chrigu schrieb:
das hat der urgrossvater des enkels seinem kollegen, seinem bruder, dessen kollege seine frau, dessen kaffee-freundin seines onkel dessen enkel auch gelesen, das diese websiteadmin und dessen provider-webgestalter ein blaues pünktchen zu viel auf der website hatten.... *ankopfhau*
Tatsache ist: Wir alle lesen im Internet hauptsächlich Informationen, die andere Personen uns vorsetzen. Das ist hier im Forum so, das ist auch bei den Computerbaseartikeln nicht anders, das ist überhaupt bei jeder Newsseite so, und eben auch bei Blogs, Twitter und anderen sozialen Netzwerken. Ob man nun daran glaubt, was einem vorgesetzt wird, muss man selbst entscheiden. Es hilft aber nicht, das ganze ins lächerliche zu ziehen.
Wenn du dir selbst eine Meinung bilden möchtest, kannst du zum Beispiel
diesen Blogartikel lesen oder direkt auf dem
Twitteraccount des Herrn (Primärquelle!) nachschauen.
Dort wirst du dann auch mehrere weitere Nachrichten von ihm lesen, in denen er die Antwortgeschwindigkeit von Forbes lobt und ihren Standpunkt, warum sie Werbeblocker unterdrücken, zu Wort kommen lässt. Denn auch Herr Baskin hat verstanden, dass es nicht die Schuld von Forbes selbst ist, sondern ein Grundproblem der Werbenetzwerke, womit wir wieder beim ursprünglichen Thema wären.
Jeder kann Geld an ein Werbenetzwerk zahlen, damit die Werbung auf jeder erdenklichen Seite im Internet platzieren, viel besser als man es selbst jemals könnte. Bei den Werbenetzwerken gibt es die etwas seriöseren und die weniger seriösen. Die weniger seriösen findet man natürlich nicht ganz so häufig, wenn man sich auf den eher großen und bekannten Seiten des Internets herumtreibt. Allerdings bieten sie häufig die besseren Konditionen für die Webseitenbetreiber (bessere Beteiligung) und weniger starke Beschränkungen des Inhalts (den größeren amerikanischen Netzwerken ist es zum Beispiel ein Dorn im Auge, sobald leichtbekleidete Damen neben ihrer Werbung zu sehen sind. Da kann es schonmal sein, dass man abgestraft wird.)
Offensichtlich kann es also
jedem passieren, dass er eins dieser weniger seriösen Netzwerke in seinem Browser zu sehen bekommt. Und selbst die ganz großen Netzwerke haben auch ihre Schwierigkeiten, jede einzelne Werbung ausreichend zu prüfen. Ganz zu schweigen von Sicherheitslücken im Code der Werbeverteiler. Das Angriffsinteresse ist hier entsprechend groß, weil der Code in 90% aller Webbrowser läuft.
Den Standpunkt, dass es
keinen Sicherheitsgewinn bringt, wenn man einen Adblocker nutzt, halte ich für unhaltbar. Natürlich rufe ich hier aber auch nicht dazu auf, dass sich jeder flink einen Adblocker installieren soll, denn dann gäbe es bald wohl kein freies Internet mehr.
chrigu schrieb:
Tatsache ist: es ist relativ egal ob adblock ublock noscript usw.. am laufen ist.... wenn eine seite manipuliert ist und diese lücke nicht gestopft wird, hast du ein problem..
Das verstehe ich nicht. Wieso soll man ein Problem haben, wenn man die aktiven Inhalte auf einer Webseite unterbindet? Die Wahrscheinlichkeit, mit reinem HTML angegriffen zu werden halte ich für quasi ausgeschlossen. Dazu müsste schon ein schwerwiegender, unbekannter Bug in der Renderingengine des Browsers stecken.