Journalist im Computerbereich? Einige Fragen...

foolproof

Lt. Commander
Registriert
Jan. 2009
Beiträge
1.200
Hallo Leute,
ich muss ein Referat für mein P-Seminar halten und soll einen Beruf vorstellen.
Ich wollte einen Journalisten im Computerbereich vorstellen, der z.B. bei c't oder Chip oder so arbeitet.

Jetzt einige Fragen:
1. Wie schauts aus mit Schulischer Bildung?
Denke mal Abi, und dann, also welchen Studiengang, wie lange etc.

2. Vll. gibts hier ja jemand der das macht, dann wärs echt suuper, wenn der mir ne PN oder so schreiben könnte!

3. Gehalt... ich weiß, niemand schreibt gern was er verdient, aber ein ungefährer Rahmen, gern auch per PN wär super!

4. Voraussetzungen dafür?

5. Aufsstiegschancen

Danke schonmal!
 
wieso schreibst nicht einfach solche leute wie herrn peter langer oder so bei gamestar per mail an und fragst mal nett ...

die sind da sicher sehr auskunfts-freudig ;) ...
 
Also für Journalismus, bzw. Journalismus allgemein, muss man nicht zwingend den höchsten Schulabschluss geschweige denn eine Ausbildung in der Tasche haben.

Klassisch gibt es zwei Wege zum Journalisten.

1. Studium des Journalismus über 6-8 Semester, schliest einen hohen Praxisanteil ein
2. ein-zweijährige, extrem praxisbezogene Ausbildung an einer der Journalistenschulen. Zum Beispiel die Deutsche Journalistenschule in München.

Losgelöst davon ist, bei frischer, frecher, interessanter Schreibe und entsprechendem Fachwissen, ein Quereinstieg jederzeit möglich. Meistens fängt man erst einmal als Hobbiest bei einer "kleinen" Seite an und erarbeitet sich dadurch eine gewisse Reputation, durch die Chancen auf ein Praktikum, in einer "echten" Redaktion enorm steigen.
 
Es treiben sich hier doch recht viele selbst im Forum rum. Z.b. Carsten Spille (war übigrigens auch CB Redakteur vor Wolfgang) unter dem Nick Carsten oder y33H@ .

Klassisch gibt es zwei Wege zum Journalisten

Klassisch gibt es tausend Wege zum Journalisten. Viele Journalisten studieren z.B etwas völlig fachfremdes und kommen über Schreiben als Hobby dazu bzw. über eine fachnahe Ausbildung (Germanistik, Anglistik, Philosophie oder sonst noch was als Nebenfach )
 
es gibt wirklich 1000e wege!

-> ausbildung
-> freier autor
-> abi -> direktstudium journalismus
-> abi -> b.a. germanistik + nebenfach -> m.a. journalismus ... usw.

ich könnte ewig so weitermachen!
 
die pc games sucht momentan praktikanten. bin ich beim lesen im runes of magic sonderheft gestoßen.
musst mal in den kiosk gehen und auf die letzte seite gucken.

lg
 
Viele sagen es ist besser z.B. Politik zu studieren und dann über den Umweg Journalist zu werden. Dann hat man einfach mehr Ahnung von der Materie. Möchte man z.B. Für Autozeitschriten arbeiten und studiert Journalistik hat mit hinterher keine Ahnung von Autos. Deshalb besser etwas Fachliches studieren wie eben Politik, Medizin, VWL undwasweissich. Wurde mir beim Stgt. Wochenblatt so empfohlen und in Internetforen bekommt man auch diesen Rat.

Eine Bekannte hat es studiert im Ausland an einer Uni für Politikwissenschaften o.ä. Also da bekommt man das politische schon mal mit und ist auf diesem Gebiet fit. Bei Videospielen wärs aber vielleicht doch besser Journalistik zu studieren und dann über das Hobby Games...hmmm was kann man den im Bereich Videospiele studieren? Informatiker, Grafiker? kA.
 
Also ein Informatik Studium hat schon mal grundsätzlich ziemlich wenig mit der Spieleindustrie zu tun. Es gibt bestimmte Studiengänge à la Gamedesign, die sind da besser geeignet.
 
@EvilClown

Nicht unbedingt. Solche Sachen sind unteranderem sogar Teil eines Informatikstudiums auch wenn es man es nur Optional machen kann oder gewisse technische Grundlagen angesprochen werden.
Außerdem gibt es ja auch noch Studiengang wie Medieninformatik.

--> Bzw. wenn man sich mal ein bisschen in der Unibibliothek umguckt, wird es einen Haufen Bücher zu Renderingverfahren, Gamedesign und etc. geben.
 
Ich erzähle dir mal kurz meinen Weg

Habe vor 2 1/2 Jahren bei netzwelt.de als Quereinsteiger angeheuert.
Wurde wegen meiner FAQs hier auf CB schließlich genommen und habe eine Ausbildung zum Technikjournalisten gemacht. Die Ausbildung dauerte 2 Jahre. Ich musste keine Schule nebenher besuchen. Die Ausbildung war dementsprechend praxisbezogen.

In meinem Fall wurde mir leider von der technischen Seite nicht allzu viel beigebracht. Ich musste mir alles selber erarbeiten und erlernen bzw. herausfinden - klassisches learning by doing eben. Mein Schreibstil hat sich allerdings massiv verbessert. Unser Chefredakteur hat alle Texte vor der Veröffentlichung gegen gelesen und anschließen flog noch eine Lektorin über das Geschriebene. Hin und wieder gab es dann noch eine Schulung bzw. man konnte sich selbst zu einem anmelden.
 
Es gibt auch noch die FJS, richtet sich aber hauptsächlich an Leute die bereits ein nicht-journalistische Studium hinter sich haben und jetzt als Journalist tätig werden möchten. http://www.freie-journalistenschule.de/ausbildung-journalist.html

Der praxisbezogene Weg von burnout250 bei einem Verlag o.ä. würde mir persönlich am besten gefallen. Vielleicht fragst du mal beim lokalen Wochenblatt nach einem Praktikum und siehst dann was sich daraus ergibt.

@burnout150 bist du jetzt für Netzwelt tätig? Direkt oder so als freier Journalist?
 
Ernstzunehmende Journalisten kommen entweder (selten) von der Journalistenschule oder haben irgendwas studiert (erst mal egal was, es geht darum einen Hochschulabschluss zu haben, manche Fächer können für manche journalistischen Schwerpunkte hilfreich sein) und dann ein Volontariat gemacht (typischerweise 2 Jahre).
Wer sich im Volontariat bewiesen hat hat danach meist keine Schwierigkeiten eine entsprechende Beschäftigung zu finden, in der Branche kennt eh jeder jeden, wer nicht fällt in den Lokaljournalismus oder sonstige Formen der Bedeutungslosigkeit ab.
 
Zurück
Oben