MightyMulder
Cadet 4th Year
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- Sep. 2015
- Beiträge
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Hallo Freunde,
vorweg: Ich habe leider nicht gesehen, ob es hierfür ein extra Forum für eine Kaufberatung gibt. Wenn dem so ist, bitte entschuldigt.
An die Mods: Dann bitte verschieben, ich trage alles notwendige nach. Danke.
Vorgeplänkel
Ich plane (eigentlich schon seit langem) mein bestehendes Heimnetz durch eine Hardwarefirewall-Appliance aufzurüsten und einige Sachen zu ändern.
Da ich hier leider nicht so sehr den Durchblick habe, hoffe ich, dass ihr mir helfen bzw. mich beraten könnt.
Vor Jahren habe ich mal damit angefangen aber eher als "Bastelprojekt" mit einem alten Rechner, auf dem dann erst IPCOP, dann IPFIRE und zum Schluss pfsense lief. Ich traue mir das also durchaus zu.
Folgende Ausgangssituation:
Ich lebe mit meinen Eltern in einem Einfamilienhaus und bin hier eben "Admin und Netzwerker". Eben der "PC-Fuzzie". =D
Daher sind meine Möglichkeiten eher beschränkt.
Für das Internet sorgt momentan ein Speedport Smart 3. Dieser muss unbedingt bleiben, da hieran, ein Fax-Gerät und ein Anrufbeantworter (getrennte Rufnummern) hängen. (Schön wäre es hier natürlich, wenn man das alles so umbauen könnte, dass alles über die HWF läuft + eigene Telefonanlage. Dazu hab ich mal gelesen, dass man wohl Telefonanlagen mit Raspies bauen könnte. Ich mag den Speedport nämlich überhaupt nicht.)
An dem Speedport hängen:
mein PC,
wahlweise drei Laptops,
mal ein Gast-PC,
drei Fernseher (einer mit WaipuTV-Stick),
bis zu drei Smartphones/Tablets,
ein Multifunktions-Kopierer,
zwei WLAN-Accesspoints,
zwei unmanaged Switches,
eine Synology DS220+,
zwei Anker Solix E1600,
ein Paar hust DLAN-Steckdosen hust.
Einiges davon ist ein bisschen wild aber leider baulich nicht anders zu machen, da meine Eltern etwas engstirnig sind, nach dem Motto "Was mir nicht in den Kram passt, wird nicht gemacht".
Baulich kann ich, da ich selbst körperlich eingeschränkt bin, leider nicht viel machen.
Beim Hardwarekauf kann ich sie aber mit vollendeten Tatsachen überraschen. Das ist dann umsetzbar.
Unser Haus ist auch sehr alt und hat auch keine moderne Netzwerkinstallation. Hauselektrik ist '98 neu gemacht worden.
DSL haben wir erst vor ca. 16 Jahren bekommen. Davor hatten wir nur 56k-Modem.
Die Wände sind auch sehr dick, deswegen musste ich da auch mit dem WLAN ein bisschen tricksen.
Mein Plan:
Der momentane Aufbau:
Der Router steht im Wohnzimmer und hat vier Ports:
Port 1 und 2 gehen auf eine Leitung hoch in mein Zimmer.
Diese Leitung ist gesplittet auf eine doppelte Netzwerkdose, also max. 100 Mbit/s. War die Idee eines Telekomtechnikers.
Da hängt dann mein Fernseher dran und ein Switch an dem mein Rechner hängt, ein AP und meistens mein Laptop oder ein Gastrechner.
Der AP hat eine eigene SSID.
Port 3 geht auf eine DLAN-Dose (ja, ich weiß... ging aber nicht anders) rüber ins Schlafzimmer meiner Eltern.
Hier hängt an der zweiten DLAN-Dose ein AP (wieder eigene SSID), der den Waipu-Stick mit WLAN versorgt.
Port 4 geht auf einen Switch, an dem mein NAS hängt, der Fernseher im Wohnzimmer und der Kopierer.
