Kaufberatung Laptop Programmieren/Gaming ~3000€

Also reine Gaminglaptops sind da einfach zu groß und zu schwer.

Ich würde dir sowas hier ans Herz legen, das ist genau das zwischending zwischen Gaming und mobilität.

Dell G5

17" ist für die Uni nix und stärkere Hardware wird dann auch lauter. Es gibt nix schlimmeres als nen Laptop der zwischendurch immer wieder laut aufdreht. Da werden sich deine Kommilitonen bedanken :D

Alternativ wenn es leichter werden soll, dann sowas hier:

Dell XPS 15

Das wäre sogar eher meine Wahl ;)
 
Habe gestern bei Ebay Kleinanzeigen einen fast neuen MSI GT75VR 7RF-012 - Titan Pro erworben, mit i7-7820hk, GTX1080 usw. für... 1800€ !!! vielleicht lohnt sich dort einen Blick hineinzuwerfen.

Ehrlich gesagt, taugt es nichts für die Uni.. allerdings als Desktop replacement allemale :)

Als Alternative: MSI GS65 8RE-079 Stealth Thin Gaming Notebook 15,6"
 
Kommt immer darauf an, ob du den Laptop auch zum Mitschreiben in der Vorlesung nutzen möchtest oder nur für die Labore und praxis Arbeiten. Wenn du wirklich alles mit dem Laptop machen willst, würde ich auch zu einem kleinen leichten Gerät raten. Wenn es wirklich nur ums Programmieren geht ist ein größeres Gerät a la 17" auf jeden Fall angenehmer.

Ich selber hatte im Studium ein 14" Thinkpad und kam damit super zurecht. Habe zu 95% der Vorlesungen aber per Hand mitgeschrieben, da einfach kein Platz in den Räumen war und es mit Papier doch etwas schneller geht.
Zu Hause habe ich den Laptop dann per Dockingstation an einen TFT angeschlossen, da war die Größe auch egal und ich war froh, das ich am nächsten Tag nur 2kg anstatt 4+kg mitschleppen musste.


Gruß
Bob
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich empfehle auf jeden Fall ein Tablet mit Stift-Eingabe zum mitschreiben.
Sobald man in einer Vorlesung sitzt, die etwas mit Naturwissenschaften zu tun hat, kann man nicht richtig mit Laptop mitschreiben, ausser man beherrscht LaTeX dermaßen schnell, dass man Formeln in angemessener Zeit mitschreiben kann :D

Ich habe ein iPad 2018 mit Stift und ein ThinkPad T440p, ist eine gute Kombination.

Wenn du mehr Leistung willst im Notebook, aber trotzdem noch an die Uni willst damit, dann rate ich maximal zu einem Gerät mit 1050Ti und 35W Prozessor.

Ein Kommilitone hat so ein 17" Gaming Brocken mit GTX 1070 und i7 8750H mit 45W, der ist beim normalen Arbeiten schon dermaßen LAUT dass man in der Bib immer wieder schräg angesehen wird ;)
Und in den Stillen Bereich kann man damit sowieso nicht wirklich gehen ohne Beschwerden, da die Lüfter regelmäßig recht laut aufdrehen.

Das vorgeschlagene ThinkPad X1 Extreme ist ein guter Kompromiss aus Leistung und Mobilität. Es ist recht kompakt, trotz 15,6 Zoll und auch vergleichsweise leicht. Arbeitsspeicher kann bis zu 64GB verbaut werden.

Die Akkulaufzeit ist etwas, was man auch beachten sollte: ein Gaming Laptop hat nach max. 5h keinen Saft mehr, ein Buiseness-Notebook hält beim Office-Betrieb gerne 10h durch. Kommt schon mal vor, dass man keine Steckdose in der Nähe findet.

