Kaufberatung Digitale Spiegelreflexkamera

Erzwodezwookie schrieb:
Nö, warum auch? Für's Mittelformat werden sowieso Optiken mit größerem Bildkreis benötigt von daher ist es egal ob der KB/APS-C/APS-H DSLR Hersteller auch Mittelformat hat oder nicht. Da ich eine Mamiya und eine Linhof Fachkamera habe ist mir das recht egal.
Erzwodezwookie schrieb:
Erstens hat er das meines Wissens nicht gesagt und zweitens ist diese Aussage völliger Schwachsinn. Als ob "Wildlife" die einzige Form ernsthafter Fotografie sei. Und die 645D wurde bestimmt nur für Hobbyknipser geschaffen, deswegen ist sie mit rund 9000€ auch so unglaublich günstig :lol:
Die Wildlifefotografie war nur ein Beispiel. Und ja, dafür wurde sie geschaffen. 9000€ für eine Mifo ist verdammt günstig.

Gruß
 
fetzie schrieb:
Nö, warum auch? Für's Mittelformat werden sowieso Optiken mit größerem Bildkreis benötigt von daher ist es egal ob der KB/APS-C/APS-H DSLR Hersteller auch Mittelformat hat oder nicht. Da ich eine Mamiya und eine Linhof Fachkamera habe ist mir das recht egal.

Ist doch egal, Du bekommst von CaNi kein MF und damit kann man genauso gut oder schlecht gegen CaNi argumentieren wie mit "Wildlife" gegen Pentax (wobei es in letzterem Fall immerhin noch Ausweichmöglichkeiten a la Sigma gibt).

Die Wildlifefotografie war nur ein Beispiel.

Von wie vielen?

Ich bleibe dabei: Die Aussage, Pentax sei nix für professionelle Fotografen, ist in ihrer Pauschalität völliger Schwachsinn.

Und ja, dafür wurde sie geschaffen. 9000€ für eine Mifo ist verdammt günstig.

Natürlich ist es günstig. Und vermutlich fällt sie sofort auseinander, wenn sie mal ein Profi in die Hand nimmt, gell? ;)
 
Ich bleibe dabei: Die Aussage, Pentax sei nix für professionelle Fotografen, ist in ihrer Pauschalität völliger Schwachsinn.

Das kann ich bestätigen. Es gibt sogar profesionelle Fotografen, die mit einer Bridge knippsen. Als ob man mit einer normalen Kamera nicht auch gute Bilder machen könnte ...
 
ayin schrieb:
Als ob man mit einer normalen Kamera nicht auch gute Bilder machen könnte ...

Unter bestimmten Umständen ist das in der Tat so, aber das tut hier echt nichts mehr zur Sache - die Diskussion hat sich sowieso Meilenweit vom Ursprungsthema entfernt. Es bleibt dabei: für bestimmte Spezialanwendungen benötigt man - wenn man ein gewisses Maß an Qualität erreichen will - bestimmte Technik, die nicht jedes System bieten kann. Solche SPezialanwendungen sind z.B. Architekturfotografie, Sport, Wildlife, Konzerte usw.

Klar, das alles kann man auch mit Pentax, Olympus und co. ablichten. Aber bei widrigen Bedingungen (Reh im Wald, Konzert mit miesem Licht, Sport in einer schlecht beleuchteten Halle etc.) ist ein druckfähiger Qualitätsanspruch eben mit allround-Technik kaum mehr erreichbar. Wer für sich selbst nicht ausschließen kann, dass er sich diesen Problemen einmal gegenüber sieht, sollte nicht in ein System investieren, mit dem sie nicht zu lösen sind, alles andere wäre aktives Geldverbrennen.

Ob das für unseren TO überhaupt eine Rolle spielt (Situation und Qualitätsanspruch müssen ja erst mal eintreten, vll. gibt er sich ja auch mit totgeblitzten knipsbildchen zufrieden, macht kein Wildlife oder geht nur auf Konzerte mit astreinem Licht), muss er selbst entscheiden. Aber wie hier mit Totalpauschalisierungen das Pauschalisieren der anderen angegriffen wird, ist schon bemerkenswert.

