Kaufberatung: Hardwarefirewall für kleines (spezielles) Heimnetzwerk

MightyMulder

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Hallo Freunde,

vorweg: Ich habe leider nicht gesehen, ob es hierfür ein extra Forum für eine Kaufberatung gibt. Wenn dem so ist, bitte entschuldigt.
An die Mods: Dann bitte verschieben, ich trage alles notwendige nach. Danke.

Vorgeplänkel
Ich plane (eigentlich schon seit langem) mein bestehendes Heimnetz durch eine Hardwarefirewall-Appliance aufzurüsten und einige Sachen zu ändern.
Da ich hier leider nicht so sehr den Durchblick habe, hoffe ich, dass ihr mir helfen bzw. mich beraten könnt.
Vor Jahren habe ich mal damit angefangen aber eher als "Bastelprojekt" mit einem alten Rechner, auf dem dann erst IPCOP, dann IPFIRE und zum Schluss pfsense lief. Ich traue mir das also durchaus zu.

Folgende Ausgangssituation:
Ich lebe mit meinen Eltern in einem Einfamilienhaus und bin hier eben "Admin und Netzwerker". Eben der "PC-Fuzzie". =D
Daher sind meine Möglichkeiten eher beschränkt.

Für das Internet sorgt momentan ein Speedport Smart 3. Dieser muss unbedingt bleiben, da hieran, ein Fax-Gerät und ein Anrufbeantworter (getrennte Rufnummern) hängen. (Schön wäre es hier natürlich, wenn man das alles so umbauen könnte, dass alles über die HWF läuft + eigene Telefonanlage. Dazu hab ich mal gelesen, dass man wohl Telefonanlagen mit Raspies bauen könnte. Ich mag den Speedport nämlich überhaupt nicht.)

An dem Speedport hängen:
mein PC,
wahlweise drei Laptops,
mal ein Gast-PC,
drei Fernseher (einer mit WaipuTV-Stick),
bis zu drei Smartphones/Tablets,
ein Multifunktions-Kopierer,
zwei WLAN-Accesspoints,
zwei unmanaged Switches,
eine Synology DS220+,
zwei Anker Solix E1600,
ein Paar hust DLAN-Steckdosen hust.

Einiges davon ist ein bisschen wild aber leider baulich nicht anders zu machen, da meine Eltern etwas engstirnig sind, nach dem Motto "Was mir nicht in den Kram passt, wird nicht gemacht".
Baulich kann ich, da ich selbst körperlich eingeschränkt bin, leider nicht viel machen.
Beim Hardwarekauf kann ich sie aber mit vollendeten Tatsachen überraschen. Das ist dann umsetzbar.
Unser Haus ist auch sehr alt und hat auch keine moderne Netzwerkinstallation. Hauselektrik ist '98 neu gemacht worden.
DSL haben wir erst vor ca. 16 Jahren bekommen. Davor hatten wir nur 56k-Modem.
Die Wände sind auch sehr dick, deswegen musste ich da auch mit dem WLAN ein bisschen tricksen.

Mein Plan:
  • da wir öfter Besuch von Bekannten und Verwandten haben, möchte ich ein Gast-WLAN mit Captive Portal einrichten.
  • es sollen Filter installiert werden um bspw. Werbung und bestimmte Seiten zu blocken. Ich will also auch verhindern, dass in meinem Gast-Wlan die Leute bestimmte Filmchen anschauen können. Werbung möchte ich vor allem auch wegen der Smartphones herausfiltern. Gerade meine Mutter klickt sonst jeden Müll an.
(Ich hatte sonst AdGuard auf dem NAS laufen, will das aber eher nicht mehr damit belasten)​
  • die restlichen Clients sollen weiterhin auf NAS und Drucker zugreifen können. (Die Smartphones synchronisieren, unter anderem mit dem NAS ihre Daten.)
(- ein OVPN-Server und DynDNS wären eventuell auch irgendwann nicht verkehrt)​

Der momentane Aufbau:
Der Router steht im Wohnzimmer und hat vier Ports:
Port 1 und 2 gehen auf eine Leitung hoch in mein Zimmer.
Diese Leitung ist gesplittet auf eine doppelte Netzwerkdose, also max. 100 Mbit/s. War die Idee eines Telekomtechnikers.
Da hängt dann mein Fernseher dran und ein Switch an dem mein Rechner hängt, ein AP und meistens mein Laptop oder ein Gastrechner.
Der AP hat eine eigene SSID.