Optimal für die Uni finde ich die Lösung aus gebrauchtem ThinkPad mit iPad zum mitschreiben und daheim einen Desktop zum Spielen. Ist mit deinem Budget auch zu verwirklichen.
Habe aber auch noch ein altes Notebook auf dem alle Spiele die ich spiele laufen, aber mit defektem Akku, das ich zum Zocken bei Freunden zb verwende. Darauf würde ich auch nicht verzichten wollen. :) Das geht mit einem gebrauchten 14" ThinkPad nicht.
Dafür hat dieses noch längere Laufzeit und auswechselbare Akkus, für maximale Unabhängigkeit von Steckdosen.

Das waren mal so meine Gedanken und Erfahrungen dazu.
Es gibt leider bei allem Vor-und Nachteile, eine Universallösung gibt es (noch) nicht wirklich.
Was du am Ende machst, liegt natürlich bei dir. Aber ich würde nicht täglich mit bis zu 5KG an Laptop + Zubehör rumlaufen wollen, das unterschätzt man. :)
 
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Model schrieb:
Hat allerdings nur GPUs die maximal auf Niveau der GTX 1060 liegen. Mehr gibt's in kompakt (~15') und mit Qualität leider nicht.

Stimmt nicht, die P3200 ist deutlich über einer 1060 einzuordnen.
Andererseits machen größere GPUs im Notebook eher Probleme im Notebook, sollte mal mehr Leistung gebraucht werden ist eine eGPU per Thunderbolt sehr viel sinnvoller.

FranzvonAssisi schrieb:
Ich würde ehrlich gesagt auch über PC + Laptop oder Gaming-Laptop + mobileres Gerät nachdenken!

2 Geräte? wofür? Damit man 1kg weniger im Rücksack hat? Ist soweit ich sagen der einzige Vorteil.
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Bob1337 schrieb:
ich war froh, das ich am nächsten Tag nur 2kg anstatt 4+kg mitschleppen musste.

In welchem Jahrhundert lebt ihr? Man kriegt heutzutage ein Laptop mit Power ohne Ende dass ~2,5kg wiegt.
 
@pmkrefeld Dass man ein Gerät mit ordentlich Leistung bei 2,5KG bekommt stimmt, aber das Netzteil wiegt ja auch noch etwas :) Bei entsprechender Leistung gerne mal an die 1KG. Ist man schon bei 3,5.

Ein Weiterer Vorteil von 2 getrennten Geräten ist zb. die Lautstärke, Akkulaufzeit, Möglichkeit der Stifteingabe bei Tablet.
 
usbstick schrieb:
Bei dem Budget und den Anforderungen willst Du ein Lenovo Thinkpad X1 Extreme.

Bei Lenovo sollte einiges bedacht werden:
- die Preise sind deutlich höher als bei Dell, obwohl von der Verarbeitung her auf dem gleichen Niveau
- auch die Preise für erweiterte Garantieleistungen sind extrem hoch
- sie sperren ihre wlan Karten (Super Kundenfreundlich)
- sie haben etliche Male ihre Notebooks mit Rootkits ausgeliefert
- der Support ist schlechter als bei Dell (lt. Umfrage von Notebookcheck)
- Linux-Support ist grauenhaft
- sie haben sowohl einige der besten als auch der schlechtesten Displays in ihren Notebooks verbaut
Ergänzung ()

matze313 schrieb:
@pmkrefelddas Netzteil wiegt ja auch noch etwas :) Bei entsprechender Leistung gerne mal an die 1KG. Ist man schon bei 3,5.

Das Netzteil des neuen Precision ist sehr klein, kleiner wirds nur wenn man sich n Ultrabook zulegt. Und da hat man vllt 300g gespart. Darüber hinaus kann man bei Dell auch gerne ein kleineres NT verwenden, ich habe unterwegs z.B. ein 130W NT das für normale Nutzung vollkommen ausreicht während ich Zuhause das mitgelieferte 180W NT verwende. Und am Ende machen wie ich das erlebt habe die Ordner mit Aufzeichnungen und Co. eh das meiste Gewicht aus :)

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matze313 schrieb:
Ein Weiterer Vorteil von 2 getrennten Geräten ist zb. die Lautstärke, Akkulaufzeit, Möglichkeit der Stifteingabe bei Tablet.

