Internet auf zwei WGs verteilen

Blitzur175

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Hallo,
wir sind zwei WGs in einem Haus. Es ist ein Neubau, bei dem bereits 5 meter Steckdose ein 500Mbits DLAN auf ca 40Mbits weghaut.
Wenn ich von meinem Zimmer (untere Wohnung) zur Oberen Wohnung (Steckerleiste) das DLAN direkt verbinde, habe ich eine Stabile 11Mbits verbindung mit gutem Ping. Was angesichts einer 400Mbits Leitung natürlich sehr traurig ist.

Aufbau:
Oberes Zimmer hat die Connect-box. Ein Kabel geht von der unter seiner Tür in eine Fritz-box 7390. Diese haben eine 10/100/1000 Verbindung, funktioniert so weit auch ganz gut. Jetzt kommt das Kabel, dass vermutlich alle Probleme verursacht.
Es geht vom Sicherungskasten in den Keller und wurde dort eigentlich für einen anderen Zweck verlegt.
Aus unserer Wohnung gibt es so ein Kabel ebenfalls. Im Keller sind diese mit einem Adapter verbunden. Wurde von einem Freund der Vermieterin so gemacht. An den Jeweiligen enden der Kabel in den Wohnungen sind Buchsen angebracht worden.
An dem Kabel hängt dann mein DLAN, da diese 500Mbits schafft und zwei Anschlüsse hat, wo der Router dran hängt, ist aber nur eine Fritz-box 7270 die nur 10/100 kann.

Bei uns Kommen sagenhafte 20-30Mbits an durch dieses Kabel. Ich habe bereits alles neu gemacht, um die Kabel möglichst kurz nicht isoliert zu haben und die längen der einzelnen Kupferdähte identisch.

Ich habe dann letztens mit einem Multimeter die Leitung durchgemessen. Dazu habe ich ein Lankabel abgeschnitten und die twisted-pairs jeweils verbunden. Also habe ich 4 loops bei den 8 Litzen. Die Werte waren:
  • braun 4,8 Ohm
  • orange 20,4 Ohm
  • grün 8,3 Ohm
  • blau 15,0 Ohm

Nach einem tausch des Kabels, dass aus der Buchse in das Multimeter ging, waren die werte besser.
Insgesamt habe ich alle Kabel mehrmals aus und wieder eingesteckt. Im Aufbau an sich habe ich nichts geändert.
Plötzlich hatten wir unten ca 69Mbits (an dem Tag hatte Unity Media mal wieder ein Problem, weshalb auch oben direkt über den Router nur 70Mbits ankamen) und ich in meinem Zimmer nach dem DLAN immerhin noch 40Mbits!

Am nächsten Tag habe ich jetzt nur noch 15-20Mbits, obwohl nichts geändert wurde.

Der Upload ist übrigens, egal wo und immer 20Mbits. Selbst wenn der Download langsamer ist, der Upload ist immer stabil mindestens 18-19Mbits und meist 20Mbits.

Meine Ideen wären jetzt:
- Connect box im Keller anschließen (da müsste vermutlich ein Unitymedia Mitarbeiter kommen?)
Sodass im Keller jeder sein eigenes Kabel in seine Wohnung hat und dann sollte das ja klappen, da das Kabel dann deutlich kürzer ist.
Das könnte ich ggf. auch einmal testen, wenn ich eine Buchse Aus einer der Wohnungen kurzzeitig zum testen dort anschließe. Wäre halt etwas aufwendig.
- Das lange Kabel hat irgendwelche Schwingungsprobleme? Wie könnte ich da am besten vorgehen und das beheben?
 
Zuletzt bearbeitet:
Wir können leider kein Loch bohren. Bodenheizung und Holz-dielen ...
Wenn ich in seinem Zimmer stehe habe ich 35MB download über 5G wlan. Wenn ich im Zimmer direkt darunter stehe, habe ich maximal noch 2MB. Das sind so dicke Betondecken ...
Die derzeitige MB will kein "hässliches Lankabel" durch ihr Fenster haben. Die Wohnungstüren sind leider Extrem massiv und schließen dicht ... alles andere im Haus nicht.

Aber ja, Theoretisch könnte man über die Küchenfenster gehen 🤔
 
oh cool, wusste gar nicht das es sooo platte kabel gibt :D
Ja, dann ist das wohl das einfachste.
Werd ich mal so rumgeben, danke auf jedenfall :)

edit:// naja die Beschreibungen sehen ja nicht so gut aus.
Aber das andere flache kabel hatten wir damals auch mal ne zeit lang durch das eine Fenster, das sollte klappen.
 