Port 3 geht auf eine DLAN-Dose (ja, ich weiß... ging aber nicht anders) rüber ins Schlafzimmer meiner Eltern.
Hier hängt an der zweiten DLAN-Dose ein AP (wieder eigene SSID), der den Waipu-Stick mit WLAN versorgt.

Port 4 geht auf einen Switch, an dem mein NAS hängt, der Fernseher im Wohnzimmer und der Kopierer.

Nun zur Neuanschaffung und Umstrukturierung.
Die Firewall will ich als Kaskade hinter dem Router betreiben. Hab ich schonmal in meinem Bastelprojekt gemacht, funktionierte auch super. Gefällt mir zwar nicht, da pfsense/opnsense ja auch als Router funktionieren können, aber na ja...
WLAN des Speedports soll abgeschaltet werden.
Jetzt stellt sich mir allerdings die Frage, welche Netzwerktechnik ich noch bräuchte.

Reicht eine Firewall mit zwei Ports? 1x WAN, 1x LAN und der Rest geht dann über einen managed Switch?
Oder brauche ich dringend noch Ports für WLAN-APs? (Wenn HWF kein eigenes WLAN hat)

Ich brauche WLAN im Wohnzimmer meiner Eltern. Am gleichen Platz soll der Zugriff für das Gast-WLAN, mit Captive-Portal sein.
Reicht da ein AP, der mehrere SSIDs ausgeben kann, sodass ich das Captive Portal hier auf eines der WLAN-Interfaces legen kann?
Oder funktioniert das Captive-Portal dann über VLAN vom managed Switch, wenn die HWF hier als DHCP dient, sodass nur die Gast-Clients das Captive Portal zu sehen bekommen oder ist das immer strikt auf den Port der HWF gelegt? Sprich, wäre dann bspw. Port OPT1 der HWF immer Captive Portal und hieran müsste ein AP für Gast-WLAN?

Ich hätte das also so gedacht:
Router
|- WAN
Firewall
|- LAN
managed Switch
|-VALN1 |-VLAN2
[AP] [restliche Geräte, inklusive AP aus Schlafzimmer und meinem Zimmer]​
|​
SSID1: Gast-WLAN (Captive Portal, von HWF)
SSID2: WLAN-Wohnzimmer (muss aber Zugriff auf Geräte in VLAN2 bekommen können. Drucker, NAS etc.)
(ggf. SSID3: für IoT (Anker Solix))?

Oder bräuchte ich für mein Vorhaben drei separate APs (Wohnzimmer, Schlafzimmer, Gast) und damit auch mehr Ports an der HWF?
Ich hoffe, es ist verständlich, was ich erreichen will. Für Änderungsvorschläge bin ich natürlich offen.

Vorhandene Geräte:
TP-Link Switches 2x (Bezeichnung reiche ich nach. Sind unmanaged)
TP-Link AP TL-WA901N 2x

Wann will ich kaufen?
Gleich, nachdem wir hier fertig sind.

Wo will ich kaufen?
Vorschläge? Amazon und co. will ich vermeiden. Dann lieber Mindfactory, Alternate und co.

Was soll der Spaß kosten?
Naja, so viel der Spaß halt kostet. Allerdings dachte ich an eine Obergrenze von ca. 1000 €.

Was will ich eventuell kaufen?
Jeweils ein Mal:
Protectli Vault FW4B (Wenn es mehr Ports sein müssen) sonst,
Protectli Vault FW2B
TP-Link TL-SG2008
TP-Link Omada EAP650

Oder halt etwas ähnliches.
Darauf laufen soll dann pfsense oder opnsense.

