Kalibrierung

musikos53

Captain
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Frage zur Kalibrierung:

Wenn man den Monitor mit z.B. Spyder5 kalibriert, dann wird eine LUT Datei von der Grafikkarte übernommen beim Start.
Es befindet sich also das icc Profil im Rechner und wird geladen.
Wenn man aber nun über die Software (beim Eizo) verschiedene Profile anlegt, wird dann das auf Basis des geladenen und selbst erstellten ICC Profils eingestellt, oder anders gefragt, wenn ich kein eigenes ICC habe, ist das Ergebnis dann anders bzw. geringfügig ungenauer?

Ergänzend möchte ich auch noch die Leute fragen, die sich mit Kalibrierung wirklich auskennen:
bei diesen Kalibrierungstools wird immer gesagt, man soll den Moni resetten, also auf Standard stellen.
Warum eigentlich nicht auf srgb stellen und dann kalibrieren? Im Falle von Eizo ist der sRGB Modus ja schon fast 100% genau ab Werk. Das muss aber alle Monate sicher nachkalibriert werden.
 
Im Falle von Eizo ist der sRGB Modus ja schon fast 100% genau ab Werk. Das muss aber alle Monate sicher nachkalibriert werden.
Die meisten Monitore und TVs sind falsch oder schlecht kalibriert auch Modelle die sehr gut von Werk aus kalibriert sind haben teilweise von Charge zu Charge große Schwankungen. Die Profile werden erst dann ausschlaggebend wenn man Bilder drucken möchte, da hier der Drucker mit dem Farbprofil arbeiten muss, für die reine Anzeige würde es auch reichen im GrakaTreiber alles auf Standard zu lassen und den Monitor korrekt einzustellen. Mit Standard ist in der Regel nicht der Farbraum gemeint sondern Gamma/Helligkeit/Kontrast etc.
Immer den Modus einschalten den man auch benutzen wird, sonst ist die ganze Kalibrierung umsonst ;)
 
@alxtraxx
danke für Deine Antwort

ich habe zur zeit zeit übergangsweise einen Asus mit 120 Hz und glossy Display, weil ich auf den Acer xb271HU warte.
Nur mit den Kontrollen am Bildschirm selbst war ich nicht zufrieden, nach der Kalibrierung und Einstellung Standard gehts jetzt.
Mag auch sein, dass es durch die Umgebungslichtmessung angenehmer wurde.
Das hat mir gezeigt, dass auch schlechte bzw. mittelmässige Monitore mit Kalibrierung besser aussehen, auch bei Spielen usw.
Auch bei mir im Tonstudio habe ich 2 alte identische BenQ Monis annähernd angleichen können - das ist mir händisch bisher nicht gelungen.
 
Habe gerade nachgeschaut was so eine Kalibrierungssoftware kostet und Spyder5 kommt in der einfachsten Version für 117 € daher.

Gibt's da auch was von Ratiopharm - was günstigeres oder vielleicht Freeware???
 
es geht um das Messgerät und das gibts natürlich nich als Freeware
die Express Version gibts bei amazon für 96 €
dabei ist da auch eine einfache Software
 
http://quickgamma.de/

hab mal vergleichsbilder gesehen zwischen werkseinstellung, quickgamma und spyder-kalibrierung. mit der freeware hat man da "weitestgehend" nen farbstich rausbekommen. farblich hat sich da auch einiges getan. die spyder-kalibrierung hat dann natürlich nochmal sichtbar was rausgeholt, auch wenn der unterschied nicht mehr ganz so groß war...

edit: fänd ich interessant, wie groß der unterschied nach der kalibrierung mit mehreren freewares wär :)
 
Zuletzt bearbeitet:
Mag auch sein, dass es durch die Umgebungslichtmessung angenehmer wurde.
Sowas schalte ich immer direkt ab da ich nicht immer die gleichen Lichtverhältnisse habe (ich bearbeite aber auch keine Fotos etc
professional, ich gimpe höchstens mal ab und an ;)).
Um mal von http://www.com-magazin.de/praxis/hardware/pc-monitor-richtig-einstellen-kalibrieren-475494.html zu zitieren:
Farbe hängt vom Umgebungslicht ab

Das Problem hab ich z.B. bei meinem TV im Wohnzimmer, tagsüber ist der Raum sehr hell weil immer Sonne reinscheint, da muss
ich Helligkeit usw recht hochdrechen damit das Bild gut aussieht, wenn man dann Abend aber im Halbdunkel Filme schaut ist die Einstellung wieder suboptimal X) Leider kann man nur 1 Benutzerprofil auf meinem TV anlegen daher hab ich halt alles auf Tageslicht
abgestimmt.