Lautstärke ist nicht besser. Bei gleicher geforderter Leistung eher schlechter.
Akkulaufzeit ist auch nur dann besser wenn keine Leistung gefordert wird, dafür ist der Akku eines Precision sehr viel größer als z.B eines XPS13. Und die Stifteingabe hat mit der Anzahl der Geräte nichts zu tun.
 
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@pmkrefeld Die Stifteingabe habe ich jetzt bezogen auf ein Tablet.
Es gibt natürlich auch Notebooks mit Stifteingabe, aber da hat mich noch keines der von mir getesteten wirklich überzeugt. :)

Zu den Restlichen Punkten muss ich sagen, dass ich als Vergleich den 17 Zöller meines Kommilitonen genommen habe, der in Allen Punkten zutrifft für diesen Trumm (die Genaue Bezeichnung weiß ich leider nicht mehr).

Vergleicht man es mit einem Buiseness-Gerät, verschwimmen die Grenzen, ich wage aber trotzdem mal zu behaupten, dass eine 45W CPU mehr Abwärme produziert und Leistung benötigt als eine 15/35W CPU.

Aber wenn das Kühlsystem nix taugt, wird natürlich auch ein 15W Notebook zum Flugzeug. :)
 
Model schrieb:

Meinst du etwa den Eintrag bei dem die Benchmarkwerte fehlen und die Einordnung völlig willkürlich zu sein scheint?
Ergänzung ()

matze313 schrieb:
dass eine 45W CPU mehr Abwärme produziert und Leistung benötigt als eine 15/35W CPU.

Das ist nicht ganz so offensichtlich wie man denken könnte, die TDP hat mit dem Stromverbrauch nichts zu tun, es gab ja erst letztens einen Artikel bei CB dazu.
Die 45W CPUs sind absolut gleich zu den 15W Pendants, haben in der Regel aber mehr Kerne bzw. höheren Turbo. Nun muss man sich die Frage stellen bei welcher Kombination aus VCore, Takt und der Anzahl der belasteten Kerne die Effizienz bei einem bestimmten Task am höchsten ist. Ich glaube da kann ein großer 45W 6-Kerner durchaus effizienter arbeiten als ein 15W 2-Kerner. In Verbindung mit dem fast doppelt so großen Akku könnte die Laufzeit bei Anspruchsvollen Aufgaben durchaus zugunsten einer Workstation ausfallen.
 
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@Model

Die P3200 hat einen deutlich größeren Chip der bei deutlich niedrigerem Takt arbeitet als in der 1060.
Da die TDP gleich ähnlich ist sollten sich hier durch die höhere Effizienz bei niedrigerem Takt Vorteile für die P3200 ergeben. Abel selbst wenn die Leistung am Ende ähnlich ausfällt dürfte die Quadro leiser und kühler arbeiten und dadurch auch den Turbo auch leichter halten können. Hierdurch würde ich die P3200 als Notebook-GPU ne gute Ecke höher ansiedeln als eine 1060. Am Ende ist es eine Mischung aus der Desktop 1070 und einer 1060 bei niedrigerer TDP.

Das kannst du aber auch alles selbst bei techpowerup nachlesen.
 
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matze313 schrieb:
Ich empfehle auf jeden Fall ein Tablet mit Stift-Eingabe zum mitschreiben.
Sobald man in einer Vorlesung sitzt, die etwas mit Naturwissenschaften zu tun hat, kann man nicht richtig mit Laptop mitschreiben, ausser man beherrscht LaTeX dermaßen schnell, dass man Formeln in angemessener Zeit mitschreiben kann :D
Kann ich so bestätigen. Habs mit LaTeX versucht und bin gescheitert, aber zu dem Zeitpunkt waren die ganzen Tablets preislich weit außerhalb meiner finanziellen Leistungsfähigkeit.
Leider gibt es die Carbon Reihe nicht mit Stift… zumindest hab ich sie gestern abend nicht gefunden.

