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Kaufberatung AVR + Boxen
- Ersteller mr.coffee
- Erstellt am
hififan
Lieutenant
- Registriert
- Feb. 2009
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- 693
Cassius1985 schrieb:Alleine die Mehrleistung durch Bi-Wiring macht sich positiv bemerkbar,
Bi-Wiring bringt aber auch 0,0 nix an Mehrleistung. Was Du aber vermutlich meinst ist Bi-Amping. Letzteres muss dann auch vom Verstärker unterstützt werden, ersteres geht mit jeder Billigbüchse.
Zum Thema Lautsprecher: Da würde ich bei dem Budget auch mal einen Blick auf www.phonar.de werfen. Ein nicht ganz so bekannter deutscher Hersteller. Die Dinger klingen hervorragend.
K
kaigue
Gast
Ich würde auf jedenfall mal in Hifi Forum vorbeigucken. Die kennen sich da ggf. besser aus 
infinitykalli
Cadet 3rd Year
- Registriert
- Jan. 2010
- Beiträge
- 62
TheGhost31.08 schrieb:@infinitykalli: Willst du etwa behaupten du hast nicht genug Disko wenn du den Yamaha aufdrehst ? Vllt mal mit Cassius einen Termin beim Ohrenarzt ausmachen![]()
Danke der Nachfrage, aber meine Ohren funktionieren noch ganz gut.
Zu diesem Thema ein Auszug eines Posts hier aus dem Forum.
https://www.computerbase.de/forum/threads/wissenswertes-ueber-hifi-und-audio.61103/
Morgoth schrieb:Die Wahrheit über Leistungsangaben
In den Werbebroschüren zu Receivern/Verstärkern steht die Leistungsangabe immer ganz oben. Denn mit Leistung lässt sich vor allem in unteren Preisbereichen viel verkaufen. Wenn man mal solche Geräte verkaufen soll, ist tatsächlich die erste Frage des Kunden: "Wieviel Watt hat der denn?" und seine nächste Bemerkung ist: "Der xxx hat aber yyy Watt, und er kostet weniger." Jeder geschulte Verkäufer kommt dann in Erklärungsnotstand, vor allem wenn der Kunde auch noch ein Besserwisser ist (Ihr glaubt gar nicht, wie oft das vorkommt).
Wie ist das denn nun? Die Leistung, die uns wirklich interessiert, ist die Leistung RMS. Wie wir oben gelernt haben, kann es da auch die Sinus- oder Nennleistung sein. Dann wird die Leistung natürlich noch an einem bestimmten Widerstand angegeben (4, 6, 8 Ohm). Das kann man aber noch recht einfach ineinander umrechnen.
Das P.M.P.O und Musik nicht relevant und besonders P.M.P.O absolut nichts mit der Realität zu tun haben, sollte auch klar sein.
Aber auch mit RMS (Sinus, Nenn) wird gerne gelogen, besonders im A/V-Bereich. Dort werden Leistungen angegeben, die fast völlig (aber eben nicht ganz) aus der Luft gegriffen werden.
Zwei Beispiele (eins negativ, eins positiv):
Teac AG-10D, 6.1 AV-Receiver. Surround Ausgangsleistung 6*125W (6 Ohm), Leistungsaufnahme 270W, Preis 699€.
Rotel RSX 1055, 5.1 AV-Receiver. Surround-Ausgangsleistung 5*75W (8 Ohm), Leistungsaufnahme 450W, Preis 1999€.
Hä? Können die bei Rotel keine Verstärker bauen? Und dabei ist das Gerät so viel teurer!
Aber jetzt rechnen wir mal. Aus dem Energieerhaltungssatz folgt, das nicht mehr Energie (oder Leistung) rauskommen kann als reingekommen ist. D. h., bei 270W Leistungsaufnahme könnten maximal 270W herauskommen. Jetzt hat ein Class AB-Verstärker (und das sind beide) aber einen Wirkungsgrad von 60-70% (abhängig von der Lastimpedanz, hier nehmen wir mal für beide Verstärker 8 Ohm an), weil beide noch einen Vorverstärker und verschiedenste Digitalschaltungen haben, kann man guten Gewissens 50% annehmen. Das würde bedeuten, von den 270W kommen nur 135W an den Ausgangsklemmen an. Und die sollen jetzt noch auf die 6 Kanäle verteilt werden, macht 22,5W/Kanal. Enttäuschend.
Dagegen der Rotel-Verstärker. 450W Leistungsaufnahme, 50% davon sind 225W, geteilt durch 5 macht 45W/Kanal. Nanu? Plötzlich mehr. (Auch die Angabe von Rotel ist also etwas geschönt, bei 75W/Kanal hätten wir einen Wirkungsgrad von 83%->utopisch)
Wie kommen die Hersteller nun auf diese Leistungswerte? Ganz einfach: man misst nur einen einzigen Kanal, wieviel der zu leisten imstande ist, und gibt dann halt solche sinnlosen Werte wie 6*125W an. Steht dabei aber, wie z. B. bei Rotel, die Angabe "alle Kanäle betrieben" dabei, dann kann man schon von etwas realistischeren Angaben ausgehen.