Übrigens: Alle die pauschalisieren sind doof! :freaky:
 
Erzwodezwookie schrieb:
Alles? Auch sowas? :D

http://www.pentax.de/de/news/1288/foto_news.php

@Draecus: Hier hast Du Deine Kamera über der K-7. Zugegeben: man findet sie nicht, wenn man "nur" nach KB-Modellen sucht ;)

So und jetzt erklär bitte mal den tieferen Zusammenhang deines total unsinnigen Posts. Was zur Hölle hat denn das Anbieten von MF Kameras mit den Qualitäten des Pentax K-Systems zu tun?
Gewinnt man irgendwelche Möglichkeiten mit einer K7 oder K-x dadurch das es die 645D gibt? Wohl kaum. Die Systeme sind nicht kompatibel und haben somit auch überhaupt keinen Zusammenhang.

Für das Pentax K-Bajonett gibt es nunmal vieles an Linsen einfach gar nicht und der Autofokus ist nicht konkurrenzfähig. Zudem ist das System für ernsthafte Fotografen auch nicht billiger als Canonikon und bietet auch sonst keine Vorteile.
 
xDream schrieb:
So und jetzt erklär bitte mal den tieferen Zusammenhang deines total unsinnigen Posts. Was zur Hölle hat denn das Anbieten von MF Kameras mit den Qualitäten des Pentax K-Systems zu tun?

Die Diskussion war bisher nicht auf das K-System beschränkt.

Im Grunde geht es mir aber nur um die total unsinnige Pauschalaussage, Pentax sei für Profis grundsätzlich völlig ungeeignet. Nicht, weil ich Pentax besonders mag, sondern weil man es besser wissen sollte, zumindest, wenn man den Anspruch erhebt, über Markenfaschismus hinausgewachsen und wirklich nur an der Eignung eines Werkzeugs für bestimmte Zwecke unabhängig vom Label interessiert zu sein.

Gewinnt man irgendwelche Möglichkeiten mit einer K7 oder K-x dadurch das es die 645D gibt? Wohl kaum. Die Systeme sind nicht kompatibel und haben somit auch überhaupt keinen Zusammenhang.

Nur am Rande: Soweit ich weiß, sind zumindest die MF-Optiken auf das K-Bajonett adaptierbar.

Für das Pentax K-Bajonett gibt es nunmal vieles an Linsen einfach gar nicht

Schön schwammige Aussage, bloß nicht festnageln lassen ;) "Vieles" kann man schließlich beliebig definieren...

und der Autofokus ist nicht konkurrenzfähig.

...was spätestens seit der k-7 ein überholtes, wenn auch nicht totzukriegendes Vorurteil ist. Wenn man dieselbe "Liga" vergleicht, sowieso.

Zudem ist das System für ernsthafte Fotografen auch nicht billiger als Canonikon und bietet auch sonst keine Vorteile.

Aber auch nicht zwangsläufig Nachteile. Es kommt immer noch darauf an, WAS man als Profi machen will... es gibt genug (mit Deinen Worten: "viele") Bereiche, in denen sich Pentax-Kameras nicht weniger eignen als andere, und dann gibt es ja noch den Handling-Faktor, der schlicht subjektiv ist.

(Auch nur nebenbei, wenn wir schon dabei sind: Wetterfeste Kameras & Optiken findet man meines Wissens in der Preisregion kaum irgendwo außer bei Pentax.)

Mal generell gefragt: was versteht Ihr unter "Profi"? Würde mich wirklich sehr interessieren...
 
Erzwodezwookie schrieb:
Nur am Rande: Soweit ich weiß, sind zumindest die MF-Optiken auf das K-Bajonett adaptierbar.
Und auf so ziemlich jedes andere Bajonett mit kleinerem Auflagemaß auch, somit also auch sämtliche Bajonette der Konkurrenten.

Erzwodezwookie schrieb:
Schön schwammige Aussage, bloß nicht festnageln lassen ;) "Vieles" kann man schließlich beliebig definieren...
Ich dachte das wäre im Verlauf des Threats bereits ausreichend verständlich ausgeführt. Sämtliche Extrem- und Speziallinsen fallen raus, beispielsweise große Telebrennweiten, Tilt-/Shift-Objektive, extrem lichtstarke Linsen,...

Erzwodezwookie schrieb:
Aber auch nicht zwangsläufig Nachteile.
Aber halt auch keinerlei objektive Vorteile

Erzwodezwookie schrieb:
Mal generell gefragt: was versteht Ihr unter "Profi"? Würde mich wirklich sehr interessieren...
Ich versteh unter Profi jeden, der seinen hauptsächlichen Lebensunterhalt mit einer Tätigkeit verdient. Eine Aussage über die Qualität lässt das in keiner Weise zu, was auch der Grund dafür ist, dass ich diese Begrifflichkeit sehr ungern nutze.

