Kamera um 400€ gesucht!

ganz einfach,

1. mit den Eltern in den Laden und Kameras anschauen. Gerade bei älteren Damen und Herren ist Bedienbarkeit und Haptic wichtiger als alles andere

2. Hersteller untereinander vergleichen. Ich würde für eine Einsteigerkamera nämlich immer eher zu Sony oder Olympus raten, denn sie haben einen Vorteil, der bislang überhaupt nicht erwähnt wurde: einen im Gehäuse integrierten Bildstabilisator. Dadurch sind auch alte Objektive stabilisiert und tendenziell günstiger. Objektive mit integriertem Stabi sind schnell recht teuer. Gerade bei Sony gibt es aber einen ordentlich Gebrauchtmarkt mit Minoltaobjektiven, die nicht schlecht sind. Da kann man dann auch ein ordentliches Teleobjektiv für unter 100€ abschießen. Obendrein bieten Sony und olympus(?) mit Live-View eine Funktion, die die Nikon 3000 zum Beispiel nicht hat. Gerade bei meinen Eltern sehe ich aber, dass die sehr viel mit LV machen, da sie im Sucher weniger erkennen.

3. Erst vor Ort kann man entscheiden, was man wirklich braucht, ob es eine Digi, eine Bridge oder eine DSLR sein soll. Nicht unterschätzt werden darf Gewicht und Handhabung. Um einfach nur mal ein paar Urlaubsbilder zu machen, reichen sicher Digi oder Bridge. Wenn man aber auch so Bilder machen will, fährt man mit der DSLR besser. Ne Digicam oder Bridge ist niemals so gut wie eine DSLR. Zwar sind alles gleichermaßen Schönwetterkameras, geht es aber an die Grenzen insbesondere reduziertere Lichtverhältnisse, schlägt die DSLR um Längen.

4. Ein weiterer Kompromis wäre vielleicht auch die NEX-Serie von Sony, wo man Wechselobjektive nutzen kann, vor der Größe aber maximal auf Bridgeniveau ist. Obendrein bietet die auch HD-Video und nette Funktionen wie Sweep Panorama, Funktionen, die für Einsteiger und "Gelegenheitsknipser" sicher interessant sind.

5. wenn ihr im Fotoladen seid, könnt ihr auch Bilder machen und die Quali vergleichen. Da bekommt man einen eigenen Eindruck. Was nützen irgendwelche Testsiege basierend auf Testwerten.

6. Nochmal wichtig ist vor allem die Bedienbarkeit. Funktionen nützen Dir nichts, wenn man sie nicht findet oder nicht versteht, wie damit umzugehen ist. Gerade Sony hat mir hier gefallen (weshalb ich mir auch eine gekauft habe). Canon und Nikon fand ich von der Bedienung nicht so Klasse. ist aber sicher Geschmacksfrage und muss deshalb individuell getestet und beantwortet werden.

7 . Ansonsten kann man auch sehr mit einer Bridge glücklich werden. Insbesondere das Gewicht ist ein Vorteil. Außerdem auch grundsätzlich Zoommöglichkeit etc. wo man bei DSLRs erstmal wieder in Objektive investieren muss.
 
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welche sonys nicht?

Edit flüstert mir:
ok ich beantworte mir die Frage selbst,
die NEX-Serie, da ist es im Objektiv
 
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Hoppala, da ist mir ein Schnitzer passiert.:freak:
Hatte meinen Satz mehrfach korrigiert und nicht aufgepasst. *gelobe Besserung*
Es sollte heißen, daß nicht alle Sony-DSLRs Liveview haben und nicht alle Oly-DSLRs einen integrierten Bildstabi.
 
stimmt da habe ich mich wiederum etwas unklar ausgedrückt, denn ich wollte nicht sagen, dass jede Sony Liveview hat, sondern eher auf das Feature im allgemeinen hinweisen und deren Fehlen bei der Nikon 3000.
 
Gerade bei meinen Eltern sehe ich aber, dass die sehr viel mit LV machen, da sie im Sucher weniger erkennen.

Genau andersrum ;) Meine Eltern wollen unbedingt nen Sucher.

Und wenn meine Eltern Zeit haben gehen die auch nach Saturn. Da gibts alle Kameras die in die nähere Auswahl fallen.. wenn die mal Zeit haben..
 
na meine Eltern nutzen den Sucher auch,
es gibt aber Situationen, wo LV extreme Vorteile bietet (Bodenfotografie wie Makro, Überkopffotografie)
Gerade mein Vater nimmt aber auch sehr oft beim normalen Fotografieren den LV, weil er sich da nicht so verrenken muss.
 
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