Internet bricht bei großen Downloads über LAN komplett ab (Powerline + Fritz!Mesh)

@coxon Bestimmt gibt es sowas, aber das ist ein Haus aus Anfang der 70er. Deswegen waren wir auch erst bei DLan usw., aber nach der reinen Umstellung auf Mesh-WLan haben wir volle Bandbreite und einen sehr ordentlichen Pin.

Ich bin ja bei dir, dass i.d.R. das klassische Leitungsziehen die beste und stabilste Lösung bietet und oftmals ist der innere Schweinehund bei den Anfragenden zu groß, aber es gibt hin und wieder auch Konstellationen, da sind die Bedingungen anders.

Mit freundlichen Grüßen

Ergänzung ()

Eisbrecher99 schrieb:
@AmDati Kurz gesagt: Angst vor Veränderung, weil 5 min per Bohrhammer, minimaler Dreck schon zu viel Veränderung ist... und "mit etwas Planung" verschwindet so ein Aufputzkabelkanal hinter Dingen, wo man eh nie hinschaut wie bspw. hinter einen Vorhang.
Hinter einem Vorhang..., nett.

Mir erschliest sich der Sinn nicht, "Ratschläge" in pauschalisierender Art inkl. der Diskreditierung der Kompetenzen / der Möglichkeiten / ... anderer Forennutzer zu geben, wenn offensichtlich sich nicht einmal die Mühe gegeben wurde, Antworten in Gänze zu lesen und wenigsten den Willen zu offenbaren, andersgelagerte Positionen anzuerkennen, deren Sinnhaftigkeit zu prüfen und dann eine individualisierte und damit kompetente Entgegnung zu fabrizieren...

Für meinen Fall:
Ich frage mal meine Frau, wie sie es fände, würde ich, um in den 3. Stock zu kommen bei einem offenen Haus mit der offenen Spiral-Treppe in zentraler Lage des Raumes, die recht kostspielige Leinentapete hinter einem "Vorhand" verschwinden lassen, weil ich dem pauschalierten, unindividualisierten und damit erkennbar wenig zielführenden Rat von einem mir Unbekannten nachkomme, der die Örtlichkeit nicht kennt und ignoriert, dass wir mit WLan volle Bandbreite haben, dafür allerdings schnell mit der Pauschalverurteilung um die Ecke gekommen ist, nur damit ich die gleiche Leistung wie mit unserer WLan-Lösung habe.

Keine Ahnung wie und wo du wohnst, aber wir scheinen sehr unterschiedlich zu wohnen und keine Ahnung, wie und warum du solche Antworten gibst, wir scheinen sehr unterschiedliche Ansätze und Ziele bei Antworten zu verfolgen.

In diesem Sinne...
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich verwende einen WLAN Stick und ein usb verlängerungskabel um deutlich besseres WLAN zu erreichen.
Mein WLAN Stick liegt 3m von meinem PC entfernt.
 
Wenn das ein Eigenheim ist sehe ich das Problem nicht mal nen Schlagbohrer anzusetzen oder nach bereits verlegten aber nicht(mehr) genutzten Leerrohren zu schauen.

Je nach Bauart sowie alter ist es keine Magie da einfach ein Loch zu bohren und so schon mal eine Etage zu überbrücken. Wir reden hier ja nicht von einem mehrstöckigen Hinderniss.
Sowas ist, inkl. verlegen in maximal 2-2,5Std erledigt und du sowie wer auch immer das Zimmer nach dir bewohnen wird hat seine Ruhe.

Powerline ist IMHO immer nur eine Notlösung und schmeckt auch genau so.
 
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Als mein Nachbar (MFH) mich damals gefragt hat, ob er mein WLAN benutzen darf, falls mal sein Internet ausfällt, haben wir nur kurz überlegt und dann einfach ein Loch in die Wand Schlafzimmer <-> Schlafzimmer gebohrt und ein LAN-Kabel durchgezogen. Seitdem hängt er bei mir am GUEST Interface meines Routers.

So schwer kann das nicht sein, ein Loch zw. 2 Etagen zu bohren und da ein Kabel duchzuziehen.
 
