Kampfsport ab 18j ?

Als Selbstverteidigung ist Boxen sehr gefährlich und unpassend, da man eben nix anderes kann als um sich schlagen. Sowas ist immer sehr brutal und reizt den "Gegner" nur zu ebensolcher Brutalität.

Was macht man damit, wenn man sich lästige Personen vom Hals schaffen will? Gleich in die Fresse hauen?

Viel besser ist Kampfsport wie Ju Jutsu (Bzw. Jiu Jutsu) und Hapkido, wo man Tritte, Hebel und Würfe erlernt. So kann man andere Leutchen auch auf relativ friedliche Art "besänftigen".
 
Dann würde ich Boxen nehmen.
Von der Effizienz her Judo und Karate weit überlegen, da körperlich viel härter und aufs Wesentliche reduziert.
 
Jup, da schließe ich mich an.

Besser noch:
Hau ab in die Stadt und mach was universelles. Wurde ja schon vieles genannt. Interessant ist auch Kali.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kali_(Kampfkunst)

"Eine Besonderheit ist, dass die Waffentechniken von Anfang trainiert werden. Es wird immer davon ausgegangen, dass der Angreifer eine Klingenwaffe führt, auch wenn man diese nicht sehen kann. Dementsprechend konsequent und hart wird der Angriff abgewehrt und der Angreifer schnellstmöglich kampfunfähig gemacht."

Viel Spaß bei was auch immer wünsche ich dir! =)
Zu alt ist man (fast) nie, so man nicht in den Wettkampf möchte.
 
Brasilian Jiu Jitsu oder Muay Thai sind meiner Meinung nach die besten und effektivsten "konvertionellen" Kampfsportarten.
 
Wer von Kampfkunst auch nur minimal eine Ahnung hat, der weiß, dass es nie nie niemals auf die Stilrichtung ankommt, die jemand trainiert oder gelernt hat, sondern auf den Kämpfertypen, den man darstellt.
Im Wettkampf wie auf der Straße. Denn :
Keine Kampfkunst, auch nicht die Beste, kann einen adrenalinhaltigen schockierenden Moment trainieren oder Dir Durchhaltevermögen, Kampfgeist und Zähigkeit verleihen, wenn Du es noch nicht in Dir hast.
Wenn Du in Rückstand gerätst, einen Niederschlag einstecken musstest oder in einen Würgegriff gerätst, dann musst Du auf die Zähne beissen und dich durchkämpfen.
In einem solchen Moment kommt es auf den Charakter des Kämpfers an.

Die Technik sollte natürlich nicht zu kurz kommen und man sollte für die Selbstverteidigung etwas üben,
das viele verschiedene Elemente des Kampfes vereinen kann, wie Jiu-Jitsu, WT oder Krav Maga.
 
Zuletzt bearbeitet:
@chancaine:

Da hast du schon Recht.
Das ist auch der Grund, warum "Schwarzgurte" desöfteren von einfachen Straßenschlägern besiegt werden. (Ließt man immer wieder in diversen Kampfkunst Foren).

Erfahrung und vorallem Erfahrung mit solchen Situationen/Schmerz etc. ist auf der Straße meistens wichtiger als Technik.
 
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