[Kaufberatung] Einsteiger-DSLR

olle-wolle

Lieutenant
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Hallo, nachdem meine Freundin nach 5 Jahren Beziehung meinte mich, ohne vorher irgendwann auch nur was anzudeuten, anzurufen um mir zu sagen, dass sie jemanden kennengelernt hat und auch schon was mit hat, wird es Zeit mein Leben etwas umzustellen.
Ich wollte schon immer fotografieren und ich denke der richtige Zeitpunkt ist gekommen.

Ich bin also absoluter Einsteiger und beginne mich in die Thematik einzulesen, da das ganze über Urlaubsbilder und co hinausgehen soll, möchte ich eine DSLR kaufen.
Als Student ist Geld natürlich immer Mangelware und da ich mich ohnehin erst in die Thematik einarbeiten muss, denke ich mit einem Einsteiger-Modell ganz gut beraten zu sein.

Ich habe hier bereits ein bisschen geguckt, aber konnte mich noch nicht auf einige Geräte einschränken, meine Mitbewohnerin hat eine Olympus E-420, die ich allerdings vom Tragegefühl eher unangenehm finde. Würde daher vllt. eher in Richtung Nikon/Canon gucken.

Fotografieren möchte hauptsächlich Makroaufnahmen, Architektur und Landschaft (wobei ersteres im Fokus liegt).
Das Nacharbeiten der Bilder gehört für mich dazu, auch wenn ich mich in dieser Richtung noch garnicht auskenne. Budgetmäßig sollte es im Bereich von 400€ liegen, falls es für ~80€ mehr deutlich besseres gibt, erwähnt das ruhig, ich würde gegebenfalls auch bei ebay nach einer gebrauchten gucken.

Hoffe ihr habt einige Empfehlungen für mich :)

edit: Nachtaufnahmen würden mich eventuell auch reizen
 
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@ Moderation

Bitte meinen post löschen, Danke!
 
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Nichts direkt zur Cam: Du solltest auf jeden Fall erstmal ein gewisses Budget für ein Stativ haben. Gerade deine Anwendungsgebiete, Makros allen voran, erfordern einfach zu oft ein gutes Stativ (und nicht zuletzt ein spezielles Makroobjektiv, denn mit dem Standard wirst du nur "gute" Nahaufnahmen erzielen). Gut und günstig ist da z. B. ein Manfrotto 190XPROB, gebraucht gibt es die oft für unter 100€. Dazu einen passenden Kopf, ein 3-Wege-Neiger dürfte dir wohl reichen.
Plane lieber mit festen 400€ für die Kamera und bringe das letzte Geld für's Zubehör auf.

PS: Gute Kitobjektive (bessere als Canon, imo) liefert Nikon mit den 18-55 (VR). Die 18-55 IS Objektive bei Canon sind aber auch nicht zu verachten. Bei beiden Herstellern hast du einen großen Gebrauchtmarkt, bei Nikon solltest du beachten, dass auf Bodys ohne Autofokusmotor (z. B. D40, D40x, D3000, D5000) nicht alle Objektive mit Aufofokus funktionieren. Kaufst du gebraucht einen größeren Body wie D80, D200 (wobei die rund 450€ kostet, + 50€ für's Standardobjektiv) ist das kein Problem.

Ich würde also erstmal mit einem schicken Body, der dir zusagt, einsteigen und mich mit einem 18-55 oder ähnlichem begnügen. Mehr ist halt nicht wirklich bei dem Budget drin, aber gerade als Einsteiger muss man erstmal damit umgehen können, um bereit für Spezialobjektive zu sein.
 
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Die Eos 1000D sieht nicht schlecht aus und würde noch etwas Platz für Zubehör bieten, die 550D ist eindeutig zu teuer, selbst gebraucht dürfte das nicht machbar sein.

der Hinweis mit dem Stativ ist gut, ich werde mal danach gucken, wie sieht es aus mit Objektiven?Die Kamera selbst liegt ja bei etwa 300€, sollte man jetz ein Standardobjektiv dazu nehmen (EF-S 18-55mm 3.5-5.6)?und dann noch ein spezielles für makroaufnahmen (habe keine Vorstellungen über welchen Preisrahmen man bei extra-objektiven spricht)

edit: dein PS beantwortet die fragen schon ganz gut, wie teuer ist ein Spezialobjektiv ungefähr?
 
Ein wirklich gutes Objektiv kostet (rechne mal mit 1000 Euros stimmt nicht wurde verbessert), aber die EF-S sind schon recht gut, bis auf das sie einen schlechten Lichtfaktor (oder wie man das nennt) haben.

