe ich anders verstanden. eine praktische auswertung mit einer reihe von spielfilmen würde aber sicherlich einige missverständnisse aus dem weg räumen. ich würde also nochmal 2.3 wochen warten. es ist nicht unüblich dass ein tüftler seine beeindruckenden vorläufigen ergebnisse so hier halsüberkopf präsentiert und dabei noch garnicht ganz fertig mit den forschungen ist... - für machbar halte ich das was die behaupten in der praxis aber schon.
Bei einem Film der 24 mal in der Sekunde das Bild ändert, bei dem ich daher nur jedes 500 Bild mitbekomme ist das nicht mehr möglich.
Anders wird das noch deutlicher:
Beim Testsetup hatte man für jedes helle Bild 15 Messpunkte und für jedes dunkle 5 Messpunkte.
Du gehts davon aus, dass der tatsächliche verbrauch angezeigt wird. ich gehe allerdings davon aus dass der mittelwert der letzten zwei sekunden angezeigt wird. etwas anderes als ein träger stromanzeiger wäre ja auch technisch für das smartgrid nicht sinnvoll. alleine das netzteil des fernsehers puffert in seinen kondensatoren einige sekunden und glättet damit das signal.
ich denke also die 5 messpunkte für die dunkle phase sind gar nicht notwendig.
stell dir vor ich finde die sendefrequenz meines smartgrids heraus, schließe viele große bleiakkus an und lade sie mit einer frequenz von 1/2hz. danach betreibe ich außerdem alle verbraucher aus diesen pufferakkus.
Dann würde mir für den verbrauchten strom im falle einer tatsächlichen Messung ja gar nichts berechnet werden, weil meine Ladegeräte zum zeitpunkt des messintervalls aus sind.
Das macht deutlich dass es sich bei der 2sek Messung in jedem Fall um einen Mittelwert der letzten 2sek handeln muss.
die auswertung ist also möglich und weder die hohe frequenz der filmbilder noch die zeitliche verzögerung des empfangsgeräts können einem einen Strich durch die Rechnung machen.