Nun zur Neuanschaffung und Umstrukturierung.
Die Firewall will ich als Kaskade hinter dem Router betreiben. Hab ich schonmal in meinem Bastelprojekt gemacht, funktionierte auch super. Gefällt mir zwar nicht, da pfsense/opnsense ja auch als Router funktionieren können, aber na ja...
WLAN des Speedports soll abgeschaltet werden.
Jetzt stellt sich mir allerdings die Frage, welche Netzwerktechnik ich noch bräuchte.
Reicht eine Firewall mit zwei Ports? 1x WAN, 1x LAN und der Rest geht dann über einen managed Switch?
Oder brauche ich dringend noch Ports für WLAN-APs? (Wenn HWF kein eigenes WLAN hat)
Ich brauche WLAN im Wohnzimmer meiner Eltern. Am gleichen Platz soll der Zugriff für das Gast-WLAN, mit Captive-Portal sein.
Reicht da ein AP, der mehrere SSIDs ausgeben kann, sodass ich das Captive Portal hier auf eines der WLAN-Interfaces legen kann?
Oder funktioniert das Captive-Portal dann über VLAN vom managed Switch, wenn die HWF hier als DHCP dient, sodass nur die Gast-Clients das Captive Portal zu sehen bekommen oder ist das immer strikt auf den Port der HWF gelegt? Sprich, wäre dann bspw. Port OPT1 der HWF immer Captive Portal und hieran müsste ein AP für Gast-WLAN?
Ich hätte das also so gedacht:
Router
|- WAN
Firewall
|- LAN
managed Switch
|-VALN1 |-VLAN2
SSID2: WLAN-Wohnzimmer (muss aber Zugriff auf Geräte in VLAN2 bekommen können. Drucker, NAS etc.)
(ggf. SSID3: für IoT (Anker Solix))?
Oder bräuchte ich für mein Vorhaben drei separate APs (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Gast) und damit auch mehr Ports an der HWF?
Ich hoffe, es ist verständlich, was ich erreichen will. Für Änderungsvorschläge bin ich natürlich offen.
Vorhandene Geräte:
TP-Link Switches 2x (Bezeichnung reiche ich nach. Sind unmanaged)
TP-Link AP TL-WA901N 2x
Wann will ich kaufen?
Gleich, nachdem wir hier fertig sind.
Wo will ich kaufen?
Vorschläge? Amazon und co. will ich vermeiden. Dann lieber Mindfactory, Alternate und co.
Was soll der Spaß kosten?
Naja, so viel der Spaß halt kostet. Allerdings dachte ich an eine Obergrenze von ca. 1000 €.
Was will ich eventuell kaufen?
Jeweils ein Mal:
Protectli Vault FW4B (Wenn es mehr Ports sein müssen) sonst,
Protectli Vault FW2B
TP-Link TL-SG2008
TP-Link Omada EAP650
Oder halt etwas ähnliches.
Darauf laufen soll dann pfsense oder opnsense.
Ich kenne mich aber mit der Hardware in dem Umfeld überhaupt nicht aus und weiß auch nicht, ob das vielleicht "too much" ist oder genau passt.
Vorschläge sind auch hier willkommen.
Also? Was sagt ihr? Was soll ich tun?
Es soll auf jeden Fall robust, zuverlässig und einigermaßen zukunftssicher sein.
Vielen Dank schon mal.
(Hinweis: Werde mich erst in ein paar Stunden wieder melden können. Bitte schreibt trotzdem. Ich versuche dann, so gut es geht darauf einzugehen. Danke für euer Verständnis.)
vorweg: Ich habe leider nicht gesehen, ob es hierfür ein extra Forum für eine Kaufberatung gibt. Wenn dem so ist, bitte entschuldigt.
An die Mods: Dann bitte verschieben, ich trage alles notwendige nach. Danke.
Vorgeplänkel
Ich plane (eigentlich schon seit langem) mein bestehendes Heimnetz durch eine Hardwarefirewall-Appliance aufzurüsten und einige Sachen zu ändern.
