Du meine Güte. Daaron, dass du mehr von Physik verstehst und von anderen Wissenschaften ist jedem hier klar. Das es darum nicht geht, verkennst du. Fakt ist doch, dass es auch heute viele Wissenschaften gibt, die NICHT KONSISTENT sind. Das du dann zu dem Schluss kommst, es passt weitgehenst in der Gegenwart in den Wissenschaften, kann ich einfach nicht teilen. Wenn es Widersprüche gibt, und die gibt es ja immer noch, dann zu sagen, so viel wird sich nicht mehr ändern können, ist gewagt. Aber da werden wir uns nicht weiter aufeinander zu bewegen können anscheinend, ist aber auch nicht schlimm. Nur verstehe ich nicht ganz, wie man bei Widersprüchen davon ausgehen kann, dass wir schon ach soweit wären. Aber hier werden wir einfach auf keinen Nenner kommen. Du ziehst in meinen Augen aus den gegebenen Prämissen Schlüsse, die für mich einen Widerspruch darstellen. um es mal Formal zu machen.
Um nah an der Realität zu sein müssen Erklärungen Konsistent sein.
Die aktuellen Wissenschaften sind in vielen Bereichen Inkonsistent.
Deine Folge: Unsere Wissenschaften sind nahezu richtig, allzuviel lässt sich nicht ändern. <--- Logikfehler.
Aber who cares, damit solls dazu dann auch genug sein. Das du dir selber keinerlei Erkenntnistheoretischem Ansatz bewusst bist, dies aber Disskusionsgrundlage für die Bestimmung ist, ob Physik ein Konstrukt ist, oder nicht, macht ein weitermachen unmöglich. Das du außerhalb von wissenschaftlichen Theorien viel, entschuldige Bitte, Müll schreibst, will ich aber noch historisch Beweisen, damit eine Einordnung deine Texte außerhalb der wissenschaftlichen Beispiele eingeordnet werden können.
Oh ja, wie gut die Menschheit durchs Leben kommt, wenn sie auf wirrköpfige Propheten und Philosophen hört statt auf Mathematiker und Physiker hat man im finsteren Mittelalter gesehen.
Ich denke ja eh, dass den meisten Lesern aufgefallen ist, wer hier die dogmatische Position hat und sich in Beleidungen und Unwissen äußert. Aber zu schreiben, dass das Mittelalter wegen Philosophen und "Propheten" "finster" gewesen sei, zeigt wieder einmal wie wenig Ahnung du Außerhalb deiner wissenschaftlichen Welt hast. Das ist nichtmal Galileoniveau :-/
Philosophen gab es im Mittelalter zwar, diese waren allerdings durchweg Theologen, anders kam man an die maßgeblichen Texte schlicht nicht ran, und lesen konnte man dann schon gar nicht. Deßhalb sind diese in der Tat etwas eingeschränkt, was die Objektivität anbelangt. Du zeigst aber grandios, dass diese Menschen wie Thomas v. Aquin 100mal Objektiver und Dogmen freier waren, als du es anscheinend je sein wirst. Seit dem 12Jahrhundert wurde durch die Verbreitung der aristotelischen Schriften im "Abendland" Grundlagen für die heutige Gesellschaft, die heutigen Rechte (dort auch durch großen Einfluss des Codex Justitianus) und vor allem für die heutige Wissenschaft gelegt. Ohne Ockham, Aquin und extrem viele andere, hättest du gar kein Fundament die Wissenschaft legitimiert und in einen Zusammenhang zur Welt stellt. Eine Zahl irgendwo, ohne den Bezug zur Welt herzustellen geht nicht so einfach, wenn man wirklich die Wirklichkeit abbilden will. Nur so zur Info, deine Sichtweise der Wissenschaft deckt sich zum Großteil mit Ockham, einem dieser "wirrköpfigen Philosophen", die die Welt ins Verderben stürzten.
Unfassbar wie Arrogant man Unwissen verbreiten kann.
Du hast gezeigt, dass ihr keine Legitimation für Wissenschaft benötigt, du habt gezeigt das ihr dogmatisch an eurer "Idee" festhaltet und Argumente entweder ignoriert, oder falsch wiedergebt und du hast gezeigt, dass du nicht in der Lage bist abstrakt zu denken, das ist ja "Eso-Geschwurbel".
Legitimation brauchst du anscheinend ja nicht. Kenne da eine Institution, die ungefähr genauso handelte und teilw. immer noch handelt.
Nun zum Positiven. Die meisten Wissenschaftler denken nicht über die Legitimation nach, weil sie eh in ihrem System als Wissenschaftliche Hypothese oder Theorie arbeiten und Dinge versuchen zu verstehen und voranzubringen. Anmaßen, dass sie keine Legitimation brauchen und Erkenntnistheorie uninterassant und unötig ist, tun diese zum Glück aber nicht.
Als Höhepunkt bist du immer noch nicht in der Lage auf direkt gestellte Fragen zu Antworten, weil dir dann die Antworten ausgehen. Herzlichen Glückwunsch, du hast gewonnen, ich ziehe mich endgültig zurück.
@e-Laurin
Wow, jemand der an ernsthaftem Austausch interessiert ist. Aber da ich nun müde von dem Kampf gegen dogmatische Windmühlen bin, nur ein letzter Einwurf dazu.
Wir sind uns mit der geistunabhängigen Welt einig. Sie ist wohl existent und wir nehmen sie wahr. Dazu zählen wir in deinem Beispiel die Zeit. Diese existens der Zeit nehmen wir wahr, da unser ganzes Leben und Bewusstsein ein Prozess ist. Nun können wir etwas sagen wie: Vor einiger Zeit war ich jünger als jetzt. Das ist aber sehr vage. Also haben wir ein Konstrukt eingeführt was ich zur Unterscheidung "Zeit²" nenne. Dies besteht zum Beispiel aus dem Kalender, also Tage, Wochen, Monate, Jahre. Und natürlich aus Uhrzeiten. Diese werden wiederum durch Zahlen wiedergegeben. Aber auch Zahlen sind ein Konstrukt des Menschen. Die gibt es in der Natur nicht. Zahlen sind ein vom Menschen erdachtes Mittel um Phänomene zu beschreiben. Und so weiter. Diese ganzen Konstrukte des Menschen bilden ein großes Konstrukt, welches die Welt referieren soll, es bleibt aber ein Konstrukt des Menschen. Genauso wie die Naturgesetze Naturgesetze bleiben und existieren. Das eine schließt das andere nicht aus. Aber wie sonst, als ein Konstrukt wird Physik als Wissenschaft dargestellt? Erklärungen können doch nur vom Menschen für den Menschen konstruiert werden, da wir sonst kein anderes Intelligentes Leben kennen. Also sind Wissenschaften, konstruierte, im besten Falle auf die Welt referierende Erklärungen für eben diese Welt. (Das die dann auch noch durch menschliche Wahrnehmung eingeschränkt ist, vernachlässige ich, in Anbetracht dessen, dass das wieder zu Unverständnis im wahrsten Sinne kommen kann, bei 2 Mitlesern hier ;-))