Ich habe zwar keine DSLR, sondern eine Samsung EX1, die hat ein sehr lichtstarkes Objektiv (F1.8) und das lernte ich schnell zu schätzen.
(unwichtig)
Für deine Anwendungen ist das aber nicht so wichtig. (leider falsch)

Ich würde sie als Bundle kaufen und dann wenn du mal Geld hast ein anderes kaufen.
 
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Als Einsteiger Nikon oder Canon auf jeden Fall! Obwohl ich am ehesten zu Canon tendiere. Es gibt die oft auch gebraucht sehr günstig. Selbst mit meiner alten 350D von Canon lassen sich überragende Bilder schießen (im Vergleich zu den sonstigen normalo Digicams).

LG
Ergänzung ()

Für Makroaufnahmen lohnt sich ein spezielles Objektiv durchaus (Qualität steigt immens). JEdoch wird das richtig teuer. Generell gilt: lieber ein bisschen mehr geld für ein Canon OBjektiv ausgeben, als eines von nem Drittanbieter zu kaufen!
Z.B. Das hier
 
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okay dann, werd ich mich nach den genannten Kameras mal umgucken und das Zusatzobjektiv kommt auf den Merkzettel, wie gesagt bin auch erst dabei die grundsätzlichen Sachen zu lernen, von daher müssen die Bilder nicht gleich die höchste Ansprüche erfüllen.

Eine Frage hätte ich noch, wie empfindlich sind solche Kameras, kann man relativ problemlos auch "Regenbilder" amchen oder ist sowas absolut zu vernachlässigen (sie soll natürlich nicht schwimmen das ist klar)
 
Luki1992 schrieb:
Ein wirklich gutes Objektiv kostet (rechne mal mit 1000 Euros), aber die EF-S sind schon recht gut, bis auf das sie einen schlechten Lichtfaktor (oder wie man das nennt) haben.
Wenn man keine Ahnung hat,.....

Luki1992 schrieb:
Ich habe zwar keine DSLR, sondern eine Samsung EX1, die hat ein sehr lichtstarkes Objektiv (F1.8) und das lernte ich schnell zu schätzen.
Schön für dich, trägt nur leider nix zum Thema bei, zudem ist die Lichtstärke von so kleinen Digiknipsen nicht vergleichbar, Erklärung sprengt hier den Rahmen.

Luki1992 schrieb:
Für deine Anwendungen ist das aber nicht so wichtig.
Wenn man keine Ahnung hat,....

Gerade wenn er Makro machen will braucht er lichtstarke Optiken.



Du bist weder in der Lage einen sinnvollen Post zu verfassen noch hast du irgendeinen Schimmer von Kameras, geschweige denn DSLRs und trollst nur rum, warum?




@TE: Kauf dir erst mal ein Kit, falls es die 1000D wird achte auf jeden Fall darauf, dass es das 18-55 IS ist und nicht das 18-55 II, und probier damit ein wenig rum. Nicht zu verachtende Kosten kommen ja auch noch in Form von Speicherkarten, Zweitakku, Tasche und ggf. noch Stativ, Fernauslöser, Blitz(e) und weitere Objektive auf dich zu.

Wenn es um Makroobjektive gehen soll musst du erst mal wissen in welchem Brennweitenbereich du arbeiten willst/musst bzw. wie nah du ran kannst, somit sind alle aktuellen Empfehlungen dazu mit Vorsicht zu genießen.

LG
 
Bilder im leichten Nieselregen sind in der Regel kein Problem, bei mehr Regen würde ich nicht zuviel riskieren. Die Kameras halten schon was aus. Also im Regen einfach unter die Jacke halten und nur bei Bedarf für das Bild kurz rausholen.

Und für Makroobjektive muss man keine 1000€ ausgeben. Canon und Nikon haben im Bereich 60mm meist was für rund 400€, im Bereich 100mm mit Bildstabi (z. B. Nikon 105 VR) für 700€. Top, wirklich TOP Makroobjektive gibt's aber auch von z. B. Tamron, allen voran eigentlich das Tamron 90mm 2.8 für rund 360€ (Neupreis!). Man macht hier im Vergleich zum Original natürlich leichte Abstriche bei Verarbeitung und etwas mehr Abstriche beim Autofokus, der halt bei den Originalen wirklich um einiges schneller ist. Aber rein von der Abbildungsleistung ist so ein 90mm Tamron ein Traum. Lichtstark sind die Makros eh alle - super für Portraitbilder. Bei richtigen Makros wird eh soweit abgeblendet, dass die Lichtstärke an sich nix mehr bringt (sonst zu geringer Schärfenbereich, wenige mm). Dafür braucht man dann das Stativ.
 
ich bedanke mich bei allen für die hilfe, ich weiß dass es auch schwierig ist jmnd der eigentlich keine ahnung hat und noch nicht genau weiß wie die sachen funktionieren und was er genau machen will, zu beraten. ich denke ich hab ne grundlage und werd erstmal gucken wie ich damit zurechtkomme, nachkaufen kann man immernoch :)
 
Zitat von Luki1992 Beitrag anzeigen
Ein wirklich gutes Objektiv kostet (rechne mal mit 1000 Euros), aber die EF-S sind schon recht gut, bis auf das sie einen schlechten Lichtfaktor (oder wie man das nennt) haben.
Wenn man keine Ahnung hat,.....
Ich spreche hier von einem "Allround" Objektiv. Ich hatte erst 2 DSLR in der Hand, eine EOS 500D und eine 3000 Euro Nikon.