Da ich hier leider nicht so sehr den Durchblick habe, hoffe ich, dass ihr mir helfen bzw. mich beraten könnt.
Vor Jahren habe ich mal damit angefangen aber eher als "Bastelprojekt" mit einem alten Rechner, auf dem dann erst IPCOP, dann IPFIRE und zum Schluss pfsense lief. Ich traue mir das also durchaus zu.
Folgende Ausgangssituation:
Ich lebe mit meinen Eltern in einem Einfamilienhaus und bin hier eben "Admin und Netzwerker". Eben der "PC-Fuzzie". =D
Daher sind meine Möglichkeiten eher beschränkt.
Für das Internet sorgt momentan ein Speedport Smart 3. Dieser muss unbedingt bleiben, da hieran, ein Fax-Gerät und ein Anrufbeantworter (getrennte Rufnummern) hängen. (Schön wäre es hier natürlich, wenn man das alles so umbauen könnte, dass alles über die HWF läuft + eigene Telefonanlage. Dazu hab ich mal gelesen, dass man wohl Telefonanlagen mit Raspies bauen könnte. Ich mag den Speedport nämlich überhaupt nicht.)
An dem Speedport hängen:
mein PC,
wahlweise drei Laptops,
mal ein Gast-PC,
drei Fernseher (einer mit WaipuTV-Stick),
bis zu drei Smartphones/Tablets,
ein Multifunktions-Kopierer,
zwei WLAN-Accesspoints,
zwei unmanaged Switches,
eine Synology DS220+,
zwei Anker Solix E1600,
ein Paar hust DLAN-Steckdosen hust.
Einiges davon ist ein bisschen wild aber leider baulich nicht anders zu machen, da meine Eltern etwas engstirnig sind, nach dem Motto "Was mir nicht in den Kram passt, wird nicht gemacht".
Baulich kann ich, da ich selbst körperlich eingeschränkt bin, leider nicht viel machen.
Beim Hardwarekauf kann ich sie aber mit vollendeten Tatsachen überraschen. Das ist dann umsetzbar.
Unser Haus ist auch sehr alt und hat auch keine moderne Netzwerkinstallation. Hauselektrik ist '98 neu gemacht worden.
DSL haben wir erst vor ca. 16 Jahren bekommen. Davor hatten wir nur 56k-Modem.
Die Wände sind auch sehr dick, deswegen musste ich da auch mit dem WLAN ein bisschen tricksen.
Mein Plan:
- da wir öfter Besuch von Bekannten und Verwandten haben, möchte ich ein Gast-WLAN mit Captive Portal einrichten.
- es sollen Filter installiert werden um bspw. Werbung und bestimmte Seiten zu blocken. Ich will also auch verhindern, dass in meinem Gast-Wlan die Leute bestimmte Filmchen anschauen können. Werbung möchte ich vor allem auch wegen der Smartphones herausfiltern. Gerade meine Mutter klickt sonst jeden Müll an.
(Ich hatte sonst AdGuard auf dem NAS laufen, will das aber eher nicht mehr damit belasten)
- die restlichen Clients sollen weiterhin auf NAS und Drucker zugreifen können. (Die Smartphones synchronisieren, unter anderem mit dem NAS ihre Daten.)
(- ein OVPN-Server und DynDNS wären eventuell auch irgendwann nicht verkehrt)
Der momentane Aufbau:
Der Router steht im Wohnzimmer und hat vier Ports:
Port 1 und 2 gehen auf eine Leitung hoch in mein Zimmer.
Diese Leitung ist gesplittet auf eine doppelte Netzwerkdose, also max. 100 Mbit/s. War die Idee eines Telekomtechnikers.
Da hängt dann mein Fernseher dran und ein Switch an dem mein Rechner hängt, ein AP und meistens mein Laptop oder ein Gastrechner.
Der AP hat eine eigene SSID.
Port 3 geht auf eine DLAN-Dose (ja, ich weiß... ging aber nicht anders) rüber ins Schlafzimmer meiner Eltern.
