Internetanzeige / Interessent aus dem Ausland

c-mate

Rear Admiral
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Aug. 2010
Beiträge
5.961
Hi,

ich habe meine Küchenmöbel auf quoka.de zum Verkauf angeboten.
Jetzt habe ich eine email von einem Interessenten bekommen, der aus dem Ausland (welches Land weiß ich nicht) schreibt bzw sagt er wäre auf einem Schiff beschäftigt und der die Küche für seine Frau kaufen wolle.
Er würde per Paypal bezahlen und wenn ich das Geld erhalten hätte, dann würde er einen "Agenten" schicken, der die Möbel dann abholt und mitnimmt.

Kann da ein Haken oder Trick dabei sein, zb bei der Zahlung per Paypal, denn als Verkäufer kann man bei Paypal ja eher benachteiligt sein als der Käufer oder?

THX
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo,

einfach Antwort. Lass es. Und nutze die Suchfunktion des Forums.

Hast Du einen Moment mal nach gedacht? Jemand aus *Woher auch immer* will gebrauchte Küchenmöbel eines Deutschen kaufen. Deutschland ist ja bekannt für seine günstigen Möbelpreise...

Du wirst Dir damit Ärger einfangen.

Grüße,

Blubbs
 
Darum frage ich ja und weil es mich interessiert was da dahinter stecken könnte und weil ich zunächst prinzipiell ans Gute im Menschen glaube ;)
Zunächst klingt das ja ganz sauber, Bezahlung per Paypal etc. aber wie Du siehst mache ich mir ja meine Gedanken...
(Und dass die Geschichte an sich schon etwas gewöhnungsbedürftig klingt, weiß ich selbst)
 
Zuletzt bearbeitet:
Und sobald die Möbel abgeholt worden sind, wird auf einmal eine Meldung von PayPal kommen, dass dies eine unautorisierte Zahlung war und das Geld wird wieder eingezogen.. und dann stehst du ohne Möbel und ohne Geld da.
 
Hier ist zum Beispiel ein Thread dazu:

https://www.computerbase.de/forum/threads/ebay-kleinanzeigen-kunde-aus-london.1084000/

Auch mit einem Käufer aus dem Ausland.


und weil ich zunächst prinzipiell ans Gute im Menschen glaube ;)

Und sowas wird schön ausgenutzt. Heut zu Tage sollte man bei allem skeptisch sein und niemandem trauen.

Ich würd daher auch sein lassen.

Mal ein fiktives Beispiel:

Wenn der Agent doch kommt soll er Dir doch das Geld persönlich und in Bar geben. Warum denn also mit PayPal bezahlen wenn der Auftraggeber seinem Agenten doch auch das Geld geben kann?
 
Ich würde niemals eine Bezahlung per Überweisung/PayPal/etc. mit Abholung verknüpfen, weil du dann erstmal beweisen musst, dass du deine Sachen wirklich übergeben hast. Das da ein Haken dran sein muss, leuchtet mir auch aus einem anderen Grund ein: Woher will der Käufer wissen, dass es dich wirklich gibt und du ihm die Möbel wirklich gibst, nachdem er dich bezahlt hat?

Das der Käufer aus dem Ausland ist, ist da garnicht das Problem. Hab mal eine Festplatte verkauft und der Käufer war aus Ungarn, der hat sich das Teil abgeholt und mich Bar bezahlt - so ist das ok.
 
Nach Paypal AGB darf nur an eine dort hinterlegte Anschrift versendet werden. Bitte ihn doch mal darum, das Geld per Western Union zu ueberweisen (auf Empfaengerseite sicherer als jede andere Zahlungsmethode). Wenn er ablehnt, weisst Du, dass er Dich abzocken will.
 
Bei Abholung kommt imho nur Bares in Frage. (evt. noch eine Voranzahlung per Überweisung)
 
Sherman123 schrieb:
Bei Abholung kommt imho nur Bares in Frage. (evt. noch eine Voranzahlung per Überweisung)

Western Union ist wie Bares, das man halt nur bei der Postbank abholen muss.

Daher lassen sich Betrueger ja so gerne Geld per Western Union schicken.

Gruss,
Jan
 
Betrugversuch, wie die Kollegen vor mir schon sagten. Da ich die Ehre hatte einen Kumpel in einem aehlichen Fall zu "betreuen", hier mal der Ablauf:

  1. Kumpel stellt seine Honda Rebel auf Auktionseite ein
  2. Kaeufer aus UK findet das ganz toll und will kaufen
  3. Einigung ueber Preis und Abholung per e-mail
  4. Kumplel gibt seine Adresse fuer die Anholung raus
  5. Bekommt einen Check per Post und Kopie des Ausweises vom Kaeufer
  6. Loest den Check ohne Probleme ein, Geld auf seinem Konto
  7. Kaeufer nervt mit e-mail, ob der Check schon da ist, kriegt Antwort und Moped wird abgeholt
  8. Kaeufer schickt "sorry, sorry" mail Er hatte mehrere Auktionen am Laufen und Ihm daher einen falschen Check mit zu hoher Summe geschickt. Kumpel soll Differenzbetrag mit Western Union zurueck schicken. Macht ER, da Er auch an das gute im Menschen glaubte.
  9. Kaeufer schickt mail das das Bike Scheisse ist und Er Preisnachlass will (wieder per Western Union)
  10. Kumpel sagt "Noe"
  11. Bank ruft an, das der Check zurueck gezogen wurde und die Kohle weg ist.

Soweit erstmal Moped weg und 3K Differenzbetrag auch.
Zur Polizei ohne Ergebniss. Check, e-mail und alles war gefaked. Der Kerl ist nicht zu finden.
Hier ist aber noch nicht Schluss. Staendig kommen weitere Mails das Er mehr Geld will. Zum Schluss mit Todesdrohungen, da ja die Wohnanschrift bekannt ist. Wieder zur Polizei, die aber nichts machen koennen. Kumpel soll halt nicht antworten. Geht noch zwei Monate so weiter bis dann endlich Schluss war. Kumpel war fix und Fertig und hatte ziemlich Schiss.

Noch was. Die Frau moechte ich sehen, die eine gebrauchte Kueche im Ausland kaufen laesst ohne sie selbst anschauen zu koennen.
 
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