Jetzt Heatpipe aber kein Kühlkörper auf dem Speicher mehr

Michael

Re-aktions-Pinguin
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Ich habe eine Leadtek Winfast irgendwas (GF TI 4200). Der Lüfter quitschte und ich habe mich für eine Heatpipe (Zalman irgendwas 80 C oder so - mit einer Pipe) entschieden.
Die habe ich gestern raufgebastelt und mal 2 Stunden OperationFlashpoint laufen lassen (gerenderter Startbildschirm, für die, die es nicht kennen - wird also schon fleißig gerechnet).
Die Unterseite (GPU) wird warm und die Oberseite nur mäßig - logisch: Heatpipes transportieren Wärme eben nicht wie Strom!

jetzt das große "Aber":
Vorher waren die 8 Speicherhips direkt mit Wärmeleitpaste mit dem Leadtek-Eigenen Kühlkörper verbunden. Der ist natürlich jetzt weg und paßt nimmer.
Ich habe bei meinem Test gestern nichts besonderes festgestellt.
Brauche ich mir darüber jetzt keine Sorgen mehr machen?
 
Nee, ist ganz Normal und beio der ti4200 kein Problem. die Speicher werden nicht sonderlich Warm. Meine TI 4200 konnt ich trotzdem auf 320-625 takten. Und läuft heute noch bei jemand anderen.
 
Alternativ kannste auch Orginal Zalman Kühlkörper draufsetzen
ZURA_040_2g.jpg


Leadtek wird sich bestimmt was bei gedacht haben , aus reine Optik kann Ich mir das nicht vorstellen.
 
Die sind glaub ich zu hoch.
Und es gibt ja noch Wakü´s, auf die Karten passen die Ramkühler.
 
Leadtek hat den Kühlkörper ziemlich groß gestaltet. Er läuft von der GPU um die Karte herum auf die Rückseite. Dieser Kühlkörper hat Kontakt mit allen Speicherchips und wird durch einen Lüfter über der GPU gekühlt. Ich denke mal, daß die Speicherkühlung eher ein Abfallprodukt war, bzw. für's übertakten sinnvoll. Das mache ich aber nicht (bringt nicht wirklich viel). Zudem sitzt der Kühlkörper fest auf beiden Seiten auf den Chips, was ihm wiederum Stabilität verleit. Würden die Speicherchips sehr heiß werden, würde der Kühlkörper auch schneller warm, was die Kühlleistung für die GPU wiederum herabsetzen würde.
ich denke mal, daß Leadtek aus verschiedenen beweggründen gemacht hat, aber nicht primär zur Kühlung der Speicherchips. Ansonsten hätte Zalman auch in der Anleitung (die übrigens nicht in deutsch ist - ich dachte das müßte sie!?) daraufhingewiesen.
 
Naja das mit dem übertakten kann man sehen wie man will. Meine TI ist immer 300/600 ~ mitunter 24/7 gelaufen. Also die sind schon robuster wie man animmt. Die Hersteller solcher karten müssen ja von der schlechtesten Umgebung ausgehen die es gibt, ein total zugestaubten und schlecht belüfteten Rechner damit die auch überall laufen. Also mit etwas belüftung laufen die ewig wenn die Temps im RAhmen bleiben.
Und wenn ich dann durch Übertakten eine Karte überspringen kann, um Games noch flüssig zu spielen dann komm ich immer an günstigere Karten bei fast gleicher Leistung.

Mal abgesehen von den jetzigen sprung der Karten ;)
 
Dass die Wärmeübertagung der zwei Platten der Zalman Heatpipe nicht optimal ist, ist für mich nix neues - als ich noch ein luftgekühltes System war war die obere Platte immer eiskalt während die untere quasi geglüht hat. Und das, obwohl das Heatpiperohr großflächig mit WLP eingestrichen worde.

Solange du den RAM der Karte aber nicht übertaktest, würde ich mir keine Sorgen machen, meine Asus Ti4600 hat schon standardmäßig keine Passivkühler drauf, und das bei 325 (x2) MHz RAM. Einem Kollegen ist dagegen aber nach wenigen Tage durch Ocing eine MSI Ti4400 (auch nicht passiv gekühlt) abgeraucht, alle Indizien haben auf Speicherdefekt hingedeutet...
 
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