Israel/Palästina

globalplayer

Lt. Commander
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Um was für einen Konflikt handelt es sich da eigentlich genau...war mir noch nie so ganz klar...
Die Palästinenser wollen ja ein eigenes Land, etc. was aber von Isreal nicht gewährt wird...

Um was gehts da genau ? :confused_alt:

Und wieso hat Arafat vor ein paar Jahren den Friedensnobelpreis gewonnen ?
 
Re: Isreal/Palästina

Möchtest Du jetzt wirklich die Geschichte vom Anfang der Bibel bis zum Tode Arafats hören?
 
Re: Isreal/Palästina

globalplayer schrieb:
Und wieso hat Arafat vor ein paar Jahren den Friedensnobelpreis gewonnen ?

1993 wurde der Friedensvertrag von Rabin und Arafat unterzeichnet. Dafür bekam er ihn.
Was Rabin dafür bekommen hat, wissen wir ja auch alle ... :(

edit:
btw:
Hier die Geschichte Israels:
http://www.hagalil.com/israel/geschichte/geschichte.htm

Und noch ein sehr informativer Zeit-Link:
http://www.zeit.de/2004/18/Israel_2fheute

Das sollte klarheit schaffen. :)

und ein kleiner Ausschnitt aus den Gedanken meiner Freundin dazu:
Die Israelis wollten zurück in das gelobte Land, leider haben sich in etwa 1000 Jahren da auch noch andere Völker niedergelassen. Dazu kommen die Briten, die das alles besetzen und irgendwann dann doch lieber die Fliege machen. (Terroranschläge auch schon damals...) Alle angrenzenden Staaten hätten gerne einen Teil zurück, die Palästinenser wollen auch noch einen Teil vom Kuchen. Aber nur Israel ist stark genug alle in den Hintern zu treten (Respekt, was die in 50 Jahren so aus dem Boden gestampft haben...)
Tja, der Kuchen ist beschissen aufgeteilt, alle fühlen sich von Irael auf den Schlips getreten...
Und dann haben wir den Nahost-Konflikt...

:D

Alles klar? ;)

noch ein edit:
Netter Text zur Israelischen Armee, direkt von einem Israeli:
http://www.zeit.de/2004/35/Chawara
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Isreal/Palästina

@topic
die geschichte israel/palästina ist sehr simpel wenn man nicht gläubig ist. und zwar:

palästinenser haben ihr land...israelis kommen an und schwafeln einen von wegen "das land ist uns aber von gott gegeben" und verjagen die palästinenser, unterdrücken sie diffamieren sie und bauen überall neue siedlungen. sorry, aber da würde ich mir auch verarscht vorkommen. und die engstirnigkeit der israelis hat die andauernden selbstmordanschläge und terroraktionen zur folge. das israelische volk darf sich getrost bei ihrer regierung bedanken.

sorry für die einseitigkeit. sie ist mir nicht entgangen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Re: Isreal/Palästina

th3o schrieb:
sorry für die einseitigkeit. sie ist mir nicht entgangen.
Einsicht ist der erste Schritt...

@Wintermute,

sehr gelunge Links zu diesem Thema.
Damit sollte man in der Lage sein, sich ein eigenes Urteil über diesen Konflikt zu bilden.

Gruß

olly3052

/edit: sorry Puppet, hab Deinen post nicht gelesen. Ebenfalls gelungene Zusammenfassung.

Über die jüngste Geschichte Israels gibt es einen, in meinen Augen, gelungen Roman von Leon Uris "Exodus" edit end/
 
Zuletzt bearbeitet:
zweiseitige betrachtung lohnt natürlich immer.
ich wollte mit meinem post auch nicht aussagen dass ich diese sache jeweils nur einseitig beleuchte. meine abschliessende meinung allerdings IST einseitig. und zwar pro-palästina...wenn es denn jemals ein echtes land palästina geben wird.

und ich denke nicht, dass wenn man sich etwas mit der thematik auseinandersetzt...eine neutrale haltung möglich ist. wir sind hier keine chefdiplomaten die verhandeln. neutralität, oder schlimmer noch: keine meinung haben...das wäre echt mal traurig.
denke auch nicht dass alle die im nahostkonflikt vermitteln, dass diese leute auch im kopf genau in der mitte stehen. oder denkt ihr das etwa?
ein ehemaliger strassenkämpfer fischer neutral? ;) vielleicht äusserlich...
 
Re: Isreal/Palästina

th3o schrieb:
viele hier bestimmt nicht. ;)
aber er hat nicht nur "das" bekommen...sondern ebenfalls den friedensnobelpreis. den musste er sich mit arafat teilen.

@topic
die geschichte israel/palästina ist sehr simpel wenn man nicht gläubig ist. und zwar:

palästinenser haben ihr land...israelis kommen an und schwafeln einen von wegen "das land ist uns aber von gott gegeben" und verjagen die palästinenser, unterdrücken sie diffamieren sie und bauen überall neue siedlungen. sorry, aber da würde ich mir auch verarscht vorkommen. und die engstirnigkeit der israelis hat die andauernden selbstmordanschläge und terroraktionen zur folge. das israelische volk darf sich getrost bei ihrer regierung bedanken.

sorry für die einseitigkeit. sie ist mir nicht entgangen.

^^So simpel ist das bei weitem ned.

Es ist nämlcih zB so:
Es wurde seit 1949 mehrfach von Seiten der Israelis ein eigener Palästinensischer Staat angeboten. Arafat hat aber immer abgelehnt. Er will die Juden ins Meer jagen.

