Kann man 8 GB RAM per Software sinnvoll „erweitern“?

Marmic(on)

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In meinem etwas älteren Notebook sind aktuell 8 GB RAM verbaut (als Kit). Für die meisten Dinge reicht das noch, aber gelegentlich merke ich schon, dass es etwas knapp wird, zum Beispiel mit vielen Browser-Tabs oder wenn mehrere Programme gleichzeitig laufen.

Aufrüsten möchte ich den RAM ehrlich gesagt nicht mehr. Das Gerät ist schon älter und ich weiß nicht, ob sich die Investition noch wirklich lohnt.

Daher frage ich mich: Gibt es irgendwelche Software-Tricks, mit denen man den vorhandenen RAM zumindest ein Stück weit „strecken“ kann? Mir ist natürlich klar, dass das keinen echten physischen RAM ersetzt. Trotzdem habe ich z. B. an Dinge wie eine größere Auslagerungsdatei, RAM-Management-Tools oder ähnliche Lösungen gedacht.

Hat jemand damit praktische Erfahrungen gemacht? Kann man damit im Alltag tatsächlich noch etwas herausholen oder ist der Effekt eher vernachlässigbar?

Windows 10.
SSD vorhanden.
 
Ist schon integriert mit der Auslagerungsdatei. Aber um es kurz zu fassen nein. DDR3 Rams bekommst hinterhergeworfen und DDR4 2x 8GB sollten jetzt auch nicht die Welt kosten.
 
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Diese "Tricks" ersetzen niemals echten RAM, das kannst du dir abschminken, dies macht dein Gerät nicht schneller.

Dieses "lohnen" kannst nur du entscheiden, ob es dir Wert ist, wenn man das Gerät noch häufiger nutzt, spricht es eher dafür das es sich lohnt.

Wenn das Gerät älter ist, wird der RAM wohl nicht viel kosten, was nutzt dein Gerät, DDR4 oder DDR3?

Von welchem Gerät sprechen wir hier überhaupt?
 
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Wenn es das Notebook mit Rissen im Gehäuse ist würde sich ggf auch etwas neueres lohnen zu kaufen. Gibt ja zum teil ganz brauchbares auf dem Gebrauchtmarkt.
Auf der anderen Seite zusätzlicher 8 GB Rigel könnte ggf schon wieder reichen. Und ja ne SSD ist nur bedingt ein ersatz für RAM.
 
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software trick helfen nur in bestimmten anwendungfällen

glaube es gab mal auf youtube ein video zu minecraft, mit und ohne komprimierten ram. wenn ich es richtig in erinnerung behalten habe hat sich das ordentlich gelohnt

aber wenn der ram mit bildern, anderen nicht komprimierfähigen daten, einfach voll ist... wenn da nicht mehr drauf zugegriffen wird kann man auslagern in swap

aber bei vollem zugriff, ständiges reinlesen rausschreiben, da bleibt die maschine fast stehen, auch auf SSD ist das einfach brutal langsam. man kommt um das RAM upgrade nicht darum herum
 
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Keine Infos zur Hardware, ob es sich also lohnt können hier alle schwer bewerten.
Im zweifel musst du wissen, was du willst.
Entweder X€ ausgeben oder mit dem Leben was man hat, ich meine du hängst auch noch auf Win10 rum ;)
 
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Je nach Ziel deiner Aktion würde sich auch eine Cloud Plattform eigenen. Für das Gaming z.b Geforce Now. Wenn es um produktive Dinge geht, evtl. ein Windows in der Cloud. Ist aber alles mittel und langfrisitg teurer als jetzt einen RAM Riegel reinzustecken.
 
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Fujiyama schrieb:
Wenn es das Notebook mit Rissen im Gehäuse ist würde sich ggf auch etwas neueres lohnen zu kaufen. Gibt ja zum teil ganz brauchbares auf dem Gebrauchtmarkt.

In ein bis zwei Jahren, wenn die RAM-Krise ausgestanden ist ;)
Ergänzung ()

Wolfgang.R-357: schrieb:
Wenn das Gerät älter ist, wird der RAM wohl nicht viel kosten, was nutzt dein Gerät, DDR4 oder DDR3?

Von welchem Gerät sprechen wir hier überhaupt?

