Kaufberatung Mac-Einsteiger und Frage zur Eingewöhnung

Mr.Bear

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Hallo,

ich überlege, von Windows auf Mac umzusteigen. Benötigt wird das Gerät für Office-Arbeiten (MS-Office), Internet und einfache Bildbearbeitung. Da ich mich mit den technischen Anforderungen nicht besonders auskenne: Welche Konfiguration wäre für diese Zwecke ausreichend?

Da ich den Rechner nur stationär verwende, würde ein Mac Mini theoretisch ausreichen. Oder ist es sinnvoller, etwas mehr zu investieren und ein MacBook mit dem vorhandenen Monitor zu verbinden oder gleich einen iMac zu kaufen?

Ich wende mich hier an das Forum, weil mich ein Fachhändler eher verunsichert hat. Lauter seiner Aussage, sollte ich bei Windows bleiben, wenn ich mit MS-Office arbeite, weil das Programm eigens für Win entwickelt wurde. Sind die Unterschiede tatsächlich so gravierend zwischen den Versionen für Mac und Win?

Generell: Wie lange dauert die Eingewöhnung in das für mich neue System?

Sind viele Fragen. Aber ich möchte den Wechsel möglichst nicht schon nach ein paar Tagen bereuen...

Vielen Dank,
André
 
Surfen und office geht mit einem MacBook Air schon sehr gut von der Hand.
Auch LR nutze ich hier drauf - für etwas mehr EBV wrde ich jedoch auf eine höhere Auflösung setzen
was folglich ein MacBook Pro ab 13" entspreche

ansonsten min. Dual Core mit HT 4~8 GB Ram SSD nach belieben

welches system nun wäre auch eine Frage des Geldes

ansonsten:
http://geizhals.de/apple-mac-mini-a1186909.html?hloc=at&hloc=de

dürfte der bereits deine Forderungen locker erfüllen

umgewöhnung habe ich etwa 1~2 Wochen gebraucht
 
Die Hardware-Anforderungen sind quasi identisch zu einem Windows PC. Für Office, Internet und n paar Bildchen reicht also ein Dual-Core. Für OSX würde ich allerdings mit 8GB RAM (für Office und Bilder) fahren, weil das System sehr(!) viel in den RAM lädt. Ich habe z.B. nach einem Neustart, ohne irgendein Programm zu öffnen 1-1,5GB RAM belegt. Dann noch Chrome, Mail, Skype, Kalender, Kontakte und iTunes auf, dann sind wir schon bei 2,5-3GB. Da ist man schon fast am Limit.

Die Eingewöhnung dauert 2-10 Tage. Übler Fallstrick ist zu Beginn das @ Zeichen. Wenn man aus Gewohnheit Alt-Gr + Q greift, dann ist das auf einer Mac-Tastatur Cmd+Q und das bedeutet: Programm beenden! ;)
 
Ob Macbook oder iMac müsstest du selbst für dich herausfinden.

Willst du deinen Mac rumtragen und überall benutzen -> Macbook
Willst du ein All-in-One Paket, das fest irgendwo steht -> iMac

Der MacMini kann mich leider persönlich nicht überzeugen.

Von den Specs geb ich den anderen recht.. DualCore bis QuadCore und 8 bis 16 GB Ram.
Und das was benneque mit cmd+Q meint, passiert mir nach knapp 2 Jahren Macbook immer noch ab und zu... :X

Ansonsten ist die Eingewöhnung auch davon abhängig, wieviel du am Anfang mit dem OSX machst. Um so mehr und intensiver du dich am Anfang damit auseinander setzt, um so schneller wir der Umgang sicherer. Ich als eingefleischter Windows Sysadmin hab nicht lange gebraucht, um mit dem Mac quasi so scher zu sein wie am PC.
 
Mobil setze ich auch auf Mac. Habe wenige Stunden gebraucht bis alles funktioniert hat so wie ich das wollte.
Das System profitiert extrem stark von Ram. Meine 16 GB sind bei Systemstart schon mit 6-10 GB belegt.
 
Die Umgewöhnung geht eigentlich recht schnell. Vor allem mit dem Touchpad eines Macbooks macht das ganze richtig Spaß.

In deinem Fall würde ich auch eher zum Macbook Pro greifen. Ob nun 13" oder 15" liegt an dir. Ich benutze ein 13" und bin sehr zufrieden damit. Meines ist mittlerweile fast 3 Jahre alt und läuft wie am ersten Tag. Die Dinger sind fast unkaputtbar, sehen edel aus und laufen immer gleich gut. Das hat natürlich auch seinen Preis, der mittlerweile extrem hoch ist. Dafür hast du es aber ewig.

Der Nachteil der aktuellen Serie ist, dass man die Festplatte nicht mehr so leicht tauschen kann, da diese keine SATA mehr ist. Die M2 PCIe SSDs sind recht teuer.
 