Und zu den besetzten Gebieten:
Diese Gebiete gehören zwar vertraglich den Palästinensern, jedoch ist folgendes vorgefallen: Nachdem der Vertrag von beiden Seiten unterzeichnet war, haben sich die Israelis wie abgesprochen aus den Gebieten zurückgezogen. Daraufhin wurden diese Gebiete von Jordanien annektiert.
Im 6-Tage-Krieg - bei dem mitzumachen sich Jordanien unglücklicher Weise doch noch entschieden hat - hat Israel zwar auf die Eroberung Kairos verzichtet, wohl aber einiges an Land von Jordanien erobert. Transjordanien eben.
Seitdem handelt es sich bei den "Palästinensergebieten" um besetztes Gebiet.
Vor diesen ganzen Aktionen gab es übrigens gar keine Palästinenser. Zumidnest ned unter diesem Namen. Es waren einfach Araber, die zunächst im Osmanischen Reich und dann in einer britischen Kolonie lebten. Der Begriff Palästinenser hat sich erst viel später geprägt.

Von israelischen Seite wurden wiederholt Friedensangebote an die palästinenser abgeschickt. Aber alel wurden abgelehnt.
Die juden haben den Tempelberg - ihr allerhöchstes Heiligtum - im Willen des Firedens in arabische Hände gegeben. Die Araber versprachen auch vertraglich, dort alles so zu lassen, wie es ist udn nichts zu bauen.
Aber jedesmal, wenn man wieder nachschaut, wurde etwas anderes gebaut.

Natürlich wehrt sich israel militärisch gegen die Terroristen. Mal ganz ehrlich, was würdet ihr an deren Stelle machen?

Alle schreien, wenn die "armen" Palästinenser wieder von "bösen" israelischen Truppen "dahingemetzelt" werden.

Ja bitte, dann nehmt sie doch!

Israel will diese Terroristen gar nicht haben. Und wenn dem Rest der Welt so viel an diesen "Freiheitskämpfern" liegt, warum nehmt ihr sie dann nicht auf?

Solang man sie als Brücke benutzen kann, um Israel eins reinzuwürgen, sind sie gut genug, aber im eigenen Land sind es dann plötzlich keine Freiheitskämpfer mehr, sondern Terroristen, die nichtmal die sonst so laut schreienden arabischen Nachbarländer aufnehmen wollen.

Gut, die Siedlungspolitik war eindeutig zuviel des Guten, aber dass sich die Israelis von den Palästinensern Abschotten, kann ich gut verstehen.

Wenn nämlich sämtliche "Vertriebenen" wieder nach Israel zurückkehren dürften, würden 5 mio Araber in ein Land strömen, das von knapp 6 mio Juden bewohnt wird. Den einzigen jüdischen Staat auf der Welt.

Dass das die Ausrottung des Judentums bedeuten würde, muss ich nicht weiter erörtern, oder? Ich mein, wollt ihr wirklich jetzt vollenden, was Hitler angefangen hat?

Ich war letztens für 2 Wochen in Jerusalem, eine Stadt die im Westen von Juden und im Osten von Arabern bewohnt ist.
Ein schönes Beispiel, dass ein friedliches zusammenleben halbwegs möglich ist. Ich habe dort keinen Juden gesehen, der einen Araber angegriffen oder nur angemacht hat. Nein ,sie haben mit ihnen Handel getrieben udn saßen im Cafe im Kanyon nebennander.
Aber überall war starke Militärpräsens seitens der Israelis. In jeder Straße hat man Soldaten mit Granatwerfern gesehen. Um alle Cafe's waren eiserne Zäune gezogen, um Selbstmordattentate zu verhindern.
Das einst do belebte Stadtzentrum ist heute fast tot. Wer dort einkauft ist arabischer Herkunft. Diese Leute müssen sich in Israel ja nicht fürchten. Sie sind ja nicht das Ziel der Anschläge.
Stattdessen werden überfüllte Busse gesprengt, die die orthodoxen Juden von der Mauer zurück nach Hause bringen sollen.

Und nichtmal in den Orthodoxen Vierteln sind die juden unter sich. Trotz eisernem Tor am Eingan zum Viertel sind an Shabbes, wo Autofahren verboten ist, ein paar arabische Mädels in das Virtel reingefahren und haben fast keine Rücksicht auf die Leute genommen, die - im Glauben, dass es Shabbes keinen Verkehr in einem orthodoxen, abgeschlossenem Viertel gibt - auf der Straße gelaufen sind.

Und keiner der Juden hat sich aufgeregt oder die Mädels angemacht bzw angegriffen. Sie wurden lediglich gebeten, das Virtel zu verlassen, weil Autos an Shabbes verboten sind.
Zumal ich es ziemlich dreist fand, in einem Viertel, wo überall schilder sind ,dass Mädels ordentlcih angezogen sein solln, in nem Minirock rumzurennen, der kaum den Allerwertesten bedeckt...

Ich war vor meinem Israelbesuch auch stark pro palästinensisch ausgerichtet, aber das, was ich dort gelebt hab - diese ignoranz von seiten der Araber und diese ruhigen, überlegten Reaktionen der Juden - hat mein Bild von dem ganzen ziemlich verändert.

Wir sind einmal durch den arabischen Teil der Altstadt gelaufen. Gut, im Schuk - also auf dem Markt - war alels ok, weil viele Touristen da waren, aber kaum waren wir in einer Straße, wo kein Markt war, wurden wir ziemlich böse angefunkelt und meine Begleitung hatte krass Angst, dass sie voll gezittert hat. Die gleiche Angst, die sie hat, wenn wir mit dem Auto durch ein arabischen Stadtteil gefahren sind - wo wir jederzeit damit rechnen mussten, dass die Kinder Steine aufs Auto werfen...

Die jüdische Bevölkerung dort lebt in permanenter Todesangst. Und dabei war ich noch in einem eindeutig jüdischen Teil des Landes.

Ich möchte beim besten Willen nicht wissen, was in anderen "Siedlungen" los ist.