Ich kenne mich aber mit der Hardware in dem Umfeld überhaupt nicht aus und weiß auch nicht, ob das vielleicht "too much" ist oder genau passt.
Vorschläge sind auch hier willkommen.

Also? Was sagt ihr? Was soll ich tun?
Es soll auf jeden Fall robust, zuverlässig und einigermaßen zukunftssicher sein.

Vielen Dank schon mal.
(Hinweis: Werde mich erst in ein paar Stunden wieder melden können. Bitte schreibt trotzdem. Ich versuche dann, so gut es geht darauf einzugehen. Danke für euer Verständnis.)
 
Zuletzt bearbeitet:
Wieso so kompliziert, nur damit du den Telekom router nicht ausbauen musst für deine Telefonanlage?
Sicher dass du das nicht von der falschen Seite angehst?
Kannst du den Speedport Smart 3 nicht einfach im Bridge Mode betreiben und dahinter dann einen gescheiten Router, der das alles kann was du willst ohne deine "HW"-Firewalls?
 
Der Speedport Smart 3 ist ein hervorragender Router der nicht umsonst von der Telekom immer noch vertrieben und supported wird. Ein neuer Haufen Hardware führt jetzt nicht unbedingt zu mehr Zuverlässigkeit und Zufriedenheit. Werbung kann man auch auf den Endgeräten blocken.
 
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Speedport in Bridgemode, besorg dir einen Minipc mit 2x Lan, 2xUSB und Wifi. Auf das Teil dann z.B. IpFire drauf.

Oder halt einen openWRT faehigen Router.
 
Warum Hardware Firewall ?
1. Teuer
2. begentzte lebensdauer , Supportende
3. Nur mässig anpassbar an veränderungen am Netzwerk.

Ich selber nutze IPFIRE
Und das ist schnell auf einen kleinen PC oder sonst einen Mini PC instaliert.

Hast ja geschrieben das Du damit schon mal in berürung warst.
Und IPFIRE wird ständig weiterentwickelt.

Captive Portal für bestimte Netzwerke
Domainsperren für bestimte Geräte und oder Netzwerkbereiche
und DNS Firewall , Wlan AP , und noch einiges mehr

Wenn du zufällig irgenwo einen alten PC oder so was rumstehen hast , schau es Dir mal an.
Und dan vergleiche ob eine HW Firewall das auch alles kann und zu was für einen Preis.

Meine IPFIRE läuft seit gut 5 Jahren 24/7 auf einen China ITX MoBo ohne Absturtz , nur bei einen Update ein Reboot der in 5 min erledigt ist.

MFG
 
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Warum willst du dir ne teure hardwarefirewall kaufen? Wenn du eh opnsense nutzen bist du doch nicht an besondere Hardware gebunden!
Den TP link switch nutze ich auch und bin zufrieden! Wenn du eh auf OpenSource firewall/Router setzt, warum dann nicht openwrt für die APs?

Opnsense kann alles was du gerne möchtest, wenn du den speedport doch raus haben willst, frag die SIP Daten bei der Telekom an und betreib Telefon und Fax an einem linksys PAP2 oder einer alten fritzbox die es für fast nichts gebraucht gibt.
 
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AT3TB schrieb:
Warum Hardware Firewall ?
1. Teuer
2. begentzte lebensdauer , Supportende
3. Nur mässig anpassbar an veränderungen am Netzwerk.

Ich selber nutze IPFIRE
Und das ist schnell auf einen kleinen PC oder sonst einen Mini PC instaliert.
Das ist auch eine Hardware Firewall? :confused_alt:

Der_Dicke82 schrieb:
Warum willst du dir ne teure hardwarefirewall kaufen? Wenn du eh opnsense nutzen bist du doch nicht an besondere Hardware gebunden!
Irgendwo muss man opnsense drauf installieren und das will man nicht unbedingt auf einer VM, auch wenn das geht.
Und er will halt als Hardware diesen 150€ Mini-PC nehmen und daruf dann opnsense installieren - warum nicht?
 
pfreampfl schrieb:
Schau bei Fortinet
Hätte hier zufällig noch eine Fortigate 60F liegen. Könnte passend sein für die genannten Wünsche.
 