Meine persönliche präferierte Lösung wäre da ja auch, wie bei einigen anderen hier, der okaye Desktop zum Zocken und Arbeiten zuhause, und das kleine leichte Subnotebook für unterwegs. Bei dem Budget auf jeden Fall drin. Wenn man beides haben will, dann gibt es halt nur noch wenig zur Auswahl.

pmkrefeld schrieb:
Bei Lenovo sollte einiges bedacht werden:
- die Preise sind deutlich höher als bei Dell, obwohl von der Verarbeitung her auf dem gleichen Niveau
- auch die Preise für erweiterte Garantieleistungen sind extrem hoch
- sie sperren ihre wlan Karten (Super Kundenfreundlich)
- sie haben etliche Male ihre Notebooks mit Rootkits ausgeliefert
- der Support ist schlechter als bei Dell (lt. Umfrage von Notebookcheck)
- Linux-Support ist grauenhaft
- sie haben sowohl einige der besten als auch der schlechtesten Displays in ihren Notebooks verbaut
Gut, das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Die Linux-Kompatibilität der Thinkpads ist meiner Erfahrung nach sehr gut (hab einige aus der X-Reihe gehabt, bzw. habe noch welche). Die Verarbeitung bei Dell finde ich eher so semi-gut, zumindest wenn ich das XPS13 eines Kollegen anschaue. Extragarantie habe ich bisher nicht gekauft und auch nicht in Anspruch nehmen müssen. Rootkits hatten auch andere Hersteller, und ich benutze ohnehin quasi ausschließlich Linux.

Ich würde persönlich aktuell immer ein Thinkpad nehmen. Gäbe es Macs mit einer normalen Tastatur würde ich die auch noch in die Auswahl nehmen (und dann Linux draufklatschen), aber durch den sehr hohen Preis und die merkwürdige Tastaturbelegung fallen die dann doch raus.
 
usbstick schrieb:
Gut, das deckt sich nicht mit meinen Erfahrungen. Die Linux-Kompatibilität der Thinkpads ist meiner Erfahrung nach sehr gut

Bei alten Modellen in der Regel ja, bei neueren gibt es so gut wie immer Probleme. Ich habe selbst auch noch eins (das ich übrigens sehr schätze) bei dem es nach dem Kauf über 6 Monate gedauert hatte bis Touchpad-Treiber für Linux verfügbar waren.
Dell dagegen vertreibt sogar einige Modelle mit vorinstalliertem Linux.

usbstick schrieb:
Rootkits hatten auch andere Hersteller, und ich benutze ohnehin quasi ausschließlich Linux.

Nutzt nur nichts wenn dieses im UEFI verankert ist.

Am Ende finde ich die ThinkPads selbst auch super (beste Tastatur ever), die aufgelisteten Punkte stören mich am Ende aber doch sehr.
 
Hast Du dazu einen Link oder meinst Du die Intel Management Engine?

Da kommt man ja leider nirgendwo drumherum solange nicht AMD-Laptops gebaut werden, wobei deren Äquivalent auch nur begrenzt besser ist.
Eventuell wird mein nächster Laptop auch ein puri.sm Gerät, aber ich mag die Stifte zu sehr :/

Ad vorinstalliertes Linux bei Dell: Ja, aber das ist für die meisten Linuxer wohl irrelevant, weil da ohnehin jeder seine eigene Lieblingsdistri draufschmeißt.
 
Danke, das kannte ich noch nicht, bzw. ich hab's vermutlich vergessen. Das ist ja schon eine Weile her.

@LeWhopper unter mir: Wi-Inf hat recht wenig mit programmieren im engeren Sinne zu tun, entsprechend droht da kaum eine Gefahr. Ein großer Bildschirm für zuhause zum Arbeiten ist allerdings Pflicht. Ich würde nichts mehr unter 4K auf ~32 Zoll haben wollen. Mehrere DIN A4 nebeneinander ist einfach für Übersicht nicht zu toppen.
 
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Wenn du mit dem Laptop programmieren willst nimm bloß nichts unter 15".
Ich hab mir damals nen günstigen Lenovo mit 15,6" geholt und wäre später sogar lieber auf 17" umgestiegen. Es geht einfach zu sehr auf die Augen wenn man Stundenlang auf zu kleinen Bildschirmen programmieren muss.
 
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