Ist es bedenklich dauerhaft Leitungswasser statt Mineralwasser zu trinken ?

Leitungswasser wird auf wesentlich mehr Schadstoffe geprüft als Mineralwasser und wenn bei Dir vernünftiges (in Hamburg haben wir exzellentes Trinkwasser) Trinkwasser habt, spricht überhaupt nichts dagegen, das Wasser aus dem Hahn zu trinken, statt es teuer in Flaschen zu kaufen.

Ich trinke seit Jahren kein Wasser aus dem Supermarkt mehr.
 
Für mich schon. Der Geschmack. Ich mag es nicht. Und ich mag auch kein Wasser aus PET. Ich kaufe mein Wasser in Glasflaschen. Ich kaufe ja auch keinen billigen Spinat wenn er mir nicht schmeckt. Und die paar Euro habe ich im Monat dann auch übrig um mein Wasser zu kaufen. Da ich keine Spirituosen und Bier sowie kaum Erfrischungsgetränke konsumiere halten sich die Kosten in Grenzen. Und soviel Geld werde ich immer haben, dass ich mir die 2-3 Kästen im Monat noch kaufen kann.
 
@cartridge_case

Ja natürlich tut er das (und ich habe auch nichts anderes geschrieben) und für gewöhnlich auch diejenigen, die nicht ganz so fit sind. Nur wenn der Topf voll ist, dann ist er voll.

Deswegen sollte man schon schauen was Sache ist und nicht einfach den Schätz- ich meine Grenzwerten Glauben schenken noch dazu, da diese vollkommen die Interaktionen zwischen den einzelnen Schwermetallen/Toxinen/Substanzen etc. ignorieren.

Z.B. ist Quecksilber an sich ohnehin schon ein hochtoxisches Nervengift. In Kombination mit Cadmium (Zigaretten) potenziert sich die Toxizität in extremen Maße und wenn man dann noch eine genetische Disposition hat, dann gute Nacht. Das ist auch der Grund, warum der eine die Amalgamfüllungen (50% Quecksilber welches bei Zimmertemperatur verdampft) verträgt (ungesunds ists aber immer) und der andere Vergiftungen davonträgt (da (Nerven)Speichergift meist von den Ärzten unerkannt, die schauen nur im Blut).

Wenn man bedenkt, dass täglich ca. 4000 neue Chemikalien zugelassen werden, ist es doch nur logisch, dass die körpereigene Regulation bei vielen mittlerweile versagt, und dann reicht eben das Kupfer etc. aus bspw. dem Leitungswasser und schon gehts denen schlecht, wobei das Leitungswasser ganz klar das kleinste Problem ist, dass wir haben :). Viel schlimmer ist eigentlich der Dreck, den wir Lebensmittel nennen.

@hamju63
Ist Dein gutes Recht. Bei mir gehts aber nicht (mehr) so ohne weiteres :-)

VG
 
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laryllan schrieb:
Na zum Beispiel damit ich etwas trinken kann :-)

Ansonsten gut gebrüllt und mit Sicherheit keine vorherigen Beiträge gelesen.
:n8:

Oh, doch vor allem hab ich dein Gejammer über seltene Gendefekte gelesen. So leid es mir tut, deine Illusionen zu zerstören aber: DU BIST NICHT WICHTIG!
Wenn es nach dir gehen würde, dann dürften wir alle auch kein Stino-Brot essen, weil es ein paar Leute kein Gluten vertragen. Oder wir dürften alle kein Fleisch essen, weil einige wenige Leute von tierischen Fetten direkt flotten Otto bekommen. Auf Omelett mit Pilzen müssten wir auch verzichten, es gibt ja Leute, die keine Pilze vertragen... Was ist mit Sonnenlicht? Manche sind sogar darauf allergisch.
Würd es hingegen nach Darwin gehen, dann wärst du schon längst über den Jordan und dein Gendefekt gleich mit. Nur weil die moderne Medizin nebst Industrie dir doch ein leidlcih normales Leben ermöglicht musst du noch lange nicht von dir auf andere schließen.