MightyMulder schrieb:
Dazu hab ich mal gelesen, dass man wohl Telefonanlagen mit Raspies bauen könnte. Ich mag den Speedport nämlich überhaupt nicht.
Fax und AB sind analog? Da brauchst du dann mindestens einen ATA + ggf. eine Gegenstelle für die SIP-Registrierung. Bei nem Pi wäre das wohl Asterisk, für den Zweck ist das mit Kanonen auf Staubkörner geschossen. Wenn reines Anruf kommt rein -> klingelt reicht, dann ggf. auch die Rufnummern direkt vom Provider im ATA registrieren, spart dir schonmal spürbaren Overhead.

Wenn es noch mehr Telefone gibt (DECT können die Speedports ja auch), dann bietet sich das schon auch an, ne FB rein für Telefonie dahinter zu hängen. Da reicht dann irgendwas aus der 7xxx Serie als IP-Client im LAN.
 
Danke für eure Antworten.
Luftgucker schrieb:
Der Speedport Smart 3 ist ein hervorragender Router
Kann aber nicht im geringsten das, was ich machen will. So "hervorragend" ist der also nicht. Zumal ich davon schon zwei hatte, die nach zwei Jahren komplett den Geist aufgegeben haben.

AT3TB schrieb:
Warum Hardware Firewall ?
Deine Bedenken teile ich sogar. Hauptsächlich ging es mir eher um den Formfaktor und dass das Teil nicht so viel Strom frisst. Ich habe keinen Platz für einen größeren Rechner am Bestimmungsort.
Ein Mini-PC wie bspw. ein NUC oder DeskMini etc. kam mir auch in den Sinn, allerdings sind die ja von den Möglichkeiten her auch begrenzt. Auch wenn die sicherlich leistungsstärker sind.
Bei einem Mini-PC müsste ich ja auch noch USB-NICs kaufen. Taugen diese NICs was?
Und wie mache ich das dann mit meinen verschiedenen WLANs? Managed Switch?

Bei meinem Bastelprojekt damals hatte ich einen alten Rechner mit zwei PCI-NICs ausgestattet.
Auf der einen lief das WAN, auf der anderen das LAN und an der Onboard-NIC hing ein AP per Patchkabel. Das war dann mein Gäste-WLAN mit Captive Portal.

Prinzipiell bin ich für diese Variante sogar offener, da etwas flexibler und günstiger.

Tornhoof schrieb:
Wieso so kompliziert, nur damit du den Telekom router nicht ausbauen musst für deine Telefonanlage?
Das ist momentan leider fix, da meine alten Herrschaften unbedingt auf ihr Fax und ihre DECT-Station mit Anrufbeantworter bestehen.
Ich würde das aber auch gerne ersetzen wollen.

Ich kenne zwar SIP-Telefonanlagen, weiß aber nicht, ob die das haben/können, was ich brauche.

WhiteHelix schrieb:
Fax und AB sind analog?
Hängen an den TAE-Anschlüssen des Routers


EDIT: Irgendwann steht hier sicherlich auch Glasfaser an. Da müsste man davor doch sowieso einen entsprechenden Router betreiben, oder?
Müsste man also sicher in die Überlegung mit einfließen lassen.
 
MightyMulder schrieb:
Das ist momentan leider fix, da meine alten Herrschaften unbedingt auf ihr Fax und ihre DECT-Station mit Anrufbeantworter bestehen.
Wird das ganzen neben der Getreidemühle oder Rosstränke verbaut? ;)
Ernsthaft, FAX gehört abgeschafft. Das ganze wegen einem DECT und FAX zu machen, ist klassisches Over Engineering wegen Legacy-Systemen.


Und ganz ehrlich, OpenWRT Router + Asterisk und deine Probleme wären gelöst.
Notfalls bitte Fax2Mail an.
 
