[Kaufberatung] i5 4670 oder i5 4670k System

Thump

Cadet 4th Year Pro
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Hallo CB-Community,

ich möchte mir eine neue CPU zulegen und bin unentschlossen was ich wirklich benötige. Der Einsatzzweck meines Rechners beläuft sich nur auf das flüssige wiedergeben von Computerspielen.

Preise bei Mindfactory ermittelt.

System 1:

i5 4670
Gigabyte h87 D3H
Arctic Freezer 13
Preis. 298.55 Euro

System 2:
i5 4670k
Gigabyte z87x UD3H
Thermalright Macho HR-02 Rev. A
Preis 398.60 Euro

Begleitet wird das ganze von einer 7950 Boost Grafikkarte. Gespielt wird auf einer Auflösung von 1920x1080.

Für mich ist übertakten nur etwas zum dran rumspielen, weil man es kann und einen gewissen Spaßfaktor hat. Zudem bin ich der Meinung, dass wenn die CPU nicht übertaktet an ihre Grenzen kommt, dass auch mit Übertaktung Schluss ist und es Zeit für eine Aufrüstung ist. Bitte korrigiert mich, wenn ich da falsch liege.
Des Weiteren weiss ich nicht, inwiefern die min. FPS von einer übertakteten CPU profitieren. Auch würde ich nicht von mir behaupten, dass mich kleinere FPS Einbrüche stören.

Der letzte Gesichtspunkt ist natürlich der Preis. Ich würde mit diesen Komponenten einen Preisunterschied von 100 Euro haben. Wie würdet ihr diesen Mehrwert der "k" Variante im Verhältnis zum Aufpreis sehen?

Viele Grüße
Thump
 
Durch´s Übertakten kannst du den Kauf des nächsten Systems hinauszögern. Grafikkarten benötigen natürlich auch immer eine gewisse Mindestleistung der CPU. Aktuell bist du aber mit der 7950 und der non-K CPU gut bedient.

Bei 100 EUR würde ich nicht lange überlegen und die K Version nehmen.
 
Ich würde an deiner Stelle die 100 € sparen und mir den i5-4670 kaufen. Die Haswell Prozessoren sind ziemliche Hitzköpfe, weshalb die Leistung die man durch Übertakten rausholen kann ziemlich limitiert ist.
 
Wenn der i5 4670 (ohne K) nicht mehr reicht, dann kannst du dir für 100€ irgendeine midrange CPU kaufen, die mindestens genauso schnell ist wie ein 4670k, daher würd ich mir das sparen.
Zumal man über die Jahre durch die deutlich geringeren Stromkosten (Übertakten, vor allem übervolten erhöht den Stromverbrauch enorm) noch mehr Geld gespart hat, die man in eine neue CPU investieren kann.
 
Danke für die Antworten.
Vermutlich würde der i5 4570 auch reichen. Ich schaue gleich mal ob ich Benchmarks im Netz finde. Überlegt habe ich nur, ob die 100€, bzw. 50€ mit anderem MB, die Mehrleistung zwischen i5 4670k und i54670 (ohne k) wert sind.

Ist dem bei dem ASUS Board ein qualitativer Unterschied in der Verarbeitung zu einem Board um die 100€? Spiegelt sicht der Preis auch in Lebensdauer oder nur in Anschlüssen + Features wieder?
 
Thump schrieb:
Danke für die Antworten.
Vermutlich würde der i5 4570 auch reichen. Ich schaue gleich mal ob ich Benchmarks im Netz finde. Überlegt habe ich nur, ob die 100€, bzw. 50€ mit anderem MB, die Mehrleistung zwischen i5 4670k und i54670 (ohne k) wert sind.

Ist dem bei dem ASUS Board ein qualitativer Unterschied in der Verarbeitung zu einem Board um die 100€? Spiegelt sicht der Preis auch in Lebensdauer oder nur in Anschlüssen + Features wieder?