Dich zwingt ja keiner, deine seltene medizinische Konstitution zu missachten und Leitungswasser zu süffeln, der Rest der Menschheit in den Industrienationen sollte aber mal bitte sein Hirn einschalten. Es ist unnötig, Nestle und Co noch mehr Geld in den Rachen zu stopfen für etwas, dass man auch direkt aus dem Rohr zapfen kann. Noch so n Wassermax-Ding für etwas Kohlensäure (wenn mans mag) dazu, fertig. Billiger und ökologisch deutlich besser als Flaschenwasser.
 
@Daaron

Knapp 25-30% der deutschen Bevölkerung haben die GSTM1 Deletion. Ich jammere auch nicht, sondern kläre auf.

Im Übrigen würde ich es begrüßen, persönliches zu unterlassen, wenn Du schon nicht in der Lage bist Dich zu informieren oder meine Beiträge richtig zu lesen. Danke!

Und ja: Hirn einschalten halte ich für eine gute Idee :D

PS: Alleine in Deutschland gibt es eine Millionen MCS Kranke (500.000 wissen noch nichts davon). Viele durch die "moderne Medizin nebst Industrie" erst krank geworden.
 
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Wir haben in Deutschland so gutes Trinkwasser aus der Leitung, wenn man von etwas krank wird dann eher vom Elektrosmok, Abgase, Passivrauchen, dem Euro, unseren Politikern, dem TV und teilweise auch dem Internet. Und noch viele andere tolle Sachen.

Aber sicher nicht durchs Trinkwasser, außer man hat jetzt wirklich uralte kaputte Leitungen oder kann irgendetwas körperlich nicht vertragen. Im Notfall macht man eben einen Wasser Test bei sich zuhause.
 
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Die meisten von euch können sich vermutlich gar nicht vorstellen, was für ein Aufwand um das Trinkwasser in Deutschland betrieben wird!
Die Grenzwerte sind in Deutschland so festgelegt, dass man davon nicht krank wird, auch wenn man ein Menschenleben lang nichts anderes trinkt! Versucht das mal mit Cola... Im Übrigen ist (abgekochtes) Trinkwasser auch unproblematisch für Neugebohrene, bei Mineralwasser ist das nicht unbedingt der Fall. Sollte es Probleme geben wird einem das aber auf jedem Fall mitgeteilt. Ansonsten gibts die Infos beim örtlichen Wasserversorger. Das ganze sieht dann so aus wie im Anhang (u.N. steht für "unter Nachweißgrenze").

Das Wasser wird übrigens extrem oft untersucht. Hier in Augsburg gibt es halbjährlich die große Untersuchung, monatlich die kleine und täglich wird freiwillig eine Probe vom Versorger selbst getestet. Zusätzlich gibt es Sensoren im Wasserstrom, die sekündlich ein paar wichtige Werte geben. Dabei wird sowohl im Wasserwerk bzw. Wasserspeicher getestet, als auch an den letzten Enden der Rohrleitungen. Damit weiß man sicher, das es vorher keine Verunreinigungen gab.
Mineralwasser wird dagegen wie ein ganz normales Lebensmittel gehandhabt und entsprechend selten geprüft. Zudem sind es weniger Werte, die zudem höhere Grenzwerte haben.

Zuletzt kann man einfach mal den Preis vergleichen. Hier in Augsburg kosten 1000 Liter im teuersten Tarif 2,04€ Quelle. Was bezahlt man nochmal für 667 Plastikflaschen (1,5 l PET)?
Ich trinke ca. 2 l am Tag, also spare ich mir im Jahr immerhin 90€ - pro Person! (gerechnet mit dem teuren Augsburger Wassertarif und dem superbilligen 0,19ct / 1,5 l PET)
 

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Daaron schrieb:
Und jetzt stell dir vor, du sitzt im Sommer mit ner PET-Flasche auf dem Balkon... Dann doch lieber ein Glas-Siphon mit Leitungswasser...
Ja schon klar, dass das nicht optimal ist.
Wenn mans weiß kann man sich aber drauf einstellen.

Daaron schrieb:
MUSS man das wissen? Ganz ehrlich? Ist es nicht SCHEISS EGAL?
Mich würde das schon interessieren.
 