Valentinowich schrieb:
Nutze ich hingegen WLAN statt LAN, bleibt das Internet stabil – aber mit niedrigerer Geschwindigkeit.
Eine Verbindung direkt mit dem Drahtlosnetzwerk des WLAN-Routers?
Valentinowich schrieb:
Aber warum stört es dann nur bei LAN?
Falls ja (Verbindung mit WLAN-Router), ist LAN wohl deine Powerline-Verbindung.
Die kann man versuchen, zu optimieren, unter anderem indem man den Übertragunsmodus ändert (was wahrscheinlich eine niedrigere Datenrate zur Folge hat).
Valentinowich schrieb:
  • Ist dieses Verhalten bei FRITZ!Powerline + Realtek‑2.5GbE bekannt?
  • ...
  • Lohnt es sich, die NIC testweise dauerhaft auf 1 Gbit/s zu begrenzen?
Denke zwar nicht, dass es an der Netzwerkkarte oder -Verbindung liegt, aber einen Test mit 1 Gb/s (oder 100 Mbit) hätte ich bei der Frage längst gemacht. ;)

Oder WLAN über einen im Powerline-Verbinder integrierten Access Point, am Ende deiner "LAN"-Verbindung?
Das wäre dann was anderes, dann liegt's möglicherweise nicht an der Powerline-Verbindung.
 
Powerline ist noch nie stabil gewesen...geschweige denn schnell. Vergiss den Quatsch einfach und schmeiß den raus
 
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kann das bestätigen, hatte vor Jahren zwei Versuche gemacht mit Powerline, die Hardware war mir zugeflogen. Umständlich und ziemlich instabil, war auch schnell kaputt.
 
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Ich kenne die Probleme :(
Ich habe erst mit Powerline gearbeitet, das war eine Katastrophe wie bei Dir. Danach bin ich auf dual band repeater umgestiegen, war schon besser. Keine grossen Probleme hatte ich dann mit den Tri Band repeatern. Durch Umstrukturierung auf glasfaser habe ich dann im ganzen Haus lan kabel verlegt, jetzt ist alles wunderbar. Mein Tip, wenn kabel verlegen keine Option ist dann die tri Band repeater nutzen
 
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AmDati schrieb:
...nur damit ich die gleiche Leistung wie mit unserer WLan-Lösung habe.

Cool story bro, du wirst mit WLAN nie die selbe Leistung und Stabilität erreichen, die du mit Kabel erreichst.
 
Zuletzt bearbeitet:
Falls es noch nicht erwähnt wurde: Es gibt in der Fritzbox eine Diagnose Option, um den Einfluss von Powerline auf die VDSL zu untersuchen. Diese kann man 1x durchlaufen lassen, und die Störung beheben. Dadurch verbessert sich das VDSL Signal meist um 3db, was helfen kann.

Ansonsten die Grundregeln zu VDSL, Powerline:
  • Niemals an den selben Stromkreis wie die Fritzbox hängen (keines der Geräte)
  • VDSL Kabel immer schirmen, es gibt speziell geschirmte Kabel dafür
  • Niemals ein 3 Meter VDSL Kabel nutzen, wenn die Fritzbox 50cm von der Dose entfernt ist
  • VDSL Kabel niemals aufwickeln
 
thrawnx schrieb:
du wirst mit WLAN nie die selbe Leistung und Stabilität erreichen,
Kommt halt auf die jeweiligen Randbedingungen an. Die 300 Mbits des Internetanschlusses bekomme ich zumindest an den Wifi-Endgeräten immer (also bei denen, die einen entsprechenden Wifi-Standard auch supporten). Und für die allermeisten Nutzer ist ja genau das entscheidend.
 
Simanova schrieb:
Niemals an den selben Stromkreis wie die Fritzbox hängen (keines der Geräte)
Ähm - wie soll das gemeint sein? Die Geräte bedingen den "selben Stromkreis", damit das ganze funktioniert.
:confused_alt:

Die Moderne FritzBox merkt übrigens auch selbst, wenn ihre VDSL-Verbindung durch Powerline gestört wird.
Dazu einfach mal in's Log ("Ereignisse") reinsehen, hier sollte das protokolliert sein (wenn der Router dabei nicht direkt rebootet, oder sich aufhängt :D).

-> https://fritz.com/apps/knowledge-ba...rde-moglicherweise-durch-Powerline-verursacht
Die VDSL-Verbindung der FRITZ!Box bricht häufig ab oder die DSL-Datenrate liegt deutlich unter der vom Internetanbieter zugesicherten DSL-Geschwindigkeit, sobald Powerline-Geräte mit der FRITZ!Box verbunden werden. Die Power/DSL-LED der FRITZ!Box blinkt während der Abbrüche der DSL-Verbindung und leuchtet, sobald die Internetverbindung wieder aufgebaut ist. In den Ereignissen der FRITZ!Box wird eine der folgenden Fehlermeldungen angezeigt:
  • "Die Internetverbindung (DSL) wurde getrennt. Die Störung wurde möglicherweise durch Powerline verursacht."
  • "Das DSL-Signal wird möglicherweise durch Powerline gestört."
Ursache
  • Die VDSL-Verbindung wird durch Powerline gestört. Da sich die von VDSL und Powerline genutzten Frequenzen teilweise überschneiden, können sich beide Techniken gegenseitig stören.
    ...