Der von mir genutzte Begriff der Ernsthaftigkeit trifft bei der Fotografie wohl oftmals wesentlich besser, da engagierte Amateure oftmals Leistungen abliefern die denen von Profis in keiner Weise nachstehen.

Genau für diesen Bereich der Fotografen, die sich nicht mit den Leistungen von Kitscherben zufrieden geben wollen oder können wird das Pentax K-System unsinnig teuer, da oftmals der Body - der bei Pentax weniger kostet - nur noch eine untergeordnete Rolle bei den Gesamtkosten spielt. Gute Objektive sind bei Pentax, wie bei anderen nicht billig und wie an einigen Beispielen in vorangegangenen Beiträgen bereits erwähnt mitunter weitaus teurer als die entsprechenden, optisch vollkommen gleichen, Objektive von Tokina für die anderen Hersteller.

Nimm mal als Beispiel eine K-7, ein 12-24 f/4 und ein 16-50 f/2.8. Für den Preis dieser beiden Objektive und der Kamera bekommt man eine der K-7 definitiv überlegene EOS 7D, die beiden Tokina-Pendants und es bleibt noch Geld für einen Blitz übrig. Wenn man sich das ganze mit einer der K-7 wesentlich näher stehenden 50D anschaut fällt das noch wesentlich deutlicher aus.
 
Ich dachte das wäre im Verlauf des Threats bereits ausreichend verständlich ausgeführt. Sämtliche Extrem- und Speziallinsen fallen raus, beispielsweise große Telebrennweiten, Tilt-/Shift-Objektive, extrem lichtstarke Linsen,...

Telebrennweiten >300mm gibt's zur Not von Sigma, man ist also mit ner Pentax in diesem Bereich nicht zwangsläufig aufgeschmissen. Das sagte ich bereits, wird aber offenbar beharrlich ignoriert.

Alles in allem schon recht spezielle Anwendungsfälle, und man kann nicht behaupten, dass JEDER ambitionierte Berufsfotograf darauf angewiesen ist. Unter "viel" verstehe ich jedenfalls was anderes.


Nimm mal als Beispiel eine K-7, ein 12-24 f/4 und ein 16-50 f/2.8. Für den Preis dieser beiden Objektive und der Kamera bekommt man eine der K-7 definitiv überlegene EOS 7D, die beiden Tokina-Pendants und es bleibt noch Geld für einen Blitz übrig. Wenn man sich das ganze mit einer der K-7 wesentlich näher stehenden 50D anschaut fällt das noch wesentlich deutlicher aus.

Das 12-24 ist m.E. bei Pentax definitiv überteuert, da stimme ich zu. Aber ist das Tokina 16-50 abgedichtet? Wie steht's mit Antishake? Das wird's bei Canon nämlich wieder etwas teurer, da kamera-intern nicht vorhanden. 100%-Sucher? Hat die 50D nicht. Ebensowenig wie Abdichtungen.

Wenn ich als "ernsthafter Amateur" nun genau das aber für meine Zwecke suche?
 
Erzwodezwookie schrieb:
Wenn ich als "ernsthafter Amateur" nun genau das aber für meine Zwecke suche?
Dann kannst du auch eine 7D und ein 17-40 nehmen, ist auch nicht teurer.

Es will dich doch niemand von deiner Pentax abbringen. Es geht darum aufzuzeigen, dass man für spezielle Interessen mit den beiden großen Systemen besser beraten ist. Für den Hausgebrauch ausreichende Fotos kann man mit jedem Spigelreflexsystem machen, oder meinetwegen auch mit den EVIL Cams. Darum gehts doch nicht.

Das wesentlich umfangreichere Angebot sowie die deutlich größere Comunity bieten jedoch ebenfalls einen gewissen Mehrwert den man nicht außer Acht lassen sollte.
 
xDream schrieb:
Dann kannst du auch eine 7D und ein 17-40 nehmen, ist auch nicht teurer.

Da fehlt eine Blende, das 16-50 hat 2.8, das 17-40 nur 4. Wundert mich, dass Du da plötzlich so bereitwillig auf Lichtstärke verzichtest ;) Und Deine Kombi ist geizhals zufolge durchaus auch noch etwas teurer, wenn auch "nur" rund 150 €.