@Cr4y
Ernähre dich gesund und ausgewogen, mach ab und zu Sport und fertig.
Wahrscheinlich hab ich durch eine "normale Mahlzeit" ein Zig-Faches der Mineralien aufgenommen die man mit Wasser pro Tag überhaupt trinken könnte.

Hab mal fix gegooglet:
Mineralwasser enthält Mineralien und Spurenelemente, die für unseren Körper jedoch kaum verwertbar sind, da es sich hierbei zum größten Teil um ungebundene Mineralsalze handelt. Verwertbar sind nur solche Mineralien, die an organische Stoffe gebunden und somit bioverfügbar sind.

Und selbst wenn die im Wasser gelösten Mineralien verstoffwechselt werden könnten, wäre die enthaltene Menge zu gering um den täglichen Bedarf zu decken. Eine ausgewogene Ernährung mit einem großen Anteil an Gemüse, Salat und frischem Obst ist also die optimalste Art, dem Körper Mineralstoffe zuzuführen!
Mineralien_Tab.jpg


Das sagt wohl alles.
http://www.eco-world.de/scripts/basics/econews/basics.prg?a_no=8385
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Mag sein dass das billiger ist. Ökologischer glaube ich eher nicht. Das ist ja nicht nur das Wasser, was wir konsumieren. Nein wir baden und duschen und waschen uns die Hände mit Trinkwasser. Es landet also unsagbar viel einfach nur im Klo. Wenn wir Grauwasser nutzen würden für die Klospülung können wir das schon sehr reduzieren. Stattdessen spülen wir hier alle Trinkwasser ohne Ende runter und machen uns dabei auch keine Gedanken geschweige denn denken an ökologisch wertvoll. Von daher zieht bei mir dieses Argument schonmal nicht.

Aber wem es schmeckt und ausreicht: Warum nicht.
 
@Onkelhitman
Nun ja, es kommt tatsächlich ganz darauf an, in welchem Teil von Deutschland man wohnt. Es gibt selbst innerhalb Bayerns gigantische Unterschiede. Die hängen vom Niederschlag, vor allem aber von der Geologie ab.
In Bereichen wo es genug Wasser gibt ist es überhaupt kein Problem es auch zu nutzen, in anderen Teilen sieht es eben anders aus. Man kann also nicht pauschal sagen, ob der Wasser"verbrauch" ökologisch ist, oder nicht.

Zustimmen muss ich dir aber, dass es auch da, wo es viel Wasser gibt nicht unbedingt vergeudet werden muss.
 
@Labtec

"Und selbst wenn die im Wasser gelösten Mineralien"..."Je geringer der Mineralgehalt im Wasser, desto größer ist seine Fähigkeit, Ablagerungen im Körper zu lösen und auszuleiten."

Nicht alles was Google ausspuckt ist verwertbar.

Die Referenz auf "Volvic" kann ja nun nicht wirklich Dein/deren Ernst sein :-)

Interessanterweise wird entsprechendes Mineralwasser (1-2 Liter = 600-1200mg Calcium) zur Vorbeugung und Besserung von Osteoporose eingesetzt, mit Erfolg. Das wäre kaum möglich, wenn das im Wasser enthaltene Calcium nicht verwertbar wäre.

Das Thema "gesunde Ernährung" wäre ein eigenen Thread wert.

VG
 
Zuletzt bearbeitet:
@ lary
Ist doch vollkommen egal welches Wasser da nun steht. Fakt ist, ob das Wasser nun 15mg mehr davon oder davon hat ist irrelevant, da man den Tagesbedarf an Mineralien über das Essen ganz easy abdecken kann (solange man nicht bei MCDonalds / BK / etc .. 'ne Clubkarte besitzt und mit Vornamen angesprochen wird).

So nun zu deinem Wasser - ich denke du meinst das Gesöff, wa?
http://www.bella-fontanis.de/calciumvorteil/calciumvorteil.php
Laut eigener Aussage 600mg / L.

http://www.grussendorf-bacher.com/calciumgehalt.php
Somit kann zB durch ein Glas Milch, einen Becher Fruchtjoghurt (250 g) und zwei Scheiben Schnittkäse (60 g) der tägliche Bedarf an 1000 mg Calcium gedeckt werden.