DDR3

Acer Travelmate 5760 mit i5 2540M. ^^
 
RAM ist leider durch keine Software zu ersetzen. Und der Zugriff auch auf die SSD über Auslagerungsdatei macht das System lahm. Denn jede SSD ist langsamer als noch der langsamste DDR3/4/5 RAM.
 
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Wer weiß wie der Hardwaremarkt bis dahin aussieht, die Grafikkarten sind übrigens auch nach den Boom sehr hoch im Preis geblieben, niedrige Preise haben wir da nicht mehr gesehen.
 
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Marmic(on) schrieb:
DDR3

Acer Travelmate 5760 mit i5 2540M. ^^
Ja dann hol dir für ein paar Kröten 2x 8GB oder für wenige Hundert Geld einen besseren aktuellen gebrauchten ;)
 
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Wenn es das Acer ist, 20-30€ für einen 8GB DDR3 Riegel, muss man sich überlegen.
Da Windows 10, würde ich mit der Kiste würde ich persönlich nix mehr im Internet machen!
Je nachdem welche Programme genutzt werden, lieber überlegen ob ein schlankes Linux möglich ist. Oder ob jetzt 3-500€ jetzt für ein Entry oder refurbished Businessgerät nicht die smartere Variante ist.
 
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DDR3 ist von der Krise kaum betroffen, da kann man noch immer günstig kaufen, vor allem gebraucht. Ich hab mal von einem gehört, der PCs aus gebrauchten Teilen baut und sie Nebenberuflich verkauft, dass er auch mal DDR3 einzeln verkaufen wollte, die jedoch kaum jemand kaufen wollte, obwohl die Preise sehr niedrig waren, ich will damit nur sagen das du gebraucht sehr günstig kaufen kannst.

Einfach auf die Herstellerseite gehen, schaun welche RAM passen. Wenn wir nachsehen sollen, benötigen wir jedoch die genaue Produktbezeichnung des Geräts.

Es wäre natürlich auch eine Möglichkeit, wenn du die Platte Formatiertst, darauf ein schlankes Linux installierst, denn das benötigt wenige RAM als Windows. So kann man sich übrigens auch von Altlasten befreien, die das System vollgemüllt und gebremst hat - auch beim RAM.
 
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Eine Softwarelösung ist mit der Auslagerungsdatei in Windows schon implementiert. Alternativ die vorgeschlagenen SoftRAM-Lösungen probieren.

Wie von Dir bereits erwähnt, würde ich auch keinen EUR in die Kiste investieren, da nicht Win11 kompatibel.
Alternativ ein schlankes Linux installieren und mit den 8 GB RAM besser auskommen, oder ein Win11 fähiges Refurb-Business Notebook für 200 bis 450 EUR kaufen.
 
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die Erweiterung vom RAM mit Software hat ja Tradition : https://de.wikipedia.org/wiki/SoftRAM :evillol:
Entweder investiere in einen weiteren 8GB Riegel. Da hast du aber das Problem, das die Hardware nicht offiziell von Windows 11 unterstützt wird und Windows 10 ESP im Herbst ausläuft, Windows 11 25H2 ist zwar mit den bekannten Tricks zum laufen zu bekommen, aber bekommt Sicherheitspatches nur bis Herbst 2027. Und ob die Tricks mit 26H2 noch funktionieren werden, weiss man noch nicht. Wenn du nicht auf Linux umsteigen willst , wäre somit auch ein neuer, gebrauchter W11 fähiger Laptop bedenkenswert
 
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Jadawin99 schrieb:
Eine Softwarelösung ist mit der Auslagerungsdatei in Windows schon implementiert.

In die Kiste würde ich keinen Euro investieren, da nicht Win11 kompatibel.
Alternativ ein schlankes Linux installieren und mit den 8 GB RAM gut auskommen, oder ein Win11 fähiges Refurb-Business Notebook für 200 bis 450 EUR kaufen.

Danke. Ja, das klingt am sinnvollsten. Ich wollte Anfang 2026 neu bauen (Mini-PC auf Basis der Asrock DeskMeet / DeskMini Barebones), aber die RAM-Krise hat mir einen Strich durch die Rechnung gemacht.
 
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