Es will dich doch niemand von deiner Pentax abbringen. Es geht darum aufzuzeigen, dass man für spezielle Interessen mit den beiden großen Systemen besser beraten ist.

Ich störe mich an der pauschalen, exklusiven Gleichsetzung dieser wirklich speziellen Interessen mit ambitionierter Fotografie im Allgemeinen, die hier einige vornehmen. Ist das so schwer zu verstehen?

Für den Hausgebrauch ausreichende Fotos kann man mit jedem Spigelreflexsystem machen, oder meinetwegen auch mit den EVIL Cams. Darum gehts doch nicht.

Doch genau darum geht es. Oder verfügen diese Kameras über eine Notabschaltung, die aktiviert wird, sobald der Anwender ein Maß an Kreativität zeigt, das über gedankenloses Abfotografieren hinausgeht, und dabei nicht 500mm Brennweite bei F1.4 benötigt? Meine Fresse... das sind die Ansichten, die ich hier lese, und die Du gerade verteidigst.
 
xDream schrieb:
Nimm mal als Beispiel eine K-7, ein 12-24 f/4 und ein 16-50 f/2.8. Für den Preis dieser beiden Objektive und der Kamera bekommt man eine der K-7 definitiv überlegene EOS 7D, die beiden Tokina-Pendants und es bleibt noch Geld für einen Blitz übrig. Wenn man sich das ganze mit einer der K-7 wesentlich näher stehenden 50D anschaut fällt das noch wesentlich deutlicher aus.

Das mit dem 12-24 ist tatsächlich so.
Dann nehm ich halt ein deutlich günstigeres Sigma 10-20mm.
Wo ist das problem?

Der vergleich mit dem 16-50 ist nicht so ganz fair, da dieses immerhin noch eine nicht ganz unnütze abdichtung und eine etwas bessere Vergütung der Gläser bietet (stichwort gegenlicht).

Ob die 7D nun wirklich soviel überlegener ist sei mal dahin gestellt. Ich habe auch schon einige Canonisten über die 7D mosern hören wie schlimm das rauschen doch sei etc. pp.

Man kann ja Canon und Nikon schönreden wies ist.
Aber das Gras ist bei den beiden auch nicht grüner als bei den anderen.
Sie bieten zwar Spezialobjektive.
Was imo aber nur beim TILT Shift etwas ausmacht (wobei es hier auch ältere Pentaxmodelle auf dem Gebrauchtmarkt gibt).
Da wie schon gesagt wer eine 4-5 stellige Summe für ein Teleobjektiv ausgibt (wie z.B. das Sigma 500m 2,8er) den würde ein Systemwechsel nun auch nicht mehr jucken.
Alles andere gibts auch bei Pentax.
Sei es UWW in Form des Pentaxes oder von Sigma.
Es gibt Normale Weitwinkel, Festbrennweiten wie Zooms.
Es gibt Telezooms wie zum Beispiel das DA*50-135 oder das 50-150 2,8 von Sigma.
Es gibt Lichtstarke Teleobjektive wie das DA*200mm und das DA*300 (womit vor kurzem übrigens gut beweisen wurde das Wildlife damit hervorragend geht ;) )
Und wer mehr braucht der Kriegt auch ein Bigma.

So what?
Whats the problem?
Es gibt kein KB? Muss jeder für sich entscheiden ob ers braucht.
Jemand der mit APS-C anfängt wird es imo nicht wirklich vermissen.

Es geht hier nicht darum Canon oder Nikon schlecht zu reden.
Es geht wie immer nur darum alternativen aufzuzeigen.
Es gibt noch anderes auf dem Markt.
Und Konkurrenz belebt den Markt.

Ich denke diese ganze Diskussion läuft ins nichts.
Wie es immer mit Canikonianer läuft.
Bei Canon und Nikon sind die Wiesen saftig und grün.
Und die anderen hersteller haben halt leider nur kleine unsaftige fleckchen und da schmeckts dann auch einfach nicht.


Die 645D habe ich btw. bewusst nicht erwähnt. Eben wegen der Inkompitabilität der Linsen zum K-System.
Und weil MF Kameras sowieso nochmal wesentlich spezieller sind.

SO far.
Ich verkrümmel mich dann wieder
 
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