Von dieser Seite aus gesehen, finde ich die Reaktionen der israelischen Militärs schon ziemlich gemäßigt, wenn man bedenkt, dass sie dort seit Jahrzehnten jeden Tag in Todesangst leben.
Dort streitet sich kein Mensch darum ,was es am nächsten Tag zu Essen gibt.
Dort ist das einzige, was zählt, den nächsten Tag noch zu erleben.

Alle Leute, die ich dort getroffen hab, kaufen auf Kredit(karte), weil das ja eh erst in 3 Monaten abgebucht werden udn sie bis dahin ja vllt gar nimmer leben.

Und die selbstverständlichkeit, mit der mir diese Worte imme rund imemr wieder gesagt worden, hat mich doch schon ziemlich bewegt.
 
vorschläge für ein palästinensisches land zu machen ist wirklich aller ehren wert.
dummerweise waren diese vorschläge bisher in augen der palästinenser eine beleidigung. so wenig land hatten sie sich ja selbst nicht mal erhofft.

des weiteren habe ich auch nicht gesagt dass man pro oder anti eines der völker an sich sein sollte sondern lediglich bezogen auf die regierungen.
natürlich wollen juden und paläst. in frieden koexistieren. aber das wird nur dann gehen wenn israel sich hinter die grenzen von 1967 zurück zieht. das hiesse alle siedlungen aufgeben die auf eigentlich palästinensischem gebiet sind. aber das macht der dicke scharon ja nicht. im gegenteil. er subventioniert die siedlungen auch noch kräftig und bringt dadurch seine eigenen leute in gefahr weil er sie da wohnen läßt bzw sie mit geld ködert. das finde ich ist eine ziemlich linke sache. ausserdem hat scharon nie einen hehl daraus gemacht was für ein hardliner er ist. und wir wissen alle wo hardliner verhandlungen hinführen. siehe bush.

in meinen augen gilt: erst wenn der grosse bruder einsicht zeigt und güte...erst dann wird der kleine aufhören den vadenbeisser zu spielen. es liegt an israel zu räumen. nicht an den palästinensern aufzuhören zu fordern. so lange nicht geräumt wird, wird es kamikazeterror geben. die andere seite sagt: solange es noch kamikazeaktionen gibt, räumen wir nicht. :(
die entscheidende frage ist: wer ist denn zentraler organisiert und würde eher diesen einen ersten schritt tun können? das sind sicher nicht die zerstreuten palästinenser. das ist israel. also bitte...tu was israel
 
Zuletzt bearbeitet:
th3o schrieb:
vorschläge für ein palästinensisches land zu machen ist wirklich aller ehren wert.
dummerweise waren diese vorschläge bisher in augen der palästinenser eine beleidigung. so wenig land hatten sie sich ja selbst nicht mal erhofft.

des weiteren habe ich auch nicht gesagt dass man pro oder anti eines der völker an sich sein sollte sondern lediglich bezogen auf die regierungen.
natürlich wollen juden und paläst. in frieden koexistieren. aber das wird nur dann gehen wenn israel sich hinter die grenzen von 1967 zurück zieht. das hiesse alle siedlungen aufgeben die auf eigentlich palästinensischem gebiet sind. aber das macht der dicke scharon ja nicht. im gegenteil. er subventioniert die siedlungen auch noch kräftig und bringt dadurch seine eigenen leute in gefahr weil er sie da wohnen läßt bzw sie mit geld ködert. das finde ich ist eine ziemlich linke sache. ausserdem hat scharon nie einen hehl daraus gemacht was für ein hardliner er ist. und wir wissen alle wo hardliner verhandlungen hinführen. siehe bush.

^^sharon hat sich doch letztens für die Aufgabe von Siedlungen eingesetzt ... ode rseh ich das falsch? Vllt hat er ja jetzt gelernt.

Und zu deinen Palästinensern, die Frieden wollen:
Das Gegenteil ist der Fall.

Wie oft hört man von arabischer Seite, dass es erst Freiden gibt ,wenn alle juden tot sind.
Natürlich lehnen sie die Angebote Israels ab. Aber was soll Israel bitte noch anbieten?
Das ganze Land ist weit kleiner als die Ehemalige DDR und soll jetzt noch zweigeteilt werden?
Einige Forderungen von arabischer Seite sidn doch eindeutige Provokationen.
Sowohl bei den israelis, als auch bei den arabern ist es durch die Religion verboten, dass jemand auf dem Tempelberg beerdigt wird, weil das die heilige Städte entweihen würde. Und nun will Arafat genau dort beerdigt werden? Oder gleich noch auf dem Ölberg, der teuersten Grabstätte in ganz Israel, weil über diesen Berg der Messias durchs goldene Tor den Tempelberg betreten wird und alle natürlich die ersten sien wollen, die ihn erleben.

Aber was zur Hölle hat dann wer wie Arafat da verloren? Ich mein, bei einem Christen könnte ich das ja noch halbwegs verstehen...

Ich kanns sowieso nimemr hören... den ganzen Tag im TV "Der Friedensnobelpreisträger Arafat...". Aber dass der kerl nachweislich Millionenbeträge an Terroristen überwiesen hat, interessiert kein Schwein. Dass er mehrfach dazu aufgerufen hat, alle Juden ins Meer zu jagen, während er auf englsich von Fireden gesprochen hat hat wohl auch niemand gemerkt...

Abgesehen von Pakistans Atomwaffen könnte es das israelische Militär locker mit dem Ganzen Arabischen Block aufnehmen. Aber haben sie das getan? Nein.
Stattdessen bemüht man sich imemr wieder um einen Frieden.