Hier hängt an der zweiten DLAN-Dose ein AP (wieder eigene SSID), der den Waipu-Stick mit WLAN versorgt.
Port 4 geht auf einen Switch, an dem mein NAS hängt, der Fernseher im Wohnzimmer und der Kopierer.
Nun zur Neuanschaffung und Umstrukturierung.
Die Firewall will ich als Kaskade hinter dem Router betreiben. Hab ich schonmal in meinem Bastelprojekt gemacht, funktionierte auch super. Gefällt mir zwar nicht, da pfsense/opnsense ja auch als Router funktionieren können, aber na ja...
WLAN des Speedports soll abgeschaltet werden.
Jetzt stellt sich mir allerdings die Frage, welche Netzwerktechnik ich noch bräuchte.
Reicht eine Firewall mit zwei Ports? 1x WAN, 1x LAN und der Rest geht dann über einen managed Switch?
Oder brauche ich dringend noch Ports für WLAN-APs? (Wenn HWF kein eigenes WLAN hat)
Ich brauche WLAN im Wohnzimmer meiner Eltern. Am gleichen Platz soll der Zugriff für das Gast-WLAN, mit Captive-Portal sein.
Reicht da ein AP, der mehrere SSIDs ausgeben kann, sodass ich das Captive Portal hier auf eines der WLAN-Interfaces legen kann?
Oder funktioniert das Captive-Portal dann über VLAN vom managed Switch, wenn die HWF hier als DHCP dient, sodass nur die Gast-Clients das Captive Portal zu sehen bekommen oder ist das immer strikt auf den Port der HWF gelegt? Sprich, wäre dann bspw. Port OPT1 der HWF immer Captive Portal und hieran müsste ein AP für Gast-WLAN?
Ich hätte das also so gedacht:
Router
|- WAN
Firewall
|- LAN
managed Switch
|-VALN1 |-VLAN2
[AP] [restliche Geräte, inklusive AP aus Schlafzimmer und meinem Zimmer]
|
SSID1: Gast-WLAN (Captive Portal, von HWF)SSID2: WLAN-Wohnzimmer (muss aber Zugriff auf Geräte in VLAN2 bekommen können. Drucker, NAS etc.)
(ggf. SSID3: für IoT (Anker Solix))?
Oder bräuchte ich für mein Vorhaben drei separate APs (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Gast) und damit auch mehr Ports an der HWF?
Ich hoffe, es ist verständlich, was ich erreichen will. Für Änderungsvorschläge bin ich natürlich offen.
Vorhandene Geräte:
TP-Link Switches 2x (Bezeichnung reiche ich nach. Sind unmanaged)
TP-Link AP TL-WA901N 2x
Wann will ich kaufen?
Gleich, nachdem wir hier fertig sind.
Wo will ich kaufen?
Vorschläge? Amazon und co. will ich vermeiden. Dann lieber Mindfactory, Alternate und co.
Was soll der Spaß kosten?
Naja, so viel der Spaß halt kostet. Allerdings dachte ich an eine Obergrenze von ca. 1000 €.
Was will ich eventuell kaufen?
Jeweils ein Mal:
Protectli Vault FW4B (Wenn es mehr Ports sein müssen) sonst,
Protectli Vault FW2B
TP-Link TL-SG2008
TP-Link Omada EAP650
Oder halt etwas ähnliches.
Darauf laufen soll dann pfsense oder opnsense.
Ich kenne mich aber mit der Hardware in dem Umfeld überhaupt nicht aus und weiß auch nicht, ob das vielleicht "too much" ist oder genau passt.
Vorschläge sind auch hier willkommen.
Also? Was sagt ihr? Was soll ich tun?
Es soll auf jeden Fall robust, zuverlässig und einigermaßen zukunftssicher sein.
Vielen Dank schon mal.
(Hinweis: Werde mich erst in ein paar Stunden wieder melden können. Bitte schreibt trotzdem. Ich versuche dann, so gut es geht darauf einzugehen. Danke für euer Verständnis.)
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