Vielen Dank für die vielen hilfreichen Antworten. Ich denke, ich weiß jetzt so ungefähr, wohin die Reise gehen wird und was nötig ist, um auch langfristig ein solides Arbeitswerkzeug zu haben.

Zur Frage, warum ich von Windows auf Apple umsteigen möchte: Ich habe inzwischen von vielen Bekannten gehört, dass die Arbeit mit dem Mac komfortabler sei. Ob dem tatsächlich so ist, kann ich (noch) nicht sagen. Das gilt es zu probieren - zumal ich nicht davon ausgehe, dass der Kauf sich später als völlige Fehlinvestition herausstellt.

Viele Grüße und besten Dank,
André
 
Arbeiten mit Mac OS macht echt Spaß und geht einfach von der Hand. Du wirst deine Freude damit haben!
 
Wollt nur zu bedenken geben, dass man bei einem Windows Rechner mehr Leistung, hochwertigere Bildschirme oder mehr SSD Speicherplatz für das gleiche Geld bekommt (bei stationären Geräten) und sich die Oberflächen von Office, Lightroom und den Browsern nicht unterscheidet. Apple bietet nur eine andere Oberfläche beim Betriebssystem. Die Reaktionszeit ist bei gleicher Hardware nicht besser. Wenn du trotzdem Apple willst, dann würde der MacMini für dich ausreichen.
 
Hallo Qarrr³,

vielen Dank für den Hinweis - das werde ich bei meiner Entscheidung berücksichtigen.
 
diamdomi schrieb:
Mobil setze ich auch auf Mac. Habe wenige Stunden gebraucht bis alles funktioniert hat so wie ich das wollte.
Das System profitiert extrem stark von Ram. Meine 16 GB sind bei Systemstart schon mit 6-10 GB belegt.

Das ist aber nicht vergleichbar mit der RAM-Nutzung von Windows. OS X belegt den Speicher nur virtuell. In Wirklichkeit ist OS X wesentlich genügsamer. Daher rennt OS X Yosemite heute noch einwandfrei und pfeilschnell selbst auf einem MacBook 2009.
 
OSX hat ja sogar eine integrierte RAM Kompression. So erhält man ca. 1GB mehr nutzbaren Speicher pro 8GB RAM, also nicht sooo viel, aber dafür ist es quasi gratis. Das Mehr an benötigter CPU Leistung geht gegen 0.

Und Macs sind in der Regel auch nicht wirklich teurer als ihre Windows Gegenstücke, wenn man nicht die Hardware Upgrades bei Apple kauft (was inzwischen aber (meist?!) unumgänglich ist). Man muss bei den MacBooks z.B. auch WLAN nach AC Standard mit 3 Antennen berücksichtigen, das es sonst in keinem anderen mobilen Gerät gibt. Dann die über Jahre hohe Akkulaufzeit, Thunderbolt, PCIe SSD, das extrem gute Touchpad und die super verarbeiteten Alu-Gehäuse.

Das sind alles "Features", die im Gerät enthalten sind und bezahlt werden müssen - ob man sie jetzt braucht oder nicht. Also ist das Gerät natürlich "überteuert", wenn man das alles nicht braucht und es mit Windows Geräten vergleicht, die diese Features nicht bieten. Aber das ist eben auch kein fairer Vergleich. Und es sollte jedem klar sein, dass Premium Produkte immer unverhältnismäßig mehr kosten.
Ein Porsche kostet auch viel mehr als ein Toyota und ist verglichen mit dem Aufpreis nicht verhältnismäßig schneller / komfortabler oder länger haltbar.

Im Notebook Segment bleiben da 1-2 Hersteller übrig, die vergleichbare Premium Produkte anbieten. Z.B. die Sony Vaios. Und da geht's dann mal 50€ günstiger für Sony, mal 50€ günstiger für Apple aus. Bei Lenovo kann man auch schnell 2000€ und mehr für ein Notebook ausgeben. Und keiner schreit, dass die überteuert sind ;)
 
Ein Porsche kostet auch viel mehr als ein Toyota und ist verglichen mit dem Aufpreis nicht verhältnismäßig schneller / komfortabler oder länger haltbar.
Ein Porsche fährt aber tatsächlich schneller als ein Prius und hat nicht nur eine bessere Ausstattung. Ist mehr wie Fisch. Gibt Lachs und Barsch, können beide Schwimmen, haben beide Flossen, aber Lachs ist etwas teurer. Manche mögen nur einen der beiden, andere kommen mit beiden klar.
Man muss bei den MacBooks [...]
Find die Apple Notebooks für manche Anwender auch empfehlenswert, vor allem zu Beginn der Retina Serie gab es ja keine Alternative, inzwischen hat Dell ja sein XPS15 wirklich gut erneuert, aber wenn die das Macbook 13 Retina auf Skylake bringen, ist es wieder das schnellste Gerät in der Größe am Markt, was für mobile Bild- oder Videobearbeitung nicht zu verachten ist.
Wie auch immer, es geht hier ja um einen stationären PC und da ist Apple einfach sehr teuer.
 
