IPv6 - Was ist das und brauch ich das?

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Do Berek

Commander
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Moin,da ich mich zwar hardwareseitig gut auskenne aber in Sachen Netzwerk ein Noob bin wollt ich mal die Pro's fragen.Und zwar:

Derzeit hab ich durch nen Umzug nur einen Umts-Stick,in dessen Eigenschaften sich das Häkchen IPv6 befindet,das sich allerdings selbst nach einem Neustart nicht aktivieren lässt.
Was das eigentlich ist und was es mir bringt weiss ich selbst nach einigem googeln nicht.
1.Was ist IPv6 ?
2.Kann ich das mit nem Webstick überhaupt aktivieren und wenn ja wie?
3.Was sind die Vorteile/Nachteile?
4.Muss ich irgendwas dran ändern wenn ich wieder DSL hab?

So,das sollte erstmal alles sein,vielen Dank für die Antworten im vorraus!:)
 
Eine neue Adressierungsart, weil uns mit der aktuellen Methode
(IPv4) die Adressen ausgehen(etwas über 3Mrd).
IPv6 hingegen hat anstatt 32Bit eine 128Bit Adressierung und kann somit(340Sextilionen)
Adressen adressieren. Bis endgültig auf IPv6 umgestellt, dauert es aber noch etwas, bis dahin ist man mit v4 ohne Probleme unterwegs, bzw erreicht viele Webseiten garnicht über IPv6.
 
Zuletzt bearbeitet:
IPv6 ist der Nachfolger von IPv4, dem derzeitigen Internet Protokoll. Vielleicht hast du schon mal von "Es gehen die IP Addressen aus!" gehört? IPv6 löst dieses Problem. Du kannst es mit 32Bit vs. 64Bit bei Prozessoren vergleichen. IPv4 ist eben genau 32Bit, IPv6 ist 128Bit.
Nein du brauchst es derzeit nicht. Dein ISP braucht es früher oder später und wird es auch einführen. Bis dahin ist es für dich egal.
 
@Nicht ich: Made my Day :D

Naja wurde ja schon alles eigentlich gesagt zu dem Thema. IPv4 gibts nicht genügend Adressen für die Anzahl der Internetuser. Unser Berufsschullehrer sagte das dies der Grund sei für die Zwangstrennungen nach 24 Std.

GreeTz
 
-->fReAkShOw<-- schrieb:
@Nicht ich: Made my Day :D

Naja wurde ja schon alles eigentlich gesagt zu dem Thema. IPv4 gibts nicht genügend Adressen für die Anzahl der Internetuser. Unser Berufsschullehrer sagte das dies der Grund sei für die Zwangstrennungen nach 24 Std.

GreeTz

Kann ich mir nicht vorstellen das es daran liegt.
Wenn 15000 Leute ne Zwangstrennung haben werden 15000 IPs frei und die werden dann hald wieder neu zugeteilt.
 
-->fReAkShOw<-- schrieb:
Unser Berufsschullehrer sagte das dies der Grund sei für die Zwangstrennungen nach 24 Std.

Zum Teil, aber der Hauptgrund ist der, dass man keine echte Standleitung bekommen soll.
 
-->fReAkShOw<-- schrieb:
Naja wurde ja schon alles eigentlich gesagt zu dem Thema. IPv4 gibts nicht genügend Adressen für die Anzahl der Internetuser. Unser Berufsschullehrer sagte das dies der Grund sei für die Zwangstrennungen nach 24 Std.

Der Grund für die Zwangstrennung nach 24h ist, dass du mit wechselnder IP
Adresse es schwerer hast, Sachen über deinen Privatanschluss zu hosten. Für eine feste IP zahlst du idR einen Aufpreis.

Und es wird seit Jahren prophezeit, dass die Adressen ausgehen. Mal schaun wann das tatsächlich so weit ist ;)
 
Zuletzt bearbeitet:
Hehe ja Leute, mir war schon klar das mein Lehrer da wieder mal keine richtige Aussage getroffen hat :D Er war eh nicht der schlauste xD

Ist schon klar, dass wenn 1500 Leute die Zwangstrennung bekommen, die sich in der Regel sofort wieder neu verbinden ;)

€dit: Jop und das mit dem hosten ergibt auch Sinn.
 
moquai schrieb:
Zum Teil, aber der Hauptgrund ist der, dass man keine echte Standleitung bekommen soll.
... und diese dann eventuell als Server benutzt... ;)
Das mit der Zwangstrennung wird sich auch bei IPv6 wahrscheinlich nicht ändern.
 
Ist aber mit ein Grund delta, weil es um den Durchschnitt geht, bei 1Million gesamtkunden gehen als beispiel max 500.000 gleichzeitig ins Internet, wenn jetzt jeder 1 feste IP hat braucht der Provider 1million IP's. So braucht er nur 500.000 + etwas als Sicherheitspuffer, und deswegen die 24h Zwangstrennung damit evtl deine Ip mitvergeben werden kann,weil du evtl. 2 wochen im Urlaub bist.
Ist aber nur ein grund für die Zwangstrennung. gibt noch ein paar andere.
 
Das mit der Zwangstrennung wird sich auch bei IPv6 wahrscheinlich nicht ändern.
Die Telekom will zumindest keine Zwangstrennung mehr bei IPv6 für Endkunden Anschlüsse einführen.
 
moquai schrieb:
Zum Teil, aber der Hauptgrund ist der, dass man keine echte Standleitung bekommen soll.

Stimmt so nicht.

Kabel BW (Deutschland?) machen es so das man eine IP hat aber auch erst seit 1-2 Monaten.
 
Da ist das zwar anders geregelt, es ändert aber nichts an den Gründen der anderen Provider.
 
Revolution schrieb:
Die Telekom will zumindest keine Zwangstrennung mehr bei IPv6 für Endkunden Anschlüsse einführen.

Da habe ich andere Informationen.

So erklärten die Deutsche Telekom sowie Vodafone, zwei der größten deutschen Telekommunikations-Provider, sie wollten das bisherige Modell beibehalten und weiterhin dynamische IP-Adressen vergeben. Dieses Vorgehen hatte der Arbeitskreis Vorratsdatenspeicherung bereits im März gefordert. Die anderen Provider äußerten sich bislang nicht zu diesem Thema.

Quelle

Ist vom letzten Jahr, falls schon was neueres dazu gibt, korrigiere mich bitte.
 
Ja, da bin ich mal gespannt. Bei Kabel BW bekommt man ja keinen Anschluss über DSL. Nur bei dem ist eine Zwangstrennung obligatorisch. Mal sehen, wie die das "Problem" lösen.
 
amokkx schrieb:
... und diese dann eventuell als Server benutzt... ;)

Ja...was ein Glück dass es DynDNS und CO gibt^^.
Wenn ich daran denke, dass n Klassenkamerad von mir direkt am deutschen Forschungsnetz mit ner Statischen hängt...ein Traum für jeden kleinen Serveradmin!
Ich muss es wissen, auf der Arbeit hängen wir auch mit 'dran...selbst zu schlechten Zeiten 16 MB/s Downstream...is dat scheen :D
 
Bevor es jetzt komplett abdriftet.....die Frage des TE ist ja ausreichend beantwortet.
 
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