Der Unterschied spiegelt sich hauptsächlich in den Anschlüssen bzw Features wieder.
Von der Leistung sind alle Boards auf dem gleichen Niveau, da sie alle den gleichen Chipsatz haben und der Speichercontroller eh seit langem in der CPU sitzt.
Auch die qualitative Verarbeitung (=Lebensdauer) ist bei allen großen Herstellern auf vergleichbarem Niveau.
Unterschiede findet man noch im UEFI-Aufbau wobei mir persönlich die von ASRock und ASUS (sind quasi identisch) am besten gefallen.

In der ersten Kombi (also non-K) dürfte dir ziemlich sicher auch dieses Board reichen
http://geizhals.at/de/asrock-b85m-pro4-dual-pc3-12800u-ddr3-90-mxgq20-a0uayz-a940329.html
bzw wenn du nur 3 Audio-Ausgänge brauchst sogar
http://geizhals.at/de/asus-b85m-e-dual-pc3-12800u-ddr3-90mb0f60-m0eay0-a953945.html


Zum "nur mal abundzu dran rumspielen" ist die Möglichkeit des Übertaktens bei Intel zu teuer.
Dann lieber non-K und direkt Standard-Takt mit reduzierter Spannung zum Strom sparen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Wenn man sich in den OC Foren umschaut, dann sieht man dass nicht jeder Haswell sich mal eben auf 4,5Ghz oder mehr takten lässt. Die Streuung ist sehr groß. Soll heißen, man muss schon Glück haben um eine CPU zu bekommen, die sich auch gut übertakten lässt. Unter Luftkühlung ist bei 4,5Ghz dann eh langsam Schluss.
Das ganze hat also auch ein gewisses Risiko und da muss jeder selbst entscheiden, ob einem diese Mehrleistung 100€ Wert ist.

Bei der Lebensdauer eines H87 oder Z87 Board gibt es keinen Unterschied. Wenn ein Board mehr kostet, dann hat es auch mehr Ausstattung oder qualitativ bessere Komponenten. Ein Gigabyte z87x UD3H ist wohl ziemlich unten auf der Leiter der Boards zum takten, macht das aber für den Hausgebrauch auch.

Ich sage mal so: Wenn Dir die 100€ nicht weh tun, dann nimm die K CPU. Ansonsten wirst Du auch mit einem ohne K zufrieden sein.
 
Hm wenn ich das hier so lese tendiere ich ja im Moment zu 4670 (ohne k) und dazu noch ein anderes günstigeres Mainboard der Reihe h87 oder b85, welches eben meinen Vorstellungen an Anschlüssen genügt.

Dann lieber non-K und direkt Standard-Takt mit reduzierter Spannung zum Strom sparen.
Meinst Du damit die standard Spannung angelegt zu lassen oder aktiv undervolting zu betreiben?

Grüße
 
Thump schrieb:
Hm wenn ich das hier so lese tendiere ich ja im Moment zu 4670 (ohne k) und dazu noch ein anderes günstigeres Mainboard der Reihe h87 oder b85, welches eben meinen Vorstellungen an Anschlüssen genügt.
Wenn du nicht grade mehr als 4 SSDs anschließen willst reicht B85 ;)


Thump schrieb:
Meinst Du damit die standard Spannung angelegt zu lassen oder aktiv undervolting zu betreiben?

Ich meinte damit den Standard-Takt der CPU zu belassen und die Spannung so weit runter zu setzen wie es das UEFI zu läßt... bei Ivy ging das quasi immer problemlos, bei Haswell wirds vermutlich ähnlich sein
 
Ich meinte damit den Standard-Takt der CPU zu belassen und die Spannung so weit runter zu setzen wie es das UEFI zu läßt... bei Ivy ging das quasi immer problemlos, bei Haswell wirds vermutlich ähnlich sein

Gibt es dann nach unten hin auch eine Grenze für die Spannung, da sonst das System nicht mehr stabil ist? Muss man sich also ran testen oder kann man davon ausgehen, dass man einfach die niedrigste verfügbare Spannung im Bios wählen kann?
 
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