Ist es bedenklich dauerhaft Leitungswasser statt Mineralwasser zu trinken ?

Nicht die Panik bekommen. Sowohl Leitungs- als auch Mineralwasser sind gesund.:D
Der NTV Link ist nicht seriös. Bei der hormonaktiven Substanz handelt es sich vermutlich um Bisphenol A. Das hat im PET allerdings nichts zu suchen.
Ja, wenn man das Rheinwasser genau genug untersucht, findet man auch dort Hormonaktive Substanzen drinnen.:D

PS: In der PP-Kappe ist ebenfalls kein BisphenolA enthalten.
 
Ich trink auch oft Leitungswasser, da ich allerdings Sprudel bevorzuge, nehm ich Leitungswasser "nur" zum Sport oder wenn ich viel unterwegs bin (und der Sprudel dann schnell ausgesprudelt hat und abgestanden schmeckt, einen Effekt den ich bei Leitungswasser nicht bemerke)
 
und der Sprudel dann schnell ausgesprudelt hat und abgestanden schmeckt, einen Effekt den ich bei Leitungswasser nicht bemerke
das liegt daran, dass sich in der Flasche - komplett stehendes Wasser, Keime sammeln und die perfekte Grundlage (Licht) haben um sich zu vermehren.
Trinkst Du direkt aus der Flasche wird es noch schlimmer, denn dann kommen Keime aus Deinem Mund an die Flasche, in das Wasser - oder noch schlimmer, die von Deiner Freundin / Frau und vermehren sich noch viel schneller!
Und wir alle wissen ja, nichts ist schmutziger als der Mund einer Frau! :D;):D
 
@Black_OC_Power

Ob es bedenklich für Dich ist bzw. sein kann oder nicht, hängt im wesentlichen von Deinen Entgiftungsfunktionen, d.h. genetischen Struktur ab. (Stichwort: GSTM1 Enzym-Deletion). Sofern Du Bedenken hast, empfehle ich grundsätzlich nur Wässer aus Glasflaschen (Uran / Arsengehalt sollten niedrig sein).

-oSi- schrieb:
Das Leitungswasser in DE kann ohne Bedenken getrunken werden.
Gegenteilige Meinungen sind mir nicht bekannt.

Ich wäre mit derlei pauschalen Äußerungen sehr vorsichtig. So ist es mir beispielsweise nicht (mehr) möglich, ohne mit Aktivkohle gefiltertes Leitungswasser (für Kaffee, das einzige Getränk neben Wasser was überhaupt noch geht) zu trinken, ebenso wie ich sämtliche Wässer aus PET Flaschen nicht mehr zu mir nehmen kann (zumindest nicht ohne Nebenwirkungen)

Leitungswasser ist allerdings das geringste Übel, das wir haben :-)
 
Zuletzt bearbeitet:
Sofern Du wirklich daran interessiert wärst, würde ich das selbstverständlich tun. Allerdings verweise ich auf Deinen #20 und #22 und die Tatsache, dass Du nicht in der Lage bis Namen richtig zu schreiben. :)

Ich empfehle jedoch Deine Suchmaschine anzuwerfen und nach ICD 10: T78.4 , G93.3 und M79.70 ausschau zu halten.

Selbstverständlich wäre ein kleiner Exkurs in die Pharmakogenetik, insbesondere betreffend des Cytochrom P450, ebenfalls angeraten.

Zum GSTM1: http://www.ipgd-labore.de/papoo/institut-/a-z/glutathion-s-transferase-m1/ :

"Wenn weitere Glutathion S-Transferasen (GSTP1, GSTT1) und/oder N-Acetyltransferasen (NAT2) ebenfalls genetisch verändert vorliegen, berichten Träger der GSTM1-Deletion über eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber ubiquitären Fremdstoffen."

Kurz und schmerzlos, wobei viele Wasserleitungen hier eher die Übeltäter sind.

VG
 
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@laryllan

Äh, widersprichst du dir da nichts selbst? Was filtert die Aktivkohle denn aus dem Wasser, dass du nicht verträgst und wenn du Wasser aus PET-Flaschen nicht verträgst, hängt dein Wohlbefinden anscheinend nicht vom Wasser ab, sondern von der Flasche, oder?

Leitungswasser unterliegt sogar schärferen Bestimmungen als Mineralwasser. Insofern ist es nicht nachvollziehbar, warum Mineralwasser besser sein soll. Ja, es kann bei Mangelerscheinungen oder bestimmten Krankheitsbildern von Vorteil sein, wenn man stark mineralisiertes Wasser trinkt, aber für den Normalbürger ist das Jacke wie Hose.

Es zählt zu den modernen Werbeerrungenschafften, dass wir für Wasser aus Flaschen den tausendfachen Preis zahlen wie für qualitativ ähnliches Leitungswasser. Den Geschmack lasse ich dabei mal außen vor.
 