Aber zurück zur Frage ;) Alle möglichen guten Testbilder aus dem Internet saugen und dann schon mal grob anpassen hilft. Für exakte Farbkorrekturen kommt man ohne Prüfgerät vermute ich nicht weit, da hilft auch Software nix. Es gibt von manchen Testbildern auch das gleiche als Druckformat als Referenz, das setzt aber wiederum voraus, dass man einen Drucker hat der das möglichst farbecht druckt. Ohne Prüfgerät oder Referenzdruck ist man immer auf das Bild vom Monitor (den man ja einstellen möchten) angewiesen somit ist das schon sehr begrenzt. Eine große Verschiebung zu einer bestimmten Farbrichtung kann man natürlich noch mit blossem Auge sehen und korrigieren.

edit: fänd ich interessant, wie groß der unterschied nach der kalibrierung mit mehreren freewares wär
Fänd ich auch X) Mit meinem TV bin ich immer noch nicht ganz zufrieden, da muss ich aber eh noch mehr Zeit reinstecken,
jetzt stimmen zwar die Sättigungen an sich aber Kontrast nicht mehr ganz X) Kann aber auch sein dass der Kontrast stimmt und
ich das nur so schlecht empfinde weil mein anderer TV ein IPS statt nem TN-Panel hat und im PC-Modus schon super neutral
eingestellt ist ab Werk.
 
vlt hilft dir folgende beschreibung weiter, die ich aus nem tv-forum hab:

""Moment, fahre alle Werte auf Null Hintergrundbeleuchtung so weit es geht auch herunter, Kontrast ins untere Drittel. Schwarzwert Tief müsste stimmen. Alle Bildverbesserer aus.

Dannach dreht man den Helligkeitsregler so weit hoch bis ganz schwach gerade so eben erkennbar (im abgedunkeltem Raum) alle Grauabstufungen unterscheidbar sind. (An der groben Grautreppe). Dann ist der Kontrasregler und gegebenfalls die Hintergrundbeleuchtung so weit hochzudrehen das die weißen Balken weiß und ohne Überziehung leuchten und ohne das die beiden dunkelsten Graustufen nicht mehr unterscheidbar sind und absaufen.
Dannach würde ich den Farbton auswählen. Meist ist "neutral" oder "Warm" der beste Wert. Das S/W-Bild darf aber nicht rötlich oder grünlich wirken.
Erst dannach wird der Farbregler hoch gefahren.
Nur soweit das die Farben rot und blau kräftig sind aber nicht leuchten.
Feinjustierung dann am laufenden Programm anhand von Gesichtsfarben der Sprecher der Tagesschau.
Das Bild darf keinesfalls blenden.
Ist alles eingestellt kann man noch Feinjustierung an Hand der feinen Grautreppen vornehmen.
Da Helligkeit und Kontrast Werte sind von gegenseitiger Abhängigkeit ist eine wechselseitige Einstellung nötig. Sollte ein Lichtsensor zum Einsatz kommen sollte man Werte am Tage und am Abend getrennt einstellen die der Lichtsensor dann bedient."

vlt hilft es auch, wenn du beide tv's neben einander stellst und mit der obigen beschreibung versuchst, den tv, mit dem du noch nicht zufrieden bist, an den andern anzugleichen.

ausserdem könnte das hier ne gute hilfe sein:

http://www.burosch.de/testbilder.html

da gibts auch n video das zeigt, wie man die grundeinstellungen optimieren kann
 
http://www.lagom.nl/lcd-test/ das werde ich mal die Tage für meinen Test nehmen, die Burosch Bilder haben mir bei den Farben nicht zwingend geholfen ohne neutrales Vergleichsbild nebendran. Mein Problem war anfangs der Gammawert, da kannte ich bisher nur die -1 bis +1 auf meinem TV gibts aber nur 1.6 bis 2.8, nuja jetzt weiß ich das 2 2 der Standard ist, man kernt nie aus ;) Nebeneinander stellen hilft bei mir nicht viel, das TN Panel wird neben dem IPS Panel nur noch grausamer wirken und mein Tablet ist Oled da wär der Vergleich noch schlimmer, da sieht selbst der IPS nicht mehr gut aus. Vermutlich geht das Bild auf meinem TV nicht viel besser, den Grauschleier von TN Paneln sieht man halt immer wenn man nicht daran gewöhnt ist x)
 
Nach langer Probiererei habe ich feststellen dürfen dass der TV im Wohnzimmer kein Full RGB kann und somit muss ich wohl ans Bild gewöhnen X) Ich dachte immer TN-Panel + evtl. falsche Helligkeit/Kontrast wären das Problem X)
 
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