Alle Welt beschwert sich über die schlimmen Bedingungen, in denen die palästinenser leben und alle schieben Israel die Schuld zu.
Wo bitte sind die 900 Millionen Gelandet, die Arafat von der EU bekommen hat? Warum hat sich nie ein arabischen Land um die Palästinenser gekümmert?
Warum nimmt zB Ägypten ned die im Gazastreifen lebenden Palästinenser auf?
Keiner will diese Terroristen haben. Sie sind bei ihren arabischen Nachbarn genauso unbeliebt, wie bei den Israelis.

Wo sich die "Freiheitskämpfer" in der Kirche verschanzt haben, hieß es in der ganzen Welt "Die armen Leute. Die kämpfen doch nur für ihre Freiheit".
Als dann die ersten Mönche rauskamen und erzählten, wie die sich da drinne aufführen udn alles plündern ,waren es plötzlich wieder Terroristen und keiner wollte sie haben.
Und als dann alles mit den Terroristen ausgehandelt war und die Flugzeuge bereitstanden, die sie nach Italien bringen sollte, hatte man nur eins übersehen. Italien wollte sie auch nicht.
Also hat man weitergesucht, wer sie nun haben mag. In der Arabischen Welt war keiner scharf auf die Terroristen, wie sie jetzt plötzlich genannt wurden. Also wurden sie im Endeffekt über Deutschland und ein paar andere europäische Länder verteilt.

Zugegeben, ich kann deine Meinung verstehen. Die Berichterstattung, wie sie hier ankommt, ist ziemlich eintönig. Da baut Israel hunderte Kilometer Zaun. Ja, so richtig mit Maschendraht ;) und teilweise nedmal mit Stacheldraht oben drauf und genau 3 KM Betonwand. Und auch nur deswegen Beton, weil es an dieser Stelle Schusssicher sein muss.
Und gleich wird mit der Berliner Mauer verglichen, ja die "Mauer" der Israelis als noch viel schlimemr dargestellt, weil natürlich nur die bilder der 8m hohen Betonteile das Ausland erreicht haben.
Aber wer will schon stinknormalen Zaun sehen....

ZU dem ganzen gibt übrigens ne irgendwie passende Geschichte von Kishon (is allerdings schon ne ganze Ecke älter):


kishon schrieb:
Die Guten und die Bösen

Wenn im Fernsehen ein Wildwestfilm gezeigt wird, sieht man immer einen Bösen, der einen Guten tückisch niederschießt. In unserer eigenen orientalischen Wildwestsituation weigert sich der Gute, dem Bösen entgegenzukommen und sich von ihm erschießen zu lassen. Sogar im britischen Fernsehen.