Bueller schrieb:
Es zählt zu den modernen Werbeerrungenschafften, dass wir für Wasser aus Flaschen den tausendfachen Preis zahlen wie für qualitativ ähnliches Leitungswasser. Den Geschmack lasse ich dabei mal außen vor.

Diese Errungenschaft kann man noch auf unzählige andere Bereich ausdehnen. Die reine Buttermilch bei Aldi für 30 Cent hat beispielsweise eine ähnliche probiotische Wirkung wie ein 1,50 € - Joghurt von Danone. Anderes Beispiel: Durch die Werbung/Medien glaubt inzwischen ein Großteil der Bevölkerung, er sei laktoseintollerant. Die Molkereien (laktosefreie Milch sehr profitabel) und Enzymhersteller (Laktoseabbau) kommen abends vor lachen nicht in den Schlaf....
 
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Man beachte auch den sprachlichen Unterschied. Die Industrie spricht von Leitungswasser (Threadhersteller und ich auch), aber der öffentliche Terminus lautet Trinkwasser.

Und da stellt sich dann schon die Frage, warum man Trinkwasser nicht einfach trinken sollte. Bei Leitungswasser denkt man unwillkürlich an Waschen, Toilettenspülung, irgendwie klingt das industriell.
 
Bueller schrieb:
@laryllan

Äh, widersprichst du dir da nichts selbst? Was filtert die Aktivkohle denn aus dem Wasser, dass du nicht verträgst und wenn du Wasser aus PET-Flaschen nicht verträgst, hängt dein Wohlbefinden anscheinend nicht vom Wasser ab, sondern von der Flasche, oder?

Nein, tu ich ganz und gar nicht.

Eigentlich steht alles im Beitrag (#27) um die richtigen Schlüsse zu ziehen, man müsste nur "wollen".

"....eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber ubiquitären Fremdstoffen."

Das war das Entscheidende (im Hinblick auf PET), natürlich im Kontext. Das Leitungswasser ist (für mich z.Z.) primär im Hinblick auf Blei, Kupfer und Nickel ein Problem (daher auch die Aktivkohle).

@|MELVIN|
Um Laktoseintoleranz festzustellen, bedarf es nicht der Medien. Ein einfacher Gentest reicht
vollkommen.

VG
 
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@laryllan
Sorry aber bei deiner arroganten Art vergeht einem das "Wollen". Du bemühst dich nicht dich so auszudrücken, dass es auch Leute ohne Biochemie-Studium und großen Recherche-Aufwand verstehen also bemühen wir uns erst gar nicht, dein Fach-Kauderwelsch nachzuvollziehen.

Zum Gentest: Macht blos keiner.
 
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laryllan schrieb:
"....eine erhöhte Empfindlichkeit gegenüber ubiquitären Fremdstoffen."

Das war das Entscheidende (im Hinblick auf PET), natürlich im Kontext. Das Leitungswasser ist (für mich z.Z.) primär im Hinblick auf Blei, Kupfer und Nickel ein Problem (daher auch die Aktivkohle).
VG

Ersetze "ubiquitären Fremdstoffen" mit Lebensmittel- und Chemieindustriedreck (in allen Variationen), dann sollte es verständlich sein.

|MELVIN| schrieb:
@laryllan
dass es auch Leute ohne ... und großen Recherche-Aufwand verstehen..
Zum Gentest: Macht blos keiner.

Meine Intention ist/war es nicht, hier ein Seminar über Umweltmedizin und Toxikologie abzuhalten (kann ich auch gar nicht), sondern dem TE eine (fundierte) Aussage zu seiner Frage zu geben.

Ich empfinde es als vielfach arroganter (mangels Wissen) Aussagen zu treffen, die, zumindest in dieser absoluten Form, nicht richtig sind, sich über berechtigte Bedenken lustig zu machen und das entsprechende Wissen zu meinen Einwänden dann auch noch portionsgerecht "serviert" bekommen zu wollen.

Das den Gentest keiner macht, ist nicht mein Problem.
 
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Ich möchte nur einige kleine Ungereimtheiten erklären, bevor hier noch einer denkt, dass das Wasser, welches aus der Leitung kommt, bedenklich ist.

Jegliche Filtersysteme für Wasser (auch Laryllan kann ja nur noch mit Aktivkohlefilter behandeltes Wasser trinken), sind für Endverbraucher nutzlos. Warum?

Nun, jedes Wasserwerk hat industrielle, computergesteuerte Filtersysteme im Einsatz, die im laufenden Betrieb die Wasserqualität prüfen und regulieren. Dabei sind natürlich auch Aktivkohlefilter im Einsatz, die etwa Keime aus dem Wasser ziehen.