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MightyMulder schrieb:
Ein Mini-PC wie bspw. ein NUC oder DeskMini etc. kam mir auch in den Sinn, allerdings sind die ja von den Möglichkeiten her auch begrenzt. Auch wenn die sicherlich leistungsstärker sind.
Bei einem Mini-PC müsste ich ja auch noch USB-NICs kaufen.
Gibt auch MiniPCs mit mehreren Netzwerkschnittstellen, einfach mal suchen:
https://www.amazon.de/s?k=minipc+fi...rewall,aps,120&xpid=Eq0vog3ZWhO_Q&ref=sr_pg_1

Ist leider ne blöde Zeit weil auch die Teile mittlerweile teurer geworden sind. Aber so ein N100 mit 8GB RAM reicht für nen IPFire mit aktiviertem IPS, Webproxy, DNS Firewall (die wird mit dem nächsten Core Update auf Knot DNS umgestellt und verbraucht dann deutlich! weniger RAM) aus. Hatte selber so ein Teil gleich mit 6x 2.5Gbit/s LAN-Buchsen, weil ich den auch als Switch verwendet hatte (hab eh nurn Mini-Netzwerk mit PC, TV u. AVR). 1x WAN (rote Zone), 4x LAN (grüne Zone gebridged), 1x Wifi (blaue Zone).

Ich rate aber zu einem externen Wifi-AP (falls das WLAN von der FW geschützt werden soll), die internen Wifi-Adapter dieser MiniPCs taugen eher schlecht als recht für den AP-Modus mit hostapd. Hab mir son Mikrotik AP geholt. Damit kann ich dann 2 getrennte WLANs aufbauen, das eine hängt im grünen Netz, das andere im blauen Netz, welches für Gäste dient und mit Firewall-Regeln jeglicher Art reglementiert werden kann.
 
AAS schrieb:
Wird das ganzen neben der Getreidemühle oder Rosstränke verbaut?
Ja, so ähnlich. Ich würde es gerne ändern aber da kämpfe ich gegen Windmühlen.


qiller schrieb:
Gibt auch MiniPCs mit mehreren Netzwerkschnittstellen, einfach mal suchen:
Das sind ja solche Teile wie eben die Dinger von Protectli.
 
MightyMulder schrieb:
Bei einem Mini-PC müsste ich ja auch noch USB-NICs kaufen. Taugen diese NICs was?
Nutze ich seit Jahren im 24/7 Betrieb an einrm Mini PC.
 
MightyMulder schrieb:
müsste man davor doch sowieso einen entsprechenden Router betreiben, oder?
Nope, dafür kannst du auch einen ONT (im Prinzip ein Modem für Glasfaser) verwenden.


MightyMulder schrieb:
Bei einem Mini-PC müsste ich ja auch noch USB-NICs kaufen. Taugen diese NICs was?
Könntest du nicht einfach einen managed Switch und Vlans verwenden?
Ka, ob ipfire das unterstützt, aber das oft erwähnte OpenWRT kann es und OPNsense sollte damit auch arbeiten können.
 
BFF schrieb:
Nutze ich seit Jahren im 24/7 Betrieb an einrm Mini PC.
Dann gehen wir doch mal einen Schritt weiter. Für FreeNAS gab es damals doch auch Hardware, oder?
Also, sowas wie Richtung "Eigenbau".

Gibt es denn in dem Bereich etwas wie eine Art "Selbstbau-Appliance", die ich über die Jahre immer wieder upgraden kann? Das würde es ja noch flexibler machen.

RedPanda05 schrieb:
Nope, dafür kannst du auch einen ONT (im Prinzip ein Modem für Glasfaser) verwenden.
Das meinte ich quasi mit "Router". Also, das Ding hat dann nur die Modem-Funktion für GF und das Routing könnte dann bspw. auch meine HWF übernehmen, richtig?

Bleibt nur das Problem mit den Telefonen.