Wenn euch also irgendwer einen Verstärker mit unglaublich viel Leistung andrehen will, dann fragt mal nach der Leistungsaufnahme. Wenn er die nicht weiß, die steht immer hinten am Verstärker auf dem Typenschild. Da kann man meistens schon erkennen, ob die Angabe der wirklichen Leistung entspricht.
Meiner Meinung nach sollte als Basis 2 große Frontlautsprecher mit der passenden Endstufe das Kerngerüst einer vernünftigen Mehrkanalanlage sein, idealerweise sollten die anderen LS von der gleichen Marke sein.
Das deckt sich ja auch mit der Vorgabe des Threadstarters, der sich auch mal überlegen könnte statt alles neu zu kaufen sich nach guten 2nd Hand LS und Analogverstärker umzuschauen.
P.S. Mein Yamaha hat Pre Out für alle Kanäle, was auch der Hauptgrund war bei meiner Kaufentscheidung, den nur so kann man externe Endstufen benützen.
Gruss kalli
hififan
Lieutenant
- Registriert
- Feb. 2009
- Beiträge
- 693
Yepp,
was diese Aussage
dann auch gleich als sinnlos, ja sogar falsch entlarvt. War zuvor nur zu faul da drauf einzugehen
.
Andererseits wird das IMHO auch überbewertet. Ich hatte einen 5.1 Pioneer Amp mit 5x100 Watt bei einem 1200 Watt Netzteil. Man darf hier also von einer sehr realistischen Angabe ausgehen.
Letztlich habe ich damit aber auch nicht lauter Musik/Filme gespielt als mit meinen späteren Receivern, die nominell ähnliche Leistungswerte bei aber viel kleinerem Netzteil erbrachten/erbringen. Klanglich spielte es auch nicht wirklich einen Walzer.
Warum?
1) Im Alltagsbetrieb reichen 1-10 Watt halt schon für sehr ordentliche Lautstärken. Das kann echt jeder AVR.
2) Die volle Leistung wird selten im Dauerbetrieb und schon gar nicht gleichzeitig auf allen Kanälen benötigt. Kurzzeitig kann ein Amp aber auch mehr abgegeben als das Netzteil hergibt, dafür hat ja die Elkos.
Fette Endstufen machen also nur da Sinn, wo wirklich RICHTIG laut gehört werden soll. Bei mir reichen die integrierten Endstufen jedenfalls schon für Lautstärken die ich nicht mehr wirklich brauche.
Macht das mogeln nicht besser/richtiger, relativiert aber etwas die Relevanz für den Kauf.
was diese Aussage
lubi7 schrieb:... Viel weniger Stromverbrauch im vergleich zum Onkyo und mehr Ausgansleistung sowohl in Stereo wie un Surround.
dann auch gleich als sinnlos, ja sogar falsch entlarvt. War zuvor nur zu faul da drauf einzugehen
Andererseits wird das IMHO auch überbewertet. Ich hatte einen 5.1 Pioneer Amp mit 5x100 Watt bei einem 1200 Watt Netzteil. Man darf hier also von einer sehr realistischen Angabe ausgehen.
Letztlich habe ich damit aber auch nicht lauter Musik/Filme gespielt als mit meinen späteren Receivern, die nominell ähnliche Leistungswerte bei aber viel kleinerem Netzteil erbrachten/erbringen. Klanglich spielte es auch nicht wirklich einen Walzer.
Warum?
1) Im Alltagsbetrieb reichen 1-10 Watt halt schon für sehr ordentliche Lautstärken. Das kann echt jeder AVR.
2) Die volle Leistung wird selten im Dauerbetrieb und schon gar nicht gleichzeitig auf allen Kanälen benötigt. Kurzzeitig kann ein Amp aber auch mehr abgegeben als das Netzteil hergibt, dafür hat ja die Elkos.
Fette Endstufen machen also nur da Sinn, wo wirklich RICHTIG laut gehört werden soll. Bei mir reichen die integrierten Endstufen jedenfalls schon für Lautstärken die ich nicht mehr wirklich brauche.
Macht das mogeln nicht besser/richtiger, relativiert aber etwas die Relevanz für den Kauf.
Cassius1985
Captain
- Registriert
- Sep. 2004
- Beiträge
- 3.679
@TheGhost31.08
blablabla...
Evtl sollte man mal die Begriffe klären bevor rumgemotzt und üble Mutmaßungen ausgesprochen werden!
Ich habe mich tatsächlich vertan und meine Bi-Amping (Eine Endstufe für je ein Lautsprecherpaar)
Alles andere ist in der Tat unsinnig.
Ich gehe allerdings stark davon aus, dass jeder der Bi-Wiring sagt, Bi-Amping meint !
blablabla...
Evtl sollte man mal die Begriffe klären bevor rumgemotzt und üble Mutmaßungen ausgesprochen werden!
Ich habe mich tatsächlich vertan und meine Bi-Amping (Eine Endstufe für je ein Lautsprecherpaar)
Alles andere ist in der Tat unsinnig.
Ich gehe allerdings stark davon aus, dass jeder der Bi-Wiring sagt, Bi-Amping meint !
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