Hey...stehe auch kurz vor einer Investition. Möchte für den Master ab Oktober endlich mal ein MacBook kaufen, finanziell wäre mir allerdings für den Anfang das günstigste Modell ganz gelegen, sprich das 2015er 13 Zoll mit 8GB RAM und 128GB SSD. Größe habe ich im Apple Store schon getestet und finde es als angenehm für unterwegs und kleinere Arbeiten. Akkulaufzeit und Performance sehen auch gut aus, und auch wenn ich vom Heimrechner 16GB RAM gewöhnt bin so denke ich dass 8 schon ausreichen sollten...solange ich es nicht mit Browserfenstern übertreibe XD
Meine Hauptsorge ist daher die SSD.

Wie viel belegt ihr ungefähr mit den benötigten Programmen? Ich denke ich kann viel mit der Cloud ablegen und Studiendaten, Programmierprojekte usw auslagern. Zur Not auf Stick oder externe Platten. Reichen die 128GB aber aus für sagen wir mal...
- System
- Office
- 1-2 IDE's
- paar lokale Daten/Musik
- etwas freien Speicher, so etwa 18-28GB?

Wäre gespannt was eure Erfahrungen dahingehend sind.

LG Nero
 
18 - 20 GB? :D
Da bleiben locker 100 GB übrig. OS X braucht nicht mehr als 10 GB und das wird auch über die Monate und Jahre nicht mehr, weil es anders als Windows nicht vollmüllt.

128 GB reichen locker.
 
Qarrr³ schrieb:
Die Reaktionszeit ist bei gleicher Hardware nicht besser. Wenn du trotzdem Apple willst, dann würde der MacMini für dich ausreichen.

Das kann ich so nicht bestätigen. Bei gleicher Hardware ist OS X schneller. In Bereichen bei denen hohe Leistungen abverlangt werden, da verteilt OS X die zu verfügung stehenden Leistung wesentlich besser. Auch bei so trivialen Dingen wie große Dateil kopieren hat OS X immer wieder Vorteile, da es nicht das ganze System blockiert wie unter Windows (bis Windows 10 kann ich dieses Verhalten leider nachvollziehen).

Sorry, aber wer den Geschwindigkeitsvorteil von OS X nicht erkannt hat, der hat es nie wirklich benutzt!

Qarrr³ schrieb:
Wie auch immer, es geht hier ja um einen stationären PC und da ist Apple einfach sehr teuer.

Das stimmt so auch nicht. Ja die MacMinis sind teuer, aber die iMacs sind von Preis völlig angemessen. Wenn man sich den 5k iMac betrachtet, dann kostet ein entsprechendes Display alleine schon 1-2k€ ...

@Mr.Bear

Ich würde auch den MacMini nehmen. 8GB und kleinste CPU sollten hier ausreichen. Es gibt bei Apple auch Rückläufer zu kaufen. Siehe http://www.apple.com/de/shop/browse/home/specialdeals/mac/mac_mini
 
Nero1 schrieb:
- System
- Office
- 1-2 IDE's
- paar lokale Daten/Musik
- etwas freien Speicher, so etwa 18-28GB?
Lokale Daten und Music könntest du gut auf einer [ur=https://geizhals.de/?cat=hdesys&xf=1194_Flash~1190_Transcend#xf_top]JetDrive[/url] ablegen - also einer SD-Karte die fast mit dem Gehäuse abschließt und genau für dieses Problem der teurer SSD-Upgrades bei Apple gemacht ist. 64GB gibt es ab ~40€ oder so.
 
Tourgott schrieb:
18 - 20 GB? :D
Da bleiben locker 100 GB übrig. OS X braucht nicht mehr als 10 GB und das wird auch über die Monate und Jahre nicht mehr, weil es anders als Windows nicht vollmüllt.

128 GB reichen locker.

Na das OS X allein nicht unbedingt viel benötigt war mir schon klar, ich weiß nur nicht welchen Umfang Programme wie Office auf nem Mac belegen ;) Bei Windows komme ich mit 128GB auf jeden Fall nicht klar. Klar wird der Mac weitaus weniger Programme pflegen müssen aber nachfragen wollte ich trotzdem ;)

Model schrieb:
Lokale Daten und Music könntest du gut auf einer JetDrive ablegen - also einer SD-Karte die fast mit dem Gehäuse abschließt und genau für dieses Problem der teurer SSD-Upgrades bei Apple gemacht ist. 64GB gibt es ab ~40€ oder so.

Das klingt wahrlich nicht schlecht. Nur zur Sicherheit...wenn da steht "kompatibel zu: Apple MacBook Pro Retina 13" (Late 2012 bis Late 2013)" und der is dann eher Early 2015 da gibts keine Probleme oder? Auch wenn ich denke dass SD im 2015er immer noch SD is :D
 
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