Kaufberatung CPU

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Sinthuria

Gast
Für meine Frau stelle ich gerade einen Rechner zusammen. Bis auf die CPU ist soweit alles klar. Es sollte kein Vierkerner mehr sein. Ich schwanke zwischen drei Optionen

Intel 7820X
AMD 1700x
Intel 6800k

Da meine Frau viel spielt und nicht unbedingt anspruchslose Titel, zählt natürlich vor allem die Gaming-Performance. Der Ryzen ist zwar interessant liegt aber was die Spieleperformance hinter den beiden Intelplattformen. Der 7820x ist zwar schnell, aber bringt eben mehr Probleme mit sich. Der 6800k hat zwar eine stabile dafür veraltete Plattform und nur 6 Kerne. Naja und nun bin ich eben unschlüssig.
 
Hängt von der Software/Settings Deiner Frau ab.
Ich würde heute keinen 4-Kerner mehr kaufen. (Genau so wenig, wie ich neue Rechner nur mit 16GB RAM betreiben würde)
Aber wenn Deine Frau nur Games zockt, die 4 Kerne oder weniger beschäftigt ....
 
Rein von den Kosten her bleibt nur der 1700 oder 1700X übrig. Wenn du ein High End System baust vielleicht noch der 7820X, aber in den meisten Fällen ist das Geld besser in Grafik, SSD oder RAM angelegt.
 
Wo sollte dir die Spieleperformance des 1700X denn nicht reichen?
Den 6800k würde ich wegen der veralteten Plattform nicht nehmen, außerdem müsste man den übertakten.
Der 6800k erreicht bei "alten" Spielen @Stock gerade mal 5% mehr Leistung als der Ryzen, dafür würde ich nicht 2 Kerne opfern und eine auslaufende Plattform nehmen.
https://www.computerbase.de/artikel...test.58904/seite-2#abschnitt_spiele_full_hdhd
Bei moderneren Spielen die besser von mehr Kernen profitieren schneidet der Ryzen auch besser ab, und vor allem bei modernen Spielen braucht man Leistung und bei älteren reicht sie vollkommen aus.

Beim Ryzen kannst du vermutlich die nächste Generation Prozessoren und übernächste Generation noch auf dem Mainboard laufen lassen
 
Naja sie macht schon etwas mehr damit. Aber wie gesagt heute würde ich keinen Vierkerner mehrmkaufen wollen. Der 7820 wäre zwar eigentlich eine gute Option, allerdings soll er wohl recht heiß werden. Würde zwar eh einen Kühler von Noctua verbauen, aber da das Gehäuse gedämmt ist und ich nicht mehr wie die zwei vorhandenen Gehäuselüfter betreiben möchte, weiß ich nicht ob es nicht etwas arg warm im Gehäuse wird.
 
Du könntest ja gleich einen geköpften kaufen^^
 
Der i7-7820X kostet ab 599,94€, der Ryzen 1700X kostet ab 349,85€.
 
Nee, das kann ich auch noch selbst. Wenn es mein Rechner wäre hätte ich auch kein Problem damit. Aber oi lasse ich das besser :-)
Der Preisunterschied ist mir zwar bewusst, spielt aber erst einmal eine untergeordnete Rolle. Aber tendenziell wird es wahrscheinlich der Ryzen.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ja das kenne ich. Deshalb schrieb ich ja, dass die Plattform ihre Probleme mit sich bringt. Aber übertaktet wird der Rechner eh nicht und der 7820x verbraucht natürlich weniger wie der 7900x
 
Sinthuria schrieb:
Nee, das kann ich auch noch selbst.

Das Köpfen des Skylakex soll auch nicht mehr so risikolos funktionieren.
 
Von deinen drei Vorschlägen mach doch einzig der Ryzen Sinn.

Zumal die langsamste Komponenten ohnehin die Grafikkarte ist und Ryzen den ersten Tests nochmal einiges zugelegt hat.

Du musst leider gründlich gucken, wer dir einen ernst zu nehmenden Test serviert. Weltfremde Auflösungen wie hier auf Computerbase zählen leider nicht dazu.
 