Blitzur175 schrieb:
Jetzt kommt das Kabel, dass vermutlich alle Probleme verursacht.
Es geht vom Sicherungskasten in den Keller und wurde dort eigentlich für einen anderen Zweck verlegt.
Aus unserer Wohnung gibt es so ein Kabel ebenfalls. Im Keller sind diese mit einem Adapter verbunden. Wurde von einem Freund der Vermieterin so gemacht. An den Jeweiligen enden der Kabel in den Wohnungen sind Buchsen angebracht worden.
Kannst Du davon mal Fotos machen?
Buchsen, Kabel, Verbinder, Anzahl der Adern sollte erkennbar sein.
 
Blitzur175 schrieb:
Es ist ein Neubau, bei dem bereits 5 meter Steckdose ein 500Mbits DLAN auf 7MB/s weghaut.
Achte bitte auf die Einheiten. 7 MB(yte)/s entsprechen 56 Mbit/s. Es ist nicht klar erkennbar wann du von Mbit/s oder MByte/s sprichst. So halte ich 56 Mbit/s über PowerLAN für einen respektablen Wert, das wäre immerhin schneller als mein lahmes VDSL25............... 7 Mbit/s wären hingegen schon ziemlich langsam und man könnte nicht mal adäquat streamen.
 
Das liegt nicht daran "sind so dicke Betondecken ... " sondern daran "Bodenheizung".

https://www.t-online.de/digital/har...n-killer-das-bremst-ihr-funknetzwerk-aus.html

Im Keller sollte ein Router sein der für alle das Internetsignal zur Verfügung stellt. Von da aus geht es auf ein Managet Router. Von da aus Geht es in die einzelnen Wohnungen möglichst auf Netzwerk Dosen.
Um's Kabel Ziehen werdedt Ihr, wenn es was vernünftiges werden soll nicht herumkommen
 
cb_darkman schrieb:
Das liegt nicht daran "sind so dicke Betondecken ... " sondern daran "Bodenheizung".

https://www.t-online.de/digital/har...n-killer-das-bremst-ihr-funknetzwerk-aus.html

Im Keller sollte ein Router sein der für alle das Internetsignal zur Verfügung stellt. Von da aus geht es auf ein Managet Router. Von da aus Geht es in die einzelnen Wohnungen möglichst auf Netzwerk Dosen.
Um's Kabel Ziehen werdedt Ihr, wenn es was vernünftiges werden soll nicht herumkommen
Ja die Vermieterin hat das Haus neu bauen lassen und es sind überall kack TV Buchsen aber kein LAN. Wir haben nur die zwei LAN kabel die in die Sicherungskästen gehen. Diese sollten ja eigentlich reichen :/
Deswegen würde ich es ja auch lieber hinbekommen, dass die richtig funktionieren, das wäre das schönste und einfachste.

bender_ schrieb:
Kannst Du davon mal Fotos machen?
Buchsen, Kabel, Verbinder, Anzahl der Adern sollte erkennbar sein.

Sind angehängt. Das eine ist die Buchse bei uns, das andere die Verbindung im Keller.
Brauchst du noch ein Bild von oben?
Habe eben gesehen, das im keller die Isolierung nicht verbunden ist, also Ground. Hab nen Schraubenzieher so reingesteckt, dass die verbunden sind. Speedtest hat keinen unterschied gezeigt :/
Mir ist auch aufgefallen, dass Das Lankabel ja Ziemlich dicht im Sicherungskasten an den Ganzen Stromkabeln liegt ...

Raijin schrieb:
Achte bitte auf die Einheiten. 7 MB(yte)/s entsprechen 56 Mbit/s. Es ist nicht klar erkennbar wann du von Mbit/s oder MByte/s sprichst. So halte ich 56 Mbit/s über PowerLAN für einen respektablen Wert, das wäre immerhin schneller als mein lahmes VDSL25............... 7 Mbit/s wären hingegen schon ziemlich langsam und man könnte nicht mal adäquat streamen.

Habs mal editiert. Naja, ich muss ja kein langsames Internet haben, nur weil deines langsam ist? 😅
Und wenn ich das gleiche Geld bezahle, wie die, die oben wohnen an der Quelle und machen können was sie wollen ... ist das unfair.
 