Wenn Sie ein Fernsehreporter, ein Freund des Vorderen Orients und ein richtiger Engländer sind, brauche ich Ihnen nichts über den Begriff der Fairness zu erzählen und nichts über das noble englische Prinzip, immer und unter allen Umständen unparteiisch zu bleiben. Wie sehr Sie es auch locken mag, aus jenem sportlichen Geist, der für Ihr Volk so typisch ist, die Partei des Schwächeren zu ergreifen – Sie werden sich nie dazu hergeben, Ägypten, Jordanien, Irak, Syrien, Saudi-Arabien, Kuwait, Algerien, Marokko, Libyen, den Sudan und Süd-Jemen offen zu unterstützen. Vielmehr erblicken Sie Ihre Aufgabe darin, dem britischen Fernsehpublikum die nüchternen Tatsachen zu präsentieren – und die Schlussfolgerungen dem persönlichen Urteil des Betrachters zu überlassen. Daher ist es unumgänglich geboten, dass Sie in Ihren Fernseh-Reportagen die Zustände auf beiden Seiten der Waffenstillstandslinie zeigen, ohne jedes Vorurteil, ohne zu manipulieren, von nichts anderem geleitet als vom Streben nach objektiver Berichterstattung.
Das darf Sie natürlich nicht hindern, jede sich bietende Gelegenheit zu eindruckvollen Effekten und Kontrasten wahrzunehmen. Zum Beispiel könnten Sie die dramatischen Situation im Nahen Osten auf folgende Weise aufzurollen:
Ein paar armselige, halb zerfallene Zelte inmitten der Wüste. Da und dort heulen hungrige Schakale durch den Sandsturm. Die gebückte Gestalt eines greisen Arabers tappt zwischen den Zelten umher, an der Hand seine kleine Enkeltochter. Das Kind weint. Kurz vor der der Kamera bleibt das bejammernswerte Paar stehen. Eine lähmende Minute lang sieht man nichts als den stummen, unendlich traurigen Blick der beiden Augenpaare.
Schnitt.
Ein Sommerhaus in Herzeliah, Israel. Auf dem gepflegten Rasen des luxuriösen Gartens spielen wohlgenährte, gutgekleidete jüdische Kinder. Ihr Lachen klingt durch das Villenviertel ... Zwar könnten Sie auch die Kinder eines Grenz-Kibbuz zeigen, die jede Nacht im Bunker schlafen müssen, weil der Kibbuz jede Nacht beschossen wird. Aber da ergäbe sich keine richtige Kontrastwirkung zum vorangegangenen Bild, weil auch die jüdischen Kinder traurige Augen haben.
Kontrastwirkungen gehören zu den wichtigsten Errungenschaften der Filmreportage. Sie ermöglichen es dem Kameramann, die Unterschiede zwischen zwei rivalisierenden Parteien herauszuarbeiten, ohne dass er selbst Stellung beziehen müsste. Wieder ein Beispiel:
Eine Beduinenkarawane zieht am Horizont dahin. Abgezehrte Kamele, kleine, halbverhungerte Esel. Über dem Ganzen liegt dumpfe, angstgeschwängerte Stille ... Glich darauf zeigen Sie das Stadion von Tal Aviv während der zweiten Halbzeit eines Fußballspiels. Schwitzende, brüllende Fanatiker, auch solche weiblichen Geschlechts. Nächster Kontrastschnitt: auf der einen Seite scharrt ein bis auf die Knochen abgemagerter arabischer Hund in den Abfallkübeln eines Flüchtlingslagers nach Nahrung, auf der anderen Seite die Nahaufnahme einer gefleckten Dogge, die soeben auf der Hundeausstellung in Ramat-Gan preisgekrönt wurde; ihr Besitzer nimmt den Pokal entgegen.
An der Sachlichkeit dieser Gegenüberstellungen wird niemand zweifeln.
Die bekanntlich höchst fotogenen arabischer Kinder dürfen von Ihnen ebenso wenig vernachlässigt werden, wie auf der anderen Seite die gleichfalls höchst fotogenen israelischen Soldaten. Der Kameramann wird ohne Mühe einen Einstellungswinkel finden, der die Soldaten beim Marschieren zeigt, und zwar so, dass man ihre schweren Nagelschuhe sieht. Das wirkt, mein Junge, das wirkt. Und dann vielleicht noch einmal arabische Kinder, diesmal auf ähnlicher Nahrungssuche wie zuvor der verhungerte Hund. Am besten in einem Dorf, das den Terroristen als Stützpunkt gedient hat und von der israelischen Artillerie beschossen wurde. Ruinen und rauchende Trümmer. Auch die nicht getroffenen Hütten sehen aus wie knapp vor dem Einsturz. Eine räudige Katze huscht in einen Granattrichter.
Schnitt.
Ein israelischer Militärfriedhof mit Hunderten von Grabsteinen. Hunderte von jungen Juden, die nichts anderes wollten als ihr Land aufbauen, haben mit ihrem Leben dafür gebüßt ... Na ja. Das wäre, besonders in der Totale, nicht schlecht. Gibt es nichts Besseres?
Doch.
Ein Geschäftsmann in Tel Aviv, fett, glatzköpfig, mit Brille, der sich gerade an einer Schokoladentorte gütlich tut. Eigentlich müsste die Schokoladentorte genügen. Der Fresser müsste nicht unbedingt eine Brille tragen und fett sein. Aber da die Terroristenkatze mager war und keine Brille trug, kommt die Kontrastwirkung auf diese Weise schärfer heraus. Der fette Brillenträger sitzt also in einem weich gepolsterten Fauteuil seiner weiträumigen Wohnung in Tel Aviv und beantwortet Ihre Fragen, während er – nach dem Genuß der Torte – an einer dicken Zigarre pafft und von Zeit zu Zeit einen Blick auf das Aktbild an der gegenüberliegenden Wand wirft. Sie fragen den Brillenwanst:
„Sind Sie der Meinung, dass die israelischen Vergeltungsaktionen etwas erreichen?“
„Ganz entschieden“, antwortet Fatty. „Die arabischen Sabotageakte haben seither merkbar abgenommen. Gewiß, jede Art der Vergeltung widerspricht der jüdischen Tradition und widerspricht unserem aufrichtigen Wunsch, mit allen unseren Nachbarn in Frieden zu leben. Aber wenn das Leben unserer Kinder auf dem Spiel steht – da muß uns jedes Mittel recht sein, lieber Herr.“
Eine ausgezeichnete Antwort. Nur leider zu lang. Ein routinierter Fernsehreporter wird auch das Zeitelement einkalkulieren, wird notfalls einen Teil der Antwort herausschneiden und nur die Essenz übriglassen:
„Vergeltung widerspricht der jüdischen Tradition ... Die arabischen Sabotageakte haben merkbar abgenommen... da muß uns jedes Mittel recht sein, lieber Herr.“ – halt, das ist der geeignete Satz. Präzise und treffend. Die Dialogfassung, die im britischen Fernsehen gezeigt wird, hört sich folgendermaßen an:
„Sind Sie der Meinung, dass die israelischen Vergeltungsaktionen etwas erreichen?“
„Da muß uns jedes Mittel recht sein, lieber Herr.“
Kürze – Würze. Nachdem Sie die Antwort richtig gesiebt und die Akzente richtig verteilt haben, ist es hoch an der Zeit, einen arabischen Freischärler zu Wort kommen zu lassen. Sie finden ihn am besten in einem Trainingslager, und er ist am besten ein junger, sehniger Typ, dessen lockiges Haar – anders als die Glatze des Tel-Aviver Tortenfressers – im Wüstenwind flattert.
„Dies ist mein Land“, sagt er mit großem Nachdruck. „Ich wurde hier geboren, mein Vater wurde hier geboren, mein Großvater, meine ganze Familie. Die Juden haben uns verjagt und beraubt. Sie wollen keinen Frieden, sie wollen Krieg. Uns bleibt keine Wahl als zu kämpfen.“
An dieser Stelle können Sie , verehrter britischer Fernsehreporter, Ihr Talent beweisen. Dem Gespräch, das Sie mit jenem glatzköpfigen Fettwanst in Tel Aviv geführt hatten, ging eine informale Plauderei voraus, die nicht für Sendezwecke gedacht war, bei der aber Bild und Ton schon mitliefen. Und da hatte Ihr Gesprächspartner unter anderem gesagt: „Schauen Sie sich doch einmal die Landkarte an – wir hätten Kairo einnehmen können.“ Den zweiten Teil dieses Satzes schneiden Sie heraus und blenden ihn in Ihr Gespräch mit dem Al-Fatach Mann ein.
Haben wir uns verstanden? Auf die Worte des jungen Arabers: „Uns bleibt keine Wahl als zu kämpfen“ antworten nicht Sie, sondern der Dicke mit der Glatze, bequem in seinem Fauteuil hineingegossen und seine Zigarre paffend: „Wir hätten Kairo einnehmen können.“ Damit ersparen Sie sich auch die restlichen Sätze, mit denen Ihr Araber seine Aussage schloß. Er hat da noch irgendetwas gesprochen, dass man die Juden ins Meer werfen wird und dass die einzige Lösung des Konflikts in der vollkommenen Vernichtung Israels besteht ... Aber das ist sowieso ein alter Hut und das will niemand hören.
So erscheint denn zum Schluß Ihr eigenes, sorgenvolles Gesicht auf dem Bildschirm, und Ihrer sind die nachdenklichen Worte:
„Es scheint keinen Ausweg zu geben. Solange beide Seiten es artnäckig ablehnen, sich gemeinsam an den Verhandlungstisch zu setzen, bleibt der Nahe Osten ein Pulverfaß, dessen Explosion die Welt in Brand setzen würde...“
Sollte ein Anruf oder eine Zuschrift Sie darauf hinweisen, dass es sich bei den von Ihnen erwähnten „beiden Seiten“ offenbar um einen Irrtum handelt, dass die eine Seite, nämlich die israelische, sehr wohl bereit ist, sich an den Verhandlungstisch zu setzen; dass sie diese Bereitschaft nach der siegreichen Beendigung des Sechstageskrieges proklamiert hat und sie bis heute ebenso anhaltend wie vergeblich proklamiert – dann antworten Sie dem betreffenden Rufer oder Schreiber, dass für derlei tendenziöse Schattierungen in einer objektiven Reportage kein Platz ist.
 