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Das bedeutet nichts anderes, als dass der Endverbraucher Wasser filtert, welches schon gefiltert wurde und das mit industriellen Filtern und nicht mit 30€-Teilen von eBay oder irgendwelchen Wunderheilern. Nun könnte man denken, dass das Wasser auf dem Weg zum Verbraucher wieder verkeimt wird. Dem ist aber nicht so. Auch da gibt es stationäre Prüfpunkte, die regelmäßig die Qualität prüfen. Bleibt das Risiko Hausleitung. Wenn man da nicht gerade über 50 Jahre alte Bleirohre verfügt, braucht man sich keine Sorgen machen.

Daneben kann jeder Bürger Prüfprotokolle bei den Stadtwerken anfordern, die genau nachweisen, was und in welchem Umfang im Wasser ist. Versucht das mal bei Gerolsteiner, die pfeifen euch was.

Ob PET-Flaschen oder Glasflaschen besser sind, ist umstritten (aber eher geschmacklich). Das erwähnte Bisphenol A hat in PET-Flaschen nichts zu suchen. Weitere Gefährdungen sind mir nicht bekannt. Gerade solche nicht, die man mit Glasflaschen nicht hat.

Was aber nachweisbar ist, ist eine Industrie, die einerseits versucht, uns Mineralwasser als das bessere Wasser zu verkaufen und andererseits Typen wie Laryllan, die mit Pseudowissen Zweifel schüren. Manch einer lebt davon, Apparaturen zu verkaufen, die Wasser "veredeln", andere wollen sich nur wichtig machen, weil die Mitmenschen so böse und unwissend sind.

Aber da kann ja zum Glück jeder selbst entscheiden, ob das stimmt. Ich lasse den Menschen ihren Glauben. Sollen sie ihn halt nur für sich behalten.
 
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@Bueller
Ich verschwende hier meine Zeit.

Alles ist sicher und die Welt eingeteilt in Grenzwerten. :lol:

Bueller schrieb:
andererseits Typen wie Laryllan, die mit Pseudowissen Zweifel schüren. Manch einer lebt davon, Apparaturen zu verkaufen, die Wasser "veredeln

Ah, Du hast also meine Quellen überprüft? In dieser kurzen Zeit?
 
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nur weil du Überempfindlich auf bestimmte Stoffe bist, heißt das ja noch lange nicht, dass sich "Normale" Menschen sorgen machen müssten.
 
@florian

Damit hast Du natürlich Recht und das habe ich auch nicht getan (siehe #25), nur bin ich mit diesen Empfindlichkeiten nicht auf die Welt gekommen (sehr wohl aber mit der genetischen Struktur) und das Leitungswasser steht auch nicht am Anfang der Kausalkette. (keine Direktverlinkung möglich) daher:

"Wissenschaftler gehen davon aus, dass bereits zwischen 15 - 30 % der Allgemeinbevölkerung (Personen, die nicht am Arbeitsplatz geschädigt wurden) .... leicht bis mittelschwer und 4 - 6 % schwer (8) auf Alltagschemikalien, wie z.B. Parfum, Zigarettenrauch, frische Wandfarbe, Zeitungsausdünstungen, Autoabgase, etc. reagieren. Die Situation in den USA dürfte auf Länder anderer Industrienationen übertragbar sein. Individuen, die in bestimmten Arbeitsbereichen tätig sind, sind zusätzlich prädisponiert Chemikaliensensibilität zu entwickeln (9,10).

Morrow et. al. berichtet, dass Arbeiter mit Lösungsmittelexposition am Arbeitsplatz sogar zu 60% (9) unter Chemikalienintoleranz leiden. Die MCS-Symptomatik reicht je nach körperlicher Disposition u.a. von Kopfschmerzen, Benommenheit, Erschöpfung, Angstzuständen, bei schweren Fällen zu Hör- oder Sehverlust oder gar Bewusstlosigkeit. Die Symptome können jedes Organsystem betreffen.
"

Kurz: Ist der Gifttopf voll, läuft das Immunsystem Amok.

Ich glaube nicht, dass es im Anbetracht solcher Zahlen zielführend ist, von "normalen" Menschen zu sprechen.
 
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@laryllan

Mal Butter bei die Fische.

Was filterst du aus dem Wasser, was ein Wasserwerk nicht filtern kann?

Was macht PET-Flaschen so gefährlich und warum sind Glasflaschen das nicht?

Dazu lese ich bisher kein Begründung.
 
Bueller schrieb:
@laryllan
Was macht PET-Flaschen so gefährlich und warum sind Glasflaschen das nicht?

Durchfall macht das (bei mir). Ganz einfach :D Reproduzierbar mit mehreren Blindtests bestätigt (ich habe knapp zwei Jahre gebraucht um überhaupt darauf zu kommen).

Zur Filterung des Leitungswassers: #31 (wobei mir Leitungswasser gegenüber PET weniger Schwierigkeiten bereitet)

Die dazugehörigen wissenschaftlichen Erklärungen, warum Immunsysteme unterschiedlich reagieren, zuletzt eben in dieser extremen Form, habe ich in #27 geliefert.
 
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