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Ich Blick gerade beim Aufbau nicht ganz durch, also einmal zum Verständnis.
  • Ihr habt zwei WG's, eine Oben eine Unten
  • Die Obere WG hat nen 400MBit Kabel Internetanschluss
  • Von der Oberen und Unteren WG geht je ein Cat Kabel zur Elektroverteilung(Wie lang sind die Jeweils ca.? Und was für Kabel wurde verwendet(Cat5, Cat5E, Cat6,...)?)
  • Der Router in der oberen WG ist mit dem Cat Kabel zur Elektroverteilung Verbunden
  • Die Cat Kabel zur Oberen und Unteren WG sind in der Elektroverteilung miteinander Verbunden worden
  • In der unteren WG kommen dabei 69MBit an und oben 70MBit,
  • wo ist da dann das Problem? Ist doch beides gleichschnell. Bei Kabel mit 400MBit ist es stark Abhängig von der Anzahl der Kunden in der Umgebung und von der Tageszeit wieviel da max ankommt.

Messt am besten mal wieviel MBit zwischen einem Rechner unten und einen Rechner oben durchgehen. Dann wisst ihr ob die Verkabelung in Ordnung ist. Dabei sollten beide natürlich per Cat Verkabelt sein, ohne DLAN gedöns. Schaut erstmal was über die Cat Strippen geht und vergesst möglichst das DLAN gelumpe...

Bei DLAN ist es ehh Lotto was durchkommt. Vorallem die meisten DLAN Adapter haben nur nen 100MBit Netzwerkanschluss, und die 500/1200/2000MBit die dranstehen kommen auch nur im Labor raus, Steckdosenleisten dürfen auch keine dazwischen sein.
 
Blitzur175 schrieb:
Und wenn ich das gleiche Geld bezahle, wie die, die oben wohnen an der Quelle und machen können was sie wollen ... ist das unfair.
Es geht dabei nur um das Verständnis. Du kannst dir ja denken, dass es für Außenstehende schwieriger nachzuvollziehen ist, wenn vorne und hinten die Einheiten nicht stimmen und man gar nicht genau weiß wovon du redest.

Fakt ist, dass PowerLAN zu 100% von den örtlichen Gegebenheiten abhängt. Das bezieht sich nicht nur auf die Art und Qualität der Elektroinstallation, sondern auch auf sämtliche Geräte im Stromnetz. Das heißt im Klartext, dass selbst ein PowerLAN, das optimal läuft, von heute auf morgen durch eine 10€ Ikea-Lampe komplett abgeschossen werden kann, so mit gar keine Verbindung und so, null, nada, nix.
Selbst unter Laborbedingungen ist ein PowerLAN maximal 50% so schnell wie das was auf der Packung steht. Um eine Internetleitung mit 500 Mbit/s voll ausreizen zu können, muss also ein perfektes PowerLAN ohne Störungen mit 1000er oder besser noch 1200er Adaptern eingesetzt werden - und Daumen drücken....


Bei Störungen ist es von außen schwierig, zu beurteilen woran es beim langsamen PowerLAN nu hängt. Leider bleibt dem Nutzer, also dir, meistens nur der Aufwand, einmal alle Geräte aus der Steckdose zu ziehen, um dann zu gucken wie gut das PowerLAN weitestgehend ohne Störungen ist. Anschließend nach und nach wieder alles anschließen und so den/die Störer identifizieren.


Grundsätzlich möchte ich an dieser Stelle auch nicht unerwähnt lassen, dass zwei getrennte Wohnungen an einem Internetanschluss im schlimmsten Falle gegen die AGBs des Providers verstoßen. Wenn alle Stricke reißen, muss man eben in den sauren Apfel beißen und jeweils einen Vertrag abschließen, dann bekommen alle volle Geschwindigkeit und sind nicht auf Frickellösungen mit PowerLAN quer durchs Haus angewiesen.
 
Connectbox -> Lankabel -> Fritzbox 7390 -> Lankabel -> Buchse (Davon habe ich kein Foto) -> Kabel in der Wand/Sicherungskasten in den Keller -> Verbindungsteil (siehe Foto) -> Kabel zu unserem Sicherungskasten -> Buchse (siehe foto) -> Kabel

Ich habe so alles gestestet. Wenn ich direkt einen Laptop ranhänge, der 10/100/1000 schafft, wird er nur als 100 erkennt. Bei ihm kommen nur 26Mbits an. (Es kamen mal 69 an, aber nur einen Tag lang. Am nächsten waren es auf einmal nur noch 26 und das auch nur maximal. Eher 20 ...)
Oben haben wir also nen super speed von ca 280Mbits und bei uns sind es dann nur noch 20.

Ich teste gleich mal das DLAN manuell, ich glaube auch, dass die internen zwei Buchsen anscheinend nur 10/100 schaffen, was ja absolut dämlich ist, wenn man Theoretisch 500Mbits schaffen würde ...