erstmal sorry @Mods für Doppelpost, aber mein vorheriger Post ist eh schon zu lang, um des hier jetzt noc hranzuhängen...

th3o schrieb:
in meinen augen gilt: erst wenn der grosse bruder einsicht zeigt und güte...erst dann wird der kleine aufhören den vadenbeisser zu spielen. es liegt an israel zu räumen. nicht an den palästinensern aufzuhören zu fordern. so lange nicht geräumt wird, wird es kamikazeterror geben. die andere seite sagt: solange es noch kamikazeaktionen gibt, räumen wir nicht. :(
die entscheidende frage ist: wer ist denn zentraler organisiert und würde eher diesen einen ersten schritt tun können? das sind sicher nicht die zerstreuten palästinenser. das ist israel. also bitte...tu was israel

Garantierst du Israel ,dass der Terror aufhört, wenn sie sich zurückziehen?
Wie oft wurden - wenn auch kleinere - Zugeständnisse gemacht und auf palästinensischer Seite ist jede Reaktion ausgeblieben.

Israel kämpft nicht gegen die Palästinenser und israel will das Land auch nicht unter allen Umständen behalten.
Aber die Besetzten Gebiete bidlen momentan eine Art Puffer, die die Terrorprävention stark vereinfacht.

Und willst du Jerusalem teilen? Würdest du auch Berlin wieder Teilen, wenn das die Ostdeutschen fordern?
Solche Städte können nicht einfach auseinandergerissen werden.
Man hat den palästinensern mehrfach einen eigenen Staat angeboten und kein einziges Mal haben sie das Angebot angenommen. Nichts haben sie Angenommen.
Scheinbar ist das einzige Angebot, was sie in Versuchung führen würde, die totale Ausrottung Israels.
Die besetzten Gebiete wurden "regulär" in einem Krieg gewonnen. Warum soll Israel sie wieder abgeben?
Jede Nation darf sich im Krieg Land aneignen - Russland oder Polen in WWII zB - abe rIsrael darf das ned?
Und außerdem. Das Land wurde von Jordanien erobert und ned von den Palästinensern. Wenn überhaupt müsste man also mit den Jordaniern verhandeln.

aber das sein jetzt nur mal so am rand erwähnt...
 
Aha.....jetzt bin ich doch schon einiges schlauer als vorher....:)

Noch ne Frage:

Nach dem der Tod Arafats bekannt wurde, wurde Arafat von vielen Staatchefs als bedeutender Politker, etc "gelobt" unter anderm zb von Frankreich (Chirac).
Warum das ?
Bzw. warum wurde Arafat eigentlich von Frankreich sofort zur Behandlung eingeflogen (sogar über vom franz. Militär gestellten Flugzeuge), fühlt sich Frankreich in irgend einer Weise mit Palästina verbunden !?

Und warum ist die USA so "Pro isrealisch" eingestellt ?
 
globalplayer schrieb:
Und warum ist die USA so "Pro isrealisch" eingestellt ?

wahrscheinlich weil bush so ein suuuuuper gläubiger saqq is oder weil sie alle mitfühlen da ja auch auf die israelis anschläge verübt wurden.... :rolleyes:



PS: irgendwie geht mir diese "besatzer - terrorist"-thematik langsam aufn keks ; danke bush :kotz:
 
@globalplayer

Nun ja Amerika war immer Israel freundlich, ohne sie würde es Israel heute wahrscheinlich nicht mehr geben. Das kommt wohl daher, dass viele Juden die vor den Nazis fliehen mussten, nach Amerika gegangen sind.

Frankreich ist schon seit Ewigkeiten Pro-Palästinensisch, Scharon hat Frankreich gerade erst vorkurzem Antisemitismus vorgeworfen. Israel hat den Franzosen z.B. auch die Pläne für die Mirage geklaut und etwas umgewandelt und dann die Maschine auch so weiter verkauft, ohne Lizenzgebühren zu zahle, mochten die Franzosen wohl auch nicht.

Das mit Arafat kann ich auch nicht verstehen. Kommt wohl daher, das man bei gerade Gestorbenen nur an die guten Seiten denkt. Hoffe mal, dass sich das bald ändert und man einsieht, dass er den Friedensprozess zwar mit in gang gebracht hat, aber ihn nie zu ende bringen wollte. Wozu auch, dann wäre er ja aus den Medien in aller Welt draußen gewesen und hätte ein verarmtes Volk, mit einer extrem hohen Arbeitslosigkeit führen müssen und das wollte er nicht.