Sind wir wieder beim Thema: die Leute sollten sich ausgewogen ernähren, dann bräuchten sie auch nicht irgend so ein komisches Wasser, sondern würden das Calcium über die Nahrung aufnehmen.
 
Es gibt mehrere Wässer die diesen Gehalt haben.

"Hauptcalciumlieferant sind auch Mineralwässer, die über 500 mg Calcium pro Liter enthalten sollten."

Deine eigene Quelle *fg*

Milchprodukte werden von vielen nicht vertragen und jetzt? (was im Falle von Milch auch gar nicht schlecht ist) (1/7)

Eine ausgewogene Ernährungs ist mit unseren Lebensmitteln nur noch schwer zu realisieren, zumal die D Standards den EU Standards gewichen sind (ich denke immer noch, dass das ein separates Thema ist)
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich denke dein Motto ist "Hirn an"? Ich verwette mein linkes Ei, dass sich ein großer Teil dieses Siebtels die Unverträglichkeit nur einbildet. Sie kriegen es tagtäglich von den Medien eingeredet. Wenn sie dann nach dem Essen mal furzen müssen ist es eben gleich Laktoseintoleranz. Und die Molkereien kommen abends vor Lachen nicht in den Schlaf, die verdienen sich nämlich dumm und dämlich an der laktosefreien Milch.
 
Richtig, das ist mein Motto. Schade, dass Du es immer noch nicht beherzigst und Dich stattdessen benimmst wie eine beleidigte Leberwurst :-)
 
Radde schrieb:
Zuletzt kann man einfach mal den Preis vergleichen. Hier in Augsburg kosten 1000 Liter im teuersten Tarif 2,04€ Quelle. Was bezahlt man nochmal für 667 Plastikflaschen (1,5 l PET)?
Ich trinke ca. 2 l am Tag, also spare ich mir im Jahr immerhin 90€ - pro Person! (gerechnet mit dem teuren Augsburger Wassertarif und dem superbilligen 0,19ct / 1,5 l PET)
19 Cent für 1,5Liter mit Kohlensäure :) würde mich am Ende gleich teuer kommen wenn ich das Co2 selbst rein pumpen würde. Den Aufwand mal ganz außen vor. (So nen Sode Teil will täglich gereinigt werden etc.) Wenn man natürlich Stilles Wasser trinkt ist das aus dem Wasserhahn meist genauso gut. Solange ich nicht in nem Gebiet wohne wo alte Fabriken stehen oder Uran im Gestein ist würde ich das bedenkenlos trinken und die ~100-150€ mitnehmen. Weshalb sollte man auch dran sterben ^^ ob da jetzt das Mineral xy oder z drin ist. Zur Menge 2 Liter ist aber nicht wirklich viel xD zumindest für mich pro Tag an Wasser.

Was schädlich ist oder nicht, ehrlich gesagt schaue ich nicht drauf. Weshalb auch, wenns schmeckt schmeckt es und ob ich dann mit 99 statt 100 oder so sterbe ist mir ehrlich gesagt auch wurscht in dem alter kann man zu 99% eh nichts mehr machen und kann maximal iwo an den Strand chillen wenn man das nötige Kleingeld angesammelt hat.

Wenn wir schon bei Wasser sind, jemand ne Idee wie man Sprudelwasser mit Koffein anreichern kann ohne dass die ganze Kohlensäure entweicht? Das ist nämlich echt nervig.
 
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laryllan schrieb:
Red Bull? Geht es Dir um das Koffein oder meinst Du Kaffee?
Reines Koffein :) was unter anderem auch für RedBull verwendet wird ja. Nur RedBull ist mir zum mit Wasser mischen eindeutig zu schade.
Haben die RedBull Macher ja auch irgendwie hin bekommen, ist ja schlussendlich auch Kohlensäurehaltig.
Aber wenn ich Koffein in Wasser (etc. halt irgendwas mit Kohlensäure) gebe habe ich kurte Zeit später ein "stilles Wasser".
 
Was ist mit Koffeintabletten aus der Apotheke. Hast Du schon alle durchprobiert?
 
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