Wenn ich nicht gerade Teste, hängt das Kabel dann natürlich in unserem Router. Der Schafft von sich aus aber eh nur 10/100 leider. Aber das wird ja nicht mal komplett ausgeschöpft.

@Raijin
Kann schon sein, dass es verstößt, das weiß ich gar nicht.
Das Power LAN benutze ich ja nur für mich privat. Wenn ich eine tatsächliche Leistung von 40-60 Mbits hätte wäre ich auch total zufrieden, es kommen aber eher 15-20 Mbits an.
Die direkte Verbindung beider Wohnungen mit DLAN schafft ja sogar super stabile 11Mbits, welche ich zum zocken und Videos schauen immer noch besser finde als die Theoretischen 20 Mbits über WLAN, welches aber gerne ausfällt und einen Ping von 400 ms hat, wenn einer unten Netflix schaut. Das Problem ist die Verbindung der Wohnungen, nicht von unserer Wohnung in mein Zimmer.
Aber gut zu wissen das DLAN so kacke ist ...
 
Zuletzt bearbeitet:
Blitzur175 schrieb:
Ich teste gleich mal das DLAN manuell, ich glaube auch, dass die internen zwei Buchsen anscheinend nur 10/100 schaffen, was ja absolut dämlich ist, wenn man Theoretisch 500Mbits schaffen würde ...
Nein, das ist nur ein Armutszeugnis der Hersteller, weil sie damit zugeben, dass sie den Käufer buchstäblich für dumm verkaufen.

Wie ich oben schon schrieb schafft PowerLAN im Labor ca. 50% netto vom brutto, also dem was auf der Packung steht. Bei 500er Adaptern sind das also in der Theorie 50% von 500 Mbit/s = 250 Mbit/s. In der Praxis sind es aber in den seltensten Fällen mehr als 100 Mbit/s und das wissen die Hersteller ganz genau und sparen am LAN-Port. Frei nach dem Motto "Kommt ja eh nicht mehr raus aus unseren Schrottprodukten". Gewinnmaximierung und Kundenverarsche par excellence.

Deswegen sollte man bei PowerLAN nach Möglichkeit immer zum Topmodell (hat dann 1 Gbit/s LAN) greifen, weil diese höhere Brutto-Datenraten versprechen und 50% von mehr brutto ist auch mehr netto.
Abgesehen davon wird PowerLAN auch stetig weiterentwickelt und die neuen Modelle sind in der Regel robuster gegenüber Störungen.


Irgendwie hast du mich jetzt aber abgehängt. Ihr habt also doch LAN-Kabel liegen?!?
 
Blitzur175 schrieb:
Connectbox -> Lankabel -> Fritzbox 7390 -> Lankabel -> Buchse (Davon habe ich kein Foto) -> Kabel in der Wand/Sicherungskasten in den Keller -> Verbindungsteil (siehe Foto) -> Kabel zu unserem Sicherungskasten -> Buchse (siehe foto) -> Kabel
Auweia...

Blitzur175 schrieb:
Ich habe so alles gestestet. Wenn ich direkt einen Laptop ranhänge, der 10/100/1000 schafft, wird er nur als 100 erkennt. Bei ihm kommen nur 26Mbits an. (Es kamen mal 69 an, aber nur einen Tag lang. Am nächsten waren es auf einmal nur noch 26 und das auch nur maximal. Eher 20 ...)
OK, dann schau erstmal warum du da kein Gigabit zu Stande Bekommst. Prüf mal ob alle Kabel die dort in reihe hängen min. CAT5E, besser CAT6 sind. Wenn da nur ein CAT5 ohne E zwischen ist kannst du GBit knicken.

Warst du mal mit dem Notebook direkt auf dem Port der 7390 wo das Kabel nach unten drauf liegt? Nicht das die Fritte im Green Mode Läuft, dann macht die kein GBit, kannst du aber Konfigurieren. Dann auch gleich checken wie die Internetperformance an der 7390 ist.

Wenn dabei auch noch nichts auffällt, mal im Keller checken ob da noch GBit ankommt.
Eventuell auch mal nen Tester besorgen, vielleicht ist eine Ader nicht sauber aufgelegt und dadurch kommt kein GBit zustande.
 
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Blitzur175 schrieb:
Wenn ich direkt einen Laptop ranhänge, der 10/100/1000 schafft, wird er nur als 100 erkennt.
Wenn der keine Gigabitverbindung zustande bekommt, dann ist dort ein Kabel auf der Strecke defekt/nicht korrekt aufgelegt.