Und ich kann einige Leute hier nicht verstehen die auf irgendeiner von beiden Seiten stehen. Beide haben sich nicht mit Ruhm gekleckert. Die Israels wussten was auf sie zu kommt als sie nach Palästina gegangen sind, sie hätten auch nach Theodor Herzl jedes andere Land nehmen können und die Palästinenser hätten die ersten Juden die schon um 1900 kamen besser aufnehmen können und ihnen nicht mit Hass begegnen sollen.

Meiner Meinung nach wird das dort nie ein Ende haben. Es ist doch nur ein Stück Wüste am Mittelmeer. Ist nur ein schöner Konflikt, wenn man mit Waffengeschäften Geld mache (so hat es klingt so ist es).

Die Juden haben ihr eigenes Land verdient, nach dem was ihnen in Europa und sonst überall passiert ist, verdient. Es ist schon traurig, dass es überhaupt ein neues Israel geben muss.


\edit
mir stellen sich gerade ein paar Fragen. Wo von leben die meisten Menschen in Israel eigentlich? Es wird sich ja wohl kaum ein ausländischer Investor dort hin trauen.
Und wie sieht es mit den Arabern in Jerusalem und den Palästinenser Gebieten aus, haben die nen israelische Pass oder wie läuft das?
 
Zuletzt bearbeitet:
arsch2150 schrieb:
\edit
mir stellen sich gerade ein paar Fragen. Wo von leben die meisten Menschen in Israel eigentlich? Es wird sich ja wohl kaum ein ausländischer Investor dort hin trauen.
Und wie sieht es mit den Arabern in Jerusalem und den Palästinenser Gebieten aus, haben die nen israelische Pass oder wie läuft das?

Grad in Jerusalem und Tel Aviv leben die Menschen verstärkt vom Tourismus.
In Tel Aviv haste kilometerweise riesige Hotels am Strand und die ganze Stadt ist nicht grad wirklich religiös...
In Jerusalem gibt es natürlich diesen Religionstourismus. Ich mein, da treffen 3 Religionen aufeinander und somit haben viele Menschen einen Grund, diese Stadt zu besuchen.
Grad in Jerusalem wird übrigens Permanent gebaut und der Flughafen von Tel Aviv wird auch weit größer als benötigt ausgebaut. Denn wenn irgendwann der Messias kommt muss dieses kleine Land eine enorme Menge an Touristen fassen. Quasi alle Juden und Christen dieser Welt.
Der größte Investor ist der Staat selber, der immer wieder neue Viertel bauen lässt.

Außerdem nehmen die die Touristen ganz schön aus. Da werden zB Bauchtanzkleider für ca 300$ verkauft, die du mit etwas (ner Stunde) Verhandeln auch locker für 30€ bekommst. Und selbst da machen die noch Gewinn...

Und wie das mit den Palästinensern aussieht, weiss ich ned, aber die Araber in Jerusalem haben israelische Pässe.
 
Es wurde seit 1949 mehrfach von Seiten der Israelis ein eigener Palästinensischer Staat angeboten. Arafat hat aber immer abgelehnt. Er will die Juden ins Meer jagen.
Na toll. Stell dir vor du hast ein Porsche, der wird dir aber weggenommen vom Vorstand der VW Gruppe.
Als Ersatz bietet er dir jetzt nen 30 Jahre alten verosteten Käfer an.
Du würdest auf drauf beharren deinen Porsche wieder zu haben.

Die Israelis machen mit den Palastinensern nix anderes wie die Ami's mit ihren Ureinwohnern.

Aber man sollte nicht von der Regierung Israels auf alle Einwohner schließen. Darunter gibt es sehr viele die das genau so sehen und die nicht so denken.
 
LittleJackAss schrieb:
Die Israelis machen mit den Palastinensern nix anderes wie die Ami's mit ihren Ureinwohnern.
Sorry, aber der Vergleich hinkt. Wenn die Israelis alle besetzten Gebiete zurückgeben ist Israel als Staat nicht mehr wirklich überlebensfähig.
Das liegt zum einen daran, dass der Hass der arabischen Welt auf die dann geschwächten Israelis ned aufhören wird und zum anderen Daran, dass man Israel dann ziemlich leich "das Wasser abdrehen" könnte. Also bis auf das Meer, dessen Salzwasser ohne kostspielige Aufbereitung aber ned wirklich zu gebrauchen ist.
Und wenn Israel nimmer existiert, sind die Überlebenschancen für die jüdische Religion ziemlich gering.
Kannst du dir vorstellen, wie schwer es für Juden ist, zB in DE zu überleben? Sie können hier fast nichts essen, was es im Laden zu kaufen gibt. Nichtmal beim Bäcker das normale Brot können sie kaufen.
Aber in einem jüdischen Staat werden die religiösen Vorschriften wie selbstverständlich befolgt, weswegen man die religiösen Vorschriften dort eher als positiv, als als negativ wahrnimmt.

LittleJackAss schrieb:
Aber man sollte nicht von der Regierung Israels auf alle Einwohner schließen. Darunter gibt es sehr viele die das genau so sehen und die nicht so denken.

^^Den Satz musst du mir bitte nochmal erläutern...
 
Den Satz musst du mir bitte nochmal erläutern...
Es gibt auf beiden Seiten, haupsächlich junge Leute, denen es egal ist. Die scheuen sich nicht vor dem zusammen leben mit der Gegenseite. Eine Jude kann doch ohne Probleme mit einem Moslem zusammen wohnen und umgekehrt. Nur leider sehen das die Regierungen anders und leider auch sehr viele wenn nicht sogar alle älteren Menschen dieses Gebietes.

