Die meisten von euch können sich vermutlich gar nicht vorstellen, was für ein Aufwand um das Trinkwasser in Deutschland betrieben wird!
Die Grenzwerte sind in Deutschland so festgelegt, dass man davon nicht krank wird, auch wenn man ein Menschenleben lang nichts anderes trinkt! Versucht das mal mit Cola... Im Übrigen ist (abgekochtes) Trinkwasser auch unproblematisch für Neugebohrene, bei Mineralwasser ist das nicht unbedingt der Fall. Sollte es Probleme geben wird einem das aber auf jedem Fall mitgeteilt. Ansonsten gibts die Infos beim örtlichen Wasserversorger. Das ganze sieht dann so aus wie im Anhang (u.N. steht für "unter Nachweißgrenze").
Das Wasser wird übrigens extrem oft untersucht. Hier in Augsburg gibt es halbjährlich die große Untersuchung, monatlich die kleine und täglich wird freiwillig eine Probe vom Versorger selbst getestet. Zusätzlich gibt es Sensoren im Wasserstrom, die sekündlich ein paar wichtige Werte geben. Dabei wird sowohl im Wasserwerk bzw. Wasserspeicher getestet, als auch an den letzten Enden der Rohrleitungen. Damit weiß man sicher, das es vorher keine Verunreinigungen gab.
Mineralwasser wird dagegen wie ein ganz normales Lebensmittel gehandhabt und entsprechend selten geprüft. Zudem sind es weniger Werte, die zudem höhere Grenzwerte haben.
Zuletzt kann man einfach mal den Preis vergleichen. Hier in Augsburg kosten 1000 Liter im teuersten Tarif 2,04€
Quelle. Was bezahlt man nochmal für 667 Plastikflaschen (1,5 l PET)?
Ich trinke ca. 2 l am Tag, also spare ich mir im Jahr immerhin 90€ - pro Person!
(gerechnet mit dem teuren Augsburger Wassertarif und dem superbilligen 0,19ct / 1,5 l PET)