Das ist mir schon bewusst, dass die Minimum FPS nicht außer acht zu lassen sind..... aber die Entscheidung ist jetzt eh gefallen. Es wird der Ryzen werden, allerdings bräuchte ich noch Tips bezüglich des RAMs. Welche laufen denn nun gut oder und unproblematisch? Verbaut werden auf jedenfall 32 GB. Wenn möglich bräuchte ich ein Kit aus zwei Modulen.

Naja, der 6800k wäre auch eine Option gewesen, zumal ich an den recht günstig herangekommen wäre.
 
Benutzt deine Frau Kopfhörer? Wenn ja, empfiehlt sich der bessere Soundchip des teureren Boards. Zudem hat das Prime X370-Pro 6 native CPU-Phasen, das Prime B350-Plus dagegen nur 4:
2.4.3. Was bewirken wahre Phasen und Phasenverdopplungen
Zum Inhaltsverzeichnis
Der Hauptvorteil von vielen Phasen ist die Trägheit beim Laden der Spulen mit Energie zu kompensieren. Kommt es zu starken Lastwechseln bräuchte es aber kurzfristig die Energie. Diese ist durch die Kondensatoren bestimmt. Da aber nach dem Lastwechsel von wenig auf sehr viel dennoch weiterhin der starke Strom benötigt wird, dienen die Kondensatoren nur als kurzfristige Puffer. Die Spulen sind direkt für die konstante Stromabgabe notwendig. Der nächste Vorteil mehrere Phasen zu haben ist die Verringerung der Zeit die ein Mosfet die Spule mit Energie speißt. Wenn der Mosfet in einem normalen Lastfall Strom leitet so befreit ihn jede weitere Phase um 1/n von steter Schaltung. Dadurch haben diese Bauteile eine "längere" Zeit für die Wärmeabfuhr. Die Bauteile sind je mehr verwendet werden vergleichbar kühler, was ihre Effizienz erhöht und die Lebensdauer verlängert. Die Phasen im Mainboardsubstrat sind aus Metallen wie Kupfer und können nur eine bestimmte Menge an Stromfluss vertragen, weshalb baubedingt eine einzelne Phase nur eine ihrem Querschnitt entsprechende Stromstärke maximal verträgt. Prozessoren verbrauchen jedoch mehr Strom als eben durch eine einzelne Phase leitbar ist und daraus ergibt sich physikalisch die Notwendigkeit bei "Stromschluckern" auf mehrere Phasen das VRM auszulegen. Ein weiterer Vorteil ist dass jede Phase die Strommenge die maximal in die CPU geleitet werden kann erhöht. Nachteilig wirkt sich die Verwendung von Dopplern aus. Diese halbieren die Steuerfrequenz pro Treiber/Mosfet. Um den Stromfluss jedoch so konstant wie möglich zu halten ist eine größere Frequenz wünschenswert. Schließlich soll so schnell wie möglich auf Lastwechsel reagiert werden. Zudem ergibt sich bei Verwendung von mehreren Phasen im Vergleich zu wenigeren, dass der Ripplestrom sinkt, welcher sich negativ auf die Lebensdauer der Komponenten wie Kondensatoren und CPU auswirkt. Spule und Kondensator wirken wie ein Tiefpass-Filter. Das Rauschen durch das schnelle Schalten der Phasen wird weitestgehend neutralisiert. Gänzlich läßt sich dies jedoch nicht von der CPU fernhalten. Je weniger Strom fließt, desto weniger Ripple gibt es. Der letzte Effekt kommt aber nur zu stande bei echten Phasen. Die Vergrößung der Anzahl über einen Doppler, Quadropler oder Switch wirken sich hierauf nicht aus. So kann aus einer guten Freuqenz des PWM mit 300MHz schnell auf 150MHz oder gar 75MHz reduziert werden, was jedoch als Zyklus zu lang wäre um "schnell" genug die geforderte Leistung bei Lastwechseln nachzuregeln (Overshoot Problematik), andernfalls wären OCP und OVP im Dauereinsatz um Spitzen zu kappen.
Quelle fürs Zitat:
http://extreme.pcgameshardware.de/m...e-einfuehrung-die-spannungsversorgung.html#b4

Quelle für die Anzahl der CPU-Phasen von X370-Pro & B350-Plus:
https://www.hardwareluxx.de/community/f12/pga-am4-mainboard-vrm-liste-1155146.html
 
Der Soundchip ist egal, da die Soundkarte aus dem alten Rechner wieder verwendet wird :-)
 
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