Wenn jeder von denen einen gesunden Menschenverstand hätte wäre das zusammenleben zwischen beiden Parteien in einem LAnd kein Problem.

Wenn die Israelis alle besetzten Gebiete zurückgeben
Danke, genau auf das hab ich gewartet. besetzten Gebiete. Genau so sieht es nämlich aus! Sie wollen etwas haben was ihnen nicht wirklich gehört oder zumindest nicht alles.
Wo kommen wir den hin wenn jeder so denken würde? Dann kommen ein paar deutsche auf die Idee uns gehört ganz Europa, ein paar Italiener sagen dann uns gehörte mal 1/4 der Welt das wollen wir wieder haben. usw.

Kannst du dir vorstellen, wie schwer es für Juden ist, zB in DE zu überleben?
Kommt ganz drauf an wo sie wohnen. In einer Multikulturellen Stadt wie Berlin oder so dürfte das überhaupt kein Problem sein. Wenn ich nach Asien auswandere muss ich mich auch den Essgewohnheiten usw. dort anpassen, Wiener Schnitzel fällt da erst mal flach. Aber was erwartest du von den Deutschen (mehrheitlich nicht jüdischen)? Sollen wir für alle und jeden Wohlstand usw garantieren? Das geht nunmal nicht. Aber Moslem kommen auch zurecht und beschweren sich nicht immer so wie die Juden. Das finde ich übrigens eine wirklich nervende Sache von vielen (nicht allen) Juden, das ewige gejammere. Tut mir leid, ist aber meine Meinung.
 
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LittleJackAss schrieb:
Es gibt auf beiden Seiten, haupsächlich junge Leute, denen es egal ist. Die scheuen sich nicht vor dem zusammen leben mit der Gegenseite. Eine Jude kann doch ohne Probleme mit einem Moslem zusammen wohnen und umgekehrt. Nur leider sehen das die Regierungen anders und leider auch sehr viele wenn nicht sogar alle älteren Menschen dieses Gebietes.
Du irrst. Grad die arabischen Kinder sind es, die Steine schmeißen. Und die jungen Erwachsenen sind es dann, die richtig militant vorgehen.

LittleJackAss schrieb:
Danke, genau auf das hab ich gewartet. besetzten Gebiete. Genau so sieht es nämlich aus! Sie wollen etwas haben was ihnen nicht wirklich gehört oder zumindest nicht alles.
Wo kommen wir den hin wenn jeder so denken würde? Dann kommen ein paar deutsche auf die Idee uns gehört ganz Europa, ein paar Italiener sagen dann uns gehörte mal 1/4 der Welt das wollen wir wieder haben. usw.
Ja, diese Gebiete wurden wie bereits gesagt regulär im Krieg von Jordanien erobert. Was ist daran jetzt das Problem? Welches Land der Welt hat einen Krieg gewonnen und nicht besetztes Land behalten? Mit der Argumentation kannst du auch Ostpreußen von den Polen zurückfordern.

LittleJackAss schrieb:
Kommt ganz drauf an wo sie wohnen. In einer Multikulturellen Stadt wie Berlin oder so dürfte das überhaupt kein Problem sein. Aber was erwartest du von den deutschen? Sollen wir für alle und jeden Wohlstand usw garantieren? Das geht nunmal nicht. Aber Moslem kommen auch zurecht und beschweren sich nicht immer so wie die Juden. Das finde ich übrigens eine wirklich nervende Sache von vielen (nicht allen) Juden, das ewige gejammere. Tut mir leid, ist aber meine Meinung.

In Berlin gibt es einen Bäcker, 4 Lebensmittelgeschäfte und 2 oder 3 restaurants, die sich an die kosher-Regeln halten. Und dort bezahlst du ein Vielfaches von dem, was du in einem Gourmetgeschäft für normales Essen bezahlst.
Wie es in weniger multikulturellen Städten aussieht, möcht ich gar ned erst wissen...
 
Du irrst. Grad die arabischen Kinder sind es, die Steine schmeißen. Und die jungen Erwachsenen sind es dann, die richtig militant vorgehen.
Ich rede auch von jungen "gebildeten" Menschen die nicht alles glauben was sie erzählöt bekommen. Wenn du von deiner Geburt aus erzählt bekommst die Juden sind schlecht würdest du das auch irgendwann glauben. Es gibt aber auch Palästineser und Juden die im Ausland studieren und das ganze geschehen von Aussen mitkriegen. Ich kenne zufälligerweise 3 (2 Juden, ein palästinenser) die gute Freunde sind, sie studieren zusammen und sind eben nicht der Meinung ihrer Regierungen.
Es geht nunmal von den ältern aus die den Kindern nicx anderes erzählen als die Gegenseite ist schlecht.

In Berlin gibt es einen Bäcker, 4 Lebensmittelgeschäfte und 2 oder 3 restaurants, die sich an die kosher-Regeln halten. Und dort bezahlst du ein Vielfaches von dem, was du in einem Gourmetgeschäft für normales Essen bezahlst. Wie es in weniger multikulturellen Städten aussieht, möcht ich gar ned erst wissen...
Das mag ein Problem für die Juden sein, aber was sollen wir daran ändern? Willst du jetzt alle Bäckereien, Metzgereien und Restaurants als faschistisch verurteilen weil sie nicht jüdisch kochen, backen usw.?
Die Moslems öffnen Döner Bude neben Döner Bude und mittlerweile hat der Döner auch die Currywurst als beliebtestes Fastfood Gericht abgelöst. Wieso gibt es keine jüdischen Imbisse und Restaurants?

@pcw: Ich glaub wir driften immer mehr ab von Israel/Palästina zu Juden in Deutschland. Obwohl es ein wichtiges Thema ist sollte wir das in einem extra Thread machen oder sein lassen.
 
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