Die Nikon leider nur ganz kurz, die Canon einmal in der Woche.
Nur die Canon habe ich mit einem "billigen" Objektiv getestet und danach noch mit einem "teuren". Das teurere war ein EF 24-70mm, f/ 2.8 L USM, und die Bilder sind einfach viel besser geworden, warum muss ich dir ja nicht erklären oder?


Wenn du Makro machst, kannst du doch auch anständig beleuchten.
Ausser wir meinen nicht das gleiche, ein Kollege fotografiert so kleine Figuren xD.

Und übrigens, die kleine Samsung "Knipse" macht bessere Bilder als unsere alte Pentax, zudem ist sie viel handlicher was ja wohl klar ist.


Schön für dich, trägt nur leider nix zum Thema bei, zudem ist die Lichtstärke von so kleinen Digiknipsen nicht vergleichbar, Erklärung sprengt hier den Rahmen.
Sicher ist es nicht vergleichbar, schliesslich sind die Sensoren ganz unterschiedlicher Grösse. Bei kleinen Sensoren kommt noch weniger Licht rein, deshalb ist ein eingermassen lichtstarkes Objektiv von nöten.


@ xDream Danke für deine Aufklärung, zum Thema Makro habe ich wirklich keine Ahnung und hätte lieber nichts geschrieben.
 
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Haste recht. Verstanden hat man das Thema übrigens erst einige Wochen, nachdem man die gekauft hat. Wie soll man auch sonst richtig verstehen, was Blende usw. in der Praxis bedeutet. Einfach einsteigen und ausprobieren - wiegesagt, der Gebrauchtmarkt ist groß und bietet super Möglichkeiten, ständig Objektive zu tauschen. Mit etwas Geschick legt man da auch nie drauf. Ich empfehle dir dafür mal eine Registrierung in einem DSLR-Forum. Da kann man sich noch einiges an Infos erlesen (blos nicht zuviel lesen - erstmal ruhig kaufen, die Modelle und Objektive unterscheiden sich marginal) und dann auch vllt. mal in den Gebrauchtmarkt dort einsteigen.
 
ich würde sagen, geh ab in den laden und begrabbel ein paar. und schau wie sie dir in der hand liegen. und ob dir die bedienung zusagt.
darfs auch gebraucht sein? ich würde dir ne nikon D80 vorschalgen mit einem 18-105VR objektiv.
 
xDream schrieb:
Gerade wenn er Makro machen will braucht er lichtstarke Optiken.

Hmm, gerade bei Makros muss man stark abblenden um Schärfentiefe zu bekommen, bei einem 100/2.8 brauchst du dann schon mindestens f/8 um mehr als nur ein Auge scharf zu bekommen.
 
Kommt vor allem drauf an wie und was man fotografieren will!


Lichtstärke ist zudem nie verkehrt.


@Blueline: zeig mir doch rein spaßeshalber ein Makroobjektiv das nicht lichtstark ist (im Vergleich zu normalen Objektiven in einem ähnlichen Brennweitenbereich, also nicht Canon 180 f/3.5 vs. Canon 200 f/1.8).
 
Natürlich sind die alle Lichtstark, bis auf das 180/3.5, trotzdem, wenn ich damit nur Makro fote(Insekten zb,), ist die Lichtstärke futsch, da man abblenden muss, das hatte ich gemeint. Natürlich kann man andere Sachen auch damit fotografieren, allerdings haben die meisten Makro objektive einen relativ lahmen AF
 
Blueline56 schrieb:
Natürlich kann man andere Sachen auch damit fotografieren, allerdings haben die meisten Makro objektive einen relativ lahmen AF

Die eignen sich oft wunderbar für Portraits, und auch da interessiert niemanden die AF Geschwindigkeit.

Der AF muss konzeptbedingt langsamer sein, da bei einem Makroobjektiv möglichst lange verstellwege für den MF-Betrieb benötigt werden um die Schärfe möglichst gefühlvoll einstellen zu können. Diese langen Wege müssen natürlich auch vom Autofokus überwunden werden und das kostet Zeit.
 
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