Die Art/Technik der Verbindung kriegst du über die DSL-Informationen (hier ältere FB 7490):
Fritzbox_7490_2026-03-04_09-22_DSL-Informationen_Verbindungstyp.jpg


Mögliche Fehlerbehebung bei Störung durch gegenseitige Beeinflussung unter "Störsicherheit":
Fritzbox_7490_2026-03-04_09-30_DSL-Informationen_Störsicherheit_Fehlerbehebung.png
Mit "Mesh" lässt sich auf den Powerline-Geräten nicht mehr viel einstellen, aber die Übertragungsart (hier nur MIMI an/aus) geht gerade noch:
Fritzbox_7490_2026-03-04_09-45_Powerline-Details_nach-Optimierung.png Fritz_1260E_2026-03-04_09-41_Powerline-Einstellungen_MIMO.jpg
 
Child schrieb:
Kommt halt auf die jeweiligen Randbedingungen an. Die 300 Mbits des Internetanschlusses bekomme ich zumindest an den Wifi-Endgeräten immer (also bei denen, die einen entsprechenden Wifi-Standard auch supporten). Und für die allermeisten Nutzer ist ja genau das entscheidend.

Einfach nein, egal wie die Rahmenbedingungen sind. Bandbreite bekommst du vielleicht hin, mit genug Overprovisioning, Latenz sicher nicht. Vor allem nicht bei gleicher Stabilität.

WIFI bleibt immer nur eine "Notlösung", wann immer Kabel nicht verfügbar/möglich ist.
 
eYc schrieb:
Ähm - wie soll das gemeint sein? Die Geräte bedingen den "selben Stromkreis", damit das ganze funktioniert.
Nein, der Router oder das Modem könnten in einem völlig anderen Stromkreis, als die Powerline-Geräte sein. Die untereinander benötigen aber natürlich eine Verbindung in irgendeiner Art, um sich unterhalten zu können.
 
Die meisten Geräte haben gar kein Kabel. Im Heimbereich gehört das Kabel zu einer vom aussterben bedrohten Anschlussart. :)
 
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thrawnx schrieb:
Cool story bro, du wirst mit WLAN nie die selbe Leistung und Stabilität erreichen, die du mit Kabel erreichst.
In der faktenbasierenden und differenzierenden Wissenschaft gilt eine Aussage solange als "richtig" aka "haltbar", bis sie durch ein einzelnes Gegenbeispiel falsifiziert wird..., oder:

Ich bekomme bei einer 250MBit-Leitung per Kabel mehr als das?
1772616898382.png

(Messung vor ca. 3min)


Andere Messung (Google):
1772617353135.png

(Messung vor ca. 1min)


Mein PC befindet sich im 2. Obergeschoss, der Router (7590) befindet sich in Parterre, im 1. Obergeschoss ist ein 2400er- und bei mir im Büro ca. 3m von mir entfernt ein 3000er-Meshrepeater. Die Decken in unserem Haus aus den 70ern sind überdurchschnittlich dick und armiert (der Bruder des Vorbesitzer war der Bauunternehmer)!
Wir wohnen in unmittelbarer Umgebung mehrerer Schulen und des Rathauses unserer Stadt, eine Belastung des Netzes gerade jetzt könnte Auswirkungen negativer Art haben!?

Wo siehst du Steigerungspotential mit Kabel?

"Nie"..., dazu fällt mir nur ein: Jede Verallgemeinerung ist falsch!

@TE:
WLan ohne DLan kann oft sehr gute Leistung bieten, die Kabellösungen in nichts nachsteht.

Ergänzung ()

thrawnx schrieb:
Einfach nein, egal wie die Rahmenbedingungen sind. Bandbreite bekommst du vielleicht hin, mit genug Overprovisioning, Latenz sicher nicht. Vor allem nicht bei gleicher Stabilität.
[...]
WIFI bleibt immer nur eine "Notlösung", wann immer Kabel nicht verfügbar/möglich ist.
Jepp, mein Ping um die 20 (reines WLan) ist wirklich eine "Notlösung", aber mein Wehklagen hält sich in (stabilen) Grenzen...

In diesem Sinne...
 
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@AmDati Tja, ist aber nur so schnell weil du so krass bist!!11elf

Bin sicher, du kannst dir die Frage mit dem Steigerungspotential selbst beantworten oder zumindest ergooglen. Werde hier jetzt keine WIFI-Basic Schulung abhalten und dir alle Störungspotentiale aufzählen, während wir in einem Störungsthread schreiben.

P.S. Lies mal nach was "Overprovisioning" ist und dann rechne mal nach was du tust.
 
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