Versuch am besten die Problemstrecke einzugrenzen, indem du zum Beispiel mit zwei Laptops alle Teilstrecken testest.
 
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Blitzur175 schrieb:
Sind angehängt. Das eine ist die Buchse bei uns, das andere die Verbindung im Keller.
Brauchst du noch ein Bild von oben?
Besser wäre es.
Bis auf den Schirm am Verbinder (da bitte auch beidseitig auf flächigen Kontakt achten) kann ich keine Fehler erkennen. Allgemein halt nicht besonders sorgfältig aufgelegt, Schlüsse oder schlechter Kontakt kann ich aber nicht erkennen. Ob die jeweils richtigen weißen Adern verwendet wurden, lässt sich nicht zweifelsfrei erkennen.
Wenn auch die Dose oben korrekt aufgelegt ist, sollte da eigentlich ein Gigabit drübergehen.

Wenn Du fingerfertig bist und ein passendes LSA+ Auflegewerkzeug besitzt, würde ich das alles neu machen. Und zwar nach TIA568A, weil üblicher in Deutschland. Die Dose ist nach B aufgelegt.
Traust Du dir das nicht zu, würde ich CAT6A Keystone Buchsen von Dätwyler, Metzconnect, Rutenbeck oder Telegärtner besorgen. Von den Firmen gibts auch CAT6A Verbinder in Keystone-Technik. Die sind einfacher und zudem werkzeuglos installierbar. Wenns dann funktioniert, kannst Du die Keystones einfach in passende Dosen einklipsen.
Alternative wäre, anstatt dem Verbinder im Keller ebenfalls 2 Buchsen zu installieren und in ein kleines 2- oder 3- fach Aufputzpatchfeld einzuklipsen. Dann mit einem kurzen Patchkabel die Installationskabel verbinden.
Das hat den Vorteil, dass Du dort bei Bedarf einen PoE Switch installieren könntest um auf halber Strecke ein aktives Gerät zur Signalkonditionierung einzuschleifen.
 
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rocketworm schrieb:
Wenn da nur ein CAT5 ohne E zwischen ist kannst du GBit knicken.
Cat5e gibt es seit fast 20 Jahren nicht mehr. Das was früher Cat5e war, ist schon längst in den aktuellen Cat5-Standard übergegangen (~2002). Sofern man also nicht 20-Jahre altes Cat5-Kabel hat, sollte es keine Probleme mit Gigabit-Ethernet haben. Das hindert den Handel aber nicht daran, weiterhin munter Cat5e-Kabel zu verkaufen, auch wenn das gar keine offizielle Bezeichnung mehr ist.

Selbst altes Cat5 vor Cat5e war in weiten Teilen trotzdem gigabit-fähig, aber es gab eben keine Garantie, weil es nicht dafür spezifiziert wurde.
 
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rocketworm schrieb:
CAT5E, besser CAT6 sind. Wenn da nur ein CAT5 ohne E zwischen ist kannst du GBit knicken.
Das ist S/FTP Leitung. Dass die "nur" CAT5 und älter als 20 Jahre ist und damit - auch nur vielleicht - nicht für GbE geeignet ist ziemlich unwahrscheinlich. Und selbst wenn, dürfte in der Qualität GbE über 20-40m kein Problem sein.
CAT5e ist kein gültiger Standard. Dieser ist bereits 2002 in CAT5 (ohne e) übergegangen. Alles was Du nach 2002 mit der Kennzeichnung CAT5 kaufen kannst, kann GbE über mindestens 90m.
 
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Blitzur175 schrieb:
Wenn ich eine tatsächliche Leistung von 40-60 Mbits hätte wäre ich auch total zufrieden, es kommen aber eher 15-20 Mbits an.
das ist leider Wunschdenken, du hast was momentan möglich ist.
Mit Dlan kannst du nur jedes Gerät das irgendwie am Strom hängt einzeln abstecken und testen ob es besser wird. Wenn du Pech hast, ist es Nachbars Kühlschrank im Keller, oder das Netzteil eines händys oder noch schlimmer, die connect-box selber.

Was du tun kannst um 100% die Leistung zu kriegen, die gebucht wurde. Lan-Kabel.
Willst du nur 10% der Leistung, musst du nichts ändern du bist ja schon im 10% Bereich.
willst du 20% der Leistung kannst du mit Wlan-AP's, in jedem stock verteilt (die mit Lankabel an der connect-box direkt hängen)sind versuchen, ein stabiles Wlan-netz aufzubauen.
da aber Fussboden mit Heizung im ganzen Haus ist, wird das mit Wlan "über Stockwerke" so bleiben wie es jetzt läuft.
 
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