RedPanda05 schrieb:
Könntest du nicht einfach einen managed Switch und Vlans verwenden?
Das ist ja die Frage.
Reicht an der HWF dann also ein Port für WAN und einer für LAN und ich kann dann an LAN:
  • einen managed Switch betreiben der:
    • meinen einen(1x) WLAN AP aufnimmt, welcher mir:
      • ein getrenntes Gast-WLAN per Captive Portal über ipfire/pfsense/opnsense bereitstellt
      • weitere WLANs für meine restlichen Geräte bereitstellt
    • meine anderen LAN-Clients aufnimmt


      Ist das so machbar, denn dann bräuchte ich nur einen Switch mit ausreichend vielen Ports oder müsste ich dann eben für Gast-WLAN, WLAN-Wohnzimmer usw. weitere APs einplanen bzw. bräuchte ich da mehrere NICs, weil dass in der Software der HWF nicht anders gemapped werden kann?

      Sonst hätte ich nachher sehr viel Hardware rumstehen.
      Wie gesagt, ich kenne mich da nicht so sehr aus.
EDIT: Melde mich später wieder. Bis dann. Und nochmal vielen Dank für eure Antworten.
 
Hallo @MightyMulder ,

ich finde dein Vorhaben ganz cool und kann das Problem mit der älteren Generation verstehen..
Habe auch 2 Haushalt die ich betreue die ähnlich sind :D

Ich würde eine China Firewall kaufen.. 2 Ports reichen würde aber 4 immer bevorzugen.
Dahinter eine günstige FritzBox die Telefonie und Fax erledigt.
(Solltest du nur 2 Ports kaufen denk bitte daran das tagged und untagged sich nicht auf einem Port verträgt.)

OPNSense-->Manged Switch--> WLAN AP --> Wireless Endgeräte
FritzBox
Alle Kabelgebunden Clients

Als WLAN AP und Switch empfehle ich die Omada Reihe.

Ist ähnlich zu meiner Struktur.
Siehe hier

Viel Glück!
 
OPNSense kann alles was du haben willst und noch mehr.
Zwei Ports reichen aus(WAN/LAN), würde hier nur auf Intel NICs achten, macht weniger Schwierigkeiten.

Kannst entweder Router on a Stick per OPNSense durchführen, d.h. die OPNSense übernimmt das vLAN Tagging, inter-VLAN Routing, DHCP usw. oder du gehst direkt auf ein Multilayer Switch und machst das inter-VLAN routing/Tagging direkt auf dem Switch, letzteres kostet mehr.

Ein Uplink zur OPNSense, die restlichen Ports stehen dann dem Netzwerk zur Verfügung. Ggf. über POE für deine APs nachdenken.

Was die Hardware angeht, wenn hier nur die OPNSense laufen soll, dann reicht sowas wie ein N100 oder ähnliches. Alternative mit IPMI: https://www.ram-koenig.de/gigabyte-mj11-ec1-amd-epyc-3151-mini-itx-inkl-atx-adapter/681

IDS/IPS braucht man ey nicht im Heimnetz zumal das ein administrativer Aufwand ohne Ende ist, sowas wie das crowdsec Plugin und falls nötig GEO IP Blocking reicht aus.

Theoretisch könnest du dir auch ein System auf z.B. AM4 Basis bauen, ein 5600g rein, günstiges Board, gebrauchte Intel i350 t2 oder t4 rein fertig. Oder nach einem ähnlichem gebrauchten Intel System Ausschau halten.
Das geht dann aber eher in Richtung Proxmox/Virtualisierung, ob man das braucht bzw. ausreizen kann muss man sich dann selbst beantworten.
 
Hast du denn mit deinem eher geringem Wissen mehrere Wochen Zeit zum konfigurieren und basteln? Denn deine Wünsche werden nicht mit einem „anschliessen und einklick“ erledigt sein.
Je mehr du Spezial Geräte ins Netzwerk stellen willst, desto mehr Zeit musst du investieren…. Desto mehr Fehler kannst du einbauen… desto grösser die Gefahr dein Netzwerk für jeden auf der Welt zugänglich zu machen.
Kostengünstig? Nein. Stromsparend? Nein.
Benutz für Werbeblocker doch dein nas mit entsprechendem docker. Für ticketing gibt es sicher auch ein docker. Oder den gadtzugsng des Smart 3
 
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